Beiträge von Arcosh

    Bislang tadellose Leistung von Österreich! Beide Spiele gewonnen, sollten gegen Nordmazedonien halbwegs die Nerven bewahrt werden und das Spiel nicht minus vier verloren gehen nimmt man sogar zwei Punkte in die Hauptrunde mit.
    Nordmazedonien bisher absolut enttäuschend, da wird man den Hebel kaum noch umlegen können. Spiel von einigen wenigen Akteuren abhängig, in der Abwehr alles andere als überragend.
    Ein klein wenig Handballeuphorie jetzt hierzulande, wird leider nur alle 10 Jahre, wenn hier ein Großereignis statt findet, spätestens in der nationalen Turnsaalliga wird Handball wieder kaum über Kurzmeldungen in den Medien hinaus kommen.

    • Falls die Tschechen gegen die Ukraine verlieren, würde Nordmazedonien jeder Sieg gegen Österreich zum Erreichen der Hauptrunde mit 2:0-Punkten genügen.
    • Falls die Tschechen gegen die Ukraine gewinnen, würde Nordmazedonien eine Sieg mit +2 Toren zum Erreichen der Hauptrunde mit 2:0-Punkten.

    Beide Szenarien scheinen in dieser engen Gruppe nicht undenkbar zu sein.

    Die Mannschaften von Serbien, Montenegro und Nordmazedonien für mich die Enttäuschung der EM. Nach drei Spielen geht's ab nach Hause, bei einer 16erEM wären sogar zukünftige Qualifikationen zu hinterfragen.


    Abwarten. Montenegro und Nordmazedonien haben beide im abschließenden Gruppenspiel in direkten Duellen die Chance auf das Erreichen der Hauptrunde.


    Beachtenswerter ist meiner Ansicht nach der tiefe Sturz der polnischen Nationalmannschaft. 2015 holten sie noch die Bronzemedaille bei der WM, 2016 belegten sie Platz 4 bei den olympischen Spielen und Platz 7 bei der EM ... aber dann ging es nur noch steil bergab. Platz 17 bei der folgenden WM 2017, verpasste EM- und WM-Teilnahmen in 2018 und 2019, in der EM-Quali zum aktuellen Turnier mit Ach und Krach vor Israel und dem Kosovo platziert und jetzt auf dem Weg zum Turnierschlusslicht. Dort ist nach der Generation um Karol Bielecki und Slawomir Szmal und den Lijewski-Brüdern schlicht gar nichts nachgekommen ... trotz eines Jahrzehnts voller Erfolge der Nationalmannschaft und von KS Kielce.

    Nach dem Spiel heute sind sie mehr als nur mit einem halben Bein weiter. Beeindruckende Leistung der Portugiesen, die ja quasi ohne TW gespielt haben, ebenso wie Frankreich. Mit der sehr variablen (weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) Abwehr, wird auch Norwegen kein sooo leichtes Spiel haben. Für Frankreich gilt nur do or die gegen Norwegen.


    Noch ist es für die Portugiesen ein weiter Weg in die Hauptrunde. Sie haben durch den Auftaktsieg einen Vorteil, aber wer weiß wie sich Frankreich gegen Norwegen schlägt und das nächste Spiel gegen Bosnien-Herzegowina muss erstmal gewonnen werden, bevor die Portugiesen an die Hauptrunde denken sollten. Ein möglicherweise entscheidendes Spiel gegen Norwegen in deren Halle, wäre nochmal eine andere Herausforderung als heute.

    Zwischenzeitlich durchaus holprige, am Ende aber ungefährdete Auftaktsiege für Deutschland und Spanien - was aber auch nicht anders zu erwarten war.

    Gesprächsthema Nummer 1 nach den beiden Spielen sind die drei Roten Karten. Während Uwe Gensheimers Kopftreffer beim Siebenmeter unstrittig ist und in die Kategorie "unnötig" einzuordnen ist, bin ich mit den beiden Roten Karten gegen die Spanier nicht einverstanden. In beiden Fällen lagen zwar Kopftreffer vor, aber ich sehe da keine aktive, "gezielte" Bewegung zum Kopf des Angreifer. Vielmehr waren es missglückte Abwehraktionen. Da finde ich die Disqualifikationen zu hart. Ich bin gespannt ob sich diese Linie in der Regelauslegung im Turnierverlauf festigt.

    Sagen wir es einmal so: 4 der 5 7m verwirft man in Halbzeit 1. Da steht es dann 10:10.

    Verloren wurde das Spiel dann in Halbzeit 2. Und das hatte dann nichts mit 7m zu tun.


    Hätte der VfL Gummersbach drei dieser vier Siebenmetern verwandelt und weitere freie Wurfchancen konsequenter genutzt, dann hätte es zur Halbzeit 10:15 gestanden und das Spiel hätte vielleicht einen ganz anderen Verlauf genommen.

    Gruppe A (Graz, Österreich)
    Kroatien
    Weißrussland
    Montenegro
    Serbien


    Spielplan:
    Donnerstag, 09.01.2019
    18:15 Uhr: Weißrussland - Serbien
    20:30 Uhr: Kroatien - Montenegro

    Samstag, 11.01.2019
    16:00 Uhr: Kroatien - Weißrussland
    18:15 Uhr: Montenegro - Serbien

    Montag, 13.01.2019
    18:15 Uhr: Montenegro - Weißrussland
    20:30 Uhr: Serbien - Kroatien


    Kroatien kann immerhin vier Bronzemedallien im vergangenen Jahrzent aufweisen und war seit 2003 immer in den Top 6 bei Großturnieren. Das Ziel der Kroaten können und müssen 6:0 Punkte in der Gruppenphase sein.

    Dahinter wird es eher trist. Serbien, Weißrussland und Montenegro zuletzt stets jenseits der Top10 platziert und die Mannschaftskader und Ergebnisse aus der EM-Vorbereitung lassen auch nicht darauf schließen, dass eine der drei Mannschaften zur Überraschung des Turniers wird. Ich tippe, dass im Auftaktspiel zwischen Serbien und Weißrussland bereits der zweite Hauptrundenteilnehmer gefunden wird, der in der Hauptrunde um die goldenen Ananas spielt.


    Mein Tipp:
    1. Kroatien
    2. Serbien
    3. Weißrussland
    4. Montenegro

    Gruppe C (Trondheim, Norwegen)
    Spanien
    Deutschland
    Lettland
    Niederlande


    Spielplan:
    Donnerstag, 09.01.2019
    18:15 Uhr: Deutschland - Niederlande
    20:30 Uhr: Spanien - Lettland

    Samstag, 11.01.2019
    16:00 Uhr: Lettland - Niederlande
    18:15 Uhr: Spanien - Deutschland

    Montag, 13.01.2019
    18:15 Uhr: Lettland - Deutschland
    20:30 Uhr: Niederlande - Spanien


    Die Mannschaften aus Gruppe C müssen auf dem Weg zum EM-Finalwochenende durch alle drei Teilnehmerländer reisen. Zum Auftakt in Norwegen lautet die Frage in dieser Gruppe aber eigentlich nur "Deutschland oder Spanien?". Denn es scheint schwer vorstellbar, dass sich nicht diese beiden Nationen durchsetzen werden und das direkte Duell ist bereits ein Fingerzeig in Richtung Halbfinale, denn in der Hauptunde warten mit Ausnahme der Kroaten wenig Stolpersteine. Die Deutschen beklagen bereits vor Turnierstart viele verletzte Leistungsträger im Rückraum und die Spanier haben zwar ihre dri Vorbereitungsspiele allesamt gewonnen, aber die Ergebnisse (+8 gegen Russland, #+4 gegen Polen und +5 gegen Portugal) dürften die DHB-Auswahl nicht vor Ehrfurcht erstarren lassen. Mein Tipp ist ein Unentschieden zwischen Deutschland und Spanien, dass die anschließende Hauptrundengruppe lange offen und spannend halten würde.

    Lettland und die Nierderlande haben bereits in der EM-Qualifikation gegeneinander gespielt und in beiden Spielen gewann der Gastgeber mit +4.


    Mein Tipp:
    1. Spanien (5:1 Punkte)
    2. Deutschand (5:1 Punkte)
    3. Lettland
    4. Niederlande

    Gruppe B (Wien, Österreich)
    Tschechien
    Nordmazedonien
    Österreich
    Ukraine


    Spielplan:
    Freitag, 10.01.2019
    18:15 Uhr: Tschechien - Österreich
    20:30 Uhr: Nordmazedonien - Ukraine

    Sonntag, 12.01.2019
    16:00 Uhr: Tschechien - Nordmazedonien
    18:15 Uhr: Österreich - Ukraine

    Dienstag, 14.01.2019
    18:15 Uhr: Österreich - Nordmazedonien
    20:30 Uhr: Ukraine - Tschechien


    Gruppe B liest sich wie eine mäßig interessante EM-Qualifikationsgruppe, aber auch hier werden sich zwei Mannschaften für die Hauptrunde qualifizieren. Für Österreich spricht der Heimvorteil, der sie ähnlich beflügeln könnte wie 2010. Allerdings wartet direkt im Auftaktspiel der vermeintlich schwerste Gruppengegner auf die Co-Gastgeber. Im Prinzip trauer ich jeder der vier Mannschaften in dieser Gruppe das Erreichender Hauptrunde zu, aber keiner eine Platzierung unter den ersten Drei in der Hauptrunde.


    Mein Tipp:
    1. Österreich
    2. Tschechien
    3. Nordmazedonien
    4. Ukraine

    Gruppe D (Trondheim, Norwegen)
    Frankreich
    Norwegen
    Portugal
    Bosnien-Herzegowina


    Spielplan:
    Freitag, 10.01.2019
    18:15 Uhr: Frankreich - Portugal
    20:30 Uhr: Norwegen - Bosnien-Herzegowina

    Sonntag, 12.01.2019
    16:00 Uhr: Portugal - Bosnien-Herzegowina
    18:15 Uhr: Frankreich - Norwegen

    Dienstag, 14.01.2019
    18:15 Uhr: Bosnien-Herzegowina - Frankreich
    20:30 Uhr: Portugal - Norwegen


    Der aufstrebende portugisische Handball hat sich erstmals seit 2006 wieder für eoin Großturnier qualifiziert und dann direkt eine so schwere Gruppe mit Frankreich und Norwegen erwischt. Die Vorbereitungsspiele mit Siegen gegen Russland und Polen und einer moderaten 25:30 (17:17)-Niederlage gegen Spanien dürften Selbstvertrauen gegeben haben und wann könnte man die Franzosen eher besiegen als in einem Turnierauftaktspiel? Aber leider schätze ich die Chancen eines Weiterkommens für den sympathischen südeuropäischen Underdog auf 10-20% ein. Dazu müsste einfach alles passen.

    Co-Gastgeber Norweger muss seinen Heimvorteil in der Vorrunde ausnutzen um eine passable Ausgangslage für die schwere Hauptrundengruppe II in Schweden zu erreichen. Dass sie die Franzosen besiegen können, haben sie in den letzten Jahren bereits unter Beweis gestellt.

    Frankreich schließlich ist nach zwei Halbfinalniederlagen bei der EM 2018 und WM 2019 heiß auf ein Endspiel.


    Mein Tipp:
    1. Norwegen
    2. Frankreich
    3. Portugal
    4. Bosnien-Herzegowina

    Gruppe E (Malmö, Schweden)
    Dänemark
    Ungarn
    Island
    Russland


    Spielplan:
    Samstag, 11.01.2019
    16:00 Uhr: Ungarn - Russland
    18:15 Uhr: Dänemark - Island

    Montag, 13.01.2019
    18:15 Uhr: Island - Russland
    20:30 Uhr: Dänemark - Ungarn

    Montag, 15.01.2019
    18:15 Uhr: Island - Ungarn
    20:30 Uhr: Russland - Dänemark


    Die Mannschaften aus Gruppe E greifen erst ab Samstag ins Turniergeschehen ein, was für die Hauptrundenteilnehmer eine höhere Belastung im Turnierverlauf bedeuten wird. Die Dänen werden versuchen sich mit möglichst geringem Aufwand schadlos zu halten und zwei Punkte mit in die Hauptrunde zu nehmen. Wer dahinter den zweiten Platz erreichen wird erscheint mir völlig offen - wenn auch für den weiteren Turnierverlauf eher irrelevant - zu sein.

    Ungarn traf bereits in der EM-Qualifikationsgruppe 7 auf Russland und setzte sich nach einem 19:25-Auswärtssieg und einem Unentschieden in eigener Halle als Gruppensieger durch. Die Isländer spielten eher eine durchwachsene Qualifikation mit Niederlage und Unentschieden gegen Mazedonien und Unentschieden in Griechenland.


    Mein Tipp:
    1. Dänemark
    2. Ungarn
    3. Island
    4. Russland

    Gruppe F (Göteborg, Schweden)
    Schweden
    Slowenien
    Schweiz
    Polen


    Spielplan:
    Freitag, 10.01.2019
    18:15 Uhr: Slowenien - Polen
    20:30 Uhr: Schweden - Schweiz

    Sonntag, 12.01.2019
    16:00 Uhr: Schweiz - Polen
    18:15 Uhr: Schweden - Slowenien

    Dienstag, 14.01.2019
    18:15 Uhr: Schweiz - Slowenien
    20:30 Uhr: Polen - Schweden


    Die Schweden können sich als "echter" Gastgeber fühlen, denn schließlich müssten sie auf dem Weg zum möglichen Finalwochenende nicht die heimischen Gefilde verlassen. Dahinter sehe ich die Slowenen recht deutlich vor Polen und der Schweiz.


    Mein Tipp:
    1. Schweden
    2. Slowenien
    3. Polen
    4. Schweiz

    Aber mal ehrlich, beide Mannschaften haben mit dem heute gezeigten Auftritt nichts in Liga 1 verloren. Das ist nicht mal Niveau Nordhorn.

    Und dennoch fand ich den VfL spielerisch über weite Strecken sogar einen tick besser, denn die Chancen waren da und selbst zur Halbzeit stand es ja überraschenderweise wieder Unentschieden und das obwohl der VfL bis dahin gefühlt 10 Freie Chancen versemmelt hatte.
    Die Chancenverwertung war jedenfalls heute, wie auch schon in Essen, einfach indiskutabel schlecht und dadurch merkte man ihnen von Aktion zu Aktion eine immer größer werdende Unsicherheit an zu der dann auch noch Pech hinzu kam.

    Was auch wieder einmal auffällig war: dem VfL fehlt ein erfahrener Mittelmann (Kaliber Bozovic) und ein gelernter Halbrechter der Bozovic ab und zu mal entlastet.


    Volle Zustimmung. Zur Halbzeit atten wir den Eindruck, dass der VfL im ersten Durchgang die spielerisch überzeugender agierende Mannschaft war und in erster Linie aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung nicht mit einer deutlichen Führung in die Kabine ging.

    In der zweten Halbzeit zeigte sich enmal mehr, dass die VfL-Offensive große Probleme im Entscheidungsverhalten hat. Situationen werden regelmäßig falsch eingeschätzt bzw. die Spieler schätzen ihre individuellen Leistungsfähigkeiten falsch ein. Tobias Schröter scheitert kläglich beim versuch den Gegenspieler im gegenstoß zu überlaufen oder läuft mit einer unvorbereiteten 1:1-Situation ins Offensivfoul. Der Rückraum nimmt sich ohne Not unvorbereitete Würfe, die wahrscheinlich einen potentiell unaufmerksamen Torwart auf dem falschen Fuß erwischen sollten, aber mangels Wurfkraft und -präzision scheitern diese Wurfversuche kläglich.

    Als Mannschaft bzw. als Trainer muss man doch erkennen, dass der VfL Gummersbach in den meisten Partien der 2. Bundesliga die spielerisch überlegene Mannschaft ist und in erster Linie diese Überlegenheit "nur" ruhig ausspielen muss. Irgendwelche irrsinnigen Angriffsaktionen musste man vielleiht aus Außenseiter in der 1. Bundesliga riskieren um zu Torerfolgen zu kommen, aber diese Saison sind das unnötige Risken, die in keinem sinnvollem Verhältnis zum Ertrag stehen. Der VfL Gummersbach leistete sich einen großen und auf vielen Positionen doppelt gut besetzten Kader, aber vermag diesen Vorteil im Spiel nicht durch schnellen Handball umzusetzen. Der Kader hat die Breite um auf Tempo zu spielen, regelmäßig duchzuwechseln und 70% der Konkurrenten in der Liga einfach konditionell an ihre Grenzen zu bringen. Stattdessen wird jeer Angriff seelenruhig aufgebaut und der Ball im Standhandball dreimal von links nach rechts und zurück gepielt - selbst wenn die Mannschaft zehn Minuten vor Spielende mit vier Toren zurückliegt und schnelle Torerfolge benötgen würde. Das Spiel des VfL Gummersbach scheint keine situative Anpassung zu kennen, sondern nur das immergleiche Schema. Das ist schlicht und einfach zu wenig für die ausgegebenen Ziele des Vereins (und den wirtschaftlichen Einsatz)

    @tobi_m:
    Weitestgehend Zustimmung zu deinen Spieleinschätzungen. Bei TuSEM Essen glaube ich an einen Heimsieg im Spitzenspiel, denn in den Spielen gegen die anderen Topteams der 2. Bundesliga sind die Essener bislang sehr stark aufgetreten.


    Zum Thema Spitzenspiel vor großer Kulisse:
    Die Kölnarena dürfte meiner Meinung nach für Schindler keine Option sein. Meine Einschätzung ist, dass die etwas in die Jahre gekommene Westfalenhalle in Dortmund zu deutlich günstigeren Konditionen angemietet werden kann als die Kölnarena und somit das witschaftliche Risiko geringer bzw. der zu erwartende Gewinn größer ausfallen. Zudem hat die Kölnarena im Mai mit den beiden Final Fours der EHF Champions League und der Basketball EuroLeague bereits gehobenen Mannschaftsballsport zu bieten, so dass der VfL kein Highlight für die potentiellen Zuschauer wäre, sondern maximal ein Vorspiel zu den wirklich großen Events.

    Rhein-Neckar Löwen - HSG Nordhorn-Lingen
    Eulen Ludwigshafen - SG Flensburg-Handewitt
    TBV Lemgo Lippe - SC DHfK Leipzig
    SC Magdeburg - MT Melsungen
    THW Kiel - HSG Wetzlar
    TSV GWD Minden - Bergischer HC
    HC Erlangen - Füchse Berlin
    HBW Balingen-Weilstetten - TSV Hannover-Burgdorf
    TVB Stuttgart - Frisch Auf Göppingen

    Wie geht es weiter mit Sky? Nach dem Verlust der Rechte für die Fussball CL ab der Saison 2021/22 kann man fast schon Wetten darauf abschließen dass auch die Bundesliga Rechte dann an Amazon/DAZN gehen können. Die Zukunft gehört wohl den Streaming Diensten . Ob Sky ohne Fussball Rechte überlebensfähig sein wird dürfte fraglich sein. Dann wird auch der Handball früher oder später bei den Streaming Anbietern landen.


    Kann aber auch sein, dass Sky beim Bieten für die Übertragungsrechte an der Champions-League nicht über die Schmerzgrenze gegangen ist um den nötigen finanziellen Spielraum für die eigentlichen Leuchtturm-Rechte "Deutsche Fußball-Bundesliga" zu wahren.

    Freuen darf sich die DFL, denn es bahnt sich ein Wettbieten um die Bundesliga-Übertragungsrechte zwischen Sky, DAZN, Amazon und Telekom an - und das obwohl die Fußball-Liverechte meiner Meinung nach längst überreizt sind und nicht direkt refinanzierbare Preise gezahlt werden.

    In eigener Halle sehe ich den SCM im Vorteil und rechne mit einem Zwei-Tore-Heimsieg ... auch wenn ich mich persönlich eher über zwei Punkte für die SG Flensburg-Handewitt freuen würde. Nach bereits fünf Niederlagen in der Hinrunde ist dieses Spiel für den SCM die (letzte) Chance den Anschluss an die Champions-League-Plätze zu wahren - zumal in der Rückrunde der SCM gegen die Top4 der Liga auswärts antreten muss.

    Solide Übertragungen des Gummersbacher Arena-TV-Teams und unterhaltsame Kommentierung.

    In der ersten Viertelstunde schien die MT da weiterzumachen wo sie in der zweiten Halbzeit in Berlin aufgehört hatten. Aber Berlin konnte sich nicht deutlich genug absetzen, um den Gastgebern frühzeitig den Zahn zu ziehen. Melsungen fand immer besser ins Spiel und war am Ende der verdiente Gewinner. Für die MT ist der heutige Sieg sicherlich wichtiger als die Bundesligapunkte vergangene Woche in Berlin.