Beiträge von Arcosh

    Nun die Vereine haben sich dafür entschieden...dass es durch die neuen Anwurfzeiten letztlich zu Zuschauerrückgängen kommen wird war doch von vornerein klar..auch wenn einige dies hier vehement bestritten haben


    Typische Spieltermine vor dem Einstieg von Sky:
    Mi, 19:00 Uhr
    Mi, 20:15 Uhr
    Sa, 19:00 Uhr
    So, 15:00 Uhr
    So, 17:15 Uhr

    Typische Spieltermine der laufenden Saison:
    Do, 19:00 Uhr
    So, 13:30 Uhr (Topspiel)
    So, 16:00 Uhr
    (Zusatztermin: Sa, 20:30 Uhr)

    Nenneswerte Veränderung ist unterm Strich nur der Wegfall der regelmäßigen Samstagabendspiele (die sicherlich für Gästefans besonders geeignet waren) und dasss zwei- bis dreimal im Jahr das sonntägliche Mittagessen verschoben werden muss, weil der eigene Verein fürs Topsspiel angesetzt wurde. Das ist mir persönlich zu wenig um allein damit die Zuschauerrückgänge zu begründen.

    HC Erlangen - TBV Lemgo
    Füchse Berlin - TVB 1898 Stuttgart
    TSG Friesenheim - SG BBM Bietigheim
    Bergischer HC 06 - Rhein-Neckar Löwen
    SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg
    TSV Hannover-Burgdorf - MT Melsungen
    GWD Minden - THW Kiel
    VfL Gummersbach - HSG Wetzlar
    SC DHfK Leipzig - Frisch Auf Göppingen

    Haben Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek ihre Kritik an der Belastung und ihren Wunsch nach weniger Spielen und einer längeren Sommerpause auch geäußert als sie nach Ende der Saison 2017/18 in den Flieger gestiegen sind für eine 12-tägige Länderspielreise nach Japan mit sportlich fragwürdigem Wert?

    SG BBM Bietigheim - GWD Minden
    TVB 1898 Stuttgart - TSV Hannover-Burgdorf
    HSG Wetzlar - Frisch Auf Göppingen
    TBV Lemgo - TSG Friesenheim
    Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - HC Erlangen
    SC DHfK Leipzig - SG Flensburg-Handewitt
    THW Kiel - VfL Gummersbach
    MT Melsungen - Bergischer HC 06

    Besteht denn die Notwendigkeit Geld für eine Nachverpflichtung auszugeben? In der Tabelle hat Hannover-Burgdorf nach unten nichts ernsthaft zu befürchten, die Europapokalplätze scheinen im Moment außer Reichweite, im DHB-Pokal steht das Viertelfinale (sofern es erreicht wird) auch erst im Dezember an und der EHF-Pokal steht zwar vor der Tür, aber allein dafür rentiert sich eine Nachverpflichtung wohl nicht. Sinn machen würde es daher nur, wenn ein Spieler zu haben ist, der Hannover-Burgdorf auch mittelfristig weiterhilft und keine reine Verletzungsvertretung wäre.

    Nach schwacher Anfangsphase in der die Abwehr zu passiv agierte und Bietigheim mehrfach aus der schnellen Mitte zu einfachen Toren kam, konnte der VfL Gummersbach sich fangen und einen sicheren Sieg heruasspielen. Gestern war der Rückraum der Bietigheimer einfach nicht torgefährlich genug, um den VfL Gummersbahc vor ernste Probleme zu stellen. Im Prinzip genügte es hinten eng zu stehen und auf die Fehler der Gäste zu warten ... so wie es ca. 10-15 andere Bundesligisten auch gegen den VfL Gummersbach spielen können. ;)

    Beim VfL Gummersbach war natürlich längst nicht alles Gold was glänzt, aber sie haben dem Druck standgehalten und sind weiterhin voll im Soll. 6:4 Punkte in der Schwalbe Arena und als nächstes kommen im Pokal Frisch Auf Göppingen und in der Bundesliga die HSG Wetzlar ins Oberbergische. Beides Spiele in denen ein Erfolg möglich sein sollte und die Chance sich in der Hinrunde eine gute Ausgangssituation im Abstiegskampf zu erspielen.


    Großes Lob an die mitgereisten Bietigheimer Fans. Toller Support, coole Trommel-Rhythmen und auch toll, dass sich die Mannschaft nach dem Spiel geschlossen im Fanblock bei ihren Anhängenr bedankt hat. :respekt:

    Paris, Barca und zwei aus Vardar, Kielce und Szeged.


    Paris St. Germain und der FC Barcelona haben gute Chancen ihre Gruppen zu gewinnen und wären dann nur noch eine Runde vom Final4 entfernt. Aber dahinter sehe ich zahlreiche Teams (inklusive der beiden deutschen Vertreter) bei denen allein die Tagesform entscheiden wird und jeder jeden schlagen kann.

    Ich kann sogar nachvollziehen, dass sich die SG Flensburg-Handewitt zunächst auf die Bundesliga konzentriert und in der Champions-League-Gruppenphase das Ziel nur das Erreichen der Hauptrunde ist. Der Einsatz in Form von Energie und Verletzungsgefahren lohnt den Gewinn im Falle eines zweiten oder dritten Platzes in Form "einfacherer" Achtelfinalgegner nicht. Hinzu kommt, dass die SG Flensburg-Handewitt in ihrer jüngeren Vergangenheit gesehen hat welche wirtschaftlichen Auswirkungen ein Champions-League-Sieg hat und welche die Deutsche Meisterschaft. Es würde mich nicht wundern, wenn bei Sponsoren, Medien, Zuschauern & Co letzteres höher honoriert wird.

    Alexander Becker hat nach eigener Aussage noch keinen Vertrag über Sommer 2019 hinaus, würde aber gerne in Gummersbach bleiben und geht davon aus, dass wie üblich im November/Dezember/Januar entsprechende Gespräche geführt werden.

    Die in der ehemaligen Regelklarstelllung genannten Situationen beginnen alle mit den Worten "Der Abwehspieler bewegt sich in Richtung des Gegenstoß laufenden Spielers" und diese Voraussetzung sehe ich hier nicht gegeben. Die Spielerin kommt nach einer Zeitstrafe aus dem Wechselbereich und läuft in Richtung des eigenen Torraums, d.h. in dieselbe Richtung wie die Angriffsspielerin und nicht ihr entgegen. Zudem steht sie bevor die Angreiferin in sie hineinrennt. Daher für mich zwar eine gefährliche Spielsituation und in Echtzeit schwer zu beurteilen, aber auf Basis der Handballregeln ein Stürmerfoul.


    Unabhängig davon wäre die Spielfortsetzung mit Freiwurf nach der Disqualifikation nicht regelkonform.

    Der VfL Gummersbach hat bislang zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt. Der Auswärts-VfL bislang vollkommen chancenos und vorallem auch lustlos in Nürnberg, Lemgo und Kassel. Beim Heim-VfL hingegen stimmte zumindest die Körpersprache der Spieler. Nachdem sie gegen Hannover verdiente Punkte in der Schlussphase aus der Hand gegeben hatten, haben sie sich gegen Stuttgart durchgesetzt. (Das Spiel gegen Magdeburg klammere ich in diesem Zusammenhang bewusst aus, weil das einfach nicht die Kragenweite der Oberbergischen in dieser Saison ist.) Mit der Leistungsbereitschaft der beiden genannten Heimspiele erwarte ich auch gegen Leipzig eine offene Partie - zumal die Sachsen bislang in dieser Saison wenig überzeugen konnten. Ich will nicht sagen, dass in dieser Konstellation zwei heimpunkte Pflicht sind, aber das ist eines dieser Spiele an denen sich am Ende der Abstiegskampf entscheiden wird. "Nur" gegen Bietigheim und Ludwigshafen zu punkten kann zu wenig sein bzw. muss auch erstmal geschaftt werden. Da braucht es die zusätzlichen Punkte in Heimspielen gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte.

    Grundsätzlich kann ich auf dem Anforderungsniveau "1. Handball-Bundesliga" als Trainer nur Varianten spielen lassen, die zuvor im Training hinreichend einstudiert wurden. Als Trainer einer neu zusammengestellten Mannschaft beginnst Du dabei natürlich mit den Basics wie der 6:0-Abwehr. Erst wenn diese Basics sattelfest sind und im Bundesligalltag funktionieren, kann ich mir überhaupt Gedanken machen alternative Angriffs- oder Abwehrsysteme zu erarbeiten. Wie weit der VfL Gummersbach in diesem Prozess ist. lässt sich für mich von außen nicht beurteilen. Aber bei der Menge an Passfehlern und unsauberen Zuspielen bzw. nicht aufeinander abgestimmten Laufwegen erscheint mir aktuelle noch Trainingsarbeit an den grundlegenden Spielformationen nötig.

    Ich persönlich würde mich freuen beim VfL Gummersbach öfter 4:2-Angriffe mit zwei Kreisläufern zu sehen. Einerseits ist man mit Moritz Preuss und Alexander Becker auf KM gut aufgestellt und andererseits hat Kevin Sommer auf Linksaußen zuletzt schlechte Tage erwischt. Da wäre es in meinen Augen sinnvoll ihn ein paar Minuten vom Feld zu nehmen und dafür Alexander Becker zu bringen, der von Außen an den Kreis auflöst. So würde die gegenerische Abwehr vor neue Herausforderungen gestellt, wenn sie sich spätestens in der zweiten Halbzeit auf das Angriffsspiel des VfL-Rückraums eingestellt hat. Zugleich wäre die 4:2-Formation ein probates Mittel gegen offensive Deckungsvarianten des Gegners, die den VfL Gummersbach in den letzten Jahren stets vor Probleme gestellt haben.

    Ein erfahrener Schiedsrichter wird zuerst auf seine Notizen schauen, welche Spieler er bereits verwarnt hat und danach dementsprechend dem Spieler die Gelbe Karte oder die Zwei-Minuten-Zeitstrafe anzeigen.


    Das "sollte" in der deutschen Version der Handballregeln hat in erster Linie sportjuristische Relevanz. Falls der Schiedsrichter doch einen Spieler zweimal in einem Spiel mit der Gelben Karte verwarnen sollte ohne es zu bemerken, dann ist dies aufgrund des "sollte" kein Regelverstoß und somit kein Einspruchsgrund gegen die Spielwertung.


    Edit:
    Auch in der englischen Version der IHF Handballregeln ist der Kommentar zu Regel 16.1 mit "should" formuliert.

    HC Erlangen - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - GWD Minden
    MT Melsungen - VfL Gummersbach
    TBV Lemgo - SG Flensburg-Handewitt
    SC DHfK Leipzig - HSG Wetzlar
    SG BBM Bietigheim - Frisch Auf Göppingen
    TSV Hannover-Burgdorf - TSG Friesenheim
    TVB 1898 Stuttgart - Bergischer HC 06
    Rhein-Neckar Löwen - THW Kiel

    THW Kiel - SC DHfK Leipzig
    GWD Minden - Füchse Berlin
    TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo
    SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg
    VfL Gummersbach - Frisch Auf Göppingen
    HSG Wetzlar - MT Melsungen
    DJK Rimpar - HC Erlangen
    Bergischer HC - Rhein-Neckar Löwen

    Da sind viele interessante Begegnugen dabei. Allen voran das Treffen der Unbesiegten zwischen Flensburg und Magdeburg. Der VfL Gummerbach ist sicherlich Außenseiter, aber Frisch Auf nicht unbedingt für seine Konstanz bekannt und immerhin haben die Blau-Weißen Heimrecht ... da darf man wohl mehr Hoffnung haben als die Nachbarn aus dem Bergischen.

    Ich bin da bei Rheiner. Die HBL ist leider nicht massentauglich, das zeigen die Quoten sehr eindeutig auf. Es ist schade, aber es ist leider so. Abseits des Fußballs funktionieren nur Nationalmannschaften, Wintersport, Formel 1 und Olympia ab und an. Es gab dazu mal einen sehr interessanten Podcast des Basketball-Journalisten André Voight, Chefredakteur des FIVE-Magazins. Habe aber den Link leider nicht auf die Schnelle parat.


    Wobei die Einschaltquoten beim Wintersport durchaus ein Phänomen sind. Die Zahl der aktiven Wintersportler in Deutschland (also wirklich in Vereinen organisiert) dürfte deutlich geringer sein als im Handball und nördlich des Weißwurstäquators spielt Wintersport im Alltag fast keine Rolle. Bei Sportarten wie Bobfahren oder Skispringen sind die entscheidenden Leistungsdetails für den (Halb-)Laien kaum zu erkennen. Es bleibt lediglich, dass diese Sportarten wunderbar über Stunden als Grundrauschen nebenher laufen können.