Beiträge von Arcosh

    Den Isländern ging in allen drei Gruppenspielen in der zweiten Halbzeit die Luft aus, weil sie durchweg zuviele Kräfte investieren mussten bzw. die erste Sieben zu wenig Entlastung von der Bank bekam. 4:10 in den letzten 17 Minuten gegen Schweden, 9:15 in der zweiten Halbzeit gegen Kroatien und schließlich 2:5 in den letzten zehn Minuten gegen Serbien - ohne Torerfolg in den letzten vier Spielminuten. In der Breite ist der Kader der Isländer einfach nicht auf dem Niveau das es für eine erfolgreiche EM-Teilnahme benötigt.

    Die Ausgangslage:

    [table='Platz, Team, Punkte, Tore']
    [*] 1 [*] Schweden [*] 4:0 [*] 65:56
    [*] 2 [*] Frankreich [*] 4:0 [*] 64:56
    [*] 3 [*] Kroatien [*] 2:2 [*] 63:57
    [*] 4 [*] Norwegen [*] 2:2 [*] 64:60
    [*] 5 [*] Weißrussland [*] 0:4 [*] 53:65
    [*] 6 [*] Serbien [*] 0:4 [*] 47:62 [/table]

    Der Spielplan:

    18.01.2018
    Serbien - Norwegen
    Kroatien - Weißrussland

    20.01.2018
    Schweden - Frankreich
    Kroatien - Norwegen

    22.01.2018
    Serbien - Frankreich
    Schweden - Weißrussland

    24.01.2018
    Schweden - Norwegen
    Kroatien - Frankreich
    Serbien - Weißrussland


    Nach dem heutigen Sieg der Schweden gegen Kroatien haben sie sich auf einen der Favoritenplätze für das Erreichen des Finalwochenendes katapultiert. Den Kroaten bleibt als kleiner Hoffnungsschimmer der Spielplan, denn sie müssen erst am letzten Spieltag (ausgeruht) gegen die Franzosen antreten, die zu diesem Zeitpunkt evtl. bereits für das Halbfinale qualifiziert sein werden.

    Zünglein an der Waage könnte zudem Serbien werden. Falls sie trotz der schlechten Ausgangssituation die drei Hauptrundenspiele hochmotiviert angehen, können sie Norwegen gefährlich werden und durchaus auch Frankreich alles abverlangen, wähend Kroatien und Schweden gegen Weißrussland eher ihre Kräfte schonen können.


    Mein Tipp:
    Den Schweden gelingt am Donnerstag der nächste Coup gegen Frankreich, aber die Franzosen sichern sich mit einem Erfolg gegen Kroatien doch noch das Halbfinalticket.

    Bin ich der einzige, der den Ball von Zachrisson ziemlich klar nicht im Tor gesehen hat?


    Am Boden war der Ball nicht vollständig hinter der Torlinie, aber die TV-Perspektive gibt keinen Aufschluss darüber ob der Ball auf dem Weg von der Latte zum Boden bzw. nachdem er vom Boden wieder hochspringt in der Luft die Torlinie überschritten hat. Die Torkameras bieten da normalerweise eine bessere Perspektive als die TV-Bilder.

    Nur folgerichtig, dass der Einspruch unzulässig war.

    EHF weist Slowenien-Protest gegen Deutschland-Spiel ab

    Zitat

    "Dadurch, dass das Reglement den Schiedsrichtern die Möglichkeit eröffnet, strittige spielentscheidende Szenen nochmals im Video zu betrachten, ist der Zeitpunkt der Tatsachenentscheidung lediglich nach hinten verlagert worden. Die von den Schiedsrichtern am Monitor getroffene Entscheidung ist eine Tatsachenentscheidung und damit nach IHR und speziell 34.4 c Turnierreglement unanfechtbar und ein Einspruch gegen eine solche Entscheidung damit unzulässig", so Experte Helge-Olaf Käding von handballrecht.de, der die Abweisung des Protests in einer ersten Einschätzung als "logisch" bezeichnete.


    Eine unanfechtbare Tatsachenentscheidung meint, dass die Schiedsrichter auf Basis ihrer persönlichen Wahrnehmung die richtige Entscheidung getroffen haben, selbst wenn sich diese Wahrnehmung im Nachhinein als falsch herausstellen sollte. Ein anfechtbarer Regelverstoß würde voraussetzen, dass die Schiedsrichter eine zu ihrer Wahrnehmung der Situation falsche Regelentscheidung getroffen hätten.

    Ich stelle die Frage in den Raum, ob bei einem Videobeweis auf Basis objektiver Videobilder aus evtl. diversen Blickwinkeln überhaupt das Argument der Tatsachenentscheidung zulässig und vor allem sinnvoll sein kann. Wenn die Schiedsrichter sich 5-10min Zeit nehmen um die Spielszene in Ruhe zu betrachten und zu bewerten, dann MUSS meiner Meinung nach angenommen werden, dass die Schiedsrichter im Stande und befähigt sind, das Spielgeschehen fehlerfrei zu analysieren. Diese Grundannahme ist in meinen Augen zwingend um überhaupt einen Videobeweis einzusetzen. Dementsprechend müsste jede falsche Entscheidung auf Basis eines Videobeweises als Regelverstoß bewertet werden und nicht als (falsche) Tatsachenentscheidung.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung ...

    Du kannst als Nationaltrainer entweder die besten zur Verfügung stehenden Spieler nominieren und dann auf Basis dieses Kaders ein Spielkonzept entwickeln oder Du gibts deine eigene Spielpilosophie vor und suchst dann Spieler die dazu passen. Für Letzteres hat sich Christian Prokop entschieden und dies hat Maximilian Janke und Bastian Roscheck zu ihrem Nationalmannschafts- und Europameisterschaftsdebüt verholfen. Gestern ist diese Spielphilosophie krachend gescheitert gegen einen Mannschaft, die man getrost als Lieblingsgegner der DHB-Auswahl bezeichnen kann. 14 Spiele in Folge ohne Niederlage gegen Slowenien (darunter nur ein Unentscheiden 2010), zuletzt zwei souveräne Siege im Mai 2017 im Rahmen der EM-Qualifikation und dann steht in den ersten 30 Minuten eine deutsche Abwehr auf dem Feld die in keiner Phase ein Mittel gegen den Gegner findet und vom Bundestrainer im Minutentakt umgestellt wird - ohne Wirkung. Es hätte keines Miha Zarabec bedurft um diese Lücken im Zentrum der Abwehr zu nutzen. Zum Einen fehlte in der Abwehr der notwendige Einsatzwille. Stoppfouls um den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen und sich den Respekt der Gegenspieler zu erarbeiten, weil sie merken, dass es weh tut durch diese 6:0-Abwehr durchgehen zu wollen, waren Fehlanzeige. Das Verhalten bei Abprallern war amateurhaft. Selbst wenn ich den Abpraller nicht regelkonform aufnehmen kann, weil ich als Spieler im Kreis stehe, dann schaue ich nicht zu wie der Gegenspieler diesen Ball frei aufnehmen und ins Tor werfen kann, sondern schnappe mir den Ball auf Kosten eines Freiwurfs für den Gegner. Da muss sich einerseits jeder Spieler selbst hinterfragen, ob er gestern sein volles Leistungsvermögen abgerufen hat und gleichzeitig muss der Bundestrainer sich die Frage gefallen lassen mit welcher Grundidee er seine Mannschaft aufs Spielfeld geschickt hat und ob sein wildes Umstellen während des laufenden Spiel etwas gebracht hat.

    Im Angriff hat sich gestern gezeigt, dass auch ein Uwe Gensheimer ab und an schwache Tage hat und dann eine Alternative auf Linksaußen nicht verkehrt wäre.


    Falls der in meinen Augen durchaus berechtigte Einspruch der Slowenien keinen Erfolg haben sollte - wie ich es von der EHF erwarte - dann wäre die DHB-Auswahl mit einem blauen Auge davon gekommen. Erstmal gilt es abzuwarten und sich mit neuem Mittelblock auf das Spiel gegen Mazedonien vorzubereiten.

    Dänemark und Spanien sollten in dieser Gruppe nichts anbrennen lassen und als Gruppenerster und -zweiter in die Hauptrunde einziehen. Beiden Mannschaften dürfte aber auc bewusst sein, dass das direkte Duell am letzten Gruppenspieltag bereits eine Vorentscheidung auf dem Weg ins Halbfinale bedeuten kann. Dahinter kann ich die Ungarn und Tschechen kaum einschätzen, erwarte aber, dass keine der beiden Mannschaften eine gewichtige Rolle in der Hauptrunde spielen wird.

    Mein Tipp:
    1. Spanien
    2. Dänemark
    3. Ungarn
    4. Tschechien

    Für Deutschland muss das Ziel der Grppensieg sein und der ist auch realistisch machbar. Slowenien ist seit Jahren so eine Art Lieblingsgegner der DHB-Auswahl, Montenegro fehlt die spielerische Klasse und Mazedonien wird in erster Linie durch die zu erwartende Heimspiel-Atmosphäre gefährlich werden. Ich vermute sogar, dass die Mazedonier sich noch vor Slowenien werden platzieren können.

    Mein Tipp:
    1. Deutschland
    2. Mazedonien
    3. Slowenien
    4. Montenegro

    Norwegen und Frankreich trafen bei der WM im letzten Jahr zweimal aufeinander und beide Male behielt Frankreich die Oberhand. Diesmal tippe ich auf ein Unentschueden aus, da die Franzosen oft schwach in die Turniere starten und zudem dies der Spannung in der Hauptrunde sehr gut tun würde. Zwischen Weißrussland und Österreich geht es lediglich um Platz 3 und 4 in der Gruppe und die Frage, wer in der Hauptrunde die Rolle des Punktelieferanten einnimmt.

    Mein Tipp:
    1. Frankreich (wegen besserem Torverhältnis)
    2. Norwegen
    3. Weißrussland
    4. Österreich

    Eine sehr interessante Gruppe, in der in meinen Augen die Isländer aktuell nicht die Spieler haben um die beiden vorderen Plätze anzugreifen. Das Erreichen der Hauptrunde wäre bereits ein Erfolg. Dementsprechend sehe ich im Auftaktspiel die Schweden deutlich vorne und für die Skandinavier ist dies ein genehmer Auftakt ins Turnier. Die Kroaten hingegen werden gleich zu Beginn gefordert und dürfen sich keinen Fehler erlauben, denn im eigenen Land kann das Minimalziel nur Halbfinale bedeuten.

    Mein Tipp:
    1. Kroatien
    2. Schweden
    3. Serbien
    4. Island

    Wie ist das eigentlich mit den Wechseln während des Turniers, gibt es da gar keine Einschränkungen mehr?

    Maximal dürfen sechs Spielerwechsel vorgenommen werden: Maximal zwei während der Vorrunde, zwei während der Hauptrunde und zwei am Finalwochenende.


    Jetzt habe ich (in einer der vielen sinnfreien Zeilen auf den letzten zehn Seiten) gelesen, dass Bundesliga und internationale Spiele grundverschiedene Geschichten sind. Wie bitte? Es wird immer betont, dass die Bundesliga die stärkste Liga weltweit ist, hier knallharter Konkurrenzkampf herrscht. Das bedeutet aber auch, dass Spieler, die sich in dieser Liga durchsetzen, ein gewisses internationales Format mitbringen müssen. Es gibt deutsche Klubs, die setzen in den Schlüsselpositionen auf ausländische Superstars und marschieren vorneweg. Wenn Vereine, die hauptsächlich auf einheimische Spieler setzen, dann dahinter folgen, dann sollen die Spieler gleich weniger zu gebrauchen sein?

    Hättest Du mal die gesamte Argumentation gelesen und den Gedankengang aufgenommen. (Das würde zum respektvollen Umgang miteinander gehören, den Du einforderst.) Es geht nicht darum, dass Spielern wie Janke oder Roscheck die handballerischen Fähigkeiten fehlen auf diesem Niveau zu spielen, sondern darum, dass sie noch wenig Erfahrung mit K.O.-Spielen auf diesem Niveau haben. Ein Hauptrundenspiel gegen Spanien bei dem es um Halbfinale oder Ausscheiden geht ist psychisch eine ganz andere Herausforderung als ein Bundesligaspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt. Rein sportlich sind beide Gegner internationale Topmannschaften aber das Bundesligaspiel ist bloß eines von 34 und entscheidet nicht allein über Erfolg oder Misserfolg der gesamten Saison. Diese Situationen kannst Du nicht trainieren, die musst du einfach erfahren. Deshalb ist es natürlich richtig auch neuen Spielern eine Chance zu geben sich in K.O.-Spielen zu beweisen und im besten Falle daran zu wachsen. Aber wenn Du zuviele unerfahrene Spieler im Kader hast, kann (nicht muss) dies zu einem Problem werden.

    @Baden68
    In dem Kommentar wird nicht die grundsätzliche Fähigkeit des Mitforisten in Zweifel gestellt die handballerischen Fähigkeiten eines Spielers beurteilen zu können, sondern im konkreten Falle des Spielers Janke in Frge gestellt, wie intensiv sich der Mitforist mit dem Spieler auseinandergesetzt haben wird, wenn er nicht wenigstens die korrekte Schreibweise des Spielernamens kennt.

    Ist in meinen Augen durchaus ein Argument (da ich mich auch regelmäßig über Mitforisten ärgere, die einzelne Spieler kritisieren sich aber nicht einmal die Mühe machen die korrekte Schreibweise des Namens zu googlen und meinen mit irgendwelchen Verballhornungen einen Mehrwert zu ihrem Argument hinzuzufügen), allerdings hat JA! eine schlüssige Erklärung geliefert und damit sollte eigentlich alles gesagt sein.

    Da sind mir persönlich zu viele Spieler im Kader denen die internationale Erfahrung fehlt und die diese Do-or-die-Situationen auf höchstem Niveau nicht kennen. Es ist eine Sache gute Leistungen im Mittelfeld der Liga abzuliefern, wenn Du viele Spiele gewinnst, einige verlierst, es aber im Endeffekt egal und schnell vergessen ist ob Deine Mannschaft am Saisonende Platz 7, Platz 9 oder Platz 11 belegt. Aber es ist ein ganz anderer Druck in einem Hauptrundenspiel zu stehen, in dem es nur Weiterkommen oder Ausscheiden gibt, nur Halbfinaleinzug oder Enttäuschung, und in diesem nur wenige Minuten Zeit zu haben sich z.B. auf taktische Änderungen des Gegners einzustellen.

    In meinen Augen wird das sportliche Abschneiden der deutschen Mannschaft auf der Torhüter-Position entschieden werden. Wolff/Heinevetter können an guten Tagen den gegnern den Zahn ziehen, aber an schelchten Tagen der beiden wird die Mannschaft ohne diesen Rückhalt gegen die europäischen Topteams nicht gewinnen. Sofern sich die DHB-Auswahl in der Vorrunde keinen Fejltritt erlaub, schätze ich Platz 3 in der Hauptrunde als realistisch ein. Da müsste Wolff erneut über sich hinauswachsen wie im Finale vor zwei Jahren, damit die deutsche Mannschaft eine Medaille erreicht.


    Woher sollen sie es auch wissen, wenn sie nach "gefühlten" siebenundzwanzig Jahren, wieder einmal ein Handball-Vorbereitungsspiel der National-Mannschaft übertragen. Das muss doch einmal gesagt werden :D .


    Der 29. Oktober 2017 ist gerade einmal neunundsechzig Tage her ... und in der Zwischenzeit fand gar kein Spiel der Nationalmannschaft statt. Welche andere Sportart in Deutschland kommt in den Genuss, dass regelmäßig Testspiele von den Öffentlich-Rechtlichen übertragen werden? Von solchen Präsentationsmöglichkeiten können andere Sportarten bloß träumen ... aber Hauptsache der Kommentator hat sich einen Fehler erlaubt. :rolleyes:


    Warum? Die Verletzungsgefahr bei den KM ist doch deutlich geringer, als bei den Halben.


    Verletzungsgefahr ist für mich kein Kriterium bei der Auswahl der Spieler für den endgültigen Kader, denn im Verletzungsfall kann bereits zum nächsten Spiel ein Ersatzmann aus dem 28er-Kader nachnomminiert werden.

    Montpellier AHB - Paris Saint-Germain HB 33:30 (17:14)
    Zum Abschluss der Hinserie kam es in der französischen LNH zum Duell zwischen Tabellenführer Montpellier AHB und Titelverteidiger Paris Saint-Germain HB. Es war ein intensiv geführtes Spitzenspiel in dem es insbesondere in der Schlussphase zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten gab. Zwischenzeitlich standen nur je fünf Spieler pro Mannschaft auf dem Feld.

    Montpellier konnte sich früh einen Vorsprung erarbeiten und diesen mit in die Halbzeitpause nehmen. Im zweiten Durchgang versuchte Paris durch Hereinnahme des siebten Feldspielers im Angriff den Rückstand zu egalisieren, doch zu oft konnte Montpellier dadurch einfache Treffer ins verwaiste Tor erzielen. In der 43. Minute gelang Paris schließlich doch der Ausgleich zum 21:21 und wenig später sogar der Führungstreffer zum 22:23. Aber Montpellier behielt die Nerven und leitete schließlich mit dem Gegenstoßtor zum 31:28 den wichtigen Heimsieg ein.

    Damit beendet Montpellier die Hinrunde unbesiegt und mit bereits sechs Punkten Vorsprung auf Paris. Der Haupstadtklub rangiert sogar nur auf Platz 3 hinter dem Überaschungsteam USAM Nimes, das u.a. Paris die erste Saisonniederlage beigebracht hatte.


    Tabelle

    [table='Platz,Verein,Spiele,Siege,Unentschieden,Niederlagen,Punkte,Tordifferenz']
    [*] 1. [*] Montpellier AHB [*] 13 [*] 12 [*] 1 [*] 0 [*] 25 [*] +57
    [*] 2. [*] USAM Nimes [*] 13 [*] 9 [*] 2 [*] 2 [*] 20 [*] +27
    [*] 3. [*] Paris Saint-Germain HB [*] 13 [*] 9 [*] 1 [*] 3 [*] 19 [*] +54
    [*] 4. [*] Saint-Raphael [*] 13 [*] 8 [*] 2 [*] 3 [*] 18 [*] +23

    Ich glaube auch Melsungen, Magdeburg und Berlin haben das Ziel und Investitionen getroffen um in die Top 3 vorzustoßen, allermindestens aber international spielen zu wollen. Daher hat das nicht nur Auswirkungen auf die "Top3". Platz 3 bedeutet nicht mehr CL. Platz 5 unter Umständen auch nicht mehr EHF-Pokal. Bei sowas gehts ja nicht nur um Zuschauer sonden auch mit welchen Erwartungen Sponsoren ihr Geld geben.


    An der Gesamtzahl der deutschen Startplätze in den beiden Europapokal-Wettbewerben hat sich durch den Beschluss nichts geändert. Die HBL hat weiterhin fünf Plätze in den europäischen Wettbewerben. Eine Wild card für die Champions-League ging schon immer zu Lasten eines EHF-Pokal-Teilnehmerplatzes.

    Aus VfL Gummersbach waren es leider zu viele ungezwungene technische Fehler und vergebene freie Würfe (insbesondere in der 1. Halbzeit), so dass in Kombination mit den Gastgeber-freundlichen Schiedsrichtern heute in Leipzig keine Punkte zu holen waren. Punkte in Leipzig dürften ohnehin nicht eingeplant gewesen sein. Da gibt es andere Spiele in denen die Vorzeichen wieder besser sein werden.


    P.S.: Interessant wie Prokop im Halbzeit-Interview rumeiern muss, weil ihm keine sportlichen Argumente einfallen mit denen er irgendwie glaubhaft die Nominierung von Silvio Heinevetter begründen kann. :lol: