Ich wäre fürs erste schon zufrieden, wenn die HBL am Champions-League Final Four Wochenende keine Bundesligaspiele ansetzen würde. Auch dieses Jahr sind wieder fünf Erstligapartien zeitgleich zur Endrunde des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbes angesetzt. Gloreicherweise haben die HBL-Planer sogar Spiele des THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt für diesen Termin angesetzt. Dies wird entweder zu unnötigen kurzfristigen Spielverlegungen in der HBL führen oder zu einem weiteren Affront gegenüber der EHF, wenn die führenden deutschen Mannschaften Bundesliga spielen während eigentlich der Fokus des Vereinshandballs auf der Endrunde in Köln liegen sollte. ![]()
Beiträge von Arcosh
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Flensburg wird aufgrund der bevorstehenden Spiele in der Champions-League sicherlich versuchen den VfL Gummersbach frühzeitig auf Distanz zu halten und mit minimalem Kraftaufwand den Pflichtsieg einzufahren. Es kann sein, dass der VfL Gummersbach sich von Beginn an in sein Schicksal fügt und am Ende stolz sein wird nur mit fünf Toren gegen die Flensburger B-Sieben verloren zu haben. Oder aber sie gehen mutig und engagiert ins Spiel, bieten den Flensburgern Paroli und verlangen ihnen den vollen Einsatz ab um in der Schlussviertelstunde dann doch noch einen Fünf-Tore-Rückstand aufgedrückt zu bekommen.
Da es ein Heimspiel ist und das nächste Pflichtspiel auch erst zehn Tagen später, erwarte ich von der VfL-Mannschaft letzteres!
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Bult ist viel teurer als die jetztigen 2 Spieler. Dazu hat man ihn sofort weg und somit spart man einen guten 5-stelligen Betrag für das halbe Jahr.
Was ich bisher gehört habe, gehörte Mark Bult gehaltsmäßig eher zum unteren Drittel der halbrechten Stammspieler in der Handball-Bundesliga. Dennoch ist dieser Wechsel in Ordnung. Wenn Kevynn Nyokas tatsächlich wieder einsatzfähig ist, dann ist der VfL Gummersbach mit Nyokas und Baumgärtner ausreichend aufgestellt für den Rest der Saison und kann das eingesparte Gehalt anderswo sinnvoll investieren.Außerdem: Warum sollten der VfL Gummersbach immer nur dem THW Kiel mit Spielern und Trainern zu Titeln verhelfen?


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also wie man auf 9 oder 10 nächse saison kommt......wäre auch zu erklären
Das Spielplankonzept sieht "drei Spiele am Donnerstagabend, 19 Uhr, alle anderen Partien am Sonntag, 12.30 Uhr, dazu das Spiel der Woche sonntags um 15 Uhr" [siehe Rheinische Rundschau vor. Das würde bedeuten sechs von neuen Partien finden sonntags statt und selbst wenn ich den Ausweichtermin am Samstagabend berücksichtige bleiben deutlich über die Hälfte der Spiele am Sonntag. Da ist die Einschätzung, dass neun oder zehn der 17 Heimspiele ab der kommenden Saison sonntags stattfinden werden zutreffend.Ansonsten bin ich aber ganz Deiner Meinung. Man sollte zunächst einmal abwarten welche Konzepte die Vereine entwickeln und wie die Zuschauer die neuen Zeiten annehmen. Bei voraussichtlich einem sonntäglichen Heimspiel im Montag empfinde ich die Ängste um den Kirchengang oder das familiäre Mittagsessen und Zusammenleben als übertrieben. Am gehaltvollsten sind noch die Argumente der Auswärtsfahrer. Allerdings muss man sagen, dass dies leider bei den meisten Vereinen eine kleine Gruppe von 30-50 Fans ist die regelmäßig zu Auswärtsspielen fahren. Diese werden in Zukunft am Sonntagmorgen früher aufstehen müssen, kommen dafür aber auch nicht wie bisher erst mitten in der Nacht wieder nach Hause.
Ich persönliche bin gespannt auf die Zuschauer-Resonanz in der kommenden Spielzeit, aber erwarte ehrlich gesagt keine deutlichen Rückgänge der Zuschauerzahlen oder gar halbleeren Hallen.
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Hat doch auch niemand behauptet, dass die Rot für Gustavsson nicht korrekt war. Nichtmal er selbst.
Dass der Angriffsspieler für eine solche Aktion die ausschließlich zum Körper des Gegners geht keinerlei Bestrafung erhält, find ich schon ein bissl...
Als die Regel eingeführt wurde, hieß es ausschließlich der Torwart können diese für den Angreifer so gefährlichen Zusammenstöße verhindern.
Hier sieht man schön, wie der Angreifer dieses Regel-Schlupfloch ausnutzt und sehenden Auges in den gegnerischen Torhüter hineinrennt. Normalerweise ein klares Offensivfoul mit sanktionswürdiger Gefährdung des Gegenspielers - zumal mit diesem direkten Anspringen eine Verletzung des Torhüters mutwillig in Kauf genommen wird.
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Natürlich ist es sinnvoll die Sponsoren in der Region zu bündeln. Im Breitensport ist man am Niederrhein durchaus handball-affin und das ist zunächst ein gute Basis, um einen Verein im Profihandball zu etablieren. Allerdings ist es mir lieber wenn sich die notwendigen Strukturen in einem gesunden Tempo entwickeln.
Der Neusser HV ist erst 2013 aus der Oberliga Niederrhein in die 3. Liga aufgestigen (damals denkbar knapp mit 7 Minuspunkten aus der Saison und über die Auswärtstorregelung in der Relegation) und hat sich in den letzten drei Spielzeiten in der 3. Liga etabliert (2013/14: 13. Platz, 21:39 Punkte; 2014/15: 11. Platz, 26:34 Punkte; Saison 2015/16: 6. Platz, 34:26 Punkte). Seit 2014 gibt es die NHV1-Spielbetriebs GmbH mit dem erklärten Ziel Profi-Handball zu etablieren. Die personellen Verstärkungen zu dieser Saison haben schnell aufgezeigt, dass der Aufstieg in die zweite Bundesliga zeitnah angestrebt wird, aber jetzt bereits von der 1. Bundesliga zu träumen halte ich für illusorisch. Wahrscheinlich schwebt den Machern der "Rhein Vikings" ein vergleichbarer Durchmarsch vor wie ihn der HSC Coburg eindrucksvoll hingelegt hat. Allerdings hatte man in Coburg bereits zuvor einige Jahre Zweitligaerfahrung, hat einen langjährigen potenten Hauptsponsor an seiner Seite, eine passende Halle und vor allem kaum Konkurrenz aus anderen Sportarten beim Buhlen um die Gunst der Zuschauer und Sponsoren. Treibende Kraft scheint Thomas Koblenzer zu sein, der wohl gut vernetzt in der Neusser/Düsseldorfer Geschäftswelt ist. Aber es fehlt (noch) an der Basisarbeit.
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Zählt bei Puntgleichheit der direkte Vergleich oder die Tordifferenz? Könnte noch wichtig werden in der engen B-Gruppe.
Es zählt der direkte Vergleich.Durch den Heimsieg von Brest gegen Szeged ist auf den ersten fünf Plätzen in Gruppe B wieder alles eng zusammengerückt.
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Wobei ich das Castello bei kleineren Zuschauerzahlen geeigneter finde. Im Castello ist z.B. der Unterrang recht schnell vollbesetzt und sorgt dann wahrscheinlich für eine bessere Atmosphäre als eine halbvolle Mitsubishi Halle.
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Es wäre eher ein Überraschung wenn die dann in weiten Teilen neu formierte Melsunger Mannschaft in der kommenden Saison direkt die Europapokalplätze erreichen könnte. Realistischer ist es, dass sich das Team ordnen und eine Saison einspielen muss, um dann ab 2018 die gesteckten Ziele anzugreifen.
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plus Richtung Landeshauptstadt bitte
. Sehe die Sache ähnlich skeptisch wie Du, ob sich BuLi Handball in unserer Gegend etablieren kann ( Lieven, DHC Rheinland oder so). Freu mich aber trotzdem drauf.
Zumal Dormagen aktuell auch aus dem Kölner Norden sportlich überholt worden ist, so dass dort die Handball-interessierten Sponsoren ebenfalls eine Alternative hätten. -
SG Flensburg-Handewitt - THW Kiel
HSG Wetzlar - MT Melsungen
Frisch Auf Göppingen - GWD Minden
HBW Balingen-Weilstetten - SC Magdeburg
HC Erlangen - TSV Hannover-Burgdorf
Bergischer HC 06 - TVB 1898 Stuttgart
TBV Lemgo - Füchse Berlin
SC DHfK Leipzig - HSC 2000 Coburg
Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach -
Ich finde das Castello ist als Handballhalle ganz schick. Der hohe Tribünenansatz an den Längsseiten stört auf einigen Plätzen, aber im Vergleich zur Hammfeldhalle ist das Castello auf einem ganz anderen Level. Zu Zeiten der HSG Düsseldorf war die Lage am Düsseldorfer Stadtrand ein Problem, aber die Fans aus Neuss wären etwa genauso schnell am Castello wie bei einer zentraler gelegenen Halle.
Was ist aus den Plänen geworden die Eissporthalle Neuss-Reuschenberg für Heimspiele zu nutzen? Sollen im Falle eines Aufstiegs alle Spiele in Düsseldorf ausgetragen werden oder wird es zwei Heimspielstätten geben?
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Im zweiten Anlauf erhält der VfL Gummersbach auch 2017 das Jugendzertifikat mit Stern.
ZitatVfL Gummersbach erhält Jugendzertifikat mit Stern
Wie am Rande der heutigen Ligatagung der HBL in Leipzig Geschäftsführer Frank Flatten mitgeteilt wurde, erhält der VfL Gummersbach auch im dritten Jahr hintereinander das Jugendzertifikat mit Stern und damit verbunden das prestigeträchtige Prädikat „exzellente Jugendarbeit“.
„Wir freuen uns sehr, sind aber auch von Beginn an davon ausgegangen, das Jugendzertifikat mit Stern zu erhalten, weil wir in Gummersbach herausragende Jugendarbeit leisten“ so Geschäftsführer Frank Flatten in einer ersten Reaktion. Im ersten Zertifizierungsdurchlauf war dem VfL der Stern-Zusatz noch verwehrt geblieben. [...]
Quelle: VfL Gummersbach
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Habe mit großen Befremden festgestellt, dass wieder ein Handballgroßereigniss an diese drei Länder - diesmal als Veranstalter vereint auftretend, vergeben wurde. Mir scheint, als wäre der Begriff Europa/oder Weltweit bei gewissen Funktionären nur noch auf diese Länder beschränkt.
Dänemark: Männer WM 2019, Damen EM 2020, Damen WM 2023
Norwegen: Mämner EM 2020, Damen EM 2020, Damen WM 2023
Schweden: Männer EM 2020, Männer WM 2023, Damen WM 2023
Ich hoffe, ich habe kein Ereigniss vergessen
Im Fußball wird ein Land nach einer Bewerbung für einige Jahre als Veranstalter gesperrt (Europa darf nach der WM in Rußland erst wieder 2030 veranstalten), im Handball sieht es da anders aus. Es ist ja nicht so, dass es keine andere Interessenten gegeben hätte. Der wahre Grund für die Vergabe dürfte wohl anders liegen.
Da diese Veranstaltungen alle in einer Jahreszeit stattfinden, wo diese Region noch weniger einladend zum Besuch ist, werde ich jedenfalls diese Turniere am Rand verfolgen. Zudem die Frauen-EM 2016 ja auch schon in Schweden stattgefunden hat und das Niveau dieser Veranstaltung laut dort Anwesender maximal Durchschnitt gewesen ist.
Diese "Häufung" möchte ich relativieren. Zunächst finde ich es falsch EM und WM, sowie Damen- und Herrenhandball in einen Topf zu werfen, denn sowohl in Hinblick auf die vergebenden Verbände (IHF/EHF) als auch den wirtschaftlichen und medialen Umfang (Herrenhandball/Damenhandball) sind das von einander unabhängige Entscheidungsprozesse, die teilweise parallel zueinander ablaufen.Bei der Handball-EM der Herren ist es zum Beispiel so, dass bei der 13. Austragung 2018 in Kroatien erstmals ein Land zum zweiten Mal Gastgeber sein wird. Die ersten 12 EM-Endrunden fanden in zwölf verschiedenen Ländern statt - und damit waren (bis auf Deutschland und Frankreich) so ziemlich alle potentiellen Gastgeber durch. Zudem sind Schweden & Norwegen 2020 auch "nur" Co-Gastgeber im Dreierpack mit Österreich.
Auch bei den Handball-WMs der Herren liegen für sich betrachtet ausreichend große zeitliche Abstände zwischen den Austragungen in einem Land. (Schweden 1993, 2011 & 2023, Frankreich 2001 & 2017, Deutschland 2007 & 2019, Ägypten 1999 & 2021)
Bei Handball-EM und WM der Damen sind die Verbände doch froh, wenn sich überhaupt zwei Anwärter finden lassen zwischen deren Bewerbungen sie entscheiden dürfen. Dazu ist der Damenhandball zu sehr Nischensportart und in den meisten Ländern das Interesse daran zu gering.
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@frank1706:
Wenn du nicht eindeutig zuordnen kannst von dem das Meckern kam, dann wäre die richtige Entscheidung gar keine Strafe auszusprechen und nicht irgendeinen Spieler zu bestrafen bei dem Du glaubst, dass er es gewesen sein könnte. -
Andersrum wird ein Schuh draus, oder? Durch die überraschende Niederlage am letzten Gruppenspieltag gegen Argentinien wurde Grönland aus dem Halbfinale gekickt...
In den letzten Jahren haben Argentinien und Brasilien die Wettbewerbe in Südamerika dominiert und in der Regel nur gegeneinander verloren. Daher würde ich persönlich Chiles Niederlage gegen Argentinien nicht als Überraschung sehen. -
Natürlich haben einige glückliche Umstände Chile in diese Situation gebracht. Argentiniens Niederlage gegen Grönland bei der PanAmerika-Qualifikation ermöglichte Chile den Gruppensieg und so ging man im Halbfinale Brasilien aus dem Weg. Dadurch wiederum landeten sie bei der WM-Auslosung in Lostopf 5 und hatten das Glück in eine schwache Gruppe gelost zu werden.
Aber den Sieg gegen Weißrussland haben sie aus eigener Kraft erreicht. Somit hätten sie durchaus sportlich etwas im Achtelfinale zu suchen, denn sie hätten sich auf sportlichem Wege dafür qualifiziert ... was man nicht von allen Teilnehmern behaupten kann.
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Weil bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt und nicht die Tordifferenz. Im Dreiervergleich von Weißrussland, Chile und Saudi-Arabien hätten die Südamerikaner die Nase vorn und wären Gruppenvierter.
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Je nach Ausgang des Spiel zwischen Ungarn und Weißrussland wird Chile entweder als Gruppenvierter ins Achtelfinale einziehen oder als Gruppensechster nur um die Plätze 21-24 spielen. Weißrussland benötigt einen Punkt um die K.O.-Runde zu erreichen.