Je nach Ausgang des Spiel zwischen Ungarn und Weißrussland wird Chile entweder als Gruppenvierter ins Achtelfinale einziehen oder als Gruppensechster nur um die Plätze 21-24 spielen. Weißrussland benötigt einen Punkt um die K.O.-Runde zu erreichen.
Beiträge von Arcosh
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Island gibt mal wieder mit technischen Fehlern einen Sieg aus der Hand, aber zieht ins Achtelfinale ein, weil die Mazedonier mit einem Unentschieden zufrieden sind - die Tunesier werden sich bedanken. (Obwohl sie es natürlich selber in der Hand hatten gegen Angola einen höheren Sieg vorzulegen)
Beim Stand von 24:21 für Island in der 48. Minute sind die Tunesier etwa anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl. Aber statt das Spiel für sich zu entscheiden, leisten sie sich ohne Druck zwei technische Fehler und kassieren sogar noch ein Gegentor, so dass Tunesien schließlich beim 25:25 wieder im Spiel ist. Nicht das erste Mal, dass Island in der Schlussviertelstunde die nötige Konzentration fehlt. So wird im Achtelfinale gegen Frankreich Schluss sein.
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Tunesien legt erwartungsgemäß mit einem Sieg über Angola vor. Allerdings war der Sieg nicht hoch genug, um in der Tordifferenz die Isländer zu überflügeln. Somit würde Island ein Unentschieden gegen Mazedonien genügen, um das Achtelfinale zu erreichen.
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Wenn Ungarn heute das KSA schlägt - Blamage mMn nicht fix ausgeschlossen aber doch unwahrscheinlich - wird es am Freitag noch zwei doch interessante Entscheidungsspiele geben. Deutschland gegen Kroatien um den Gruppensieg und Ungarn gegen Belarus um Platz drei und damit einer besseren Ausgangsposition für die k.o.-Spiele.
Bevor Weißrussland über eine gute Ausgangsposition fürs Achtelfinale nachdenken könnte, müssen sie erstmal hoffen, dass Chile nicht gegen Saudi-Arabien gewinnt. Das könnte zu einem Dreiervergleich zwischen Ungarn, Weißrussland und Chile führen und Weißrussland bräuchte dann einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied gegen Ungarn ... -
Die Polen besiegen Japan 26:25 und können so Duelle mit den Handball-Nationen Angola, Bahrain und Saudi-Arabien wohl vermeiden.

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Slowenien - Tunesien 28:28 (15:13)
Tunesien dreht in der zweiten Halbzeit das Spiel um dann am Ende noch eine 28:24-Führung herzuschenken. Sofern Island nicht gegen Mazedonien gewinnen kann, könnte der Punkt dennoch fürs Achtelfinale reichen ... aber in Gruppe B wird es bis zum letzten Spieltag spannend bleiben. -
Japan - Polen 11:9 (Hz)
Ein solcher Gegner sollte selbst für die dezimierte und runderneuerte polnische Mannschaft kein unüberwindbare Hürde darstellen. Das ist eher eine Frage der Einstellung. Hat man sich etwa schon mit dem Desaster abgefunden und keinerlei Siegeswillen mehr? -
Katar - Argentinien 9:2 (Hz)
Puh ... ganz schwere Handballkost. -
Nun, da Dänemark schon mal anscheinend nicht mit Absicht verloren hat, kann man dieses taktische schlechter spielen wohl ad acta legen.
Welchen taktischen Vorteil hätte denn eine absichtliche Niederlage der Dänen haben sollen? Als Gruppensieger der Gruppe D können die Dänen erst im Finale auf Frankreich treffen. Als Gruppenzweiter hingegen käme es bereits im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen mit dem Sieger der Gruppe A. Dies dürfte den Schweden zum Verhängnis werden ... -
Argentinien - Schweden 17:35 (11:16)
Zweiter überzeugender Auftritt der Schweden, während die Argentinier wie bereits gegen Dänemark keine Chance hatten. Wohin der Weg für beide Mannschaften führen wird, werden wir aber erst in den kommenden Spielen sehen. Auf das Duelle der Schweden mit Dänemark bin ich sehr gespannt. -
Island - Tunesien 22:22 (11:13)
In der ersten Halbzeit erneut viel zu viele technische Fehler im Spiel der Isländer und Björgvin Gustavsson bekam kaum eine Hand an den Ball. Folgerichtig ging Tunesien in Führung.In de zweiten Halbzeit kam Island wesentlich besser aus der Kabine. Mit dem eingewechselten Aron Edvardsson im Tor und Gegenstoßtoren von Gudjon Valur Sigurdsson drehten sie die Partie und gingen mit 17:14 in Führung. Aber sie verpassten es dieses Momentum weiter zu nutzen und brachten mit unnötigen Fehlern die Tunesier erneut ins Spiel und zum 18:18-Ausgleich (47.). So entwickelte sich ein spannendes Handballspiel in dem die Führung mehrfach wechselte. In der Schlussminute hatten beide Mannschaften noch einmal die Chance zum Siegtreffer, aber es blieb beim leistungsgerechten 22:22-Unentschieden.
Wem dieser Punkt nun hilft wird sich wohl erst am Ende der Gruppenphase zeigen.
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Handball hat in Dänemark halt einen anderen Stellenwert als in Deutschland, wo der Fußball das Maß aller Dinge zu sein scheint.
Da wurde sogar das gestrige Spiel gegen Ägypten von 17:45 Uhr auf die Top-Sendezeit 20:45 Uhr verlegt, wahrscheinlich gegen Entrichtung einer größeren Summe dänischer Kronen.
Natürlich berücksichtigen die Ausrichter bei der Gestaltung der Spielpläne die Wünsche der nationalen TV-Lizenznehmer.Aber wann soll es denn diese Verlegung des Spiels Dänemak - Ägypten gegeben haben? Die Anwurfzeit 20:45 Uhr stand so schon im vergangenes Jahr veröffentlichten offiziellen WM-Spielplan.
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Ein richtungsweisendes Spiel für Island und Tunesien. Beide Mannschaften haben sich bislang nicht schlecht präsentiert, aber sind nach zwei Spielen noch punktlos. Für den Verlierer wird die Aussicht aufs Achtelfinale ziemlich gering und ich befürchte die Isländer werden mit dem körperbetonten Spiel der Nordafrikaner große Probleme bekommen und am Ende erneut keinen Sieg holen.
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Bitte Link! Die Story kenn ich noch nicht, kann also nicht drüber urteilen!
Einfach mal in den Tiefen des World wide web suchen. Da kann man auf so manche Perle stoßenZitat[...] Wenn die Leute um ihn herum anerkennend nicken, hat Bob Hanning es mal wieder geschafft. Dann hat eine Anekdote mal wieder ihren Zweck erfüllt, dann hat er vielleicht davon erzählt, wie er Mitte 2005 als Manager bei den Füchsen Berlin anfing und dabei gerade mal einen Schuhkarton voller Rechnungen vorfand.
Oder vom miefigen Büro in Lichtenberg, das als erste Geschäftszentrale diente. Oder vom zweiten Jahr in Berlin, als er 17 Dauerkarten verkaufte – 15 an den Fanklub und zwei an seine in Essen-Bredeney lebenden Eltern. [...]
Quelle: Frankfurter Rundschau: Rob Hanning, Retter, Menschenkenner (05. Mai 2012)
Dabei geht es gar nicht darum, dass Bob Hanning nicht unbestritten beachtliche Erfolge beim Aufbau der Füchse Berlin zu einem sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen Verein gehabt hätte, sondern viel mehr um die Darstellung derselben. Die hervorragenden Rahmenbedingungen am Standort Berlin werden konsequent klein geredet, der offizielle Etat wird bis heute auf die Personalkosten reduziert um sich gegenüber der Konkurrenz klein zu rechnen und die Legendenbildung des Retters in dieser Aschenputtel-Geschichte fortzuschreiben.Die "Retter des deutschen Handballs"-Geschichte bei einem ebenso medienwirksamen wie intransparenten und unkonventionellen Deal mit einem Berliner Sponsor passt da einfach ins Gesamtbild.
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Ja, sowas halt ich für glaubhaft.
Das Deutschland-Spiel konnte ich zeitlich leider nicht sehen, aber am Vortag war bei der DKB und auf YouTube das Geoblocking aktiviert. -
Der Stern ist lediglich ein Marketing-Element. Bemerkenswerter finde ich, dass nach zehn Jahren HBL-Jugendzertifikat meines Wissens zum ersten Mal (?) alle 18 Erstligisten es erhalten haben. Da hat sich an Standorten wie Coburg oder Melsungen einiges getan und davon kann der deutsche Profi-Handball langfristig nur profitieren.
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Hier ist die Liste welcher Sender in seinem Land die WM überträgt:
In Anbetracht der kostenlosen BeIN Sports WM-App mit bis zu vier parallelen Streams von allen Spielen für alle Länder ohne TV-Vertrag wäre ein Ausbleiben des DKB-Angebots vielleicht nicht die schlechteste Möglichkeit gewesen ... -
[...]Da würden diese Weicheier des SCM wahrscheinlich weinend davonlaufen.
Bei dieser Wortwahl wunderst Du Dich, dass die betroffenen Personen Dir nicht länger eine Plattform für solche Beleidigungen (durchaus auch im juristischen Sinne) zur Verfügung stellen wollen? -
Gruppe A (Nantes)
Frankreich
Polen
Russland
Brasilien
Japan
NorwegenSpielplan:
Mittwoch, 11.01.2017
20:45 Uhr: Frankreich - BrasilienDonnerstag, 12.01.2017
17:45 Uhr: Russland - Japan
20:45 Uhr: Polen - NorwegenFreitag, 13.01.2017
17:45 Uhr: Frankreich - JapanSamstag, 14.01.2017
14:45 Uhr: Polen - Brasilien
17:45 Uhr: Russland - NorwegenSonntag, 15.01.2017
17:45 Uhr: Frankreich - Norwegen
20:45 Uhr: Japan - BrasilienMontag, 16.01.2017
20:45 Uhr: Russland - PolenDienstag, 17.01.2017
14:00 Uhr: Brasilien - Norwegen
17:45 Uhr: Polen - Japan
20:45 Uhr: Frankreich - RusslandDonnerstag, 19.01.2017
14:00 Uhr: Russland - Brasilien
17:45 Uhr: Frankreich - Polen
20:45 Uhr: Japan - NorwegenVon Frankreich darf man vor eigenem Publikum den sicheren Gruppensieg erwarten und am anderen Ende der Tabelle wäre für Japan bereits ein Punktgewinn ein Erfolg. Aber dazwischen kann meiner Meinung nach alles passieren - und das macht die Gruppe A reizvoll. Allerdings entsteht die Spannung nicht daraus, dass sich hochkarätige Spitzenteams gegenüberstehen, sondern eher Mannschaften die irgendwo zwischen Stagnation und Umbruch stehen.
Die Polen reisen mit einem jungen, unerfahrenen Team nach Frankreich und müssen auf einige Leistungsträger verzichten. Krzysztof Lijewski, Slawomir Szmal und Karol Bielecki haben ihre erfolgreichen Nationalmannschaftskarrieren beendet und weitere Spieler sind verletzt. Die Qualifikation für die EM 2018 verlief bislang mit 0:4 Punkten durch deutliche Niederlagen gegen Serbien und in Rumänien desaströs. Beim WM-Vorbereitungsturnier im spanischen Irun verloren sie gegen Spanien 20:30 (11:11) und Katar 25:26 und kamen gegen Argentinien nicht über ein 26:26 (10:13) hinaus. Bei der WM müssen sie direkt in den ersten drei Spielen gegen Norwegen, Brasilien und Russland ihre Qualität unter Beweis stellen, um nicht im President's Cup zu enden.
Russland hat seit WM 2013 kein Viertelfinale mehr erreichen können und in der Qualifikation für die EM 2018 erreichten sie bislang nur zwei Unentschieden gegen die Slowakei und Montenegro. Aber das Selbstbewusstsein dürfte gestärkt sein, denn die Russen reisen mit fünf Siegen aus fünf Testspielen nach Nantes. Nach dem verlustpunktfreien Triumph beim Riga Council Cup (24:23 gegen Ägypten, 27:19 gegen Lettland und 28:21 gegen Weißrussland) haben sie letzteren Gegner noch zweimal deutlich besiegen können. Das waren natürlich keine Gegner von höchster internationaler Klasse, aber ich denke, dass sie in dieser Gruppe den zweiten Platz erreichen können.Norwegen verdankt die erste WM-Teilnahme seit 2011 der IHF-Wild Card, nachdem sie in der Play-Off-Runde der WM-Qualifikation an Slowenien gescheitert waren. Das mitreißende Turnier und der vierte Platz bei der EM 2016 hat aufhorschen lassen, aber die Drei-Tore-Niederlage im Herbst im EM-Qualifikationsspiel in Litauen war wieder ein Rückschlag. In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft unterlagen sie zweimal gegen Schweden (29:37 und 25:27).
Brasilien reist als Panamerikameister an und konnte bei den letzten beiden Weltmeisterschaften jeweils das Achtelfinale erreichen. Auch in Frankreich erscheint dies wieder möglich, denn die Plätze 2-5 in dieser Gruppe sind für mich völlig offen. Mit den Russen haben die Brasilianer nach der knappen 26:27-Niederlage im Achtelfinale der WM 2015 sicherlich noch eine Rechnung offen. Beim Yellow Cup am vergangenen Wochenende holten die Südamerikaner mit Siegen gegen Rumänien (25:24) und die Slowakei (30:20)
sowie einer 25:27-Niederlage gegen Gastgeber Schweiz den zweiten Platz.Mein Tipp
1. Frankreich
2. Russland
3. Norwegen
4. Polen
5. Brasilien
6. JapanP.S.: Ich finde es bemerkenswert, dass Gastgeber Frankreich bei der Ansetzung nicht den Vorteil des letzten Gruppenspiels nutzt.
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Gruppe B (Metz)
Spanien
Slowenien
Mazedonien
Island
Tunesien
AngolaSpielplan:
Donnerstag, 12.01.2017
14:00 Uhr: Slowenien - Angola
17:45 Uhr: Mazedonien - Tunesien
20:45 Uhr: Spanien - IslandSamstag, 14.01.2017
14:45 Uhr: Slowenien - Island
17:45 Uhr: Spanien - Tunesien
20:45 Uhr: Mazedonien - AngolaSonntag, 15.01.2017
14:45 Uhr: Tunesien - IslandMontag, 16.01.2017
17:45 Uhr: Mazedonien - Slowenien
20:45 Uhr: Spanien - AngolaDienstag, 17.01.2017
17:45 Uhr: Slowenien - Tunesien
20:45 Uhr: Island - AngolaMittwoch, 18.01.2017
20:45 Uhr: Spanien - MazedonienDonnerstag, 19.01.2017
14:00 Uhr: Tunesien - Angola
17:45 Uhr: Mazedonien - Island
20:45 Uhr: Spanien - SlowenienDer Anreiz für den Sieger der Gruppe B ist es Gastgeber Frankreich - sofern diese ihre Gruppe gewinnen sollten - bis zu einem möglichen Finale aus dem Weg zu gehen. Favorit auf den Gruppensieg ist Vize-Europameister Spanien. Das Vorbereitungsturnier in Irun gewannen sie ungefährdet (32:27 gegen Katar, 38:25 gegen Argentinien und 30:20 gegen Polen)
Dahinter sehe ich Slowenien, Island und Mazedonien im Duell um die Plätze, während ich Tunesien nur Außenseiterchancen auf ein Ticket fürs Achtelfinale gebe. Angola erwarte ich abgeschlagen auf dem letzten Platz. Island, Slowenien und Mazedonien haben in der Vergangenheit teils hervorragende und teils enttäuschende Turniere gespielt. Islands musste in den WM-Qualifikations-Play-Offs gegen Portugal lange zittern und die WM-Vorbereitung war durchwachsen. Beim Bygma Cup gewannen sie zum Auftakt gegen Ägypten (30:27), unterlagen dann Ungarn (27:30) und waren chancenlos gegen Dänemark (26:34). Andererseits hatte auch Slowenien jüngst Probleme gegen Portugal und kam im EM-Qualifikationsspiel nur zu einem 26:26.
Tunesien konnte beim HEP Croatia Cup mit einem 31:31 gegen Montenegro und der 30:35-Niederlage gegen Kroatien respektable Ergebnisse erzielen.
Mein Tipp:
1. Spanien
2. Mazedonien
3. Slowenien
4. Island
5. Tunesien
6. Angola