Beiträge von Arcosh

    Gruppe C (Rouen)
    Deutschland
    Kroatien
    Weißrussland
    Ungarn
    Chile
    Saudi-Arabien


    Spielplan:
    Freitag, 13.01.2017
    14:00 Uhr: Weißrussland - Chile
    17:45 Uhr: Deutschland - Ungarn
    20:45 Uhr: Kroatien - Saudi-Arabien

    Samstag, 14.01.2017
    20:45 Uhr: Kroatien - Ungarn

    Sonntag, 15.01.2017
    17:45 Uhr: Deutschland - Chile
    20:45 Uhr: Weißrussland - Saudi-Arabien

    Montag, 16.01.2017
    17:45 Uhr: Chile - Ungarn
    20:45 Uhr: Weißrussland - Kroatien

    Dienstag, 17.01.2017
    17:45 Uhr: Deutschland - Saudi-Arabien

    Mittwoch, 18.01.2017
    14:00 Uhr: Ungarn - Saudi-Arabien
    17:45 Uhr: Deutschland - Weißrussland
    20:45 Uhr: Kroatien - Chile

    Freitag, 20.01.2017
    14:00 Uhr: Chile - Saudi-Arabien
    17:45 Uhr: Deutschland - Kroatien
    20:45 Uhr: Weißrussland - Ungarn


    Als amtierender Europameister geht Deutschland mit Medallienambitionen ins Turnier. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sich vor der Weltelite nicht zu verstecken braucht und an einem guten Tag jeden Gegner besiegen kann. Das Erreichen des Achtelfinales sollte in dieser Gruppe keine Hürde sein.

    Auftaktgegner Ungarn ist eine unangenehme Aufgabe zum Turnierbeginn. In den WM-Play-Offs haben sie immerhin Serbien mit zwei Siegen bezwungen. Beim Bygma Cup erzielten die Ungarn Siege gegen Island (30:27) und Ägypten (32:26) und hielten sich respektabel gegen Dänemark (21:24). Chile und Saudi-Arabien hingegen werden gegen die übrigen Mannschaften der Gruppe nicht punkten können und auch Weißrussland hat meiner Einschätzung nach nicht die Klasse um Deutschland in Bedrängnis zu bringen. Damit würde es auf ein "Endspiel" um den Gruppensieg gegen Kroatien hinauslaufen. (Wobei ein zweiter Platz in der Gruppe zwar mehr Reiseaufwand in den K.O.-Runden nach sich ziehen würde, aber andererseits ein mögliches Aufeinandertreffen mit Frankreich im Halbfinale verhindern würde.)


    Mein Tipp:
    1. Kroatien
    2. Deutschland
    3. Ungarn
    4. Weißrussland
    5. Saudi-Arabien
    6. Chile

    Gruppe D (Paris)
    Katar
    Dänemark
    Schweden
    Ägypten
    Bahrain
    Argentinien


    Spielplan:
    Freitag, 13.01.2017
    14:00 Uhr: Katar - Ägypten
    17:45 Uhr: Schweden - Bahrain
    20:45 Uhr: Dänemark - Argentinien

    Samstag, 14.01.2017
    17:45 Uhr: Dänemark - Ägypten

    Sonntag, 15.01.2017
    14:15 Uhr: Schweden - Argentinien
    17:45 Uhr: Katar - Bahrain

    Montag, 16.01.2017
    17:45 Uhr: Bahrain - Ägypten
    20:45 Uhr: Schweden - Dänemark

    Dienstag, 17.01.2017
    17:45 Uhr: Katar - Argentinien

    Mittwoch, 18.01.2017
    14:00 Uhr: Ägypten - Argentinien
    17:45 Uhr: Dänemark - Bahrain
    20:45 Uhr: Katar - Schweden

    Freitag, 20.01.2017
    14:00 Uhr: Bahrain - Argentinien
    17:45 Uhr: Schweden - Ägypten
    20:45 Uhr: Katar - Dänemark


    Katar steht am Scheideweg. Nach der Finalteilnahme bei der Heim-WM 2015 war das olympische Turnier eine Enttäuschung. Goran Stojanovic, Zarko Markovic und Borja Vidal stehen nicht mehr im Kader und es stellt sich die Frage mit welchem Engagement das Emirat den Handballsport fortführen wird. Leiten sie einen Generationenwechsel ein? Versuchen sie junge Spieler auszubilden? Oder versinkt der Handball in Katar wieder im Schattendasein. Die WM in Frankreich könnte ein Fingerzeig sein wo es hingehen wird.

    Dänemark reist als Olympiasieger an und zählt zum engsten Favoritenkreis auf den Weltmeistertitel und der Gruppensieg sollte der erste Schritt sein.

    Die Schweden haben nach dem Desaster bei den olympischen Spielen (vier Niederlagen in fünf Spielen) einiges wieder gut zu machen. Ich sehe sie mit Chancen auf den zweiten Platz in der Gruppe und der Spielplan bietet die Gelegenheit langsam ins Turnier hineinzufinden.

    Argentinien, Ägypten, und Bahrain sehe ich chancenlos gegen die anderen drei Mannschaften in der Gruppe und so dürfte das direkte Duell zwischen Argentinien und Ägypten über die Achtelfinalteilnahme entscheiden.


    Mein Tipp:
    1. Dänemark
    2. Schweden
    3. Katar
    4. Argentinien
    5. Ägypten
    6. Bahrain

    Es stimmt einfach nicht, dass das unverschlüsselte Satellitensignal deutscher Sender nur im Handball ein Problem sei. ARD/ZDF durften Fußball-Weltmeisterschaften wiederholt nicht via Hotbird ausstrahlen, Sport1 konnte 2014 nicht das Halbfinale der Volleyball-WM der Männer übertragen, weil ein polnischer Pay-TV-Sender seine Rechte verletzt sah, etc. ...

    Auch bei Filmen und TV-Serien müssen die deutschen Sender zum Teil höhere Lizenzgebühren zahlen, weil ihr Programm europaweit unverschlüsselt empfangbar ist. Im Vergleich dazu muss der der ORF nur einen Bruchteil der Gebühren an die Lizenzgeber zahlen. Ohne die vollständige Synchronisation ausländischer Produktionen im deutschen Fernsehprogramm wäre dieses Problem sicher noch größer.

    Dieser Weg der Verschlüsselung führt auf langer Sicht in Deutschland dazu, dass immer weniger sich für so was interessieren werden. Wenn ich von meinen Umfeld aus gehe, es wird immer mehr Sky abgemeldet. Das führt dazu das man die Jugend nicht mehr erreicht, kein SKy zuhause dann machen wir halt PC Spiele. Es gibt auch schon Meisterschaften die populär bei den Jugendlichen sind.
    Wenn Frau Merkel zur Verschlüsslung zustimmen könnte, das würde dazu führen das Jugendliche Interesse am Sport verlieren würden, weniger Übertragungen ist gleich weniger Vorbilder und somit verlieren einige die Interese am Sport.


    Grundverschlüsselung der Öffentlich-Rechtlinien Sender ist nicht mit Pay-TV gleichzusetzen. Zunächst einmal würde dies nur die Haushalte betreffen, die Fernsehen über Satellit empfangen (das sind aktuell ca. 47% der deutschen Haushalte(), während sich für Kabelkunden nichts ändern würde. Auf diese TV-Kunden kämen einmalige Investitionen für einen geeigneten Receiver und Smartcard zu. Dabei wäre natürlich zu klären ob eine zu heutigen modernen Satelliten-Receivern bzw. in Fernsehern verbauten CI-Modulen kompatible Technologie verwendet werden könnte. Dies würde die technologische Hürde und die Zahl der Haushalte die in neue Geräte investieren müssten drastisch reduzieren.

    Monatliche Kosten für die verschlüsselte Ausstrahlung der Öffentlich-Rechtlichen sollten über den Rundfunkbeitrag abgegolten sein. Wer seinen Rundfunkbeitrag bezahlt, erhält die Smartcard. Es würden also keine zusätzlichen monatlichen Kosten anfallen. Als Nebeneffekt dürfte dies die Zahl der "Schwarzseher" weiter reduzieren und das zusätzlich eingenommene Geld könnte beispielsweise zur für Kunden kostenlosen oder kostengünstigen Anschaffung der Smartcards aufgewendet werden.

    Ein neues Forum innerhalb von 4 Wochen und alle alten Teilnehmer melden sich wieder an und schreiben genau so weiter, als wäre nichts passiert, wäre der SuperGau für den SCM.


    Der entscheidende Unterschied ist, dass die Beiträge im alten SCM-Forum direkt über die Vereinshomepage zugänglich und auffindbar waren. Das hat für die Außenwirkung des Vereins einen ganz anderen Stellenwert als ein unabhängiges Forum in dem zwar alle weiterschreiben wie bisher, das aber außer den Teilnehmern niemand beachtet. Für die Forumsteilnehmer wäre es der selbe Meinungsaustausch wie bisher, aber die meisten Anderen Handballinteressierten, Sponsoren, etc. würden davon nichts mehr mitbekommen. Das ist der entscheidende Unterschied.

    Ein eigenständiges Fanforum könnte allerdings dazu führen, dass sich der Umgangston bessert. Denn wer auch immer dieses Forum verantwortlich betreiben wird, ist gezwungen darauf zu achten, dass die dortigen Äußerungen sich im rechtssicheren Rahmen bewegen. Schließlich kann man dann nicht mehr sagen: Die Administratoren des Vereins hätten ja rechtzeitig einschreiten können, sondern dann ist man selber dafür verantwortlich.

    Zitat

    [...] Der DHB wusste nach Angaben seines Präsidenten Andreas Michelmann bereits seit Weihnachten von einer grundsätzlichen Einigung der Verhandlungspartner - dennoch dauerte es, bis die Öffentlichkeit informiert wurde. "Die DKB wollte wohl lieber erst den unterschriebenen Vertrag in Händen halten, bevor sie etwas kommuniziert", sagte Michelmann dazu dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. [...]

    Quelle: Handball-World.com


    Noch Fragen? Man muss sich nur die Aussagen einiger DHB-Vertreter der letzten Wochen gegenüber der Presse zu Gemüte führen. Da wurden der drohende TV-Blackout heraufbeschworen und die deutschen TV-Sender und Streamingplattformen angefleht sich um eine Übertragung der Handball-WM zu bemühen. Diese investierten Zeit und Geld um Angebote zu unterbreiten ... dabei hatte der Hanning'sche Handballbund längst alles unter der Hand geregelt. :wall:

    Wie kommt so ein Verhalten eigentlich bei den HBL-Vertretern an, wenn die DHB-Verantwortlichen die zukünftigen TV-Partner der HBL an der Nase herumführen, während man an Konzepten für eine möglichst umfangreiche TV-Präsenz des Handball ab der Saison 2017/18 arbeitet.

    Glaubt irgendjemand ernthaft die DKB/Bob Hanning-Kombo würde über Nacht ein Angebot aus dem Hut zaubern, dass besser und professioneller ist als bei DAZN, Sportdeutschland.tv & Co? Kurzfristig kann er seinen Berliner Sponsor als Retter des deutschen Handballs lobpreisen, aber wenn er das nächste Mal einen TV-/Streaming-Partner für Freundschafts- oder Qualifikationsspiele braucht, dann könnten ihm diese Taschenspielertricks auf Kosten zahlreicher deutscher Medienhäuser ganz schnell auf die Füße fallen.

    Manche Denkweisen der SCM-Anhänger sind mir persönlich zu sehr aufs Negative und das Aufspüren von Problemen ausgerichtet. Sind mehrere Spieler verletzt, dann werden - vielleicht nicht einmal zu unrecht - die Trainingsmethoden und -belastungen angeprangert. Wenn hingegen alle Spieler fit sind, dann ist man lediglich "vom Verletzungspech verschont geblieben". Anerkennung für die Trainingsplanung oder das Physio-Team gibt es nicht. Dies ist nur eines der Beispiele, die man den Posts hier entnehmen kann.

    Natürlich läuft beim SC Magdeburg nicht immer alles rund oder so wie sich die Fans das gerne wünschen würden, natürlich gibt es Personalentscheidungen die für Unverständnis sorgen und natürlich darf man dies kritisieren. Aber so zu tun als wären die sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnisse der letzten Spielzeiten nur eine Fassade hinter der der unaufhaltsame Untergang sich abzeichnet ist mir zu negativ ... und ich bin aus dem Gummersbacher Vereinsumfeld schon so einiges gewöhnt. ;) Vor nicht einmal zehn Jahren stand der SC Magdeburg mit mehr als einem Bein in der Insolvenz und es ist durchaus ein Erfolg jetzt wieder sicher im oberen Mittelfeld der Bundesliga mitzuspielen und mehr oder weniger schuldenfrei zu sein. Für einige Anhänger zählt aber wohl erst die Champions-League-Teilnahme um eine Saison als halbwegs erfolgreich zu bezeichnen.

    Machen wir uns nichts vor, ginge es um König Fußball, wäre ein Weg oder Geld gefunden wurden um eine Lösung zu erreichen.


    Selbst beim Thema Fußball ist das Problem der unverschlüsselten Satellitenausstrahlung der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht immer mit Geld zu lösen. Die Spiele der Fußball-WM 2002 in Japan und Südkorea durften ARD/ZDF nicht auf den digitalen Satellitenkanälen übertragen. In späteren Jahren (2010 und 2014) musste zumindest die Ausstrahlung via Hotbird für den Zeitraum der Fußball-WM eingestellt werden bzw. es lief ein Ersatzprogramm. Dass bei Fußball-Übertragungen der ARD und des ZDF via Satellit bislang nur Hotbird betroffen ist und nicht die unverschlüsselte Ausstrahlung in den europäischen Nachbarstaaten ist lediglich darauf zurückzuführen, dass einerseits die Fußball-Großereignisse fast überall im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden und somit ARD/ZDF keine Konkurrenz zu Pay-TV darstellen und, dass andererseits die europäischen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unter dem Dach der European Broadcasting Union (EBU) kooperieren. Bei allen anderen Fernsehinhalten bekommen ARD/ZDF die Problematik zunehmend zu spüren.

    Naja, die IHF hat ihre Lizenzeinnahmen ja bekommen und das in Rekordhöhe wie man damals lesen konnte. Die Firma die sie jetzt hat, muss sich ja schon refinanzieren und das finde ich halt so unlogisch. Das ergibt wirtschaftlich einfach keinen Sinn sein Produkt nicht verkaufen zu wollen oder wahrscheinlich nur für Phantasiepreise.


    Zum Einen ist beIN Sports ein Ableger von Al Jazeera dessen Eigentümer zur katarischen Herrscherfamilie gehört und somit wirtschaftliche Zwänge eher zweitrangig sein dürften.

    Zum Anderen kann es durchaus auch wirtschaftlich Sinn machen die Rechte für die Handball-WM 2017 nicht zu günstig an einen deutschen TV-Sender oder Internetplattform abzugeben. Falls beIN Sports plant auch über die laufende Rechteperiode hinaus die internationalen Übertragungsrechte zu vermarkten, dann wäre es in Verhandlungen mit anderen europäischen (Pay-TV)-Sendern sicherlich ein Thema wieso diese Sender bei frühzeitigen Vertragsabschlüssen vermutlich höhere Lizenzgebühren zahlen mussten als beispielsweise Sky Deutschland mit ihrem Last-Minute-Angebot bei der Handball-WM 2015.

    P.S.: Kannst du mir den dpa-Link nochmal nennen? Ich finde ihn nicht


    Die dpa-Meldung ist u.a. hier zu finden:
    Spiegel online: TV-Deal sorgt für feste Spieltage in Handball-Bundesliga


    P.S.: Im redaktionell bearbeiteten Text auf Handball-World.com vom selben Tag wird daraus sogar

    Zitat

    [...] Der Sender entgeht damit Überschneidungen mit dem Erstliga-Fußball und plant bis zu neun Partien eines Spieltags live zu übertragen, garantiert werden fünf pro Spieltag. [...]

    Quelle: Handball-World.com

    Es freut mich, dass der VfL Gummersbach weiterhin ein Auge auf deutsche Jugend- und Juniorennationalspieler hat. Davon kann perspektivisch der Bundesligakader profitieren und mittelfristig sollte es sich positiv auf die Leistungen und Entwicklungen der übrigen Spieler in den Nachwuchsmannschaften (U23/A-Jugend) auswirken, wenn durch überdurchschnittliche Spieler das Leistungsniveau angehoben wird.

    Baden68:
    Bereits Ende November wurde via dpa Details zum neuen Fernsehvertrag kommuniziert und u.a. auch hier im Thread verlinkt und diskutiert. Nur weil HBL-Vertreter nicht in jedem Interview gebetsmühlenartig alle Details wiederholen, heißt nicht, dass nichts kommuniziert wird oder es keine vertraglich festgelegten Untergrenzen gäbe.

    Zitat

    Sky plant, alle neun Partien pro Spieltag zu übertragen. Das Minimum liegt bei fünf Spielen. Die ARD zeigt zwölf Spiele pro Saison. Zwei Bundesliga-Toppartien, ein Halbfinale sowie das Endspiel der Pokalendrunde Final Four sind im Ersten zu sehen. Acht weitere Spiele werden in den dritten Programmen gezeigt. In der ARD-Sportschau am Sonntag soll regelmäßig über die Bundesliga berichtet werden. Zudem strahlt der vom 1. Dezember an frei empfangbare Kanal Sky Sport News HD vier Partien aus. Der Vertrag "in dieser Konstellation" soll mindestens vier Jahre laufen.

    Gibt es in den Weiten des WWW eine Übersicht welche Sender live von der Handball-WM 2017 berichten? Ich werde während der WM nicht in Deutschland sein und würde gerne nachschauen welche Möglichkeiten es vor Ort gibt die Spiele zu verfolgen.

    Din Hinrunde ist gespielt:

    Vorne der erwartete Dreikampf um die Meisterschaft. Die SG Flensburg-Handewitt hat den Vorteil in der Rückrunde sowohl den THW Kiel als auch die Rhein-Neckar Löwen noch in eigener Halle empfangen zu dürfen, aber mögliche Auswärtsstolpersteine in Melsungen, Berlin, Leipzig oder Magdeburg könnten die Meisterschaft gefährden.

    Im Mittelfeld ist noch viel Bewegung drin. Kann Leipzig die starke Hinrunde im weiteren Saisonverlauf bestätigen? Können Frisch Auf Göppingen und die MT Melsungen sich nach dem verkorksten Saisonstart wieder hocharbeiten? Ein Angriff auf einen Champions-League-Wildcard-Platz scheint für die Mannschaften zwischen aktuell Platz 5 und 12 utopisch ... evtl. fällt für ein oder zwei ein Platz im EHF-Pokal ab ... aber im Wesentlichen wird die weitere Saison für diese Mannschaften eher auf das Erreichen selbst gesteckter Saisonziele hinauslaufen.

    Vier Vereine haben bislang erst einstellig gepunktet und stellen den Kern des Abstiegskampfes dar. Der BHC hat in der Hinrunde alle drei Spiele gegen die anderen Kellerkinder (Coburg, Stuttgart, Lemgo) verloren - wenn auch knapp - und hält bloß dank Überraschungspunkten in Wetzlar und Göppingen den Anschluss ans rettende Ufer. Allerdings hatten auch Coburg (in Melsungen) und Stuttgart (gegen Hannover) ihre Sensationserfolge, so dass am Ende wirklich die direkten Duelle ausschlaggebend werden könnten. Minden und Balingen haben sich ein kleines Polster erarbeitet.


    Auch in 2017 erwarte ich in der HBL viel Spannungen in allen Tabellenregionen!


    Du meinst aber hoffentlich nicht den absolut nutzlosen Torlinien-Schiri im Fußball?! 8o


    Also bitte, Tobilein ... wie kannst du nur so etwas von mir denken :mad: ... ;)

    Ich meine damit z.B. das Eishockey wo inzwischen in einzelnen Partien ein zweiter Hauptschiedsrichter (insgesamt zwei Schiedsrichter und zwei Linesmen) eingesetzt wird, um das immer schneller werdende Spielgeschehen zu überblicken. Oder den Basketball wo bei internationalen Spielen und in der NBA inzwischen drei (statt zwei) Schiedsrichter das Spiel leiten.

    Im Handball würde ich mir folgendes Konzept vorstellen:
    Die drei Schiedsrichter verteilen sich auf die beiden Torauslinien sowie einen Schiedsrichter im Zentrum des Spielfeldes. Die drei Positionen werden wie bislang bei zwei Schiedsrichtern eigenverantwortlich durchrotiert, so dass alle drei Schiedsrichter gleichgestellt und gleichberechtigt entscheiden. Ist Mannschaft A im Angriff, dann beobachten der Schiedsrichter im Zentrum sowie der Torlinienschiedsrichter auf der Angriffsseite wie gewohnt das Spielgeschehen. Der dritte Schiedsrichter auf der Gegenseite kann währenddessen den Geschehen abseits des Balls (z.B. Verhalten der Trainer, Auswechslungen - gerade beim 7. Feldspieler wird das zunehmend relevant, u.ä.) im Auge behalten. Wechselt der Ballbesitz, dann behalten alle drei Schiedsrichte ihr Position bei. Es entfallen die derzeitigen Sprints über das halbe Feld (Feldschiedsrichter wird zum Torschiedsrichter und umgekehrt). Das hat zwei entscheidende Vorteile. Zum Einen haben die Schiedsrichter zu jeder Zeit das Spielgeschehen im Blick und es spielt sich während des Umschaltens nach einem Ballbesitzwechsel nichts mehr in ihrem Rücken ab. Bei Tempogegenstößen steht bereits ein Schiedsrichter auf der Gegenseite um mögliche Fouls, Kreiseintritte, o.ä. aus der Nähe beurteilen zu können.Zum Anderen dürfte unstrittig sein, dass die kognitive Leistungsfähigkeit mit der physischen Belastung verbunden ist. Ein müder Spieler wirft unpräziser und ein ausgepowerter Schiedsrichter reagiert langsamer oder nimmt vermeintliche Kleinigkeiten am Rande seines Sichtfeldes nicht mehr so gut wahr. Wir alle haben schon erlebt, dass Schiedsrichter in der Schlussphase einer Partie plötzlich ihre zuvor klare Linie nicht mehr halten können. Mit dem dritten Schiedsrichter würde die körperliche Belastung wie oben dargelegt signifikant reduziert und dies sollte zu einem besseren Urteilsvermögen in der Schlussphase eines Spiels führen. Das ist meines Erachtens entscheidender als die Frage ob der Schiedsrichter für seine Leistung wie ein Profi entlohnt wird.

    @bernhard R.
    Der Videobeweis wäre in erster Linie eine einmalige Investition für die Profivereine. Wenn nun aufgrund der Sky-Übertragungen ligaweit das Video-Equipment ausgebaut wird, dann wäre es nur noch ein kleiner Schritt zum Videobeweis.


    Ich favorisiere weiterhin die Erprobung eines dritten Schiedsrichters im (Profi-)Handball, um auf die wachsende Athletik und Physis der Sportler und die Dynamik des Sports zu reagieren sowie den erfolgreichen Beispiel diverser anderer Mannschaftssportarten zu folgen.