Beiträge von Arcosh

    Die logische Konsequenz wäre, dass die SG Flensburg-Handewitt für den offiziellen HBL-Ausweichtermin am Mittwoch, den 28.09.2016, in eine andere Spielstätte ausweicht. Weder HBL noch EHF sind dafür verantwortlich, dass der SG Flensburg-Handewitt am angesetzten Spieltermin die Heimspielstätte nicht zur Verfügung steht. Da der CL-Spielplan seit Anfang Juli und der HBL-Rahmenspielplan schon wesentlich länger feststehen wäre viel Zeit gewesen über Alternativen nachzudenken ...

    Füchse Berlin - GWD Minden
    MT Melsungen - Rhein-Neckar Löwen
    VfL Gummersbach - HSC 2000 Coburg
    SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf
    TBV Lemgo - HC Erlangen
    SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg
    TVB 1898 Stuttgart - Bergischer HC 06
    Frisch Auf Göppingen - HBW Balingen-Weilstetten

    Sport1 hat schon vor Monaten recht deutlich geäußert, dass kein Interesse an einer Fortführung der HBL-Übertragungen über das Vertragsende nach der Saison 2016/17 hinaus besteht. Also machen sie das für sich Beste aus der Situation und verscherbeln Handball im Tausch gegen Fußball. Wenn die vierte deutsche Liga mehr Zuschauer vor den Fernseher lockt als die HBL, dann muss das doch auch mit Ballretern aus Belgien funktionieren. :rolleyes: Dumm gelaufen für die HBL, die augenscheinlich keine kostenfreie Übertragungen der Streams vereinbart hat.

    Was passiert jetzt mit den vereinseigen produzierten Streams? Nimmt Sport1 diese für lau ins Angebot auf tv.sport1.de? Denn auf die Vereinsstreams dürfte DAZN wohl keine Zugriffsrechte haben wie es Sport1 mit der HBL ausgehandelt hatte.

    In den letzten Jahren gab es neben den Live-TV-Übertragungen eine ganze Reihe weiterer HBL-Spiele als Stream auf tv.sport1.de bzw. oftmals parallel im Fernsehen auf Sport1+ zu sehen. Anscheinend sind letztere Übertragungen nun exklusiv hinter die Paywall von DAZN verschoben worden. Ein erster Test der HBL wie die Zuschauer auf kostenpflichtige Streams ansprechen? Oder will Sport1 auf der Zielgeraden durch Sublizenzierung noch einmal Geld mit der auslaufenden HBL-Lizenz machen?

    Arcosh: Füttert die Scouting Software sowohl die Hallenanzeige als auch den Ticker? Oder sind das zwei getrennte Systeme?


    Die Hallenanzeige (und auch der Spielbericht im SIS) werden vom Kampfgericht am Zeitnehmertisch bedient. Das ist unabhängig vom Scouting für den HBL-Liveticker.

    In der Anfangszeit des HBL-Livetickers wurde der Spielstand vom Kampfgericht übernommen und die Scouts haben lediglich Torschütze, Position, etc. ergänzt und z.B. technische Fehler efasst, die nicht im Spielprotokoll auftauchen. Inzwischen wurde das aber komplett entkoppelt.

    Beim animierten Spielfeld ist mir aufgefallen, dass in einzelnen Fällen der Torschütze nicht genannt wird (so gesehen bei GM - FFB) und dass die Zeit zwischen Aktualisierung des Spielstands (ganz oben) und Toranzeige auf dem Spielfeld von Spiel zu Spiel unterschiedlich lang ist. Bei manchen Spielen lagen da mindestens zehn Sekunden zwischen.

    Die Anweisung an die Scouts ist den Torerfolg so zeitnah wie möglich einzugeben und Torschütze sowie Vorlagengeber anschließend nachzutragen. In der Regel geschieht dies alles innerhalb weniger Sekunden, aber falls sich die zweite Eingabe verzögert und/oder der Refresh im Liveticker genau zwischen diesen beiden Eingaben erfolgt, dann kann es sein, dass ein Tor noch ohne Torschützen angezeigt wird.


    Die direkte rote Karte gegen Simon Ernst wurde im Spielfeld zunächst als 2min-Strafe angezeigt und erst danach als rote Karte. So musste der Eindruck entstehen, dass es sich um eine DQ nach der dritten Zeitstrafe handelt, was aber in der Situation gar nicht möglich war.

    Derzeit muss in der Scouting-Software auch bei einer direkten Roten Karten zunächst eine Zwei-Minuten-Strafe für den Spieler eingegeben werden, damit die folgende Strafzeit korrekt angezeigt wird. Direkt im Anschluss wird dann die Rote Karte eingetragen. Eigentlich soll der Liveticker dies erkennen und nur die Rote karte anzeigen. In der Praxis habe ich dies noch nicht überprüfen können. Könnte ein Fehler im Liveticker sein.

    Aus dem verlinkten Bericht auf der Homepage des TuS N-Lübbecke:

    Zitat

    Der Spielaufsicht reichte die Aussage des Schiedsrichters, die Zweiminutenstrafe aufgrund des Abstandsvergehens gezeigt zu haben, nicht aus, um eine Spielwiederholung anzusetzen. Die Begründung ist wie folgt: Der TuS N-Lübbecke konnte nicht hinreichend beweisen, dass der Mindener Spieler beim Blocken des Abwurfs auf dem Sechsmeterkreis gestanden und den Torhüter beim Abwurf behindert hat.

    Das ist doch völlig bekloppt. Der TuS N-Lübbecke soll beweisen wofür es die Zeitstrafe gegen Dalibor Doder gab? Wenn die Schiedsrichter entscheiden, dass es ein Abstandsvergehen war, dann kann die Turnierleitung diese Tatsachenentscheidung doch nicht einfach negieren.


    Wie MiMü schon schrieb darf gemäß Regel 12:2 der Ball erst berührt werden nachdem er die Torraumlinie vollständig überquert hat:

    Zitat

    12:2 [...] Der Abwurf gilt als ausgeführt, wenn der vom Torwart gespielte Ball vollständig die Torraumlinie überquert hat.
    Die Spieler der anderen Mannschaft dürfen sich zwar an der Torraumlinie aufhalten, dürfen aber den Ball erst berühren, wenn dieser die Torraumlinie vollständig überquert hat (15:4, 15:9, Erläuterung 5:2b).


    Ein Verstoß gegen diese Regel ist progressiv zu bestrafen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Ball als "nicht im Spiel" gilt, wenn der Torwart den Ball nach einer Parade unter Kontrolle gebracht hat. Falls dies der Fall sein sollte, dann würde hier eindeutig Regel 8:10 c) zum Tragen kommen, denn der Ball wäre dann erst wieder im Spiel nachdem er die Torraumlinie überquert hat und nicht nachdem der Ball die Hand des Torwartes verlassen hat.

    Ist das so? Denn die "großartige Tore"-Bausteine sind signifikant seltener als andere Tor-"Bemerkungen". Ist das keine Option die der Schreiber in dem Moment wählt? Beim siebten Feldspieler muss das ja im Grunde auf jeden Fall gegeben sein, sonst wäre es ja nicht nur eine seltsame Formulierung sondern schlicht eine Fehlinformation.


    Nein, es gibt keine Option für den Scouter irgendwelche Bemerkungen zu den Toren auszuwählen. Die Einwechslung des zusätzlichen Feldspielers wird natürlich vom Scouter eingetragen. Aber auch da ist der HBL-Ticker im Moment noch ungenau, weil dort immer vom siebten Feldspieler die Rede ist - selbst wenn die Mannschaft durch eine Zeitstrafe in Unterzahl ist und eigentlich nur einen sechsten Feldspieler für den Torwart auf die Platte schckt.

    Das sind eher Kleinigkeiten und ich denke, dass dies in der Zukunft bzw. nach dem ersten Feedback zum neuen Ticker noch verbessert werden wird. Auf den ersten Blick macht der HBL-Liveticker jedenfalls einen deutlich verbesserten Eindruck. Insbesondere das animierte Spielfeld ist meiner Meinung nach eine gelungene Neuerung.

    Trotz allem enthält der klassische Ticker im unteren Bereich mehr Infos als früher. Diese Textbausteine sind zwar nicht nur grammatisch äußerst fragwürdig, aber ich verstehe schon den Gedanken hinter "großartiger Treffer", denn wenn es das ist was der Tickerschreiber ausdrücken will....dann ist es eigentlich gut wenn es sowas vorgefertigtes gibt. Auch die Info das nun sieben Feldspieler drauf sind, ist recht nützlich für jemanden der kein Bild hat....nur sollten sie diese 2-3 "lohnt sich Risiko?"-Dinger eher wieder streichen.

    Das Problem ist, dass diese Textbausteine gar keinen direkten Bezug zum Spielgeschehen haben. Die Livescouts registrieren lediglich den Torschützen, den Assist und die Position von der das Tor erzielt wurde. Ob das Tor ein "großartiger Treffer" war oder ein glücklicher Kullerball wird nicht übermittelt und somit kann der Textbaustein im HBL-Liveticker dies gar nicht erkennen. Da scheint einfach ein Zufallsgenerator die Textbausteine auszuwählen - vermutlich um den Unterhaltungswert zu steigern.


    Kleine Anmerkung zum ansonsten sehr schönen Ticker: Verlängerung kann er nicht. Jedenfalls konnte er es Samstag nicht im Spiel zwischen Bad Schwartau und Hannover-Burgdorf. Da fielen dann die ganzen Tore, Paraden und sonstigen Geschehnisse auf die 60. Minute. Das könnte man nochmal verbessern.

    Die Software für das Livescouting unterstützt Verlängerung und Siebenmeterwerfen. Ob der HBL-Ticker dies nicht korrekt anzeigen kann oder evtl. beim Scouting in der Halle ein Fehler gemacht wurde, kann ich nicht beurteilen.

    @Dukie:
    Gegen den deutschen Meister hat der TuS Ferndorf mit ganz anderer Motivation und Einsatzwillen gespielt als gestern gegen den HC Glauchau-Meerane. Sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein sehr gutes Spiel gemacht und insbesondere in der Abwehr hervorragend gearbeitet. Man muss aber auch erkennen, dass die Rhein-Neckar Löwen in den ersten 45 Minuten im Gegensatz zum Spiel am Samstag gänzlich auf den siebten Feldspieler verzichtet haben. Sonst hätte Ferndorf nicht diese aggressive, mannbezogene Deckung spielen können. Unterm Strich können die Ferndorfer mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein und die Rhein-Neckar Löwen haben das Wochenende genutzt um sich unter Wettkampfbedingungen weiter einzuspielen. Also ein Erfolg für beide Mannschaften!


    Meine Bemerkung zu den Zuschauern hat darauf abgezielt, dass ich eine rappelvolle Hütte erwartet hätte, wenn der deutsche Meister in Kreuztal aufspielt. Natürlich haben die Temperaturen sicherlich eine Rolle gespielt und zum heutigen Finale war die Halle auch gut gefüllt.

    Wie zu erwarten war wird dieses Turnier kein Gradmesser für die Rhein-Neckar Löwen. Mit Tempogegenstößen und dem fast durchgehenden Einsatz des siebten Feldspielers wurde heute der TV Hochdorf überrannt. Dennoch gab es viel Lob für den Drittligisten, denn sie spielten mutig und zeigten einen flüssigen Handball mit wenigen technischen Fehlern. Ganz im Gegensatz zum gastgebenden TuS Ferndorf, der sich reihenweise Ballverluste durch technische Fehler erlaubte. Gegen den Oberligisten blieb dies folgenlos, aber morgen gegen die Rhein-Neckar Löwen düften sie unter die Räder kommen.

    Hoffentlich lockt das morgige Finale mehr Zuschauer in die Halle.

    HSG Wetzlar - Füchse Berlin
    Rhein-Neckar Löwen - SC Magdeburg
    SG Flensburg-Handewitt - HC Erlangen
    VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten
    TBV Lemgo - GWD Minden
    Frisch Auf Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf
    SC DHfK Leipzig - Bergischer HC 06
    MT Melsungen - HSC 2000 Coburg
    TVB 1898 Stuttgart - THW Kiel

    @Geige:
    An den "das Beste der 60er und 70er Jahre"-Spruch erinnerte ich mich tatsächlich noch, weil das Vorlesen irgendwelcher Chartplatzierungen einfach zu absurd war. Der Rest war das Resultat eines kurzen Nachhörens im Archiv der Leutzscher Welle. Ob es dem Produkt HBL dient, wenn den Zuschauern am Ende mehr die Schrulligkeit des Kommentators im Gedächtnis bleibt als die interessanten Spielszenen .... ?

    Die geplanten Streams sollen doch unterhalten?


    Ich denke dies ist der entscheidende Punkt in dem unsere Ansichten auseinander gehen. Ich persönlich schaue mir ein Handballspiel nicht an, weil der Kommentator unterhaltsam ist, sondern weil ich das Handballspiel sehen will. Der Kommentator kann das Sehvergnügen durch gehaltvolle und informative Aussagen aufwerten. Aber der Kommentator ist nie der Grund, weshalb ich eine Übertragung ansehe oder nicht ansehe.

    Beim Spiel zwischen DHfK Leipzig und dem VfL Gummersbach unter dem Motto "das Beste der 60er und 70er" konnte der Zuhörer erfahren, wer zu Zeiten der letzten Leipziger Handballerfolge damals die #1 in den deutschen und britischen Musikcharts war und der Kommentator fand seine bewusst sächsische Aussprache der englichsprachigen Titel enorm unterhaltsam. ( :lol: Hihihi :P ) DAS ist natürlich ein enormer Mehrwert für eine Handball-Übertragung gegenüber einem Radio-Kommentator der auf solche Kalauer ("Der Emir von Kurtagic" :lol: Hihihi :P ) verzichtet.

    Grundsätzlich sind die Übertragungen der Leutzscher Welle gut gemacht und eine gesunde Portion Fansein inklusve subjektiver Beurteilung des Spielgeschehens und pauschaler Schiedsrichterschelte ("das sind Berliner und die mögen Sachsen nicht") kann ich entsprechend einordnen. Aber ich sehe dies eben auch nicht als vorbildhaftes Muster für ein mögliches flächendeckendes Streaming-Angebot der HBL.

    Du sagst es: Es gibt keine Quote. Allerdings die Verantwortung der Vereine in der ersten Bundesliga für die deutsche Nationalmannschaft. Aus diesem Grund finde ich solche Formulierungen okay.


    Du sagst es: DU findest diese Formulierung okay, einige andere hier im Thread offensichtlich nicht und genau das ist das Problem mit stark lokal eingefärbten Kommentatoren. Das mag für das Lokalradio funktionieren, aber bei dem hier angedachten ligaweiten Streamingangebot, das die nationale und internationale Vermarktung der HBL voranbringen soll sind die Anforderungen und Erwartungen andere.

    Außerdem unterstellst du, dass keine Recherche zu den Flensburger Spielern gemacht wurden, dass keine anderen Informationen rüberkommen. Da lügst du. Es kommen nämlich genügend andere Informationen rüber, ich wage zu behaupten, dass die Anzahl der Informationen bei den Sendungen auf Sport 1 oder MDR übertroffen werden. Denn der Typ im Audiostream muss quatschen, quatschen, quatschen.


    Erst gründlich lesen, dann darüber nachdenken ... und dann überlegen, ob man jemanden der Lüge bezichtigt. Wo habe ich behauptt, dass keine anderen Informationen rüberkommen? Es geht doch lediglich um die Frage, ob diese eingestreuten und sicherlich lustig gemeinten Kommentare und Wertungen die Qualität des Streams erhöhen.

    Bezüglich deiner Behauptung: Zum Einen ist Quantität nicht mit Quaität gleichzusetzen und zum Anderen diskutieren wir hier doch darüber die Kommentatoren bei Videostreams eninzusetzen.

    Ob Glandorf allerdings als "Quotendeutscher" oder "einziger Spieler mit deutschen Pass auf der Platte" bezeichnet wird - es ist genau der gleiche Sachverhalt, die gleiche Wertung. Ja, die erste Formulierung ist satirisch, polarisierend, reißerisch, doch dadurch bleibt diese Information auch länger in den Köpfen der Zuhörer hängen, da sehe ich wahrlich nichts Falsches und Unprofessionelles dran, zumal die Zuhörer aus Flensburg wissen, woher das Ganze (in diesem Fall vom ersten Fanradio in Deutschland) kommt.


    Es ist eben nicht genau derselbe Sachverhalt. "Quotendeutscher" impliziert, dass Holger Glandorf den Platz im Kader der SG Flensburg-Handewitt nur aufgrund seiner Nationalität erhalten habe. Der Begriff behauptet es gäbe eine Quote zu erfüllen und dafür sei Holger Glandorf in der Mannschaft. Dies ist nicht nur wertend, sondern faktisch falsch.

    Sicherlich kann man über solche albernen Wortspielchen lächeln, aber sie sind in meinen Augen kein Qualitätsmerkmal. Stattdessen könnte man als Kommentator im Vorfeld seriös mit den Spielern der Gastmannschaft beschäftigen und wirklich gehaltvolle Beiträge zu ihnen in den eigenen Kommentar einbauen.

    Was die Regel mit den Verletzungen angeht, bin ich unschlüssig. Klar, Simulanten wird so die Möglichkeit genommen, eine schnelle Mitte zu verhindern. Zu Hochzeiten eines Pascal H. hätte ich mir so eine Regel gewünscht. Aber es gibt auch Nachteile. Ein Spieler bleibt nach Stürmerfoul verletzt liegen. Keine progressive Bestrafung, daher muss er raus, obwohl er echte Schmerzen hat. Bei einem Polen war es meines Erachtens nach gestern so. Oder dass der eine oder andere unfaire Trainer gezielt trainiert, versteckte, schmerzhafte Fouls zu begehen, um Gegenspieler aus dem Verkehr zu ziehen. Und bei den Journalisten muss sich das Regelwerk in Gänze auch noch rumsprechen. Der ZDF-Mann gestern war ja der Meinung, Wiede müsse jetzt drei Angriffe pausieren, dabei hatte der Pole 2min gesehen.


    Das antrainierte, versteckte Foul müsste aber so heftig sein, dass der Gegenspieler nicht mehr selbstständig zur Bank laufen kann, um sich dort behandeln zu lassen. Die Drei-Angriffe-Pause-Regel greift ja nur, wenn der Spieler auf dem Feld behandelt werden muss. Bei derart massivem, vorsätzlichen Körperkontakt traue ich es den Schiedsrichtern zu dies in der Regel zu erkennen und richtig zu beurteilen. Es mag in Einzelfällen zu ungerechten Zwangspausen kommen und natürlich ist es denkbar, dass ein "taktisches Foul" in den letzten Spielminuten gegen den Topspieler des Gegners mal ein Spiel (mit-)entscheidet. Aber ich gehe davon aus, dass dies die absolute Ausnahme bleiben wird und sehe ingesamt eine deutliche Attraktivitätssteigerung durch diese neue Regel.

    Glückwunsch an die Spieler und Betreuer zur Mannschaftsleistung bei diesem Turnier, die mit dem Gewinn der Bronzemedaille belohnt wurde.


    @Graphitteller:
    Sportlich gesehen ist eine Handball-EM meiner Meinung nach anspruchsvoller als ein olympisches Turnier