Beiträge von Arcosh

    Spielplan fürs Viertelfinale:
    Mittwoch, 17. August:
    15.00 Uhr: Brasilien - Frankreich
    18.30 Uhr: Deutschland - Katar
    22.00 Uhr: Dänemark - Slowenien

    Donnerstag, 18. August:
    1.30 Uhr: Kroatien - Polen

    In einem möglichen Halbfinale würde Deutschland auf den Sieger des Spiels zwischen Brasilien und Frankreich treffen.

    @Alter Sack:
    Wieso nicht einfach das Regelwerk des zuständigen Weltverbandes nutzen? Im Reglement für IHF-Wettbewerbe heißt es auf Seite 57:

    Zitat

    Spielerwechsel
    Ein Spielerwechsel kann lediglich gemäß denIOC-Bestimmungen erfolgen. Dabei haben die IOC-Bestimmungen Vorrang.

    Im Allgemeinen können alle Mannschaften eine unbegrenzte Anzahl von Spielern bis Technischen Sitzung auswechseln, wobei jedoch das IOC-Verfahren zur Nachmeldung von Spielern (Late Athlete Replacement Policy) auf jeden Fall zu beachten ist.

    Während des Turniers (nach der Technischen Sitzung) dürfen alle Mannschaften

    • einen Spieler durch einen beliebigen Spieler der "Longlist“ und der provisorischen Meldeliste der IHF (‘Liste der 28 Spieler’) bis zum Viertelfinale auswechseln;
    • einmalig einen Torwart durch einen anderen Torhüter der „Longlist“ und der provisorischen Meldeliste der IHF (‘Liste der 28 Spieler’) bis zum Finale auswechseln;
    • einen beliebigen Spieler durch den “P-alternate athlete“bis zum Finale auswechseln.


    Auf jeden Fall kann der ausgewechselte Spieler nicht mehr in die Spielerliste aufgenommen werden.

    Verfahren für Spielerwechsel:
    Ein Spielerwechsel hat am Vortag des jeweiligen Spiels angekündigt zu werden. Nähere Informationen zum Verfahren zur Nachmeldung von Spielern werden vom IOC bereitgestellt.


    Ein zusätzlicher Blick in den Anhang der Late Athlete Replacement (LAR) Policy des IOC bestätigt die IHF-Regelung. Ein verletzungsbedingter Feldspielerwechsel ist bis zum Beginn des Viertelfinales möglich (und wurde vom DHB bei Wechsel Groetzki <-> Weinhold genutzt). Zusätzlich kann ein verletzter Torhüter bis zum Finale gewechselt weren und der zusätzlich p-akkreditierte Feldspieler darf ebenfalls bis zum Finale in den Kader eingewechselt werden.

    ... und Du glaubst, dass Manfred Prause allein in seinem Keller die Regeländerungen formuliert - ohne Rücksprache mit Aktiven? So weit ich weiß, wurde der Großteil der Regeländeungen vorher über einen längeren Zeitraum bei (Jugend-)Turnieren und in nationalen Ligen erprobt.

    Nebenbei, was war da los, als Sigurdsson Gelb kassierte? Hab das nicht wirklich mitbekommen...


    Der brasilianische Rechtsaußen stand bei der Ballannahme deutlich sichtbar und auch von den deutschen Spielern reklamiert mit einem Bein im Toraus ... aber der Schiedsrichter hat es nicht gesehen und das Tor gegeben. Darüber hat sich Dagur Sigurdsson wohl zu lautstark beschwert.

    Warum nicht mehr von den streams?
    Weder von den Privatsendern noch von den "Öffentlich-Rechtlich-Hassern" in der Politik , die ja immer auf Gebührenverschwendung warten/hoffen könnte das beanstandet werden, mehr tatsächlich "programmbezogene" Webinhalte geht ja wohl nicht.Im Gegenteil, hier könnte man mal die teuer erkauften Sportrechte wirklich verwerten und den Gebührenzahlern was bieten. Ärgerlich!


    Sollte man meinen, aber gerade die Privatsender, Vertreten durch den Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) machen regelmäßig Stimmung gegen das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen Sender und betreiben aktive Lobbyarbeit, die für den begrenzten Umfang des Streamingangebots und der Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen hauptverantwortlich ist. (Als Beispiel eine Pressemitteilung des VPRT anlässlich der Olympischen Spiele 2012: „London Calling“ – Pure Provokation: ARD und ZDF verlieren jedes Maß bei angekündigter Online- Olympiaberichterstattung). Der von der RTL Group & ProSiebenSat.1 Media angeführte Verband versucht massiv das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen Sender zu beschneiden, weil sie selber mit ihrem überwiegenden Trash-TV viel weniger Werbegelder bei gleichzeitig laufenden Olympiaübertragungen o.ä. generieren können.

    @Graphitteller:
    Der NADA Jahresbericht 2015 weist 12.425 Kontrollen für das Jahr 2015 auf, d.h. wir wären für Deutschland bei ca. 1000 Kontrollen pro Monat. Allerdings umfasst dies nicht nur die olympischen Sommersportarten, sondern alle deutschen Sportler. (Darunter sind 1.147 Dopingproben im Fußball, 761 im Skisport, 578 im Eishockey, 549 im Eisschnelllauf/Shorttrack, 335 im Behindertensport, ... und von den 876 genommenen Proben bei Triathleten wird beispielsweise auch nur ein Bruchteil auf die Olympiateilnehmer entfallen.)

    Auf die olympischen Sommersportarten entfallen 9.636 Dopingproben im Jahr 2015 ... davon 5.220 unangekündigte Probenentnahmen bei Trainingskontrollen. Wie oben geschrieben ist dies allerdings die Gesamtzahl der Tests in diesen Sportarten und nicht nur die Proben bei den 421 deutschen Olympiateilnehmern. Es dürften also für den durchschnittlichen Sportler weit weniger als 10 Trainingskontrollen durch die NADA im Jahr 2015 gewesen sein.

    Dass einzelne Sportler mehrfach an einem Tag getestet worden sind (in der Regel weil neben der NADA auch die WADA selbst Kontrollen ansetzt) oder dass bei einzelnen deutschen Sportlern 20-30 Kontrollen im Jahr durchgeführt wurden sagt doch nichts über das Kontrollsystem in seiner Gesamtheit aus. Ja, in Deutschland gibt es mehr Dopingkontrollen als in Brasilien, aber wenn ich mir die Konsequenzen für deutsche Sportler bei positiven Befunden oder mehrfach verpassten Kontrollen anschaue, dann ist der deutsche Anti-Doping-Kampf im internationalen Vergleich weit von einer Führungsrolle entfernt.


    P.S.: Die von Dir als geschönt angezweifelte Aussage zu der Anzahl der Dopingkontrollen bei brasilianischen Olympioniken ist ein diretes Zitat von Luis Horta ("We were performing around three a year and in some cases on the best athletes as many as six in the last year.") Horta spricht von 45 Tagen ohne Dopingkontrollen, das brasilianische Sportministerium nur vom Zeitraum zwischen dem 0.1 und 24. Juli ... wobei ich in diesem Fall durchaus dem Whistleblower Luis Horta glauben würde.

    Gruppe A:
    Dänemark und Frankreich sind verhalten ins Turnier gestartet, aber haben schlussendich ihre Auftaktspiele gewonnen - und gerade von Frankreich ist man inzwischen durchwachsenen Auftaktspiele bei großen Turnieren gewohnt. Das morgige Spiel zwischen katar und Frankreich wird schon eher aussagekräftig sein. Die Mannschaft des Katar hatte die Kroaten sehr sicher im Griff und dem Gegner ihr Spiel aufgezwängt. Ich bin gespannt was sich die europäischen Nationen in den anderthalb Jahren seit der WM als taktische Mittel gegen Katar überlegt haben. Die Kroaten haben zwar den Kreisläufer meist erfolgreich gedoppelt, aber dadurch dem katarischen Rückraum zuviele Freiheiten geboten.


    Gruppe B:
    Von Polens Niedrlage gegen Brasilien habe ich nur das Ergebnis gesehen und bin überrascht. In dieser Gruppe scheint jeder jeden schlagen zu können und das verspricht spannende Spiele und eine offene Gruppe. Beim deutschen Spiel hat mich die Ruhe und Selbstsicherheit beeindruckt mit der die deutsche Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit den 0:4-Lauf zum Ausgleich der Schweden weggesteckt hat.


    Es soll Leute geben, die bei dieser Aussage eine verletzte Gummersbacher Fanssele vermuten würden. :rolleyes:


    Zum Glück gehörst Du nicht zu Leuten mit solch simplen Gemüt und hast Dir stattdessen die Mühe gemacht meine Posts nach der EM 2016 sowie vor Bekanntgabe des Olympikaders nachzulesen in denen ich bereits auf Andreas Wolffs augenscheinliches Siebenmeterschwäche hingewiesen habe, die sich heute wieder bestätigt hat.

    Nach dem heute bekannt wurde, dass Brasilien, das Gastgeberland der Olympischen Spiele 2016, drei Wochen vor den SPIELEN die Doping-Kontrollen "ausgesetzt" hat. Nach jetzigem Meldungen soll dies auf Anweisung des Sportministeriums geschehen sein. Staatlich gesteuertes Doping? Hier kann ich nur konstatieren: Ja - Eindeutig.


    Dein Vorwurf war nicht staatlich gesteuerte Vertuschung, sondern du hast staatlich gesteuertes Doping als eindeutig dargestellt.

    Woher stammt die Zahl der angeblich "mindestens 1000 verpassten Dopingkontrollen" innerhalb dieser drei Wochen? Laut diesem Artikel wurden bei den brasilianischen Olympioniken "in der Regel je Sportler drei Tests im Jahr vorgenommen, bei den Spitzenathleten im vergangenen Jahr bis zu sechs". Bei 465 brasilianischen Sportlern in Rio komme ich nicht annähernd auf 1000 Test innerhalb von 3 Wochen ... selbst wenn es in einigen Ländern üblich ist kurz vor der Abreise zu den olympishen Spielen alle Sportler noch einmal zum Dopingtest zu bitten.

    Die Dopingtests lediglich in den drei Wochen vor den Spielen auszusetzen scheint mir ein wenig zielführender Plan für systematisches und staatlich gesteuertes Doping. In vielen Sportarten spielt Doping vorallem im Anfangsstadium der Trainingsphasen, d.h. einige Monate vor den wichtigen Wettkämpfen, eine Rolle. Zumal die Wirkstoffe bis zum Wettkampf wieder vollkommen abgebaut sein müssen bzw. unterhalb der Nachweisgrenze bzw. den Schwellwerten für einen positiven Dopingbefund liegen müssen.

    Falls das brasilianische Sportministerium angeordnet haben sollte die Dopingtests in den letzten drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele auszusetzen, dann klingt das für mich eher danach, dass man die Stimmung im Land nicht durch einen möglichen Dopingfall riskieren wollte. Natürlich ein klares Fehlverhalten, aber in meinen Augen kein überzeugendes Indiz für staatlich organisiertes, fläcendeckendes Doping in Brasilien.


    Was Thomas Bach davon wusste ist doch reine Spekulation ohne jegliche faktenbasierte Grundlage ...

    DAZN arbeitet eng mit Sport1 zusammen und wird voraussichtlich einige Sport1-Rechte für die eigene Plattform sublizenzieren. Der Screenshot der DAZN-Seite mit HBL-Logo geistert schon seit Mitte Juni durchs Netz, aber bislang wurde offiziell noch nichts bestätigt oder dementiert. Ob also alle Sport1-Übertragungen (TV & Internet) auch bei DAZN laufen werden oder lediglich die Internetstreams von Sport 1 parallel über DAZN abrufbar sein werden ist noch unklar.

    Also die mögliche Zurückzahlung von Sponsorengeldern der letzten Jahre scheint mir ein absurdes Szenario. Diese Kette könnte man ja endlos weiterspinnen, denn das Geld wurde dann ja auch wieder von Leipzig investiert usw.

    Oder erscheint das nur mir absurd und es gäbe dafür tatsächlich Präzedenzfälle?


    Der Fall TelDaFax und Bayer Leverkusen wurde hier im Thread bereits genannt. (Der Fall wird hier ausführlich dargelegt) Vorraussetzung für die Rückzahlungsforderung wäre eine vorsätzliche Benachteiligung nach § 133 der Insolvenzordnung. Das bedeutet ...

    a) bei UNISTER muss zum Zeitpunkt der Zahlungen bereits eine Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung bestanden haben. Auf Basis der jüngsten Berichte rund um UNISTER und die Tochterfirmen liegt die Vermutung nahe, dass eine Überschuldung schon seit Monaten bekannt war.

    b) der SC DHfK Leipzig muss von der drohenden Zahlungsunfähigkeit gewusst haben. Dafür reicht es gemäß aktueller Rechtssprechung bereits aus, dass der Vertragspartner seinen Zahlungen verspätet nachgekommen ist oder einzelne (Teil-)zahlungen gestundet wurden. Inwiefern dies in diesem Fall zutrifft mag ich nicht beurteilen.

    Hat jemand einen kompletten Spielplan von allen Teams vom Fan cup in Kahl? Deren Homepage ist hierzu nicht sonderlich gut bestückt.


    Steht direkt auf der Startseite (wenn auch ganz unten)

    Genau das wird ein großartiger Sportsmann wie Carsten Lichtlein eben genau nicht tun. Er wird bestimmt mit nach Rio reisen und man darf nicht vergessen, dass ein Torhüter bis zum Finale getauscht werden kann. Sollte das nämlich nicht funktionieren, wenn Heinevetter von der Bank kommt, dann hat man da immer noch die Option zu wechseln.


    Das ist leider Teil des Problems. Weil Carsten Lichtlein ein so guter Sportsman ist und diese Ausbootung still schweigender hinnimmt als es Silvio Heinevetter oder Andreas Wolff vermutlich machen würden, ist es umso einfacher Carsten Lichtlein ins Hotel in Rio zu setzen.

    Dagur Sigurdsson hat sich in meinen Augen für die risikoreichste Variante entschieden. Carsten Lichtlein ist "der Solide" der drei Torhüter. Er spielt seit 15 Jahren in der Nationalmannschaft, hat über 200 Einsätze im DHB-Trikot und die Erfahrung zahlreicher internationaler Turniere. Er spielt auf einem konstant hohen Niveau mit gelegentlichen Ausreßern nach oben oder unten. Silvio Heinevetter hat eine sehr gute Rückrunde gespielt nd vermag an guten Tagen bessere Leistungen abrufen zu können, aber zeigt auch immer wieder Spiele in denen er keine Hand an den Ball bekommt. Bei den Füchsen Berlin ist meiner Meinung nach Petr Stochl mit seiner ruhigen, konzentrierten Art und konstanten Leistungen die eigentliche #1 im Tor - auch wenn Silvio Heinevetter am Ende für die ein oder zwei Paraden in den Schlussminuten gefeiert wird nachdem er zuvor zahlreiche Kullerbälle durchgelassen hat. Heinevetter versteht es sich selbst darzustellen ... ähnlich wie Andreas Wolff. Letzterer hatte in der Rückrunde gefühlt mehr Fernsehauftritte als Bundesligaparaden. Andreas Wolff hat in den letzten beiden Jahren einen kometenhaften Aufstieg hingelegt und für sein junges Alter bereits ein sehr gutes Niveau erreicht. Was ihm noch fehlt sind die Erfahrungen beim Siebenmeter und allgemein die Erfahrung auf internationalem Niveau. Haben die gegnerischen Trainer die Zeit genutzt ihre Mannschaften auf Andreas Wolffs Spielweise einzustellen? Das Überraschungsmoment der EM ist jedenfalls vorbei. Kann Andreas Wolff seine Leistung der EM bestätigen? Bleibt er fokussiert genug, wenn bei den olympischen Spielen vor und nach den Spielen und Traiings die Medien regelmäßig ihn zum Interview bitten werden? Der Leistungsabfall in der Rückrunde weckt Bedenken ...

    Für den deutschen Handball ist zu hoffe, dass Dagur Sigurdssons Risikobereitschaft sich auszahlt.

    Was für eine Enttäuschung für Carsten Lichtlein. Bei der EM hat sich das Duo Wolff/Lichtlein hervorragend ergänzt und harmoniert. Nach der EM haben Heinevetter und Lichtlein in der Bundesliga die besseren Leistungen erbracht als Wolff ... und ich bezweifle, dass Heinevetter als Torwart von der Bank funktioniert. :/:

    Ehrlich gesagt würde ich mich an Carsten Lichtleins Stelle nicht in Rio ins Hotel setzen, sondern damit die Nationalmannschaftskarriere beenden. Seinen Traum von Olympia kann er jetzt vergessen ...

    Glückwunsch an die Füchse.

    Aber wer verfasst solche Aussagen?

    Zitat

    [...] Sportlich hatten sich die Berliner mit ihrem fünften Tabellenplatz in der abgelaufenen Saison eigentlich qualifiziert, allerdings wurden sie durch den Titelgewinn von Göppingen (Platz 6 in der HBL) und Magdeburgs DHB-Pokalsieg (Platz 8 in der HBL) aus der direkten Qualifikation verdrängt. [...]

    Der fünfte Tabellenplatz ist keine Direktqualifikation für den Europapokal! Es ist lediglich der zweite Nachrücker, falls der DHB-Pokalsieger und der Vize-Pokalsieger bereits über ihre Bundesligaplatzierung für die Champions-League qualifiziert sind. Die Berliner wurden also keineswegs "verdrängt", sondern waren zunächst einfach kein Nachrücker - der sie nun doch noch geworden sind.

    Die Argumente FÜR 16 Spieler haben mich bislang nicht überzeugen können. Kiel, Flensburg und der Bergische HC müssen jedoch die Mehrheit der übrigen 35 Erst- und Zweitlgisten von den vermeintlichen Vorteilen ihres Vorschlages überzeugen. "Stärken des Teamgeists"? :lol: Einzig valide Diskussionsgrundlage wären a) die Entlastung der Spieler und b) die Förderung von Nachwuchsspielern.

    a) Entlastung der Spieler

    Bei 16 Spielern im Kader (z.B. beim THW Kiel) müsste sich Alfred Gislasson nicht entscheiden, ob er Duvnjak eine Pause gibt. Er kann einfach den Spielverlauf abwarten. Läuft es gut, kann Duvnjak 60 Minuten drausen bleiben. Läuft es schlecht, dann kommt Duvnjak nach 15 Minuten rein und powert bis zum Ende durch. Dann bekommt er eben im nächsten Spiel eine Pause.
    Bei 14 Spielern würde Duvnjak dann gar nicht auf dem Spielberichtsbogen stehen, damit er auch mal eine Pause bekommt. Sofern man denn wirklich seine Spieler schonen will. D.h. der Trainer muss eine Entscheidung treffen, die auf das ganze Spiel Auswirkungen hat. Erwischt die Mannschaft ohne Duvnjak einen schlechten Tag verliert sie vielleicht. Also wird es druch den 14er Kader zu mehr engen Partien bei den Spitzenmannschaften kommen; natürlich nur unter der Voraussetzung, dass man auch ab und zu einige Spieler schont und nicht einsetzt.


    Bereits jetzt ist es möglich 13 Spieler auf den Spielberichtsbogen zu schreiben und 3 weitere auf die Tribüne zu setzen von denen je nach Spielverlauf einer nachgetragen werden kann - also entweder Domagoj Duvnjak oder der Nachwuchsspieler. Das sollte die oben geschilderte Überlegung problemlos abdecken.

    Handball-World.com zitiert aus dem ANtrag u.a.

    Zitat

    „Immer mehr Spieler in den Bundesligen und immer mehr Nationalspieler verletzen sich auffällig häufig und auffällig schwer, vor allem diejenigen, die gleichzeitig auch noch im Europapokal aktiv sind“


    Gibt es dazu detaillierte Untersuchungen? Hat die Anzahl der (schweren) Verletzungen nachweislich signifikant zugenommen? Sind die Europapokalteilnehmer überproportional betroffen? Koinzidiert die gesteigerte Verletzungshäufigkeit (sofern es sie denn gibt) mit der Anzahl der Pflichtspiele? Wäre es dann nicht eher angebracht, dass die Europapokalteilnehmer ihre Stimme gegenüber der EHF erheben und die Anzahl der Spiele in Champions-League und EHF-Pokal per Modusänderung zu reduzieren suchen anstatt ihr Problem auf die Bundesliga abwälzen zu wollen?


    b) Nachwuchsförderung
    Bei den Vereinen abseits der Europapokalplätze böte sich die Gelgeneheit für zusätzliche Nachwuchsspieler einen Platz im Bundesligakader zu bekommen, aber wieviele Spiele haben diese Vereine in denen sie den jungen, unerfahrenen Spielern, die es nicht in einen 14er Kader schaffen würden, nenneswert Spielzeit einräumen können?