Beiträge von Arcosh

    Überspitzt formuliert, sind wir noch beim Handball oder schon beim Basketball angekommen??

    Das sind 2 Minuten,keine Frage aber doch keine Disqualifikation

    Schläge ins Gesicht sind in fast keiner Sportart zulässig.

    Einfach den Wortlaut von Regel 8:5 durchlesen und mit der Spielsituation vergleichen. Dort wirst Du Worte lesen wie "Gefährdung des Spielers", "den Gegenspieler unvorbereitet trifft" oder "nicht in der Lage ist, sich zu schützen"

    Ein Fast-Start-Ziel-Sieg des VfL Gummersbach und zwei extrem wichtige Punkte im Streben nach einem Europapokalplatz! :klatschen: Die übrigen Ergebnisse haben den Abend abgerundet. :bier:

    Der VfL Gummersbach war über weite Strecken die bessere Mannschaft, aber hat es verpasst sich vorentscheidend abzusetzen, weil vier oder fünf freie Tempogegenstöße und ein Siebenmeterwurf vergeben wurden. Dadurch hätten sich die Gastgeber fast um den verdienten Lohn ihrer Arbeit gebracht. Am Ende scheiterte Lemgos 73-Sekunden-Angriff (davon die letzten 30 Sekunden (!) bei angezeigtem passiven Vorwarnzeichen) zum Glück an der gewohnt aufmerksamen VfL-Abwehr.

    Immerhin haben Marcus Hurst & Mirko Krag seit dem Magdeburg-Spiel gelernt, dass bei einer unklaren Spielsituation am Spielende der Videobeweis für Klarheit sorgen kann. Irritiert hat mich allerdings, dass gemäß DYN-Einblendung ein "Spielentscheidender Regelverstoß" überprüft wurde. Wäre da ein Blick auf die Spielzeit und wann der Ball die Torlinie überquert hat überhaupt zulässig gewesen? Die Regeln zum Videobeweis bedürfen dringend einiger Klarstellungen und gegebenenfalls Ergänzungen seitens des DHB und der HBL.

    Wir sind eingebrochen. Da lief dann gar nix mehr. Auch der Appell in der letzten Auszeit verhallte. Aber egal. Besser heute als gegen Hannover. Komische Situation: Beide mit klaren Heimniederlagen im letzten Spiel.

    Hannover hat am Dienstag das Heimspiel in der EHF European-League deutlich gewonnen.

    Beim 4:9 nach knapp einer Viertelstunde war der Außenseiter doch eigentlich in die Schranken gewiesen und das Spiel hätte einfach runter plätschern können. Aber der THW Kiel holt die Gastgeber wieder zurück ins Spiel

    • 21. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 0:2 in den nächsten zwei Minuten.
    • 44. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 1:5-Lauf in den sieben Minuten bis zur nächsten Auszeit.
    • 51. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 0:1 in den nächsten zwei Minuten.

    Drei Auszeiten, die komplett verpuffen und keine erfolgreichen Impusle für das schwächelnde Angriffsspiel der Kieler bringen.

    irgendwann greift dann auch in Kiel die normative Kraft des faktischen. Dort sehe ich dann aber auch Szilagyi wackeln.

    Es folgen für Kiel zwei Nordderbys zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt und dann ein Auswärtsspiel in Kassel. Das Derby in der EHF European League hat sportlich keine Relevanz, aber wird für Filip Jicha zum nächsten Prüfstein. Spätestens in Kassel zählt auch das Argument des engen Spielplans nicht mehr (Die Organisation hat doch eine Mannschaft zusammen gestellt, für das Ziel in drei Wettbewerben um Titel zu spielen und jetzt sind schon zwei zu viel?), denn vorher haben sie 12 Tage Pause.

    obotrit

    Bei einer Pirouette dreht man sich auf einem Fuß stehend um die eigene Achse und das ist unabhängig vom Drehwinkel nur ein Schritt. Aus dem Pass oder eigenem Prellen im Nullschritt landen, dann die Pirouette um den feststehenden Fuß, so dass der bewegte Fuß auf Höhe des Gegenspielers abgesetzt wird und Du hast immer noch zwei Schritte übrig bis zum Torwurf.

    "Unfair"? Ist es unfair in Unterzahl zwei, bis drei Sekunden länger zu brauchen, um den Ball zum Anwurf zu bringen? Ist es unfair bei eigener Führung die Angriffe lange auszuspielen? Meiner Meinung nach ist Zeitmanagement Teil des Spiels. Es ist Aufgabe der Schiedsrichter die Grenze zwischen tolerierter Tempoverschleppung und nicht akzeptablem Zeitspiel zu ziehen und darauf regelkonform zu reagieren, siehe Regel 15:5.


    Ich bleibe dabei, dass eine Änderung der Freiwurfausführung aufgrund von vermeintlicher Spielverzögerung ohne zuvor erfolgten Anpfiff des Freiwurfes im geschilderten Beispiel des Fragestellers einen Regelverstoß seitens der Schiedsrichter darstellt. (Wie auch schon zahlreiche andere User dargelegt haben.)

    Wie oben schon im Text erwähnt, gab es kein Urteil, da der Einspruch zurückgezogen wurde. - Man hatte vorab mit dem Rechtswart telefoniert und der hat die Situation als Tatsachentscheidung ausgelegt. Zwischen den Zeilen hat man auch ein "selber Schuld, warum verzögert ihr das Spiel" rausgehört. Dieser Auffassung sind wir dann gefolgt, wir wollten auch nicht als schlechte Verlierer dastehen.

    Danke.

    Somit ist es aber nur Hörensagen bzw. die individuelle Meinung eines Rechtswarts und nicht zwingend geltende Rechtsauffassung.

    nozdormu

    Schiedsrichter dürfen nicht einfach eine getroffene Freiwurf-Entscheidung zurücknehmen. Haben beide Schiedsrichter übereinstimmend eine (Freiwurf-)Entscheidung getroffen, dann haben sie damit eine Spielfortsetzung festgelegt und diese ist bindend.

    Womit willst Du die Änderung der Freiwurf-Entscheidung zu Gunsten der anderen Mannschaft begründen?

    Marcus Hurst und Mirko Krag haben diese Saison bislang zwei Spiele des VfL Gummersbach geleitet. Den fulminanten Heimsieg gegen die Füchse Berlin und das über weite Strecken erfolgreiche Spiel gegen den SC Magdeburg. Insofern sehe ich weiterhin optimistisch dem Spiel am Donnerstag entgegen. Der VfL Gummersbach kann dafür sorgen, dass es gar nicht mehr auf die letzte Spielminute ankommt.

    Also nochmals für einen alten Mann:

    Wenn ein Spieler das eine Formular nicht unterschreibt wird der Verein bestraft. Wenn aber ein Torhüter ich nenne ihn mal Peter Stuyvesant vom SV Oroblram im letzten entschiedenem Spiel dopt und sie durch seine besseren Reflexe die Meisterschaft gewinnen passiert dem Verein nichts und sie sind dann Meister.

    Handball-Logik: Auch gedopt ist man noch teilnahmeberechtigt.