Beiträge von Arcosh


    Handball hat in Dänemark halt einen anderen Stellenwert als in Deutschland, wo der Fußball das Maß aller Dinge zu sein scheint.
    Da wurde sogar das gestrige Spiel gegen Ägypten von 17:45 Uhr auf die Top-Sendezeit 20:45 Uhr verlegt, wahrscheinlich gegen Entrichtung einer größeren Summe dänischer Kronen.


    Natürlich berücksichtigen die Ausrichter bei der Gestaltung der Spielpläne die Wünsche der nationalen TV-Lizenznehmer.

    Aber wann soll es denn diese Verlegung des Spiels Dänemak - Ägypten gegeben haben? Die Anwurfzeit 20:45 Uhr stand so schon im vergangenes Jahr veröffentlichten offiziellen WM-Spielplan.

    Ein richtungsweisendes Spiel für Island und Tunesien. Beide Mannschaften haben sich bislang nicht schlecht präsentiert, aber sind nach zwei Spielen noch punktlos. Für den Verlierer wird die Aussicht aufs Achtelfinale ziemlich gering und ich befürchte die Isländer werden mit dem körperbetonten Spiel der Nordafrikaner große Probleme bekommen und am Ende erneut keinen Sieg holen.


    Bitte Link! Die Story kenn ich noch nicht, kann also nicht drüber urteilen!


    Einfach mal in den Tiefen des World wide web suchen. Da kann man auf so manche Perle stoßen

    Zitat

    [...] Wenn die Leute um ihn herum anerkennend nicken, hat Bob Hanning es mal wieder geschafft. Dann hat eine Anekdote mal wieder ihren Zweck erfüllt, dann hat er vielleicht davon erzählt, wie er Mitte 2005 als Manager bei den Füchsen Berlin anfing und dabei gerade mal einen Schuhkarton voller Rechnungen vorfand.

    Oder vom miefigen Büro in Lichtenberg, das als erste Geschäftszentrale diente. Oder vom zweiten Jahr in Berlin, als er 17 Dauerkarten verkaufte – 15 an den Fanklub und zwei an seine in Essen-Bredeney lebenden Eltern. [...]

    Quelle: Frankfurter Rundschau: Rob Hanning, Retter, Menschenkenner (05. Mai 2012)


    Dabei geht es gar nicht darum, dass Bob Hanning nicht unbestritten beachtliche Erfolge beim Aufbau der Füchse Berlin zu einem sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen Verein gehabt hätte, sondern viel mehr um die Darstellung derselben. Die hervorragenden Rahmenbedingungen am Standort Berlin werden konsequent klein geredet, der offizielle Etat wird bis heute auf die Personalkosten reduziert um sich gegenüber der Konkurrenz klein zu rechnen und die Legendenbildung des Retters in dieser Aschenputtel-Geschichte fortzuschreiben.

    Die "Retter des deutschen Handballs"-Geschichte bei einem ebenso medienwirksamen wie intransparenten und unkonventionellen Deal mit einem Berliner Sponsor passt da einfach ins Gesamtbild.

    Der Stern ist lediglich ein Marketing-Element. Bemerkenswerter finde ich, dass nach zehn Jahren HBL-Jugendzertifikat meines Wissens zum ersten Mal (?) alle 18 Erstligisten es erhalten haben. Da hat sich an Standorten wie Coburg oder Melsungen einiges getan und davon kann der deutsche Profi-Handball langfristig nur profitieren.

    [...]Da würden diese Weicheier des SCM wahrscheinlich weinend davonlaufen.


    Bei dieser Wortwahl wunderst Du Dich, dass die betroffenen Personen Dir nicht länger eine Plattform für solche Beleidigungen (durchaus auch im juristischen Sinne) zur Verfügung stellen wollen?

    Gruppe A (Nantes)
    Frankreich
    Polen
    Russland
    Brasilien
    Japan
    Norwegen


    Spielplan:
    Mittwoch, 11.01.2017
    20:45 Uhr: Frankreich - Brasilien

    Donnerstag, 12.01.2017
    17:45 Uhr: Russland - Japan
    20:45 Uhr: Polen - Norwegen

    Freitag, 13.01.2017
    17:45 Uhr: Frankreich - Japan

    Samstag, 14.01.2017
    14:45 Uhr: Polen - Brasilien
    17:45 Uhr: Russland - Norwegen

    Sonntag, 15.01.2017
    17:45 Uhr: Frankreich - Norwegen
    20:45 Uhr: Japan - Brasilien

    Montag, 16.01.2017
    20:45 Uhr: Russland - Polen

    Dienstag, 17.01.2017
    14:00 Uhr: Brasilien - Norwegen
    17:45 Uhr: Polen - Japan
    20:45 Uhr: Frankreich - Russland

    Donnerstag, 19.01.2017
    14:00 Uhr: Russland - Brasilien
    17:45 Uhr: Frankreich - Polen
    20:45 Uhr: Japan - Norwegen


    Von Frankreich darf man vor eigenem Publikum den sicheren Gruppensieg erwarten und am anderen Ende der Tabelle wäre für Japan bereits ein Punktgewinn ein Erfolg. Aber dazwischen kann meiner Meinung nach alles passieren - und das macht die Gruppe A reizvoll. Allerdings entsteht die Spannung nicht daraus, dass sich hochkarätige Spitzenteams gegenüberstehen, sondern eher Mannschaften die irgendwo zwischen Stagnation und Umbruch stehen.

    Die Polen reisen mit einem jungen, unerfahrenen Team nach Frankreich und müssen auf einige Leistungsträger verzichten. Krzysztof Lijewski, Slawomir Szmal und Karol Bielecki haben ihre erfolgreichen Nationalmannschaftskarrieren beendet und weitere Spieler sind verletzt. Die Qualifikation für die EM 2018 verlief bislang mit 0:4 Punkten durch deutliche Niederlagen gegen Serbien und in Rumänien desaströs. Beim WM-Vorbereitungsturnier im spanischen Irun verloren sie gegen Spanien 20:30 (11:11) und Katar 25:26 und kamen gegen Argentinien nicht über ein 26:26 (10:13) hinaus. Bei der WM müssen sie direkt in den ersten drei Spielen gegen Norwegen, Brasilien und Russland ihre Qualität unter Beweis stellen, um nicht im President's Cup zu enden.

    Russland hat seit WM 2013 kein Viertelfinale mehr erreichen können und in der Qualifikation für die EM 2018 erreichten sie bislang nur zwei Unentschieden gegen die Slowakei und Montenegro. Aber das Selbstbewusstsein dürfte gestärkt sein, denn die Russen reisen mit fünf Siegen aus fünf Testspielen nach Nantes. Nach dem verlustpunktfreien Triumph beim Riga Council Cup (24:23 gegen Ägypten, 27:19 gegen Lettland und 28:21 gegen Weißrussland) haben sie letzteren Gegner noch zweimal deutlich besiegen können. Das waren natürlich keine Gegner von höchster internationaler Klasse, aber ich denke, dass sie in dieser Gruppe den zweiten Platz erreichen können.

    Norwegen verdankt die erste WM-Teilnahme seit 2011 der IHF-Wild Card, nachdem sie in der Play-Off-Runde der WM-Qualifikation an Slowenien gescheitert waren. Das mitreißende Turnier und der vierte Platz bei der EM 2016 hat aufhorschen lassen, aber die Drei-Tore-Niederlage im Herbst im EM-Qualifikationsspiel in Litauen war wieder ein Rückschlag. In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft unterlagen sie zweimal gegen Schweden (29:37 und 25:27).

    Brasilien reist als Panamerikameister an und konnte bei den letzten beiden Weltmeisterschaften jeweils das Achtelfinale erreichen. Auch in Frankreich erscheint dies wieder möglich, denn die Plätze 2-5 in dieser Gruppe sind für mich völlig offen. Mit den Russen haben die Brasilianer nach der knappen 26:27-Niederlage im Achtelfinale der WM 2015 sicherlich noch eine Rechnung offen. Beim Yellow Cup am vergangenen Wochenende holten die Südamerikaner mit Siegen gegen Rumänien (25:24) und die Slowakei (30:20)
    sowie einer 25:27-Niederlage gegen Gastgeber Schweiz den zweiten Platz.


    Mein Tipp
    1. Frankreich
    2. Russland
    3. Norwegen
    4. Polen
    5. Brasilien
    6. Japan


    P.S.: Ich finde es bemerkenswert, dass Gastgeber Frankreich bei der Ansetzung nicht den Vorteil des letzten Gruppenspiels nutzt.

    Gruppe B (Metz)
    Spanien
    Slowenien
    Mazedonien
    Island
    Tunesien
    Angola


    Spielplan:
    Donnerstag, 12.01.2017
    14:00 Uhr: Slowenien - Angola
    17:45 Uhr: Mazedonien - Tunesien
    20:45 Uhr: Spanien - Island

    Samstag, 14.01.2017
    14:45 Uhr: Slowenien - Island
    17:45 Uhr: Spanien - Tunesien
    20:45 Uhr: Mazedonien - Angola

    Sonntag, 15.01.2017
    14:45 Uhr: Tunesien - Island

    Montag, 16.01.2017
    17:45 Uhr: Mazedonien - Slowenien
    20:45 Uhr: Spanien - Angola

    Dienstag, 17.01.2017
    17:45 Uhr: Slowenien - Tunesien
    20:45 Uhr: Island - Angola

    Mittwoch, 18.01.2017
    20:45 Uhr: Spanien - Mazedonien

    Donnerstag, 19.01.2017
    14:00 Uhr: Tunesien - Angola
    17:45 Uhr: Mazedonien - Island
    20:45 Uhr: Spanien - Slowenien


    Der Anreiz für den Sieger der Gruppe B ist es Gastgeber Frankreich - sofern diese ihre Gruppe gewinnen sollten - bis zu einem möglichen Finale aus dem Weg zu gehen. Favorit auf den Gruppensieg ist Vize-Europameister Spanien. Das Vorbereitungsturnier in Irun gewannen sie ungefährdet (32:27 gegen Katar, 38:25 gegen Argentinien und 30:20 gegen Polen)

    Dahinter sehe ich Slowenien, Island und Mazedonien im Duell um die Plätze, während ich Tunesien nur Außenseiterchancen auf ein Ticket fürs Achtelfinale gebe. Angola erwarte ich abgeschlagen auf dem letzten Platz. Island, Slowenien und Mazedonien haben in der Vergangenheit teils hervorragende und teils enttäuschende Turniere gespielt. Islands musste in den WM-Qualifikations-Play-Offs gegen Portugal lange zittern und die WM-Vorbereitung war durchwachsen. Beim Bygma Cup gewannen sie zum Auftakt gegen Ägypten (30:27), unterlagen dann Ungarn (27:30) und waren chancenlos gegen Dänemark (26:34). Andererseits hatte auch Slowenien jüngst Probleme gegen Portugal und kam im EM-Qualifikationsspiel nur zu einem 26:26.

    Tunesien konnte beim HEP Croatia Cup mit einem 31:31 gegen Montenegro und der 30:35-Niederlage gegen Kroatien respektable Ergebnisse erzielen.


    Mein Tipp:
    1. Spanien
    2. Mazedonien
    3. Slowenien
    4. Island
    5. Tunesien
    6. Angola

    Gruppe C (Rouen)
    Deutschland
    Kroatien
    Weißrussland
    Ungarn
    Chile
    Saudi-Arabien


    Spielplan:
    Freitag, 13.01.2017
    14:00 Uhr: Weißrussland - Chile
    17:45 Uhr: Deutschland - Ungarn
    20:45 Uhr: Kroatien - Saudi-Arabien

    Samstag, 14.01.2017
    20:45 Uhr: Kroatien - Ungarn

    Sonntag, 15.01.2017
    17:45 Uhr: Deutschland - Chile
    20:45 Uhr: Weißrussland - Saudi-Arabien

    Montag, 16.01.2017
    17:45 Uhr: Chile - Ungarn
    20:45 Uhr: Weißrussland - Kroatien

    Dienstag, 17.01.2017
    17:45 Uhr: Deutschland - Saudi-Arabien

    Mittwoch, 18.01.2017
    14:00 Uhr: Ungarn - Saudi-Arabien
    17:45 Uhr: Deutschland - Weißrussland
    20:45 Uhr: Kroatien - Chile

    Freitag, 20.01.2017
    14:00 Uhr: Chile - Saudi-Arabien
    17:45 Uhr: Deutschland - Kroatien
    20:45 Uhr: Weißrussland - Ungarn


    Als amtierender Europameister geht Deutschland mit Medallienambitionen ins Turnier. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sich vor der Weltelite nicht zu verstecken braucht und an einem guten Tag jeden Gegner besiegen kann. Das Erreichen des Achtelfinales sollte in dieser Gruppe keine Hürde sein.

    Auftaktgegner Ungarn ist eine unangenehme Aufgabe zum Turnierbeginn. In den WM-Play-Offs haben sie immerhin Serbien mit zwei Siegen bezwungen. Beim Bygma Cup erzielten die Ungarn Siege gegen Island (30:27) und Ägypten (32:26) und hielten sich respektabel gegen Dänemark (21:24). Chile und Saudi-Arabien hingegen werden gegen die übrigen Mannschaften der Gruppe nicht punkten können und auch Weißrussland hat meiner Einschätzung nach nicht die Klasse um Deutschland in Bedrängnis zu bringen. Damit würde es auf ein "Endspiel" um den Gruppensieg gegen Kroatien hinauslaufen. (Wobei ein zweiter Platz in der Gruppe zwar mehr Reiseaufwand in den K.O.-Runden nach sich ziehen würde, aber andererseits ein mögliches Aufeinandertreffen mit Frankreich im Halbfinale verhindern würde.)


    Mein Tipp:
    1. Kroatien
    2. Deutschland
    3. Ungarn
    4. Weißrussland
    5. Saudi-Arabien
    6. Chile

    Gruppe D (Paris)
    Katar
    Dänemark
    Schweden
    Ägypten
    Bahrain
    Argentinien


    Spielplan:
    Freitag, 13.01.2017
    14:00 Uhr: Katar - Ägypten
    17:45 Uhr: Schweden - Bahrain
    20:45 Uhr: Dänemark - Argentinien

    Samstag, 14.01.2017
    17:45 Uhr: Dänemark - Ägypten

    Sonntag, 15.01.2017
    14:15 Uhr: Schweden - Argentinien
    17:45 Uhr: Katar - Bahrain

    Montag, 16.01.2017
    17:45 Uhr: Bahrain - Ägypten
    20:45 Uhr: Schweden - Dänemark

    Dienstag, 17.01.2017
    17:45 Uhr: Katar - Argentinien

    Mittwoch, 18.01.2017
    14:00 Uhr: Ägypten - Argentinien
    17:45 Uhr: Dänemark - Bahrain
    20:45 Uhr: Katar - Schweden

    Freitag, 20.01.2017
    14:00 Uhr: Bahrain - Argentinien
    17:45 Uhr: Schweden - Ägypten
    20:45 Uhr: Katar - Dänemark


    Katar steht am Scheideweg. Nach der Finalteilnahme bei der Heim-WM 2015 war das olympische Turnier eine Enttäuschung. Goran Stojanovic, Zarko Markovic und Borja Vidal stehen nicht mehr im Kader und es stellt sich die Frage mit welchem Engagement das Emirat den Handballsport fortführen wird. Leiten sie einen Generationenwechsel ein? Versuchen sie junge Spieler auszubilden? Oder versinkt der Handball in Katar wieder im Schattendasein. Die WM in Frankreich könnte ein Fingerzeig sein wo es hingehen wird.

    Dänemark reist als Olympiasieger an und zählt zum engsten Favoritenkreis auf den Weltmeistertitel und der Gruppensieg sollte der erste Schritt sein.

    Die Schweden haben nach dem Desaster bei den olympischen Spielen (vier Niederlagen in fünf Spielen) einiges wieder gut zu machen. Ich sehe sie mit Chancen auf den zweiten Platz in der Gruppe und der Spielplan bietet die Gelegenheit langsam ins Turnier hineinzufinden.

    Argentinien, Ägypten, und Bahrain sehe ich chancenlos gegen die anderen drei Mannschaften in der Gruppe und so dürfte das direkte Duell zwischen Argentinien und Ägypten über die Achtelfinalteilnahme entscheiden.


    Mein Tipp:
    1. Dänemark
    2. Schweden
    3. Katar
    4. Argentinien
    5. Ägypten
    6. Bahrain

    Es stimmt einfach nicht, dass das unverschlüsselte Satellitensignal deutscher Sender nur im Handball ein Problem sei. ARD/ZDF durften Fußball-Weltmeisterschaften wiederholt nicht via Hotbird ausstrahlen, Sport1 konnte 2014 nicht das Halbfinale der Volleyball-WM der Männer übertragen, weil ein polnischer Pay-TV-Sender seine Rechte verletzt sah, etc. ...

    Auch bei Filmen und TV-Serien müssen die deutschen Sender zum Teil höhere Lizenzgebühren zahlen, weil ihr Programm europaweit unverschlüsselt empfangbar ist. Im Vergleich dazu muss der der ORF nur einen Bruchteil der Gebühren an die Lizenzgeber zahlen. Ohne die vollständige Synchronisation ausländischer Produktionen im deutschen Fernsehprogramm wäre dieses Problem sicher noch größer.

    Dieser Weg der Verschlüsselung führt auf langer Sicht in Deutschland dazu, dass immer weniger sich für so was interessieren werden. Wenn ich von meinen Umfeld aus gehe, es wird immer mehr Sky abgemeldet. Das führt dazu das man die Jugend nicht mehr erreicht, kein SKy zuhause dann machen wir halt PC Spiele. Es gibt auch schon Meisterschaften die populär bei den Jugendlichen sind.
    Wenn Frau Merkel zur Verschlüsslung zustimmen könnte, das würde dazu führen das Jugendliche Interesse am Sport verlieren würden, weniger Übertragungen ist gleich weniger Vorbilder und somit verlieren einige die Interese am Sport.


    Grundverschlüsselung der Öffentlich-Rechtlinien Sender ist nicht mit Pay-TV gleichzusetzen. Zunächst einmal würde dies nur die Haushalte betreffen, die Fernsehen über Satellit empfangen (das sind aktuell ca. 47% der deutschen Haushalte(), während sich für Kabelkunden nichts ändern würde. Auf diese TV-Kunden kämen einmalige Investitionen für einen geeigneten Receiver und Smartcard zu. Dabei wäre natürlich zu klären ob eine zu heutigen modernen Satelliten-Receivern bzw. in Fernsehern verbauten CI-Modulen kompatible Technologie verwendet werden könnte. Dies würde die technologische Hürde und die Zahl der Haushalte die in neue Geräte investieren müssten drastisch reduzieren.

    Monatliche Kosten für die verschlüsselte Ausstrahlung der Öffentlich-Rechtlichen sollten über den Rundfunkbeitrag abgegolten sein. Wer seinen Rundfunkbeitrag bezahlt, erhält die Smartcard. Es würden also keine zusätzlichen monatlichen Kosten anfallen. Als Nebeneffekt dürfte dies die Zahl der "Schwarzseher" weiter reduzieren und das zusätzlich eingenommene Geld könnte beispielsweise zur für Kunden kostenlosen oder kostengünstigen Anschaffung der Smartcards aufgewendet werden.

    Ein neues Forum innerhalb von 4 Wochen und alle alten Teilnehmer melden sich wieder an und schreiben genau so weiter, als wäre nichts passiert, wäre der SuperGau für den SCM.


    Der entscheidende Unterschied ist, dass die Beiträge im alten SCM-Forum direkt über die Vereinshomepage zugänglich und auffindbar waren. Das hat für die Außenwirkung des Vereins einen ganz anderen Stellenwert als ein unabhängiges Forum in dem zwar alle weiterschreiben wie bisher, das aber außer den Teilnehmern niemand beachtet. Für die Forumsteilnehmer wäre es der selbe Meinungsaustausch wie bisher, aber die meisten Anderen Handballinteressierten, Sponsoren, etc. würden davon nichts mehr mitbekommen. Das ist der entscheidende Unterschied.

    Ein eigenständiges Fanforum könnte allerdings dazu führen, dass sich der Umgangston bessert. Denn wer auch immer dieses Forum verantwortlich betreiben wird, ist gezwungen darauf zu achten, dass die dortigen Äußerungen sich im rechtssicheren Rahmen bewegen. Schließlich kann man dann nicht mehr sagen: Die Administratoren des Vereins hätten ja rechtzeitig einschreiten können, sondern dann ist man selber dafür verantwortlich.

    Zitat

    [...] Der DHB wusste nach Angaben seines Präsidenten Andreas Michelmann bereits seit Weihnachten von einer grundsätzlichen Einigung der Verhandlungspartner - dennoch dauerte es, bis die Öffentlichkeit informiert wurde. "Die DKB wollte wohl lieber erst den unterschriebenen Vertrag in Händen halten, bevor sie etwas kommuniziert", sagte Michelmann dazu dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. [...]

    Quelle: Handball-World.com


    Noch Fragen? Man muss sich nur die Aussagen einiger DHB-Vertreter der letzten Wochen gegenüber der Presse zu Gemüte führen. Da wurden der drohende TV-Blackout heraufbeschworen und die deutschen TV-Sender und Streamingplattformen angefleht sich um eine Übertragung der Handball-WM zu bemühen. Diese investierten Zeit und Geld um Angebote zu unterbreiten ... dabei hatte der Hanning'sche Handballbund längst alles unter der Hand geregelt. :wall:

    Wie kommt so ein Verhalten eigentlich bei den HBL-Vertretern an, wenn die DHB-Verantwortlichen die zukünftigen TV-Partner der HBL an der Nase herumführen, während man an Konzepten für eine möglichst umfangreiche TV-Präsenz des Handball ab der Saison 2017/18 arbeitet.

    Glaubt irgendjemand ernthaft die DKB/Bob Hanning-Kombo würde über Nacht ein Angebot aus dem Hut zaubern, dass besser und professioneller ist als bei DAZN, Sportdeutschland.tv & Co? Kurzfristig kann er seinen Berliner Sponsor als Retter des deutschen Handballs lobpreisen, aber wenn er das nächste Mal einen TV-/Streaming-Partner für Freundschafts- oder Qualifikationsspiele braucht, dann könnten ihm diese Taschenspielertricks auf Kosten zahlreicher deutscher Medienhäuser ganz schnell auf die Füße fallen.

    Manche Denkweisen der SCM-Anhänger sind mir persönlich zu sehr aufs Negative und das Aufspüren von Problemen ausgerichtet. Sind mehrere Spieler verletzt, dann werden - vielleicht nicht einmal zu unrecht - die Trainingsmethoden und -belastungen angeprangert. Wenn hingegen alle Spieler fit sind, dann ist man lediglich "vom Verletzungspech verschont geblieben". Anerkennung für die Trainingsplanung oder das Physio-Team gibt es nicht. Dies ist nur eines der Beispiele, die man den Posts hier entnehmen kann.

    Natürlich läuft beim SC Magdeburg nicht immer alles rund oder so wie sich die Fans das gerne wünschen würden, natürlich gibt es Personalentscheidungen die für Unverständnis sorgen und natürlich darf man dies kritisieren. Aber so zu tun als wären die sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnisse der letzten Spielzeiten nur eine Fassade hinter der der unaufhaltsame Untergang sich abzeichnet ist mir zu negativ ... und ich bin aus dem Gummersbacher Vereinsumfeld schon so einiges gewöhnt. ;) Vor nicht einmal zehn Jahren stand der SC Magdeburg mit mehr als einem Bein in der Insolvenz und es ist durchaus ein Erfolg jetzt wieder sicher im oberen Mittelfeld der Bundesliga mitzuspielen und mehr oder weniger schuldenfrei zu sein. Für einige Anhänger zählt aber wohl erst die Champions-League-Teilnahme um eine Saison als halbwegs erfolgreich zu bezeichnen.

    Machen wir uns nichts vor, ginge es um König Fußball, wäre ein Weg oder Geld gefunden wurden um eine Lösung zu erreichen.


    Selbst beim Thema Fußball ist das Problem der unverschlüsselten Satellitenausstrahlung der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht immer mit Geld zu lösen. Die Spiele der Fußball-WM 2002 in Japan und Südkorea durften ARD/ZDF nicht auf den digitalen Satellitenkanälen übertragen. In späteren Jahren (2010 und 2014) musste zumindest die Ausstrahlung via Hotbird für den Zeitraum der Fußball-WM eingestellt werden bzw. es lief ein Ersatzprogramm. Dass bei Fußball-Übertragungen der ARD und des ZDF via Satellit bislang nur Hotbird betroffen ist und nicht die unverschlüsselte Ausstrahlung in den europäischen Nachbarstaaten ist lediglich darauf zurückzuführen, dass einerseits die Fußball-Großereignisse fast überall im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden und somit ARD/ZDF keine Konkurrenz zu Pay-TV darstellen und, dass andererseits die europäischen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unter dem Dach der European Broadcasting Union (EBU) kooperieren. Bei allen anderen Fernsehinhalten bekommen ARD/ZDF die Problematik zunehmend zu spüren.