Damit rutscht der TBV Lemgo wieder in den erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten. Das Polster beträgt nur 4 Punkte
Beiträge von Arcosh
-
-
Ganz schlimme SR-Leistung. Schon die Chance von Santos abzupfeifen war mehr als frech. Entweder ich pfeife vorher ab oder lasse ihm den Wurf.
Zuvor durfte Flensburg so lange den Ball bei gehobenem Arm quer und zurück spielen bis die Schiedsrichter endlich die Gelegenheit fanden Emir eine Gelbe Karte aufzudrücken.Kentin Mahe darf den Ball auf Außen ablegen und anschließend den Abwehrspieler aus dem Weg räumen, aber wenn Alexander Becker in den Gegenspieler stolpert, dann ist es Offensivfoul. Hinten gibt es dann munter Zeitstrafen ...
-
Beachtliche Leistung des VfL Gummersbach, auch wenn sie sich in der Offensive (zu) viele Fehler erlaubt haben. . Flensburg kann sich auch bei den Herren in Blau bedanken, dass in der Schlussviertelstunde das Spiel nicht mehr ausgeglichen werden konnte.

-
Glück für Michael Kraus, dass sich DHB/NADA zwar den Anti-Doping-Kampf auf die Fahnen schreiben, aber in der tatsächlichen Umsetzung weit hinter der Härte anderer nationaler Verbände zurückbleibt.
Dass die damalige Suspendierung auf die Dauer der Sperre angerechnet wird, ist richtig und wurde auch von Anfang an so kommuniziert. Mich wundert jedoch, wie die 3-Monate-Sperre bereits am 27.5.2014 beginnen konnte, wenn der DHB ihn überhaupt erst am 21.07.2014 vorläufige suspendiet hatte.
(Das erinnert an den Fall Galia) -
Meiner Meinung wird es so enden:
Die Lizenz wird auf eine neue Gesellschaft übertragen.
Die jetzige Gesellschaft wird abgewickelt.
Eine Lizenzübertragung in der laufenden Saison ist nicht möglich. Das bedeutet mit der alten Spielbetriebsgesellschaft (bei der die Spieler unter Vetrag stehen) müsste die laufende Saison zu Ende geführt werden, da ein vorzeitiges Ausscheiden aus der Meisterschaft den Abstieg und eine Aufstiegssperre zur Folge hätte.Die Frage ist, ob und wie der Insolvenzverwalter eine positive Fortführungsprognose geben könnte um die Fortführung der Spielbetriebsgesellschaft und somit die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis Juni 2016 zu rechtfertigen, wenn parallel an der Gründung eines neuen Lizenznehmers (mit Antragsfrist 01.03.2016) gearbeitet werden würde. Dieses Szenario (inklusive dann erfolgreicher Lizenzvergabe an die neue Spielbetriebsgesellschaft) erscheint mir noch recht unwahrscheinlich.
-
TVB 1898 Stuttgart - Füchse Berlin
THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen
SC Magdeburg - HSG Wetzlar
MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf
ThSV Eisenach - Bergischer HC 06
SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach
Frisch Auf Göppingen - SC DHfK Leipzig
TuS N-Lübbecke - HSV Hamburg
HBW Balingen-Weilstetten - TBV Lemgo -
Die Aussage "Jeden Monat stehen rund 100.000 Euro an Einnahmen rund 400.000 Euro an Ausgaben gegenüber." bedeutet für mich, dass in den 400.000€ nicht nur Gehälter sondern eben auch Hallenmiete oder Reisekosten enthalten sind. Diese Zahl wäre auch in Übereinstimmung mit den ca. 5 Mio. € Jahresetat des HSV Handball.
Umgekehrt sind die von Andreas Rudolph genannten nur 100.000€ Einnahmen pro Monat in meinen Augen leeres Gerede und Stimmungsmache. Nur wenige Zeilen später wird festgestellt "In der Saison 2014/15 habe der HSV noch 4,1 Millionen an Sponsoreneinnahmen verbucht - zwei Millionen mehr als in der laufenden Spielzeit.". D.h. allein 2,1 Mio. Einnahmen aus Sponsoren ergäben bereits 175.000€ pro Monat. In meinen Augen klingt das so as hätte Andreas Rudolph die zu Saisonbeginn anfallenden Einnahmen (Jahreszahlung der Sponsoren, Dauerkarten, etc.) schlicht herausgerechnet und bei seinen Angaben zu den monatlichen Einnahmen nur die Zahlen aus dem laufenden Geschäft (Verkauf von Einzeltickets, Merchandising, etc) berücksichtigt. Dem stellt er dann aber als Ausgaben den Gesamtetat verteilt auf 12 Monate entgegen. Das ließt sich dramatisch, sind aber eher irreführende Zahlentricks.
In der aktuellen Lage sind diese Zahlen natürlich dramatisch, weil die zu Spieljahrbeginn eingenommen Gelder (Sponsoren, Dauerkarten, etc.) wahrscheinlich bereits ausgegeben sind und für den laufenden Betrieb dann tatsächlich ein Loch von monatlich 300.000€ klaffen würde. Aber für die Zukunftsprognose über den Fortbestand des HSV Hamburg oder Andreas Rudolphs Beitrag in der Vergangenheit halte ich sie nicht für stichhaltig.
-
Zunächst einmal darf jeder Verein selbständig einen Wirtschaftsprüfer benennen und beauftragen, der die für die Lizenzvergabe relevanten Jahres- und Zwischenabschlüsse prüft bzw. bescheinigt. Eine weitere Überprüfung durch einen von der HBL beauftragten Wirtschaftsprüfer ist nicht grundsätzlich vorgesehen, sondern erfolgt nur im berechtigten Einzelfall. Weiterhin erfolgt die Entscheidung über die Lizenzvergabe grundsätzlich auf Basis der eingereichten Unterlagen. Sollte ein Verein hier (bewusste) Falschangaben machen, dann ist das weder Schuld der HBL noch im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Befugnisse überhaupt überprüfbar.
Frank Bohmann für die Lizenzvergabe an den HSV Handball in die Kritik zu nehmen ist auch nicht sinnvoll, da er nicht in der Lizenzierungskommission für die Saison 2015/16 saß.
-
USA?
Kanada?Großsatdt?
Millionenstadt?
Vorort?Öffentliches Gebäude?
In öffentlicher Hand?
Privatbesitz?
Bekannt aus Film/Fernsehen/Kino? -
Vor einem ordentlichen Gericht (daher ist offen wie dies in Bezug auf die Sportgerichtsbarkeit der HBL gilt) sind berufliche oder private Verpflichtungen in der Regel kein zulässiger Grund einer Ladung als Zeuge nicht Folge zu leisten. Da müsste schon belegt werden, dass die Abstellung dieses speziellen Arbeitnehmers zu diesem Zeitpunkt den betrieblichen Ablauf maßgeblich beeinträchtigen oder dem Arbeitgeber Schaden zufügen würde. Das sehe ich nicht gegeben, wenn es - überspitzt formuliert - darum geht, dass jemand ein OA-Schildchen ium den Hals trägt.
-
Die Position des Mannschaftsverantwortlichen hat schon ihre Berechtigung (und Aufgaben). Nur sehe ich nicht, dass speziell Oliver Roggisch diese Aufgabe übernehmen müsste bzw. den Rhein-Neckar Löwen ein Nachteil entstünde, wenn er nicht beim Spiel anwesend wäre. Ursprünglich war der Trainer der Mannschaftsverantwortliche - ehe es in Mode kam das OA einer anderen Person zuzuordnen, um den Trainer vor gegen die Bank ausgesprochenen progressiven Strafen zu schützen.
-
Wie kannst du mir zustimmen, wenn ich im gegensatz zu Dir überhaupt nicht der Meinung bin, dass man diese vorgeschlagene Regeländerung nicht in der Bundesliga erproben sollte
?und Roggisch ist Mannschaftsverantwortlicher, er hat das verdammte Recht an diesem Spiel teilzunehmen.....ob das gegen Balingen "erforderlich" ist, ist schietegal
Ebenso hat er die Pflicht als geladener Zeuge zur Verhandlung zu erscheinen ... das muss ich dir wohl kaum erklären. Ein Bundesligaspiel dürfte da als Entschuldigung nicht ausreichen - zumal seine Tätigkeit während des Spiels jemand anders übernehemn kann. (Das OA trägt er ohnehin nur um den Trainer zu schützen) -
@ arcosh: nehem wir einmal an, die RNL spielen am Mittwoch im Pokal gegen Melsungen und dann am darauffolgenden Samstag in der Buli...es kommt zu ähnlichen Fouls in den letzten 30 Sekunden...dann müsste nach den Regularien einmal so und einmal so entschieden werden...das kann nicht sein......es muss gleichartige Regularien für Wettbewerbe geben die vom gleichen Veranstalter, hier HBL, durchgeführt werden...wenn man die Regeln also in der Buli "erprobt" ( was ich schon vom Grundsatz für falsch halte ), dann hätte man sie eben auch im Pokal "erproben" und das den unterklassigen Vereinen vorher genau erklären müssen...es kann nicht sein dass sich eine Bundesliga Mannschaft am Mittwoch anderen regeln gegenübersieht als am Samstag...wobei man m.E. den ganzen Unsinn mit der "Erprobung" hätte sein lassen sollen, sondern die Regel halt einfach generell einführt wenn man sie für sinnvoll hält , oder es ganz sein lässt....man sieht ja was für ein Kuddelmuddel jetzt rauskommt
Wir drehen uns im Kreis ... Bei deiner Herangehensweise hätte dann ein Amateurverein wohlmöglich vor dem Problem gestanden, dass dieselbe Situation am Mittwoch im Pokal und am darauffolgenden Samstag in der Dritten Liga unterschiedliche Konsequenzen gehabt hätte. Wieso sollte das eher okay sein, als der umgekehrte Fall?Nicht nur ist es Profis (sowohl Spielern als auch Trainern) eher zuzumuten sich mit speziellen Regeln/Durchführungsbestimmungen auseinanderzusetzen, auch die Zahl der darauhin zu schulenden Aktiven (Spieler/Trainer/Schiedsrichter) ist in den Bundesligen schlicht wesentlich geringer als in den diversen relevanten Amateurligen. Da sollte einfach die Verhältnismäßigkeit beachtet werden.
Regeln ohne praktische Erprobung einzuführen kann meiner Meinung nach nicht die Lösung sein. Denn dann wäre eine Rücknahme der Regel (falls sie sich als unbrauchbar herausstellen sollte) wesentlich schwieriger und langwieriger. Warst du nicht einer derjenigen, die sich hier gegen andauernde Regeländerungen im handball ausgesprochen hatten?
-
Vielleicht hat er mitgekriegt, was Immel/Klein/Zacharias beredet haben.
Oliver Roggisch war beim Spiel als Mannschaftsverantwortlicher (OA) im Spielbericht eingetragen und ist damit meines Wissens automatisch geladen. -
Rutenka befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Meshkov Brest.
-
Die Spieler werden derzeit, wie auch für Oktober und November, von uns allen in Form von Insolvenzgeld bezahlt. Das heißt im Klartext, das Geld mit dem der HSV seine Punkte geholt hat, und eventuell weiter holt, zahlen auch die Fans und Sponsoren von den Vereinen mit, die ehrlich sind und sich nur Spieler holen die sie auch bezahlen können und deshalb dann absteigen. Das schreit zum Himmel!
Vorher wurden die Spieler "von uns allen" bezahlt, wenn wir Produkte und Dienstleistungen der HSV-Sponsoren gekauft bzw. in Anspruch genommen haben. Das Geld mit dem der HSV seine Punkte geholt hat, haben wir also schon immer alle mitbezahlt ... übrigens auch das Geld mit dem die HSG Wetzlar und jeder andere Bundesligist ihre Punkte holen.Dass alle Arbeitnehmer in einen gemeinsamen Topf einzahlen aus dem dann u.a. im Insolvenzfall die Gehälter einiger weniger bedient werden, ist eines der Grundprinzipien unseres Sozialsystems. Selbst wenn der HSV Hamburg mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden würde, hätten die Spieler ein Anrecht auf diese Hilfeleistung.
-
Was hat das mit einem Gegenvorschlag von mir zu tun? Es ist eine Feststellung! Die bisherig schon stattfindende Wettbewerbsverzerrung geht trotz Insolvenzantrag weiter und verzerrt jetzt sogar noch mehr....speziell zum Nachteil vom Magdeburg, Lübbecke und Göppingen! Im Gegensatz zu den H$V-Fans löst das bei mir keine Freude aus und muss meiner Meinung nach auch nicht gefeiert werden, so wie das in manchen Foren schon wieder der Fall ist (hier allerdings nicht!)! Zeigt wie unglücklich diese -8 Punkte Regel für manche Teams sein kann. Da war die vorherige Lösung mit Sofortigem Lizenzentzug deutlich besser!
Auch als die Insovenz während der laufenden Saison noch den zwingenden Zwangsabstieg zur Folge hatte konnten die betroffenen Vereine die laufende Saison in der 1. Bundesliga zu Ende spielen (siehe z.B. TuSEM Essen 2007/08). Daran hat sich also durch die Änderung (Statt unweigerlichem Zwangsabstieg nun 8 Punkte Abzug und die Chance auf den Ligaverbleib im Falle eines erfolgreichen abgeschlossenen Insolvenzverfahrens.) nichts geändert!Zudem wäre auch durch Annullierung aller HSV-Spiele keine vollkommene Chancengleichheit wieder hergestellt. Die SG Flensburg-Handewitt musste beispielsweise ihren 21-22-Sieg im Hamburg hart erkämpfen und verlor drei Tage später gegen die MT Melsungen. Wäre letzteres Spiel wohlmöglich anders ausgegeangen, wenn Flensburg nicht in Hamburg hätte spielen müssen? Nur als Denkanstoß ...
-
verbockt hat das m.E. wie bereits ausgeführt die HBL, da in Bundesliga und Pokal verschiedene Regeln gelten was m.E. nicht sein sollte, jedenfalls dann nicht wenn 2 HBL Teams gegeneinander spielen
Soll das heißen du willst innerhalb des DHB-Pokal unterschiedliche Regeln abhängig davon ob ein Bundesligist gegen einen Bundesligisten oder gegen eine unterklassige Mannschaft spielt?
Da in der IHF-Regelkommission, der HBL, etc. offencihtlich nur Stümper am Werk sind, würde mich interessieren wie du im Sinne des Sports die Regel definieren würdest, so dass sie jede Eventualität abdeckt, keine Schlupflöcher mehr aufweist und zudem so simpel ist, dass sie jeder Zuschauer sofort versteht.
-
Danke für den Hinweis


-
@TCLIP und oko:
Natürlich darf Timm Schneider den Ball aufnehmen, wenn er denkt es wäre möglicherweise auf Freiwurf für die MT Meslungen entschieden worden. Aber in dem Moment wo er sein Fehleinschätzung wahrnimmt muss er ihn ablegen ohne die Spielfortsetzung weiter zu verzögern. Den Ball noch zwei Schritte mitzuführen und dann in Richtung der Mittellinie, d.h. vom Ort der Freiwurfausführung weg, zu werfen ist nicht regelkonform und wurde meiner Meinung nach zurecht geahndet.Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass Timm Schneider ganz genau wusste was er tat ... auch wenn ihm die möglichen Konsequenzen im dem Moment wahrscheinlich nicht klar waren. Dafür ist er Profi genug. Er sieht den Ball im Torraum rollen, seinen Mitspieler Marino Maric neben sich und hört den Pfiff der Schiedsrichter in dem Moment als dieser den auf dem Boden rollenden Ball im Kreis aufnimmt. Allein das dürfte ein starkes Indiz dafür sein, was die Schiedsrichter gepfiffen haben. Die Reaktion vom Publikum wäre ein weiteres Indiz. Im Moment der Ballaufnahme sucht Timm Schneider zudem kurz den Blickkontakt mit dem Schiedsrichter. Er sollte also das eindeutige Handzeichen des Torschiedsrichters gesehen haben und entscheidet sich dann bewusst sich mit dem Ball in der Hand umzudrehen, zwei Schritte zu laufen und ihn wie beschrieben mit Effet in Richtung Mittellinie aus der Hand zu werfen. Seine Unschuldsgeste im Anschluss belegt, dass er sich seiner Handlung bewusst ist.
Genau für diese Situationen wurde die Regel doch überhaupt eingeführt bzw. verfeinert:
- 2005: Stefan Lövgren reißt in den letzten Spielsekunden am Mittelkreis Jonny Jensen um, um dessen Anwurf ins leere Tor zum Sieg zu verhindern -> Zur Saison 2005/06 ändert die IHF die Regeln und legt für dieses Vergehen fortan eine Disqualifikation mit Bericht fest.
- Olafur Stefansson hinderte Johannes Bitter in den letzten Sekunden des Champions-League-Halbfinales daran den Abwurf auszuführen -> Die Regel wird präzisiert und umfasst nun mit 8:10 c) und d) explizit sowohl Aktionen während der Ball im Spiel ist als auch Vergehen während der Ball nicht im Spiel ist.
- Nun werden zwar die Spieler für ihren Verstoß gegen den Fairplay-Gedanken sanktioniert, aber die benachteiligte Mannschaft erfährt keinerlei Kompensation -> Regelerprobung DQ+7m anstatt DQ+Bericht
Ob die aktuell erprobte Regel nun der Weisheit letzter Schluss ist, wird sich zeigen. Aber im Sinne des Sports und einer sportlichen Entscheidung enger Spiele begrüße ich die Regeln 8:10 c) und d) und ihre konsequente Anwendung.