Beiträge von Arcosh

    @Roter Teufel:
    Mit derselben Logik müsstest du dann die Regelerprobung auch auf alle Amateurligen ausweiten, da auch Amateurmannschaften unterhalb der beiden Bundesligen am DHB-Pokal teilnehmen. Das würde bedeuten alle aktiven Schiedsrichter nachzuschulen. Das alles nur um eine Regel zu erproben? Das ist in meinen Augen nicht sinnvoll. Dann lieber auf den kleinen Kreis der 1. und 2. Bundesliga beschränken.


    Bisher hat ja keiner die Frage beantwortet warum überhaupt gepfiffen wurde.
    Wie es aussieht hat er mit dem Fuß den Ball gespielt und es hätte, wie hier auch schon erwähnt, 7m für MT geben müssen.

    Falls der Ball den im Kreis liegenden Guardiola berührt haben sollte (ist für mich im Video nicht eindeutig zu erkennen) so hätte die Spielfortsetzung Freiwurf für die MT Melsungen sein müssen, aber nicht Siebenmeter.


    Ich stelle mir aktuell die Frage, warum die neuen Regeln nur für die Liga und nicht für den DHB Pokal gelten sollen. Welches Genie hat sich bei dieser Sache durchgesetzt.

    Weil es noch keine beschlossene Regel ist, sondern lediglich eine von der IHF vorgeschlagene Regeländerung, die sich aktuell in der Erprobung befindet und es den Verbänden freigestellt ist ob und in welchem Umfang sie diese Regel im Spielbetirieb testen wollen. Bei der laufenden Frauen-WM beispielsweise wurde auf die Erprobung verzichtet, weil sich einzelne Verbände dagegen ausgesprochen haben.

    Um die Problematik auf die Spitze zu treiben:
    Am Freitag tritt die MT Melsungen in der Bundesliga beim VfL Gummersbach an. Hätten die Schiedsrichter die für den DHB-Pokal gültige Regelfassung angewendet, so hätte Timm Schneider für sein Vergehen mit einer Disqualifikation mit Bericht sanktioniert werden müssen. Dies hätte gemäß DHB-Rechtsordnung §17 (1)b dazu geführt, dass er "vorläufig für das nächste Meisterschafts- oder Pokalmeisterschaftsspiel (der Mannschaft, in der er fehlbar wurde) des laufenden Spieljahres gesperrt" gewesen wäre. D.h. Timm Schneider hätte in Gummersbach nicht spielen dürfen - was unbestritten eine maßgebliche Schwächung der MT Melsungen gewesen wäre.

    Ich bin kein Freund davon sportliche Wettbewerbe am grünen Tisch zu entscheiden, aber sofern die HBL nicht unerwartet schnell über den Einspruch der MT entscheidet, droht doch direkt der nächste Einspruch am Freitagabend aus Gummersbach.

    Arcosh
    Nehmen wir mal an man muss in die 2 Liga.
    Dann können sich die 2 Liga Vereine jetzt schon freuen, denn es sind jetzt schon zu viele Mannschaften.
    Oder steigt dann ein Verein weniger ab.

    Das ganze was der HSVH da macht, schadet der gesamten 1 und 2 Liga.


    Der HSV Handball würde im Falle eines Insolvenz-bedingten Abstieges auf die Anzahl der Absteiger aus der 1. Bundesliga angerechnet. Das bedeutet es steigen nur 3 Vereine ab ... egal ob es drei sportliche Absteiger sind oder auch wirtschaftliche Absteiger darunter sind. An der Teilnehmerzahl der Zweiten Bundesliga würde dies nichts ändern.

    Volle Zustimmung! Klingt nach loswerden von lästigen Altlasten und "frisch" weitermachen mit dem aktuellen Kader aber ohne weitere Verpflichtungen. Sollte sich nicht nur die Staatsanwaltschaft gut ansehen, sondern auch die HBL. Das wäre eine weiter Benachteiligung aller andere Verein, die seriös wirtschaften.

    Der Zwangsabstieg ist doch nur abzuwenden, wenn der bestehende Lizzenzinhaber (sprich die Spielbetriebsgesellschaft) das Insolvenzverfahren bis zum 10.04.2016 erfolgreich abschließen sollte sowie die Lizenz für die kommende Spielzeit beantragt und erhält.

    Die Gläubiger in die Röhre schauen zu lassen und mit frischen Geld eines Investors und neuer Spielbetirebsgesellschaft einfach weiterzumachen funktioniert nicht bzw. dann könnte nur die Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt werden.


    @fischhuber:
    Die Änderungen in den Lizenzierungsrichtlinien wurden nicht vorgenommen um den HSV Handball zu bevorteilen, sondern - wie schon mehrfach hier im Thread erläutert - um Rechtssicherheit für alle beteiligten Parteien zu schaffen.


    Vier richtige Platzierungen und Gesamtabweichung 43. Richtig daneben gelegen habe ich beim SC Magdeburg und der HSG Wetzlar ... aber die Saison ist noch lang ;)

    Sollten die Füchse die Punkte am grünen Tisch wiederbekommen, hätten sie es nach so einer Leistung nicht verdient.


    Berlin kann die Punkte überhaupt nicht am grünen Tisch bekommen ... im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens des HSV Handball würden lediglich die übrigen Teams ihre Punkte aus den Spielen gegen Hamburg verlieren. ;):hi:


    Was willst du damit sagen? Du darfst nicht vergessen, dass diese 2-4 Tore in manchen Fällen über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Und da ist es schon ein Unterschied, ob man nun zu Hause mit 2 gegen Hamburg gewonnen oder auswärts mit 2 verloren hat..


    Natürlich macht das einen Unterschied.

    Weiter oben hatten FuexxeFan3 und Nummer11 davon gesprochen es sei Wettbewerbsverzerrung, falls die Füchse Berlin heute gegen eine komplette HSV-Truppe antreten müssten, die dann wenige Tage später möglicherweise den Verein verlässt. Dem habe ich entgegen gehalten, dass alle siebzehn Erstligisten einmal gegen die komplette HSV-Mannschaft antreten mussten und somit weitestgehend Chancengleichheit herrschte. ALF hat Recht, dass es Ungleichheiten gibt, weil die einen ein Heim- und die anderen ein Auswärtsspiel gegen den HSV bestritten haben. Ich wollte lediglich darstellen, dass der Unterschied zwischen einem Heim- und eine Auswärtsspiel vergleichbar ist mit dem verletzungsbedingten Ausfall eines Stammspielers und es würde ja auch niemand von Wettbewerbverzerrung sprechen, wenn Mannschaft A gegen Mannschaft B mit kompletten Kader antritt, aber gegen Manschaft C auf einen ihrer Leistungsträger verzichten muss, weil er verletzt ist.

    Der Effekt Heim-/Auswärtsspiel dürfte bei 2-4 Toren liegen und damit z.B. in etwa dem verletzungsbedingten Ausfall eines Stammspielers entsprechen. Das ist meiner Meinung nach etwas ganz anderes als wenn die Mannschaft komplett auseinanderbrechen und der Großteil der Leistungsträger den Verein verlassen würde.

    Das von Beuger und Richardsson vorgeschlagene Best-of-5 in den K.O.-Runden überzeugt mich nicht. Die Achtel- und Viertelfinals leben geradezu davon, dass oftmals die Tordifferenz ausschlaggebend ist. Daher wird bis zur letzten Minute um jedes Tor gekämpft. Anstatt fünf Minuten vor Ende bei 6 Toren Rückstand bereits abzuschenken geht es im aktuellen Modus noch darum, ob ich evtl. mit soliden +8 oder nur mit +3 zum Auswärtsspiel eine Woche später beim Gegner anreise. Unvergessen beispielsweise Flensburg gegen Montpellier (2005, ... ach wie die Zeit vergeht ;) ) oder Barcelona gegen die Rhein-Neckar Löwen (2014) ... Das ist für mich persönlich deutlich reizvoller als ein Spiel 5

    Und wie wollen die unabhängig von Rudolph werden, wenn sie nichtmal ansatzweise ihre Kosten decken können - MIT Rudolphs Sponsoring?!?! :pillepalle: Das erklär mir mal bitte einer.


    Die Omnipräsenz von Andreas Rudolph ist ein Hemmnis für alle anderen potentiellen Sponsoren in Hamburg. Welchen Werbeeffekt kann ich denn beim HSV Handball erzielen, wenn in allen Meldungen immer nur Andreas Rudolph in die Kamera lächelt. Er drückt mit seiner Präsenz jeden anderen Sponsor förmlich an die Wand. Ich halte den Standort Hamburg weiterhin geeignet um bei entsprechendem sportlichen Konzept einen Etat von ca. 3-5 Mio. zu generieren - ohne Andreas Rudolph

    Relativ betrachtet sind (oder waren) Paul Gauselmann in Nettelstedt, Jochen Kienbaum in Gummersbach oder Barbara Braun in Melsungen für das wirtschaftliche Überleben der jeweiligen Vereine wohl genauso wichtig wie Andreas Rudolph für den HSV Handball. Aber sie haben sich auf ihre Rollen im Aufsichtsrat o.ä. konzentriert um im Stillen die Geschicke der Vereine zu lenken, anstatt regelmäßig mit der Boulevard-Presse über Vereinsinterna, etc. zu reden.


    Das liest sich in der Tat so, als wenn AR genau auf diesen Vorschlag gewartet hat und sofort Ja sagt ! :irony:


    Verzichtet Andreas Rudolph nicht auf seine Forderungen und stellt frisches Kapital zur Verfügung, dann geht die Spielbetriebsgesellschaft wahrscheinlich in die Insolvenz und die Mannschaft würde wahrscheinlich aus dem Profihandball absteigen. Auf beide Arten würde Andreas Rusolph also sein Steckenpferd verlieren ... nur im ersten Falle wäre er der strahlende Retter, der sein "Kind" in die Selbstständigkeit entlässt und im anderen Falle der Sargnagel des HSV handball. Die genauen Details werden im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten bzw. in den Hintergrund treten, aber eines dieser vereinfachten Bilder von Andreas Rudolph wird in den Köpfen hängen bleiben.