Beiträge von Arcosh

    Lach, Gensheimer hat den RNL keine "Nase" gedreht, sein Vertrag käuft aus und er will halt nach vielen Jahren der Vereinstreue noch mal was anderes erleben..das versteht hier wirklich jeder


    Dominik Kleins Vertrag läuft aus und der Verein will halt nach vielen Jahren der Treue zum Spieler noch mal etwas anderes erleben ... das versteht hier wirklich jeder.

    (Beides ist eine etwas verträumt-romantische Sichtweise des Arbeitslebens als Profisportler. Weder muss sich ein Spieler dafür rechtfertigen, wenn er nach Vertragsende wechselt noch ein Verein dafür, wenn ein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Schließlich hatten sich beide Sieten einvernehmlich auf genau diese Vertragslaufzeit geeinigt.)

    Die blaue Farbe für den Boden ist lediglich eine Empfehlung seitens der HBL, aber nicht zwingend vorgeschrieben. (Spontan fallen mir z.B. Gummersbach und Wetzlar ein, die in ihren Hallen nicht den blauen Boden benutzen.) Wichtig ist für die 1. Bundesliga nur, dass keine anderen Markierungen als die Handballlinien auf dem Boden sind.

    Wow, nach den Spielen gegen Gummersbach und Nettelstedt war das der dritte Punkt (von bislang sechs) den die Stuttgarter per Siebenmeter in den letzten Sekunden gewonnen haben. Spricht für ihren Kampfgeist, Abgeklärtheit ... und eine Portion Glück. Diese Kombination kann im Abstiegskampf den Unterschied ausmachen.

    Beim BHC muss man sich langsam fragen wie groß der Vorsprung sein muss, damit sie ihn in den Schlussminuten nicht doch noch verspielen. :/:

    Kommt die von der IHF vorgeschlagene und in der HBL bereits praktizierte Regeländerung bzgl. 8:10d) in der EHF Champions-League nicht zur Anwendung? Es ist schade, wenn Unsportlichkeiten zur bloßen Torverhinderung auch noch mit einem Punkt belohnt werden. :nein:

    MVM Veszprem - Paris St. Germain HB 28:20 (16:14)
    In einem intensiven Spiel erobert Veszprem verdient die Tabellenführung zurück, aber noch Trennen sie die Auswärtshürden Kiel und Flensburg vom vorzeitigen Erreichen des Viertelfinales.

    Beim asiatischen Qualifikationstunier werden eine Direktqualifikation für den Sieger sowie zwei Startplätze im olympischen Qualifikationsturnier für den Zweit- und Drittplatzierten ausgespielt.

    Gruppe A:
    01 ... Bahrain ...... 8 Punkte ... 142:81 Tore
    02 ... Südkorea .... 6 Punkte ... 142:90 Tore
    03 ... Irak .......... 4 Punkte ... 103:105 Tore
    04 ... China ........ 2 Punkte ... 101:135 Tore
    05 ... Australien ... 0 Punkte .... 70:129 Tore

    Im entscheidenden Spiel am vierten Spieltag der Gruppe A konnte Bahrain mit 31:30 (12:19) gegen Südkorea den Gruppensieg einfahren und so Favorit Katar im Halbfinale aus dem Weg gehen. Trotz Crowdfunding & Co konnte Australien sportlich nicht mithalten.


    Gruppe B:
    01 ... Katar ............ 10 Punkte ... 177:88 Tore
    02 ... Iran ............... 8 Punkte ... 150:132 Tore
    03 ... Japan ............. 6 Punkte ... 150:128 Tore
    04 ... Saudi-Arabien ... 4 Punkte ... 126:135 Tore
    05 ... Oman ............. 2 Punkte ... 140:167 Tore
    06 ... Usbekistan ....... 0 Punkte ... 101:194 Tore

    Vizeweltmeister und Gastgeber Katar ließ keinen Zweifel an seiner Favoritenstellung aufkommen und marschiert in Richtung Direktqualifikation für Olympia 2016. WM-Nachrücker Saudi-Arabien hingegen musste nach der Auftaktniederlage gegen Japan früh die Olympia-Ambitionen begraben.


    Halbfinale:
    Bahrain - Iran 30:35 (16:12)
    Katar - Südkorea 30:26 (14:9)

    Die junge iranische Mannschaft qualifiziert sich mindestens für eines der olympischen Qualifikationsturniere. Angesichts der Übermacht Katars - das Gruppenspiel zwischen Katar und dem Iran endete 32:17 (16:8) - dürfte im Endspiel aber kaum Spannung aufkommen. Mehr Spannung verspricht das Spiel um Platz 3 und den letzten verbleibenden Platz im Qualifkationsturnier.

    Spiel um Platz 3:
    Bahrain - Südkorea 34:21 (17:10)

    Finale
    Katar - Iran 28:19 (15:11)

    Damit ist Katar für die Olympischen Spiele 2016 in Rio qualifiziert. Der Iran wird im Qualifikationsturnier den Startplatz QS2 im Turnier 2 einnehmen und Bahrain den Startplatz QS6 im Turnier 3. Von der Direktqualifikation Katars profitiert auch Slowenien, die als Achtplatzierter der WM 2015 anstelle Katars in das Feld der Qualifikationsteilnehmer aufrücken. Deutschland hätte bei dem aktuellen Stand einen Platz im Qualifikationstunier 2. Dies kann sich je nach Ausgang der EM 2016 in Polen aber noch ändern.

    @Beuger:
    Die Urspünge der RAF liegen in den politisch linken Studentenbewegung und der Antiparlamentarische Opposition (APO). Mit dem selbstgewählte Namen "Rote Armee Fraktion" sah sich diese terroristische Gruppierung als Teil der internationalen linken/roten Befreiungsbewegung. In ihren Manifesten haben sie sich immer wieder auf Mao und Marx berufen, sich der linken Rhetorik (Klassenkampf, Genossen, etc.) bedient und den kommunistischen roten Stern als Logo genutzt.

    Die olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sind nicht mehr fern und die Vorqualifikation läuft bereits. Für das 12 Mannschaften starke Teilnehmerfeld qualifizieren sich der Gastgeber, der Weltmeister, die Kontinentalmeister der vier besten Kontinentalverbände (gemessen an der WM 2015) sowie sechs Qualifikanten aus drei Qualifikationsturnieren.

    Gastgeber:
    Brasilien

    Weltmeister:
    Frankreich

    Südamerika: (Panamerika Spiele, 16.–25. Juli 2015)
    Qualifiziert: Argentinien
    Qualifiziert für Qualifikationsturnier: Chile

    Asien: (Asiatisches Qualifikationstunier, 14.–27. November 2015)
    Qualifiziert: Katar
    Qualifiziert für Qualifikationsturnier: Iran, Bahrain

    Europa: (Europameisterschaft, 15.–31. Januar 2016)
    Qualifiziert:
    Qualifiziert für Qualifikationsturnier:

    Afrika: (Afrikameisterschaft, 28. Januar – 6. Februar 2016)
    Qualifiziert:
    Qualifiziert für Qualifikationsturnier:


    Olympische Qualifikationstuniere:

    Du suggerierst, dass alle Antifas gewaltbereit sind. Das ist absoluter Blödsinn. Der aller kleinste Teil ist gewaltbereit. Und wird sogar von den nicht gewaltbereiten verachtet.

    Genausowenig sind alle Neonazis gewaltbereit. Wahrscheinlich liegt der Anteil der Gewaltbereiten in beiden Lagern etwa gleichauf (Tatsächlich habe ich keine verlässlichen Fakten zu dieser These. Wäre aber sicherlich interessant)


    Du sprichst die HoGeSa Demo an. Was meinst du mit entgegenstellen? Wenn es keine aktive Verhinderung dieser Demo ist, ist es zwar in der Tat ein tolles Zeichen, aber bringt nicht so viel, wie von dir angenommen, da die Nazis dann gerne wiederkommen, wenn der Aufmarsch ihnen einfach gemacht wurde. Die Erfahrung zeigt definitiv, dass je mehr Menschen sich aktiv an Verhinderungsversuchen beteiligen, desto weniger kommen bei diesem und nächstem Mal. Es ist ja vorher meist schon bekannt, wenn die Antifa blockieren will. Schau mal allein, wie wenige zu Widerstand Ost West in Frankfurt gekommen sind, weil sich Tausende auf die Straße gesetzt haben.

    Wieso sollte ich eine legale Demonstration verhindern? Das Grundgesetz gilt für alle Bürger und nur weil ich den Inhalt einer Demonstration nicht teile, habe ich nicht das Recht die Demonstranten an der Ausübung ihrer Meinungsfreiheit zu hindern. Sollte es auf einer rechtsradikalen Demonstration/Kundgebung zu rechtswidrigen Handlungen (Parolen, Nutzung verbotener Symbole, Volksverhetzung, etc.) kommen, dann ist es Aufgabe der Staatsmacht (in Person der Polizei) dies zu unterbinden und zu sanktionieren. Ich gewähre diesen rechten Gruppierungen ihre im Grundgesetz zugesicherten Rechte und setze auf Gegendemonstrationen ein Zeichen, dass das rechte Gedankengut auf Deutschlands Straßen eine Randerscheinung ist. Die Antifa hingegen stellt ihre politischen Ansichten über das Grundgesetz und meint im Alleingang bestimmen zu können wer wo und wann demonstrieren darf.


    Zur RAF bleibt immer noch die Frage, was genau links war an diesem Dreckspack.

    Hast du dich je mit der Geschichte der RAF beschäftigt? Ihre Ursprünge, ihre öffentlichen Erklärungen, ihre Symbolik?

    Apropos googlen. Auch ohne größere Kenntnisse der deutschen Geschichte genügen manchmal schon die ersten Sätze eines Wikipedia-Artikels:

    Zitat

    Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische terroristische Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie war verantwortlich für 34 Morde

    P.S.: In Köln stellen sich bürgerliche Bündnisse wie "Köln stellt sich quer", "Kein Veedel für Rassismus", "Arsch huh, Zäng ussenander oder "Birlikte" regelmäßig den rechtsextremen Demos entgegen und setzen mit in der Regel zehnfach mehr Teilnehmern ein friedliches Zeichen dafür, dass das rechtsextreme Gedankengut eine Minderheit in unserer Gesellschaft ist. Wir versuchen nicht mit körperlicher Gewalt (insbesondere nicht gegen die Polizeigewalt) die Aufmärsche von Neonazis zu verhindern. Wir respektieren, dass das Grundgesetzt auch politisch anders Denkenden das Recht zur Meinungsäußerung und Demonstration gewährt. Wir geben dieses Gedankengut der Lächerlichkeit preis indem wir als bürgerliche Mehrheit deutlich zeigen, welch kleiner Haufen dort im Namen eines verqueren Gedankengutes durch die Straßen zieht während eine deutliche Mehrzahl für das friedliche Zusammenleben der Gesellschaft einsteht.

    Zuletzt standen im Oktober bei der HoGeSA-Demo in Köln den ca. 1000 rechten Demonstranten gut 15.000 Gegendemonstranten aus dem bürgerlichen Lager gegenüber und setzten ein friedliches Zeichen ... ehe ein paar verirrte Antifas die Eskalation der Situation herbeiführten und ein Eingreifen der Polizeit notwendig machten. :nein:

    Einen guten Artikel über die Antifa findest du hier: Danke, liebe Antifa!


    Selten so einen Unsinn gelesen. Die Antifa als unser aller Schutz vor einer grenzenlosen Ausbreitung der Neonazis? :wall::wall::wall:

    Zumindest für meine Heimatstadt Köln kann ich sagen, dass wir keine linksextremen Gewalttäter brauchen, die sich unter dem Denkmantel des Kampfes gegen Rechts ihre eigenen verfassungsfeindlichen Tendenzen ausleben und die Konfrontation mit der Polizei suchen. Die Mitte der Gesellschaft ist breit und stark genug unsere Werte zu schützen. Linksextreme sind für unsere Gesellschaft nicht weniger gefährlich als Rechtsextreme.

    Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - TSV Hannover-Burgdorf
    THW Kiel - MT Melsungen
    HSG Wetzlar - HSV Hamburg
    TuS N-Lübbecke - TBV Lemgo
    HBW Balingen-Weilstetten - SC DHfK Leipzig
    Bergischer HC 06 - TVB 1898 Stuttgart
    ThSV Eisenach - VfL Gummersbach
    Frisch Auf Göppingen - SG Flensburg-Handewitt

    Wenn wir ehrlich sind funktioniert Handball in Hamburg nur, wenn man um Platz eins mitspielt. Das ist auf absehbare Zeit und auch dauerhaft nicht zu erwarten.


    Diese Aussage teile ich nicht. Ich halte es für realisitsch in Städten wie Hamburg auch ohne omnipräsenten Mäzen (vielleicht sogar gerade ohne ihn) und ohne stetige Meisterschaftsbestrebungen einen Profisportverein mit Etat von 4-5 Mio. € zu führen.

    Handball ist halt kein Federball. Toft will den Gegner mit der flachen Hand wegstoßen und ist dabei so blöd, den Stoß ca. 20cm zu hoch anzusetzen, deshalb ist es eine rote Karte ohne Wenn und Aber. Trifft er ihn wie geplant am Schulterblatt, sind es 2min, bzw. oftmals bleibt sowas auch ungeahndet. Wer da Absicht unterstellt, er wollte absichtlich den Gegner am Ohr treffen (um sein Gleichgewichtssinn zu stören :lol: ), ist genauso wenig objektiv wie jeder THW-Fan. Eine "durchgebrannte" Sicherung sehe ich hier nicht, sondern "nur" eine ziemlich in die Hose gegangene Aktion.


    Die Disqualifikation nach Regel 8:6 b) erfolgt für "eine vorsätzliche oder arglistige Aktion, die ohne jeglichen Bezug zu einer Spielhandlung stattfindet". Ob Rene Toft Hansen dabei den Gegner am Kopf oder am Schulterblatt trifft ist höchstens für die Dauer der Sperre relevant. Die Rote Karte mit Bericht gibt es - sofern die Schiedsrichter das Vergehen mitbekommen - in beiden Fällen zurecht!

    Von einer in die Hose gegangenen Aktion kann man sprechen, wenn die Schiedsrichter mal nicht auf Rene Toft Hansens Theatralik reinfallen. Aber dieser eindeutige Schlag gegen den Gegenspieler hat beim Handball nichts verloren und wird dementsprechend bestraft werden.


    Daher war es ein Vergehen nach 8:6 b). Es gab daher auch Disqualifikation mit Bericht. Das bedeutet eine vorläufige Sperre von 2 Wochen gemäß § 17 Abs. 1 a) DHB-RuVO.


    In der aktuellen Fassung sieht die DHB-Rechtsordnung eine vorläufige Sperre nur noch für das nächste Meisterschaftsspiel vor.

    Offtopic: Was spricht eigentlich dagegen, diese Regel (glatt Rot = 7m) über die gesamte Spielzeit anzuwenden?


    Was spricht dafür? Der Siebenmeter ist keine Bestrafung sondern lediglich die Spielfortsetzung, wenn durch ein Foul eine klare Torgelegenheit vereitelt wurde. Durch die Regeländerung in den letzten 30 Sekunden, wurde diese Auslegung erweitert, sodass auch Sitautionen mit einem Strafwurf fortgesetzt werden in denen der gegnerischen Mannschaft die Chance genommen wurde, in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen. Aber weshalb sollte dies auf jedes Vergehen ausgeweitet werden bei dem die Schiedsrichter eien Disqualifikation aussprechen?