Beiträge von Arcosh

    Erstaunt hat mich, dass die Nationalteams 60 Tage Zeit erhalten im Jahr. Gilt das nur für die OL-Jahre? oder wie kommen die auf 60 Tage? 30 Tage Großturnier im Januar, aber danach sind es doch (gefühlt) nur noch 3x 5 Tage oder so bis zum nächsten Jahr?


    Sie z.B. den Rahmenspielplan 2015/16

    • 02.11.-08.11.2015
      Lehrgang (Super Cup), WM-Qualifikation
    • 28.12.-30.12.2015
      Lehrgang
    • Januar 2016
      Lehrgang, WM-Qualifikation, EM in Polen bis 31.01.2016
    • 07.03.-13.03.2016
      Lehrgang
    • 28.03.-10.04.2016
      Lehrgang & Olympia-Qualifikation
    • 06.06.-19.06.2016
      WM-Qualifikation, Play-off (Hin: 10.-12.06.2016; Rück: 14.-16.06.2016


    Das sind inklusive Europameisterschaft 76 Tage die für die deutsche Nationalmannschaft im Terminkalender freigehalten werden.

    Zitat

    Handball-Länderspiel gegen Dänemark

    Zum Handball-Länderspiel Deutschland gegen Dänemark am Freitag, 1. April, ab 20.15 Uhr in der Kölner LANXESS arena stellt DHB-Generalsekretär Mark Schober für den Deutschen Handballbund fest: „Der DHB und die LANXESS arena haben einen Vertrag über die Ausrichtung des Länderspiels geschlossen. Mit Verwunderung und überrascht vernehmen wir die Informationen zu einem Play-off-Heimspiel der Kölner Haie gegen den EHC RB München zu diesem Termin.” Weitere Informationen folgen, sobald diese vorliegen.


    Quelle: Deutscher Handball-Bund

    Wieso hat der DHB ein Problem? Wenn ein Mietvertrag mit der Lanxess Arena für den betreffenden Termin geschlossen wurde, dann kann keine wirksame Blockung durch die Kölner Haie vorliegen bzw. wenn hätte der Hallenbetreiber das Problem. Ich rechne damit, dass Spiel 2 und 3 der Halbfinalserie jeweils um einen Tag auf den 2. und 4. April verschoben werden. Spiel 4 ist ohnehin erst für den 6.4. angesetzt.

    Endrunden-Ausrichter Nantes sichert sich den Gruppensieg, so dass im "Viertelfinale" jeweils die verbleibenden Gruppensieger gegen die drei besten Gruppenzweiten gelost werden. Wobei Mannschaften aus derselben Grupppe nicht erneut aufeinandertreffen können.

    Gruppensieger:
    BM Granollers (ESP)/SC Magdeburg*
    Bjerringbro-Silkeborg (DEN)
    Chambery Savoie HB (FRA)

    Gruppenzweite:
    SC Magdeburg/BM Granollers (ESP)*
    Frisch Auf Göppingen
    Saint-Raphael (FRA)

    Als Ausrichter fürs Halbfinale gesetzt:
    HBC Nantes (FRA)


    *falls BM Granollers das noch ausstehende Heimspiel gegen den Gruppenletzten wider Erwarten nicht gewinnen sollte

    Mit einem Sieg in dieser Deutlichkeit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Das bringt zwar den im Hinspiel liegengelassenen Punkt nicht zurück, aber macht trotzdem Spaß :D

    Nun gilt es sich gegen die Rhein-Neckar Löwen achtbar zu verkaufen , um dann im Saisonendspurt die direkte Konkurrenz im oberen Mittelfeld in Angriff zu nehmen (Restprogramm: Rhein-Neckar Löwen (H), Wetzlar (A), Hannover (H), Balingen (H), Göppingen (A), Nettelstedt (H), Magdeburg (A))

    Das Problem Final 4 der EHF (28.05-29.05) existiert nicht, da werden einfach ein oder 2 Partien der HBL verlegt (wenngleich es natürlich schöner wäre, wenn der Bundesligaspielbetrieb insgesamt gänzlich ruhen würde, wenn schon das größte Ereignis des europäischen Vereinshandballs im Männerbereich in Deutschland stattfindet - so etwas ist auch eine Sache des Respekts vor der EHF und ihrer Veranstaltung. Eigentlich wäre das Ruhen des gesamten Ligabetriebs an dem Wochenende im Gastgeberland eine Selbstverständlichkeit).


    Es ist ein Affront seitens der HBL, dass - wie bereits im vergangenen Jahr - ein kompletter HBL-Spieltag zeitgleich zum Final4-Wochenende derChampions-League angesetzt wird. Dieses Jahr u.a. ein Heimspiel des VfL Gummersbach gerade einmal 50km entfernt wärhend in Köln zeitgleich das zweite Halbfinale um den höchsten europäischen Vereinstitel ausgetragen werden wird. Da darf man sich nicht wundern, wenn dies als Bumerang auf die HBL und die deutschen Champions-League-Teilnehmer zurückkommt. Warum wohl sitzt seit Jahren kein deutcher Vertreter in einem wichtigen EHF-Gremium? (EHF Exekutivkomitee, Wettbewerbskommission, etc.)


    Und die Ungarn sind zwar ziemlich frenetisch, aber quantitativ doch eher reisefaul. Warten wir's ab. :)


    Wenn ich mich recht erinnere überstieg letztes Jahr in Veszprem die Kartennachfrage für das Final4 das Vereinskontingent um das Zwei- bis Dreifache.

    Großer Respekt an Pick Szeged zu diesem couragierten Auftritt, mit Tempohandball den THW Kiel in dessen Halle besiegen zu wollen. In der Schlussviertelstunde dann zuviele vergebene Chancen - evtl. aufgrund nachlassender Kräfte - und eine schlussendlich zu hohe Niederlage.

    TBV Lemgo - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - Frisch Auf Göppingen
    HBW Balingen-Weilstetten - SG Flensburg-Handewitt
    Rhein-Neckar Löwen - Bergischer HC
    TuS N-Lübbecke - ThSV Eisenach
    HSG Wetzlar - TVB 1898 Stuttgart
    TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel
    SC DHfK Leipzig - VfL Gummersbach

    Glückwunsch an die Löwen. Ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt, zumal Eisenach immer mehr auseinanderzubrechen scheint. Das Restprogramm der Bergischen ist heftig, aber evtl. braucht es nur noch wenige Punkte um Nettelstedt auf Distanz zu halten. Das direkte Duell am 30. Spieltag in Nettelstedt dürfte die (Vor-)entscheidung bringen.

    Zagreb gebe ich auswärts durchaus eine Chance zu gewinnen. Montpellier wird auswärts mMn keine Chance haben. ;)


    Zagreb sehe ich in Flensburg fast aussichtslos. Die Kroaten leben von ihrer Heimstärke und haben in fremder Halle diese Saison nur in Celje gewonnen. Selbst in Istanbul haben sie verloren. Auch letzte Saison hatte es in der Königsklasse nur zu einem einzigen Auswärtssieg gereicht - und zwar am letzten Gruppenspieltag bei dem sich in der Auflösung befindenden Metalurg Skopje (20:22). Montpellier hat letztes Jahr im Achtelfinale gegen Kielce bewiesen, dass sie nach einer Heimniederlage den Kopf nicht hängen lassen.

    In der ersten Halbzeit wurde Dank hervorragender Abwehrarbeit der Grundstein für den Heimsieg gelegt. Dabei haben für mich drei Spieler herausgeragt.

    • Evgeni Pevnov spielt aktuell auf sehr hohem Niveau und empfiehlt sich für die Nationalmannschaft. Hat er erstmal den Ball, dann ist er kaum mehr zu stoppen - oder nur auf Kosten eines Strafwurfes. Da ist es auch nicht schlimm, das Simon Ernst und Julius Kühn wiederholt das Anspiel an den Kreis gesucht haben, anstatt selber zu werfen.
    • Rechtsaußen Tobias Schröter hat mit flinken Fingern in der Abwehr einige Bälle erobert und sowohl im Tempogegenstoß als auch im Positionsangriff fast fehlerlos gespielt, sodass Florian von Gruchalla nicht einmal die Trainingsjacke ausziehen durfte.
    • Neu-Gummersbach Kevin Schmitt lässt Raul Santos - der heute schon wieder ohne Krücken in der Halle unterwegs war - fast vergessen. Tadellos von der Siebenmeterlinie, sicher von Linksaußen, ... ein absoluter Glücksgriff.


    Die Leistung des TBV Lemgo hat sich nahtlos an den Auftritt gegen den Bergischen HC angefügt. Nach dem 5:1 (8. Minute) schien der TBV im Kopf bereits abgeschenkt zu haben. Da fehlte es am Aufbäumen und Siegeswillen um eine Überraschung zu schaffen. Andrej Kogut hatte wenig Zug zum Tor, sodass sich die VfL-Abwehr auf Rolf Hermann und Ionit Ramba konzentrieren konnte.


    Und noch ander größere Sponsoren, Waldrich, Lasco, Valeo, neben den vielen kleinen.

    Sollte man aufsteigen, werden wohl alle aufatocken und es kommt sicher noch der ein oder andere dazu.
    Wie geschrieben die Bedingungen passen in Coburg, es hängt nur davon ab was man daraus macht.


    Vielleicht sollten der THW Kiel oder die Füchse Berlin nach Coburg umsiedeln, wenn dort die Sponsoren nur so Schlange stehen und jederzeit sofort bereit sind ihre Sponsorenbeiträge zu erhöhen. Nach Gegenwerten scheint dort ja niemand zu fragen ....

    Glückwunsch an den BHC zu den ersten Auswärtspunkten und dem Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Der am Ende souveräne Erfolg gibt hoffentlich Selbstvertrauen für die Endphase der Saison.

    Der TBV Lemgo balanciert weiterhin auf der Grenze zwishcen Abstiegskampf und sicherem Klassenerhalt.

    Wenn ich so auf die Tabelle schaue dann hat sich ein Vierkampf um den 5.Platz entwickelt.
    Platz 4 dürfte Melsungen inzwischen so gut wie sicher haben.

    Wer holt sich den anderen Startplatz für den Europapokal (EHF-Cup) ???

    Im Rennen sind Berlin, Göppingen, Wetzlar, Hannover [...]


    Im Rennen sind Flensburg, Rhein-Neckar Löwen, Magedburg und der Bergische HC, denn der fünfte Europapokalplatz geht an den DHB-Pokalsieger bzw. den Vize-Pokalsieger falls diese nicht bereits für die Champions-League qualifiziert sind. (Was zumindest für den Sieger des Halbfinales zwischen dem SC Magdeburg und dem Bergischen HC ausgeschlossen werden kann.)

    Zitat

    4. Qualifikation internationale Wettbewerbe
    An Europacup-Spielen können vorbehaltlich der vorrangig von der EHF bestimmten Qualifikationskriterien teilnehmen:

    4.1. Champions League (CL):

    • Deutscher Meister;
    • Deutscher Vizemeister.

    4.2. EHF-Pokal:

    • Tabellendritter und Tabellenvierter der Bundesliga;
    • Deutscher Pokalsieger, wenn er nicht für die CL qualifiziert ist, sonst
    • Deutscher Vize-Pokalsieger, wenn er nicht für die CL qualifiziert ist, sonst
    • Tabellenfünfter der Bundesliga, wenn der Deutsche Pokalsieger und der Deutsche Vize-Pokalsieger in der CL starten.

    Die Meldung an den zuständigen internationalen Verband wird nach Beschluss der HBL nach sportlichen Kriterien durch den DHB vorgenommen. Qualifiziert sich ein Verein für
    mehrere Wettbewerbe, so wird er grundsätzlich für den ranghöheren gemeldet, wobei sich die Rangfolge der Wettbewerbe aus der vorstehend genannten Reihenfolge ergibt. In diesen Fällen kann entweder der Vizepokalsieger bzw. der in der Bundesligatabelle bestplatzierte folgende Verein auf einen freien Europapokal-Platz nachrücken.

    Wobei der Tabellenfünfte natürlich auf eine Wild card der EHF hoffen darf ... :rolleyes: