Beiträge von Arcosh

    Gruppe D (Danzig)
    Dänemark
    Ungarn
    Russland
    Montenegro


    Spielplan
    Samstag. 16. Januar 2016
    18:00 Uhr: Ungarn - Montenegro
    20:15 Uhr: Dänemark - Russland

    Montag, 18. Januar 2016
    18:05 Uhr: Russland - Ungarn
    20:15 Uhr: Montenegro - Dänemark

    Mittwoch, 20. Januar 2016
    17:15 Uhr: Russland - Montenegro
    20:00 Uhr: Dänemark - Ungarn


    Ich sehe nicht wer in dieser Gruppe Dänemark auf dem Weg ins Halbfinale gefährlich werden sollte. Die Russen haben in der EM-Qualifikation zweimal gegen Ungarn verloren (23:27 & 25:29), aber ich traue ihnen zu diesmal in diesem Duell zu punkten.


    Mein Tipp:
    1. Dänemark
    2. Russland
    3. Ungarn
    4. Montengro

    Wieviele Spieler pro Jahrgang braucht es denn, damit die Akademie für Euch ein Erfolg ist? Welche andere Handball-Nachwuchsakademie bringt signifikant mehr Bundesligaspieler hervor? Sicherlich gibt es Verbesserungspotenzial (z.B. in Bezug auf die U23), aber so schlecht wie die VfL-Akademie teilweise dargestellt wird, ist sie Meiner Meinung nach nicht.

    Mit Jörg Lützelberger würde der VfL Gummersbach auf jeden Fall eine Identifikationsfigur verlieren.

    Nebenbei für die Olympiaquali: Wie läuft das eigentlich? Wenn ein Team das bereits durch WM-Platz in einem Qualiturnier gesetzt ist jetzt zweiter oder dritter bei der EM wird...zählt dann der WM-Platz oder der EM-Platz? Das ist für die Zusammensetzung der Turniere ja schon ziemlich elementar.


    Die beiden EM-Plätze gehen an die beiden bestplatziertesten Teams der Europameisterschaft, die noch nicht direkt für Olympia oder über die WM-Platzierung für eines der Qualifikationsturniere qualifiziert sind.

    Durch die Direktqualifikation Katars als Asienmeister nimmt Deutschland derzeit den Qualifikationsplatz als "Mannschaft auf Rang 6" des WM-Turniers in Anspruch, d.h. sie würden im Qualifikationsturnier 2 antreten. Ändern würde sich dies nur noch, falls entweder Deutschland Europameister würde (bzw. Vize-Europameister hinter Weltmeister Frankreich) (= Direktqualifikation für Olympia) oder eine der bei der WM besser platzierten Nationen (Polen, Spanien, Dänemark, Kroatien) sich in Polen den Europameistertitel sichert (bzw. Vize-Europameister hinter Frankreich wird). In letzterem Fall würde Deutschland "aufrücken" in das Qualifikationsturnier 3, das aber nicht unbedingt leichter besetzt wäre.


    @ na-diner: Dem kann, muss und will ich nichts hinzufügen. Damit hast Du genau meinen Nerv getroffen. Diese Formulierung hätte auch von mir sein können. :P


    Spontan ist mir noch das WM-Viertelfinale 2015 mit 56% gehaltenen Bällen in Erinnerung, das einer durchschnittlich spielenden deutschen Mannschaft den Einzug ins Halbfinale beschert hat ... Wer stand da noch mal im Tor ... ?(

    Ansonsten ist der Unterschied zwischen Carsten Lichtlein und SIlvio Heinevetter, dass ersterer seine Mitspieler angeht (und die das entsprechend einsortieren können), während letzterer gegnerische Spieler und Schiedsrichter mit Gesten und Worten belegt.

    Lichtleins Zukunft wird sich wohl nach und mit dem Abschneiden bei der EM entscheiden. Schlimmstenfalls geht er schon am Ende der Saison, weil irgendein Topclub für seine Dienste (auch perspektivisch) mehr bieten kann, als der VfL. :(


    Bei Carsten Lichtlein wurde die Vertragsoption bis 2017 gezogen und ihm gleichzeitig ein Vertragsangebot bis 2019 gemacht. Für die kommende Saison muss man sich also keine Sorgen machen.


    Das ist denke ich nicht richtig. Die HBL könnte auch sehr gut ohne die CL auskommen. Alle Vereine in Deutschland, die an der CL teilnehmen, weisen dort schlechtere Zuschauerzahlen auf als in der Bundesliga, trotz neuem Supermodus. Andernorts ist die CL das einzige Zugpferd. Ich behaupte: Die BL kann auch ohne die CL, aber nicht umgekehrt!


    Ich denke, du hast Karls' Argumentation missverstanden. Die HBL braucht ein europaweites Handballinteresse damit sich im europäischen Ausland talentierte Sportler für den Handball interessieren und die besten von ihnen dann später in die Bundesliga gelockt werden können. Allein mit deutschen Talenten wäre eine Handball-Bundesliga auf dem jetzigen Niveau nicht. Die Champions-League mit regelmäßgen Gastspielen der Topstars ist wesentlich zielführender als z.B. China-Reisen in der Saisonvorbereitung.

    Die Bundesliga braucht die CL nicht? Da frag aber mal die Spieler. Geld verdienen ist natürlich ein Aspekzt bei der Vereinswahl, aber die besten Spieler wollen sich auch mit den besten messen. Wie lange würden Canellas, Duvnjak, Schmid oder Mogensen wohl in der Bundesliga bleiben, wenn die Gegner nur noch Wetzlar, Balingen und Melsungen heißen. Wieso wechseln denn die Topspieler zu den Champions-League-Teilnehmern, obwohl die dortigen Belastungen allen bekannt sind?

    @capitano:
    Handball ist ohne Frage eine begeisterungsfähige Sportart, aber ist sie massenkompatibel im Sinne von hohen sechs- oder gar siebenstelligen Zuschauerzahlen bei Ligaspielen? Etwas simplifiziert stelle ich die These auf, dass sich das TV-Zuschauerpotential einer Sportart antiproportional zur Komplexität ihrer Regeln verhält. Eine "neue" Sportart kann umso leichter Zuschauer gewinnen, desto einfacher ihre Regeln sind. Wenn ich im Bekanntenkreis z.B. über American Football spreche, dann schalten die meisten schnell ab mit der Begründung, dass sie die Regeln nicht kennen bzw. das Regelwerk zu undurchsichtig sei. Darts setzt keinerlei Kenntnisse voraus und nach zwei, drei Legs dürfte jeder verstanden haben was Ziel des Spiels ist und wie gezählt wird. Diese simple Abhängigkeit zwischen Zuschauerinteresse und Komplexität mag durch regionale Tradition einer Sportart und/oder Erfolge inländischer Sportler moduliert werden, aber im Grunde genommen setzt sie klare Grenzen was erreichbar ist. Einer breiten Masse den Reiz und Tiefgang einer komplexen Sportart wäre ein sehr langer und steiniger Weg.


    Nadiner hat zurecht auf die Demographie der Handballzuschauer hingewiesen, denn das Zielpublikum und die Übertragungswege müssen zueinander passen.

    [...] Ein Großteil des Handballumfeldes konnte generell noch nie über den eigenen klitzekleinen Tellerrand hinaussehen. Am Beispiel der Bemerkungen über eine klassische Sportart wie Skispringen wieder deutlich zu erkennen. Das Abschlussspringen in Bischofshofen wird allemal interessanter, als ein Großteil der Handballübertragungen vom Schlage des Niveaus (grauenhaft) Bergischer vs. THW.

    Ich gönne auch anderen in meinen Augen solchen Kneipenmüll wie Dart oder diesen Ami-Superbowl-Mist :D.


    Sich über subjektive Kritik an einer Sportart auslassen um dann im nächsten Satz andere Sportarten die dem eigenen Empfinden und Weltbild nicht zugänglich sind abzuwerten. :respekt: So hat jeder seinen persönlichen Tellerrand.


    Hier im Thread neigen einige User dazu auf Basis ihres persönlichen Interesses an einer Sportart deren Daseinsberechtigung entscheiden zu wollen. Woher kommt dieser Anspruch, dass die eigene Sichtweise das Maß aller Dinge zu sein hat? Ob mir eine Sportart (egal ob im TV oder an der Wettkampfstätte selbst) gefällt, sagt doch nichts über die Qualität dieser Sportart an sich aus. Ich würde mich selber als stark sportinteressierte Person bezeichnen. Ich schaue diverse Sportarten - manche davon Mainstream, andere eher Nischensportarten. Wintersportarten wie Skispringen, Bobfahren oder Rodeln interessieren mich nicht - in erster Linie weil ich persönlich mich mangels persönlicher Erfahrung nicht in diese Exotensportarten hineinversetzen kann und die Unterschiede in den Leistungen für mich nicht erkennbar sind. Nur auf die EInblendung der Zeit- bzw. Weitenmessung im Ziel zu warten reizt mich nicht. Beim Darts kenne ich zwar aus eigener Erfahrung die Schwieirgkeit der Sportart, aber mir fehlt einfach die taktische Komponnte um mir eine abendfüllende Dartsübertragung anschauen zu wollen. Dennoch käme ich nicht auf den Gedanken diese Sportarten als Müll oder Mist zu bezeichnen, bloß will sie sich mir persönlich nicht erschließen. Da einzelne Sportler über einen längeren Zeitraum hinweg an der Spitze stehen, erfodern alle genannten Sportarten offensichtlich ein hohes Maß an Talent, Training und Technik ... vermutlich sogar mehr als in Mannschaftssportarten wo eigene Schwächen durch Mitspieler kompensiert werden können. Dies kann ich anerkennen, obwohl mich die Ergebnisse in keinster Weise interessieren. Dementsprechend finde ich es müßig darüber zu diskutieren ob Sportart X es eher wert ist im TV übertragen zu werden als Sportart Y.

    Gibt es irgendeinen Trainer bzw. eine Mannschaft, die in einem einzelnen Spiel regelmäßig 14 Spieler einsetzt? (Oder meinetwegen 12 Feldspieler, wenn man die beidne Torhüter außen vor lässt.) ?( Die Trainer nutzen doch heute schon gar nicht ihr volles Spielerrepertoire aus.

    Was hält den THW Kiel bzw. Alfred Gislason davon ab einen 16er Kader zusammenzustellen und im Wochen-Rhythmus zu rotieren welche 14 Spieler auf dem Spielbericht stehen? Auch dies würde die Belastung jedes einzelnen reduzieren, Erholungsphasen sicherstellen und im einzelnen Spiel reichen 14 Akteure allemal aus. Schon heute besteht die Möglichkeit 16 Spieler im Kader zu haben, von denen einige zu Beginn im Spielbericht noch passiv sind und dann je nach Spielverlauf bzw. Verletzungssituationen aktiv geschaltet werden. Varianten wie 12+4 oder 13+3 lässt die HBL seit Jahren zu und dies wird z.B. in Gummersbach ausgiebig genutzt. Solange aber insbesondere Alfred Gislason eh nur seine neun oder zehn Spieler durchspielen läst, ist es albern die daraus resultierende Belastung auf Einschränkungen in der Kadergröße zu schieben.

    Vier Niederlagen aus den letzten fünf Bundesligaspielen für die MT Melsungen. Da wird binnen weniger Tage die hervorragende Ausgangssituation verspielt und statt die Fühler in Richtung Champions-League-Platzierung ausstrecken zu können, ist der Kampf um die EHF-Pokaplätze voll entbrannt. Rechnet man den HSV Hamburg aufgrund des zu erwartenden Punktabzuges raus, dann liegen zwischen Platz 4 (EHF-Pokal-Teilnahme) und Platz 9 nur vier Pünktchen.


    Ganz schlimme SR-Leistung. Schon die Chance von Santos abzupfeifen war mehr als frech. Entweder ich pfeife vorher ab oder lasse ihm den Wurf.


    Zuvor durfte Flensburg so lange den Ball bei gehobenem Arm quer und zurück spielen bis die Schiedsrichter endlich die Gelegenheit fanden Emir eine Gelbe Karte aufzudrücken.

    Kentin Mahe darf den Ball auf Außen ablegen und anschließend den Abwehrspieler aus dem Weg räumen, aber wenn Alexander Becker in den Gegenspieler stolpert, dann ist es Offensivfoul. Hinten gibt es dann munter Zeitstrafen ...

    Glück für Michael Kraus, dass sich DHB/NADA zwar den Anti-Doping-Kampf auf die Fahnen schreiben, aber in der tatsächlichen Umsetzung weit hinter der Härte anderer nationaler Verbände zurückbleibt.

    Dass die damalige Suspendierung auf die Dauer der Sperre angerechnet wird, ist richtig und wurde auch von Anfang an so kommuniziert. Mich wundert jedoch, wie die 3-Monate-Sperre bereits am 27.5.2014 beginnen konnte, wenn der DHB ihn überhaupt erst am 21.07.2014 vorläufige suspendiet hatte. ?( (Das erinnert an den Fall Galia)

    Meiner Meinung wird es so enden:
    Die Lizenz wird auf eine neue Gesellschaft übertragen.
    Die jetzige Gesellschaft wird abgewickelt.


    Eine Lizenzübertragung in der laufenden Saison ist nicht möglich. Das bedeutet mit der alten Spielbetriebsgesellschaft (bei der die Spieler unter Vetrag stehen) müsste die laufende Saison zu Ende geführt werden, da ein vorzeitiges Ausscheiden aus der Meisterschaft den Abstieg und eine Aufstiegssperre zur Folge hätte.

    Die Frage ist, ob und wie der Insolvenzverwalter eine positive Fortführungsprognose geben könnte um die Fortführung der Spielbetriebsgesellschaft und somit die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis Juni 2016 zu rechtfertigen, wenn parallel an der Gründung eines neuen Lizenznehmers (mit Antragsfrist 01.03.2016) gearbeitet werden würde. Dieses Szenario (inklusive dann erfolgreicher Lizenzvergabe an die neue Spielbetriebsgesellschaft) erscheint mir noch recht unwahrscheinlich.

    TVB 1898 Stuttgart - Füchse Berlin
    THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen
    SC Magdeburg - HSG Wetzlar
    MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf
    ThSV Eisenach - Bergischer HC 06
    SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach
    Frisch Auf Göppingen - SC DHfK Leipzig
    TuS N-Lübbecke - HSV Hamburg
    HBW Balingen-Weilstetten - TBV Lemgo

    Die Aussage "Jeden Monat stehen rund 100.000 Euro an Einnahmen rund 400.000 Euro an Ausgaben gegenüber." bedeutet für mich, dass in den 400.000€ nicht nur Gehälter sondern eben auch Hallenmiete oder Reisekosten enthalten sind. Diese Zahl wäre auch in Übereinstimmung mit den ca. 5 Mio. € Jahresetat des HSV Handball.

    Umgekehrt sind die von Andreas Rudolph genannten nur 100.000€ Einnahmen pro Monat in meinen Augen leeres Gerede und Stimmungsmache. Nur wenige Zeilen später wird festgestellt "In der Saison 2014/15 habe der HSV noch 4,1 Millionen an Sponsoreneinnahmen verbucht - zwei Millionen mehr als in der laufenden Spielzeit.". D.h. allein 2,1 Mio. Einnahmen aus Sponsoren ergäben bereits 175.000€ pro Monat. In meinen Augen klingt das so as hätte Andreas Rudolph die zu Saisonbeginn anfallenden Einnahmen (Jahreszahlung der Sponsoren, Dauerkarten, etc.) schlicht herausgerechnet und bei seinen Angaben zu den monatlichen Einnahmen nur die Zahlen aus dem laufenden Geschäft (Verkauf von Einzeltickets, Merchandising, etc) berücksichtigt. Dem stellt er dann aber als Ausgaben den Gesamtetat verteilt auf 12 Monate entgegen. Das ließt sich dramatisch, sind aber eher irreführende Zahlentricks.

    In der aktuellen Lage sind diese Zahlen natürlich dramatisch, weil die zu Spieljahrbeginn eingenommen Gelder (Sponsoren, Dauerkarten, etc.) wahrscheinlich bereits ausgegeben sind und für den laufenden Betrieb dann tatsächlich ein Loch von monatlich 300.000€ klaffen würde. Aber für die Zukunftsprognose über den Fortbestand des HSV Hamburg oder Andreas Rudolphs Beitrag in der Vergangenheit halte ich sie nicht für stichhaltig.

    Zunächst einmal darf jeder Verein selbständig einen Wirtschaftsprüfer benennen und beauftragen, der die für die Lizenzvergabe relevanten Jahres- und Zwischenabschlüsse prüft bzw. bescheinigt. Eine weitere Überprüfung durch einen von der HBL beauftragten Wirtschaftsprüfer ist nicht grundsätzlich vorgesehen, sondern erfolgt nur im berechtigten Einzelfall. Weiterhin erfolgt die Entscheidung über die Lizenzvergabe grundsätzlich auf Basis der eingereichten Unterlagen. Sollte ein Verein hier (bewusste) Falschangaben machen, dann ist das weder Schuld der HBL noch im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Befugnisse überhaupt überprüfbar.

    Frank Bohmann für die Lizenzvergabe an den HSV Handball in die Kritik zu nehmen ist auch nicht sinnvoll, da er nicht in der Lizenzierungskommission für die Saison 2015/16 saß.