es können selbstverständlich "quereinsteiger" über einen landesverband oder durch andere
bewerbung kommen - nur wenn vorher mehrheiten für ein bestimmtes prozedere vorhanden
sind, wäre es grotesk wenn dann ein "fremder" das rennen machen würde - der könnte ja nach
demokratischem gedanken keine mehrheit haben - erlangt er dies durch ein ausscheren einer
der lv die vorher das prozedere abgenickt haben, wir dieser /diese lv danach sicher bei allen
weiteren entscheidungen erhebliche schwierigkeiten haben - wer will denen noch glauben...
Das Einsetzen einer Findungskommission und die Wahl des DHB-Präsidenten sind zwei völlig unabhängige Vorgänge. Nur weil ein LV-Vertreter der Einsetzung und Zusammensetzung einer Findungskommission zugestimmt hat (bzw. sich eine demokratische Mehrheit dafür gefunden hat) muss doch nicht zwangsläufig der von der Findungskommission vorgeschlagene Kandidat anschließend kommentarlos abgenickt werden.
Wer nur den abweichenden Landesverbänden intrigantes Verhalten vorwirft, sollte nicht vergessen, dass die erste "Amsthandlung" der Führungsriege Bauer/Hanning damals die unzulässige WM-Bewerbung hinter dem Rücken des noch amtierenden DHB-Präsidiums war. Wer dabei die treibende Kraft war ist nicht überliefert .... aber man kann erahnen wer WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft in Berlin begrüßt und dafür in Kauf nimmt den DHB zum kleinen Partner des dänischen Handballverbandes zu machen. Auf Formalien wurde damals weniger wert gelegt.
bronco...
du schreibst zwar viel was bob h. alles so anstellen würde, nennst aber doch nirgends ross udn reiter-
die allgemeinangaben er würde...und intrige...und personenaustausch...dann mal butter bei die fische-
nenn doch die positionen und namen !
das er dann noch angeblich das zu gunsten der füchse macht...hört man mittlerweile selbst aus magdeburg
so gut wie nie-das sagt alles über die qualität deines vorwurfs...
Neben der von mehreren Vereinen auch öffentlich vertretenen Kritik an Bob Hannings Vorsitz in der DHB-Schiedsrichterkommission (die allerdings nur eine direkte Folge aus der Wahl zum DHB-Vizepräsidenten Leistungssport war), dürfte die Kritik der Bundesligisten sich vorallem auf den Bereich Nachwuchs konzentrieren. In Zeiten da nahezu alle Bundesligisten leistungsorientierte Nachwuchkonzepte mit Akademien und oder Sportinternaten anbieten und sich der Fokus auf das frühzeitige Finden und Binden von jungen Talenten verschiebt, ist Bob Hannings Treiben im Jugendbereich vielen ein Dorn im Auge.
2010 initiierte Bob Hanning als Vizepräsident der HBL den Rookie Cup, ein Turnier der leistungsorientieren A-Jugendmannschaften der Erstligisten. Nach Bob Hannings eigenen Aussagen "zur Qualitätssicherung im deutschen Handballsport" und "zentralen Sichtung des deutschen Nachwuchs" ... und das obwohl fast parallel dazu dieselben Mannschaften ohnehin in den Endrunden der A-Jugendmeisterschaften spielen. Austragungsort war - natürlich - Berlin. Auch wenn Mark Schober 2011, damals noch Marketing-Leiter der HBL, im Interview sagte:
Zitat
Trotz des Erfolges planen wir, im Folgejahr die Ausrichtung des Rookie Cup auszuschreiben und können uns durchaus auch andere Standorte vorstellen. Der Rookie Cup ist nicht zwangsläufig an Berlin gebunden. Und nach 2012 soll er im Zweijahres-Rhythmus stattfinden, da dies sichtungstechnisch am meisten Sinn macht.
Quelle: Handball-World.com
treten die deutschen A-Jugend-Talente weiterhin Jahr für Jahr in Berlin zur Sichtung an.
Die Austragung des Deutschen Länderpokals ist im März diesen Jahres nach Berlin gewandert. Im Rahmen des Konzeptes "Perspektive 2020" wird der Länderpokal nun reformiert. Anstatt des langjährigen Modus mit Vor- und Endrundenturnieren werden nun an vier Tagen alle 20 Landesverbandsmannschaften an einem Ort unter dem Motto „Tag des deutschen Jugendhandballs“ den Länderpokal ausspielen. Erster Austragungsort des neuen Modus im Dezember 2015 ist ... Trommelwirbel ... wieder Berlin.
Alle paar Monate spielen so die besten Jugendhandballer aus ganz Deutschland zur Sichtung bei Bob Hanning beim DHB vor.
Wer - wohl zurecht - die alten Gummersbacher Seilschaften im DHB angeprangert hat, kann kaum die Augen davor verschließen, dass innerhalb von wenigen Jahren der DHB auf allen Ebenen des männlichen Leistungssports eine deutliche Fokussierung auf den Standort Berlin erfahren hat.