Beiträge von Arcosh

    Sollten die Füchse die Punkte am grünen Tisch wiederbekommen, hätten sie es nach so einer Leistung nicht verdient.


    Berlin kann die Punkte überhaupt nicht am grünen Tisch bekommen ... im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens des HSV Handball würden lediglich die übrigen Teams ihre Punkte aus den Spielen gegen Hamburg verlieren. ;):hi:


    Was willst du damit sagen? Du darfst nicht vergessen, dass diese 2-4 Tore in manchen Fällen über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Und da ist es schon ein Unterschied, ob man nun zu Hause mit 2 gegen Hamburg gewonnen oder auswärts mit 2 verloren hat..


    Natürlich macht das einen Unterschied.

    Weiter oben hatten FuexxeFan3 und Nummer11 davon gesprochen es sei Wettbewerbsverzerrung, falls die Füchse Berlin heute gegen eine komplette HSV-Truppe antreten müssten, die dann wenige Tage später möglicherweise den Verein verlässt. Dem habe ich entgegen gehalten, dass alle siebzehn Erstligisten einmal gegen die komplette HSV-Mannschaft antreten mussten und somit weitestgehend Chancengleichheit herrschte. ALF hat Recht, dass es Ungleichheiten gibt, weil die einen ein Heim- und die anderen ein Auswärtsspiel gegen den HSV bestritten haben. Ich wollte lediglich darstellen, dass der Unterschied zwischen einem Heim- und eine Auswärtsspiel vergleichbar ist mit dem verletzungsbedingten Ausfall eines Stammspielers und es würde ja auch niemand von Wettbewerbverzerrung sprechen, wenn Mannschaft A gegen Mannschaft B mit kompletten Kader antritt, aber gegen Manschaft C auf einen ihrer Leistungsträger verzichten muss, weil er verletzt ist.

    Der Effekt Heim-/Auswärtsspiel dürfte bei 2-4 Toren liegen und damit z.B. in etwa dem verletzungsbedingten Ausfall eines Stammspielers entsprechen. Das ist meiner Meinung nach etwas ganz anderes als wenn die Mannschaft komplett auseinanderbrechen und der Großteil der Leistungsträger den Verein verlassen würde.

    Das von Beuger und Richardsson vorgeschlagene Best-of-5 in den K.O.-Runden überzeugt mich nicht. Die Achtel- und Viertelfinals leben geradezu davon, dass oftmals die Tordifferenz ausschlaggebend ist. Daher wird bis zur letzten Minute um jedes Tor gekämpft. Anstatt fünf Minuten vor Ende bei 6 Toren Rückstand bereits abzuschenken geht es im aktuellen Modus noch darum, ob ich evtl. mit soliden +8 oder nur mit +3 zum Auswärtsspiel eine Woche später beim Gegner anreise. Unvergessen beispielsweise Flensburg gegen Montpellier (2005, ... ach wie die Zeit vergeht ;) ) oder Barcelona gegen die Rhein-Neckar Löwen (2014) ... Das ist für mich persönlich deutlich reizvoller als ein Spiel 5

    Und wie wollen die unabhängig von Rudolph werden, wenn sie nichtmal ansatzweise ihre Kosten decken können - MIT Rudolphs Sponsoring?!?! :pillepalle: Das erklär mir mal bitte einer.


    Die Omnipräsenz von Andreas Rudolph ist ein Hemmnis für alle anderen potentiellen Sponsoren in Hamburg. Welchen Werbeeffekt kann ich denn beim HSV Handball erzielen, wenn in allen Meldungen immer nur Andreas Rudolph in die Kamera lächelt. Er drückt mit seiner Präsenz jeden anderen Sponsor förmlich an die Wand. Ich halte den Standort Hamburg weiterhin geeignet um bei entsprechendem sportlichen Konzept einen Etat von ca. 3-5 Mio. zu generieren - ohne Andreas Rudolph

    Relativ betrachtet sind (oder waren) Paul Gauselmann in Nettelstedt, Jochen Kienbaum in Gummersbach oder Barbara Braun in Melsungen für das wirtschaftliche Überleben der jeweiligen Vereine wohl genauso wichtig wie Andreas Rudolph für den HSV Handball. Aber sie haben sich auf ihre Rollen im Aufsichtsrat o.ä. konzentriert um im Stillen die Geschicke der Vereine zu lenken, anstatt regelmäßig mit der Boulevard-Presse über Vereinsinterna, etc. zu reden.


    Das liest sich in der Tat so, als wenn AR genau auf diesen Vorschlag gewartet hat und sofort Ja sagt ! :irony:


    Verzichtet Andreas Rudolph nicht auf seine Forderungen und stellt frisches Kapital zur Verfügung, dann geht die Spielbetriebsgesellschaft wahrscheinlich in die Insolvenz und die Mannschaft würde wahrscheinlich aus dem Profihandball absteigen. Auf beide Arten würde Andreas Rusolph also sein Steckenpferd verlieren ... nur im ersten Falle wäre er der strahlende Retter, der sein "Kind" in die Selbstständigkeit entlässt und im anderen Falle der Sargnagel des HSV handball. Die genauen Details werden im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten bzw. in den Hintergrund treten, aber eines dieser vereinfachten Bilder von Andreas Rudolph wird in den Köpfen hängen bleiben.

    HSV Hamburg - Füchse Berlin
    Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach
    HSG Wetzlar - MT Melsungen
    TuS N-Lübbecke - SG Flensburg-Handewitt
    Bergischer HC 06 - TBV Lemgo
    ThSV Eisenach - TSV Hannover-Burgdorf
    Frisch Auf Göppingen - SC Magdeburg
    SC DHfK Leipzig - THW Kiel
    HBW Balingen-Weilstetten - TVB 1898 Stuttgart

    Was für eine unsinnige Entscheidung. Die Schiedsrichter haben alles richtig gemacht. Der Torschiedsrichter hat zunächst (richtigerweise) auf Tor entschieden und sich danach zur Absicherung der Entscheidung die Hilfe des Offiziellen an dem Videosystem erbeten. Genau so soll es sein.

    Wegem einem Bedienungsfehler nun den Videobeweis außer Kraft zu setzen ist einfach albern. Blinde
    er Aktionismus :nein:

    Im Videotext hat es bisher kaum ein Sender gerafft, dass direkter Vergleich zählt und nicht das Torverhältnis :verbot: .


    Während der laufenden Gruppenphase wird für die Erstellung der Tabellen bei Punktgleichheit das Torverhältnis als Entscheidungskriterium genutzt. Der direkte Vergleich zählt erst nach Abschluss der Gruppenphase. Das ist so in den Regeln festgelegt.

    Deshalb stehen z.B. die Rhein-Neckar Löwen derzeit in der Tabelle zurecht vor Pick Szeged.


    Es bleiben mit Sicherheit auch Fans der Heimmannschaft weg - nämlich aus Bequemlichkeit.

    Die Frage ist, kann man durch den Stream zusätzliche Werbeeinnahmen generieren, die das kompensieren?


    Ebensogut können durch einen Stream (insbesondere im Fall einer multi-sport Streaming-Plattform) neue Zuschauer für den Verein begeistert werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Angebot qualitativ ansprechend ist.

    Wir sprechen hier doch von Fredrik Petersen von den Füchsen Berlin. Da sollten ausstehende Gehälter eher kein Argument sein (... hoffe ich). Laut dem Artikel (siehe weiter oben) hat er schlicht eine Ausstiegsoption im Vertrag, die er nun genutzt hat.

    P.S: Der VfL Gummersbach sucht einen Linksaußen ;)

    @capitano19
    Die Eishockey- oder Handballrechte dürften für Sky keine Frage des Geldes sein, denn das sind Peanuts im Vergleich zu den Fußballligen. Außerdem findet der DHB-Pokal zu selten und regelmäßig unter der Woche statt, um die Lücken der wöchentlichen Premiere League-Übertragungen am Wochenede ausgleichen zu können.

    Ich sehe die HBL auch nicht unbedingt bei Sky am besten aufgehoben, aber die Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der HBL-Übertragungen sollte geführt werden. Die Akzeptanz für und Verbreitung der Streaming Portale wächst rasant und bietet für Nischensportarten die Möglichkeit zur umfangreichen Verbreitung. Die HBL sollte diesen Trend nicht verschlafen. Vereine wie Magdeburg, Göppingen oder Essen haben in Eigenregie bereits Weichen gestellt. Ein ligaweites Konzept wäre wünschenswert. (Meinetwegen zunächst als Kombination mit den Spitzenspiel im Free-TV und Livestreams aller Bundesligaspiele auf einer Online-Plattform)