Für die Vereine mag eine EM/WM im Juni erstrebenswert sein, damit sie die zuschauerträchtigen Winterzeit optimaler ausnutzen können und ihre Spieler nicht mitten in der Saison die Belastung durch das nationalmannschaftsturnier haben. Aus der Sicht eines Zuschauers kann ich persönlich eine EM im Sommer nicht nachvollziehen. Meiner Erfahrung nach wollen viele Handballfans lieber ihre Vereinsmannschaft zu den diversen nationalen Pokal- oder Europapokal-Endrundenturnieren im Mai/Juni begleiten als ein paar Wochen später die Nationalmannschaft ... erst Recht wenn kurz darauf noch Geld für den Sommerurlaub zur Verfügung stehen soll.
Beiträge von Arcosh
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Krakau zumindest ist ein attraktiver Ort, der auch ohne Turnier jederzeit einen Besuch wert ist. Und mit dem "Hauptstadtproblem" steht Polen auch nicht ganz alleine da: WM 2019 möglicherweise ohne Berlin
Ist zwar nur ein Nebenschauplatz, aber Bob Hannings Aussage "Natürlich gehört der Handball in die Hauptstadt" kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in Deutschland zahlreiche Standorte, die sich liebend gerne um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2019 bewerben würden und einen mindestens ebenbürtigen Rahmen bieten können wie die Berliner Arena ... auch wenn das in Bob Hannings Masterplan anders vorgesehen war.
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Bei der Kombination Schweden/Polen könnte es ähnliche Unterschiede im Preisniveau geben wie bei der Fußball-WM in Japan und Südkorea. Lospech kann die Reise zur WM schnell um einiges teurer machen.
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Rhein-Neckar Löwen - SC DHfK Leipzig
Bergischer HC 06 - Füchse Berlin
TuS N-Lübbecke - VfL Gummersbach
HBW Balingen-Weilstetten - MT Melsungen
Frisch Auf Göppingen - HSG Wetzlar
THW Kiel - HSV Hamburg
TSV Hannover-Burgdorf - TVB 1898 Stuttgart
SC Magdeburg - TBV Lemgo
ThSV Eisenach - SG Flensburg-Handewitt -
Gott sei Dank hat man in Gummersbach mit Karneval nichts am Hut.
Wir befinden uns im Jahre 2015 n.Chr. Das ganze Bergische Land ist von Karnevalisten besetzt... Das ganze Bergische Land? Nein! Ein von unbeugsamen Oberbergern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Frohsinn Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die rheinischen Karnevalisten, die als Besatzung in den befestigten Lagern Engelskirchen, Wipperfürth, Bielstein und Bergneustadt liegen ...[Blockierte Grafik: http://33.media.tumblr.com/avatar_9de39e4ff77a_64.png]
Keine Sorge, ein Sessionstrikot wird es beim VfL Gummersbach auf absehbare Zeit nicht geben

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Damit bist du nicht alleine.
Da bin ich ganz bei euch. Rein sportlich ist die Entscheidung für mich nicht nachvollziehbar. Evtl. liegt die Ursache für die Entscheidung aber weniger auf der sportlichen als auf der wirtschaftlichen Seite. Als "letztes Mitglied der goldenen Generation" dürfte Dominik Klein einer der Topverdiener beim THW Kiel sein und das steht nicht in Relation zur untergeordneten Rolle der Außen im Spielkonzept des THW Kiel. Wenn dann ein gleichwertiger, aber jüngerer Spieler mit geringeren Gehaltsvorstellungen auf dem Markt ist, dann wird ein Manager sich seine Gedanken machen. Thorsten Storm ist ja nun auch nicht so eng in der jüngeren Historie des THW Kiel verwurzelt, dass er sich bei seinen Entscheidungen von Nostalgie beeinflussen lässt. -
Ich weiß nicht, ob es an anderer Stelle schon mal diskutiert wurde. Die Änderungen beim 7. Feldspieler wirken beim ersten Lesen vielleicht unbedeutend, aber ich sehe dort eine ziemlich spannende Änderung auf uns zu kommen. Ab sofort wird die Abwehr beim Einsatz eines 7. Feldspielers deutlich mehr gefordert. Bislang war der 7. Feldspieler klar erkennbar und im Prinzip ungefährlich, weil er nur die Auslösehandlung startet und nie selbst abschließt. Das ist ab sofort anders. Jeder Feldspieler kann den Torhüter wieder einwechseln und das gibt den Trainern ein gewisses Überraschungsmoment an die Hand.
Ja, diese Regeländerung hat das Potential den Handball maßgeblich zu verändern und eine Meisterschaft zu entscheiden (wie damals bei der schnellen Mitte, die der TBV Lemgo als erste Mannschaft konsequent umgesetzt hatte). Bei entsprechendem Training und taktischer Schulung kann dies zu einem wichtigen Element werden. Ähnlich wie im Beachhandball könnten Überzahl-Angriffe zur Regel werden. In der Halle sehe ich da vorallem das Angriffsspiel mit zwei Kreisläufern als erfolgversprechende Variante. Die Spieler/Trainer müssen lernen sehr reaktionsschnell zu entscheiden wer den kürzesten Weg zur Bank hat. Torhüter müssen ihre Sprintqualitäten trainieren. (Mir ist z.B. aufgefallen, dass sowohl bei den Füchsen Berlin als auch in der Nationalmannschaft Silvio Heinevetter oft auf die Bank genommen wird, wenn der Trainer mit einem zusätzlichen Feldspieler agieren will.)Ich bin gespannt auf die Umsetzung
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Du weißt aber auch, dass der Podcast "nur" ein inoffizielles und vor allem auch subjektives Projekt ist?
Der Podcast mag kein offizielles HBL-Produkt sein, aber deshalb sind es die direkten, öffentlichen Aussagen des Geschäftsführer der Handball-Bundesliga doch nicht weniger belastbar. Die HBL stellt sich zumindest in der Öffentlichkeit nicht den offensichtlichen Problemen beim Liveticker und versucht ihn siogar noch als Erfolg darzustellen. -
Ist doch dasselbe wie beim DHB: Bob Hanning will alle Fäden in der Hand haben, aber nicht an vorderster Front stehen, falls Gegenwind aufkommt.
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Plant der BHC in der Klingenhalle zu spielen? Dann wäre ein Besuch des Viertelfinales eine Überlegung wert.
Puh, ein sechstes Mal gegen die Flensen in dieser Saison. In der CL kommen je nach Konstellation und ggf. Auslosung noch 2 (ko-Phase) oder 1 Spiel (F4, zugegebenermaßen unwahrscheinlich) dazu. Das findet dann irgendwann nicht mehr nur Arcosh als langweilig.

Ausnahmsweise war es meine Wunschpaarung ... wenn auch an anderem Spielort

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Ist Rutschmann mit der Hand an den Pfosten gekommen? Das Geräusch war jedenfalls übel. Hoffentlich ist nichts gebrochen.
Beim harten Wurf von Mark Bult hat sich Rutschmann wohl die Finger(kuppen?) zwischen Ball und Latte eingeklemmt. Er ist sofort mit Schmerzen zu Boden gegangen und hat das Feld Richtung Kabine verlassen. Wünsche im gute Besserung. -
Fragen an Manfred Prause:
- Die Athletik und Physis der Sportler und die Dynamik des Sports haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt, was im Handball zu einem schnelleren und intensiveren Spiel geführt hat. Im Fußball, Basketball und Eishockey wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen durch die Hinzunahme weiterer Schiedsrichter auf dem Feld. Wie steht Manfred Prause dem Vorschlag eines dritten Schiedsrichters im Handball gegenüber? (Meines Wissens wird dies bei der IHF aktuell diskutiert)
- Gibt es einen Sportarten-übergreifenden Informationsaustausch zwischen den Verbänden (z.B. IHF, FIBA, IIHF, FIFA/UEFA) über die Entwicklungen im Sport? (z.B. Herausforderungen an die Schiedsrichter, Folgen/Gefahren der zunehmenden Athletik der Profisportler, Sportmarketing, etc.) Oder kocht jeder sein eigenes Süppchen?
- Seit 2004 betreibt die Internationale Eishockey Föderation (IIHF) das Referee Exchange Program, bei dem Schiedsrichter zwischen den europäischen Ligen für einzelne Spiele getauscht werden um Erfahrungen zu sammeln - auch im Hinblick auf eine einheitliche Regelanwendung bei internationalen Nationalmannschaftsturnieren. Ist ähnliches im Handball geplant oder diskutiert worden?
- Die Athletik und Physis der Sportler und die Dynamik des Sports haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt, was im Handball zu einem schnelleren und intensiveren Spiel geführt hat. Im Fußball, Basketball und Eishockey wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen durch die Hinzunahme weiterer Schiedsrichter auf dem Feld. Wie steht Manfred Prause dem Vorschlag eines dritten Schiedsrichters im Handball gegenüber? (Meines Wissens wird dies bei der IHF aktuell diskutiert)
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Ein besseres Trainingsspiel für die SG Flensburg-Handewitt, ein desolater Auftritt des VfL Gummersbach und zwei schwache Schiedsrichter ... unterm Strich recht überflüssiges Spiel

Was macht eigentlich Becker da? Santos ist doch nicht erst seit gestern verletzt. In den ersten 10 Minuten ist er exakt einmal eingelaufen, da ist dann auch direkt ein Tor gefallen. Da kann ich dann auch direkt ein linksaussen hinstellen. Was ist eigenltich mich Jäger, dass er noch nichtmal jetzt spielt? In der Abwehr ist natürlich Komplettausfall. Wenn Lichtlein nicht wäre, wäre der Abstand schon doppelt so hoch. Wobei ich aber auch nicht verstehe, warum Gummersbach immernoch so eine offensive Abwehr spielt. Die hat ja schon vor 10 Tagen nicht geklappt.
Philipp Jaeger ist im Sommer zum Schweizer Erstligisten Lakers Stäfa gewechselt. Sein jüngerer Bruder Max Jaeger, der gestern auf Stand-by hinter der Bank saß, spielt eigentlich noch A-Jugend (ebenso wie der zweifache Torschütze Sebastian Schöneseiffen) und muss nicht unbedingt gegen einen der besten Torhüter gegen die Außenposition ins kalte Wasser geworfen werden.
Ich frage mich aber wieso Rechtsaußen Tobias Schröter kaum noch berücksichtigt wird obwohl er seine Erstligatauglichkeit bereits letzte Saison unter Beweis gestellt hat und es keine weitere Alternative zu Florian von Gruchallas Leistungsschwankungen gibt.
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@Beuger
Maximal 6 Pässe heißt nicht, dass die Schiedsrichter nicht vorher abpfeifen können, wenn ein Spieler bloß prellend durch die Halle läuft.In meinen Augen ist diese vorgeschlagene Regeländerung - oder eher Regelergänzung - mehr eine Hilfestellung an die Schiedsrichter um eine Auslegung des passiven Spiels sicherzustellen. Weder müssen die Schiedsrichter nach anzeigen des passiven Vorwarnzeichen stur bis Sechs zählen, noch wäre es ein Einspruchgrund, wenn nach sechs Pässen der Rückraumspieler hochsteigt und den Ball doch noch auf den freien Kreisläufer ablegt. Die Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer bekommen lediglich einen Erwartungsrahmen vorgegben - anstatt wie bislang bei jedem Schiedsrichtergespann erst die individuelle Auslegung im Spiel herauszufinden.
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Wanne ist jetzt schon Vereinslegende. Wäre mehr als schade, wenn er geht. Kann ich mir aber eigentlich auch nicht vorstellen.
Ach, wie schön war die Handballwelt als nicht jeder verwandelte Siebenmeter zum Hype hochstilisiert und 22-jährige nach zwei Spielzeiten schon zur Vereinslegende erklärt wurden. Da muss man Sorge haben in vier, fünf Jahren keine zweistelligen Trikotnummern mehr übrig zu haben, falls die Nummern aller Vereinslegenden nicht mehr vergeben würden.Oder er gerät ebenso schnell in Vergessenheit wie andere SG-Vereinslegenden ...

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Ein Armutszeugnis, dass Sender untereinander um Marktanteile und Senderechte kämpfen und ein neuer Marktteilnehmer sich dank seiner Finanzkraft Sportrechte sichert? Na klar ...Nein, ich werfe nichts durcheinander. Es ging um arcoshs "der Markt regelt das schon" hinsichtlich beIN Sports und das ist nun mal Pay-TV-Abzocke.
"Der Markt regelt das schon" habe ich weder geschrieben noch gemeint. Aber manchmal liest man einfach das was man lesen will, nicht wahr?Apropos: Liest Du eigentlich noch was Du selber schreibst? Du hast es als "Armutszeugnis für das angebliche Handball-Land Frankreich" (haben die sich je selber so betitelt?) bezeichnet, dass die EM2016 nicht wenigstens beim bislang stärker verbreiteten Pay-TV-Anbieter läuft ... und einen Post später ist beIN Sports "Pay-TV-Abzocke". Heißt das es gibt gute Pay-TV-Anbieter (CanalSat) und böse Pay-TV-Anbieter wie diese "arabische Heuschrecke"
Da steckt wohl mehr deine persönliche Ideologie als konkrete Argumente dahinter.Für wen konkret ist es deiner Meinung nach ein Armutszeugnis? Für die französische Nation, weil das Volk nicht auf die Straße geht und gegen die Rechtvergabe an beIN Sports protestiert? Für den französischen Staat, weil er nicht per Gesetz die Ausstrahlung eines solch bedeutsamen Ereignisses im frei empfangbaren Fernsehen festschreibt? Für CanalSat France, weil sie nicht im Stande oder nicht Willens waren ein besseres Angebot abzugeben als beIN Sports? Bei Letzterem ist nicht nur der finanzielle Aspekt ausschlaggebend, sondern auch, dass der arabische Sender beim Erwerb der Rechte eben nicht nur die Ausstrahlung in Frankreich bietet sondern obendrauf noch Teile der arabischen Halbinsel und Nordafrikas sowie Nordamerika und Australien abdeckt.
Ich kenne die Preisstrukturen der französischen Pay-TV-Anbieter nicht. Ist es für einen Handball-interessierten Abonnenten von CanalSat eine finanzielle Mehrbelastung, wenn er zu beIN Sports wechseln würde, weil ihm Handball (EM, Champions-League, französische Liga) wichtig ist? Ich behaupte wer die Handball-EM bei CanalSat hätte empfangen können, der kann dies auch bei beIN Sports. Sowohl unter finanziellen als auch technischen Aspekten. Somit sehe ich keinen Grund, dass beIN Sports eine schlechtere Lösung als CanalSat France wäre.
Warum soll sich etwas Gutes und über Jahrzehnte Bewährtes - zumal genug Geld vorhanden ist - diesem Abzocksystem der Verschlüsselung beugen!? Ich weiß ... der Markt, Reformen etc. Klingt nach der früheren FDP.
Das ist leider wieder mehr pure Ideologie als überzeugende Argumente. Ja, in Deutschland sind wir dutzende frei empfangbare sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender ohne Grundverschlüsselung gewohnt und Pay-TV fristet ein reines Nischendasein. Ich persönlich genieße diese Programmvielfalt im deutschen Free-TV. Aber im europäischen Vergleich ist Deutschland eher das Free-TV-Paradies und nicht die Regel. In den meisten Nachbarstaaten ist Pay-TV wesentlich weiter verbreitet und akzeptiert als in Deutschland und auch die Grundverschlüsselung ist dort kein Tabuthema.Zunächst einmal ist Grundverschlüsselung nicht mit Pay-TV gleichzusetzen ... aber das weißt du selber. Deshalb ist es Polemik die Grundverschlüsselung mit einem "Abzocksystem" gleichzusetzen. Mit Einführung einer Grundverschlüsselung ließe sich im Gegenteil sogar die umstrittene Wohnungspauschale umwandeln in eine Gebühr für die Smartcard-Nutzung.
Dem Thema genereller Grundverschlüsselung wurde schon mehrmals eine Absage erteilt. Das wird hoffentlich noch lange so bleiben. Temporär wäre dies aber für die Zukunft nicht ganz auszuschließen. Spätestens dann, wenn Fußballrechte betroffen sind. Perfektionierte Spotbeamabstrahlung löst alle initiierten Probleme mit einmal.
Fußballrechte sind bereits seit Jahren betroffen. Seit der Fußball-WM 2002 in Südkorea und Japan müssen ARD und ZDF regelmäßig bei den Turnieren ihre Ausstrahlung über Hotbird ändern und dort eine Alternativprogramm senden, während eigentlich die Spiele der Fußball-WM laufen. Die Problematik ist also anderthalb Jahrzente bekannt, aber Bestrebungen zur Lösung der Problematik wie z.B. Verfeinerung der Spotbeamabstrahlung (die tatsächlich eine Lösung wäre) sind quasi nicht vorhanden. Lieber versucht man es alle vier Jahre aufs Neue mit den Rechteinhabern zu verhandeln. Gerne auch unter Einsatz der reichlich vorhanden finanziellen Mittel. Man hat's ja ... wie Du selber so schön schreibst. Dass bei Fußball-Übertragungen der ARD und des ZDF via Satellit bislang nur Hotbird betroffen ist und nicht die unverschlüsselte Ausstrahlung in den europäischen Nachbarstaaten ist lediglich darauf zurückzuführen, dass einerseits die Fußball-Großereignisse fast überall im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden und somit ARD/ZDF keine Konkurrenz zu Pay-TV darstellen und, dass andererseits die europäischen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unter dem Dach der European Broadcasting Union (EBU) kooperieren. Bei allen anderen Fernsehinhalten werden ARD/ZDF die Problematik zunehmend zu spüren bekommen. -
Deine gesellschaftspolitische Haltung kenne ich jetzt ... zum eigentlichen Thema hat das eher wenig beigetragen.
Über alles rechts und links vom Handball unterhalte ich mich viel und gerne ... aber von Angesicht zu Angesicht und nicht in (mehr oder weniger) anonymen Foren. Mich wundert jedenfalls nicht, dass in der Handballecke zu 95% über Handball-Themen geschrieben wird ....
Natürlich ist es für die Allgemeinheit und die Verbreitung des Handballs wünschenswert, dass eine Europameisterschaft übertragen wird und eine Liveübertragung der Öffentlich-Rechtlichen dürfte für die Meisten die beste Lösung sein - egal ob in Deutschland oder Frankreich. Aber dasselbe könnten auch dutzende Sportarten mit gleicher Berechtigung für sich geltend machen. In Deutschland scheitert es beim Handball zumindest nicht am grundsätzlichen Wollen der Öffentlich-Rechtlichen ... eher daran ob man bereit ist seine alten Muster und Strukturen an heutige Gegebenheiten anzupassen.
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Erzähl' nicht schon wieder solchen Schmarrn. Nur der Rechteinhaber kann vertraglich klausuliert bspw. die ÖRRA zum codierten Ausstrahlen des Signals zwingen. Zur Einigung gehören aber beide Seiten. Verstehst … nicht der angeblich betroffene und sich für benachteiligt haltende Sender. Das einzig praktikable und tolerierbare wäre die Spotbeam-Ausstrahlung. Aber soweit ist es noch nicht und obwohl es ausreichend diskutiert wurde, wie du so schön schreibst, scheinst du es immer noch nicht begriffen zu haben.
Seit wann bist du so engstirnig? Ja, am Ende ist der Rechteinhaber zuständig. Aber wenn der Rechteinhaber an den Sender in Land A exklusive Übertragungsrechte verkauft, dann muss er seinem Vertragspartner gegenüber sicherstellen, dass keine Sender aus Land B oder C diese exklusiven Übertragungsrechte tangieren. Jetzt kannst du formal darauf bestehen, dass der Rechteinhaber dies gegenüber dem deutschen Sender geltend machen muss und nicht der übertragende Sender in Land A ... an der Problematik der unverschlüsselten Satellitenausstrahlung ändert dies gar nichts.nicht die ÖR - die Rechte gesichert hat, sondern dieser arabische Heuschreckensender, der sich immer weiter ausbreitet.
Ein Armutszeugnis, dass Sender untereinander um Marktanteile und Senderechte kämpfen und ein neuer Marktteilnehmer sich dank seiner Finanzkraft Sportrechte sichert? Na klar ... -
Meines Erachtens ist es ein Unding, dass ein polnischer Sender es "untersagen" kann, dass Spiele in Deutschland im Free TV gezeigt werden...wo kommen wir denn da hin? es sollte möglich sein das rechtlich so zu klären, dass ein ausländischer Sender sich nicht in die Art der Berichterstattung bei uns "einmischen" kann...
Kein ausländischer Sender kann untersagen, ob und wie Spiele in Deutschland ausgestrahlt werden. Aber er kann verhindern, dass deutsche Sender ein Signal ausstrahlen, das in Polen empfangen werden kann und damit die erworbenen nationalen Ausstrahlungsechte dieses Senders tangiert. Es liegt an ARD und ZDF (oder anderen interessierten Sender) ihre Ausstrahlung anzupassen. Aber diese Problemtatik wurden im Rahmen der Wm 2015 eigentlich schon zur Genüge diskutiert.Da übrigens beIN Sports die Übertragungsrechte an der EM 2016 und 2018 u.a. für Frankreich und die arabische Region besitzt, dürfte auch diese sich wieder gegen eine unverschlüsselte Übertragung von ARD und ZDF via Satellit stellen.
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SG Flensburg-Handewitt - TBV Lemgo
Frisch Auf Göppingen - Füchse Berlin
TSV Hannover-Burgdorf - VfL Gummersbach
TuS N-Lübbecke - SC DHfK Leipzig
Bergischer HC 06 - HSV Hamburg
ThSV Eisenach - TVB 1898 Stuttgart
SC Magdeburg - MT Melsungen
Rhein-Neckar Löwen - HSG Wetzlar
THW Kiel - HBW Balingen-Weilstetten