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Beiträge von Arcosh
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Rune Dahmke ist doch auch so eine Mischung aus Testballon und Zuschauerattraktion um in Kiel nicht vor komplett leeren Rängen zu spielen. Mit seinen bisherigen Spielen hat er (ähnlich wie Jannik Kohlbacher) sein handballerisches Potential gezeigt, aber wird erst noch seine Konstanz und seine Anpassungsfähgkeit an eine andere Mannschaft/andere Mitspieler unter Beweis stellen müssen.
In den bedeutungslosen Testspielen beim Supercup muss der Bundestrainer den Spagat schaffen, dass sich einerseits seine Stammmannschaft einspielt und andererseits neue Perspektivspieler im Kreis der Nationalmannschaft getestet werden. Daher muss die Anzahl der Neulinge zwangsläufig begrenzt werden.
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Mir ist bewusst, dass es dir in deinem Beitrag um die Entwicklung des Kaders im Gesamten geht ... aber dennoch pickst du explizit den "hochgelobten Junioren-Nationalspieler heraus, der sich meiner Meinung nach am wenigsten als Beispiel für deine Argumentation eignet.
Die letzte Saison ist in meinen Augen nicht bloß "absolut normal und dem Kader angemessen verlaufen", sondern hat meine Erwartungen übertroffen. Der VfL Gummersbach hatte die zweitjüngste Mannschaft der Bundesliga mit fünf Neuzugänge von denen keiner über langjährige Erstligaerfahrung verfügte. Daraus eine funktionierende Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der 1. Bundesliga zu formen ist kein Selbstläufer. Wer zurecht auf die Niederlagen gegen die Austeiger in der letzten Saison hinweist, sollte aber auch nicht die Siege gegen Magdeburg, Berlin oder Melsungen verschweigen, die keinesfalls selbstverständlich waren. Natürlich darf (und soll) man eine Weiterentwicklung erwarten, aber diese bemisst sich nicht an einzelnen Spielen.
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[...]Genauso wie die Tatsache, dass man von hoch dekorierten Junioren-Nationalspielern erwartet, dass sie mit jeder Saison Bundesligaerfahrung, besser werden. [...]
Falls du damit Simon Ernst meinst, dann muss die Fokussierung auf alles Negative schon groß sein um die positive Entwicklung bei ihm zu übersehen. Bereits letzte Saison war Simon Ernst eine der wichtigen Säulen im Abwerhrspiel des VfL Gummersbach und bekommt zunehmend Anteile in der Offensive, die er zu nutzen weiß, -
THW Kiel - ThSV Eisenach
HBW Balingen-Weilstetten - Rhein-Neckar Löwen
HSG Wetzlar - Bergischer HC 06
Füchse Berlin - TSV Hannover-Burgdorf
HSV Hamburg - TuS N-Lübbecke
VfL Gummersbach - SG Flensburg-Handewitt
MT Melsungen - TBV Lemgo
TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg
SC DHfK Leipzig - Frisch Auf Göppingen -
Santos ist ein junger, hungriger Spieler. [...] In Gummersbach muss Santos auch die meiste Zeit durchspielen. Da hat man nach 3 Jahren vielleicht auch nicht mehr so Lust drauf.
Ein junger, hungriger Spieler, der aber keine Lust mehr hat (durch) zu spielen? Das ist nicht nur im Allgemeinen eher widersprüchlich sondern trifft im Speziellen auf Raul Santos nicht zu. -
Ich kann am Verhalten der Rhein-Neckar Löwen nichts Verwerfliches erkennen bzw. habe dies bereits vor anderthalb Jahren als der neue Modus diskutiert wurde so ähnlich vorgeschlagen. Primäres Ziel der Champions-League oder Bundesliga ist es nicht jedes einzelne Spiel zu gewinnen sondern im Rahmen des Spielmodus zur besten Mannschaft gekürt zu werden. Während in der Handball Bundesliga jedes der 34 Spiele in gleichem Maß in die Endabrechnung eingeht, können in der Champions-League einzelne Spiele abgeschenkt werden ohne oder nur mit geringem Einfluss auf den weiteren Verlauf des Wettbewerbes. Schuld daran sind nicht die Vereine sondern der Veranstalter der den Modus vorgibt.
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Schade, dass es bei den HBL-Übertragungen keinen Schiri-Experten wie neuerdings Frank Wenz bei Sky gibt. Es gibt des Öfteren Szenen bei denen mich die Meinung eines Schiedsrichters interessieren würde.
Eine Rubrik "Pfiff der Woche" wäre vielleicht eine Idee für Handball-World.com, Kreis ab und/oder 7Meter -
Warum gab es zum Schluss eigentlich keinen 7-meter?
... weil die Schiedsrichter das harte Foul von Drago Vukovic "nur" als eine Zwei-Minuten-Strafe und nicht als Grund für eine Disqualifikation mit Bericht gesehen haben. Kann man durchaus drüber diskutieren .... -
@topha:
Der entscheidende Punkt ist, dass Momir Ilic beim Versuch seinen Gegenspieler zu blocken nicht einfach gerade hochspringt und passiv bleibt, sondern sich auf den Gegenspieler zu bewegt und dadurch den Körperkontakt auslöst. Bleibt er hinten und der Gegenspieler springt in ihn hinein, so wäre auf Offensivfoul zu entscheiden. -
Auf Handball-Planet wird über das Foul/ die Rote Karte von Ilic berichtet unter der Überschrift "Ballet oder Handball". Zugegebenermaßen ist der Gegenspieler ungünstig aufgekommen, aber eine Absicht konnte ich nicht erkennen. Wahrscheinlich hätte es nichtmal einen Freiwurf gegeben, wenn er nicht so gefallen wäre. Was denkt ihr?
BALLET OR HANDBALL: Momir Ilic sent-off in Zagreb... | Handball Planet
Selbstverständlich kann man in der Situation die Rote Karte zeigen! Momir Ilic ist nicht der Typ der eine Verletzung seines Gegenspielers leichtfertig in Kauf nimmt, aber im Handball ist der Vorsatz keine Voraussetzung für eine Disqualifikation. Die reine Gesundheitsgefährdung reicht aus und (auch wenn es mir persönlich missfällt) die Auswirkungen des Fouls sind im Handball tatsächlich ein Entscheidungskriterium.ZitatAlles anzeigenRegelwidrigkeiten, die mit einer Disqualifikation zu ahnden sind
8:5 Ein Spieler, der seinen Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6a). Die hohe Intensität der Regelwidrigkeit oder die Tatsache, dass diese den Gegenspieler unvorbereitet trifft und er sich deshalb nicht schützen kann, machen die besondere Gefahr aus (siehe nachstehenden Kommentar zu Regel 8:5).
Neben den in Regel 8:3 und 8:4 angegebenen Merkmalen gelten folgende Entscheidungskriterien:
a) der tatsächliche Verlust der Körperkontrolle im Lauf oder Sprung oder während einer Wurfaktion
[...]
Kommentar:
Auch Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, wenn der Spieler sich im Sprung oder im Lauf befindet und nicht in der Lage ist, sich zu schützen.In diesem Fall ist die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontakts maßgebend für die Beurteilung, ob auf Disqualifikation zu entscheiden ist.
Das führt in der Praxis dazu, dass einige Spieler nur zu gerne mehr oder weniger kontrolliert auf dem Rücken landen um die Zeitstrafe für den Gegenspieler zu erwirken. Spieler mit guter Körperkontrolle werden dadurch benachteiligt bzw. zum effektreichen Fallen genötigt. Mag jeder selber entscheiden ob er dies gutheißt oder gestandene 2m/100kg-Spieler in Marienkäfer-Stellung für eine Fehlentwicklung im modernen Handball hält.Im vorliegenden Fall ist die Rote karte meiner Meinung nach vollkommen berechtigt gewesen. Werden die Rene-Toft-Hansen-Versteher aber vielleicht anders sehen. (#Aufschrei in 3 ... 2 ... 1 ...
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Ja, die Rhein-Neckar Löwen sind derzeit eine der besten europäischen Handballmannschaften. Aber das ist doch überhaupt nicht der Punkt bzgl. Uwe Gensheimers Aussage. Bei der SG Kronau-Östringen/Rhein Neckar Löwen ist Uwe Gensheimer zum Profi geworden, hat sich handballerisch enorm entwickelt und wurde ein sehr guter Linksaußen mit enormen Wurfrepertoire. Er ist parallel zur sportlichen Entwicklung des Vereins quasi mitgewachsen und kann tatsächlich stolz darauf sein, was er zur Entwicklung des Vereins beigesteuert hat. Das ist eine jedoch komplett andere Situation als wenn ein Verein einen Spieler gezielt kontaktiert um ihn zur Verstärkung einer Mannschaft anzuwerben. Wieso sollte ihn dies nicht stolz machen in Bezug auf das was er geleistet hat um an diesen Punkt zu gelangen?
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"Ich bin sehr stolz darauf, zu Paris Saiont-Germain zu kommen." Auf was genau kann man da stolz sein? Tradition? Fans? hmmmm
Stolz darauf, dass er es mit seinen sportlichen Leistungen geschafft hat Angebote von den großen europäischen Mannschaften zu erhalten. Stolz darauf, dass ein mit internationalen Stars bestückter Verein ihn in seinem Kader haben will. Stolz darauf, dass ein sehr erfolgreiches Trainergespann ihn für die richtige Verstärkung hält.Unabhängig davon: Wieso sollte man auf die Tradition fremder Vereine stolz sein zu denen man keinerlei Beitrag geleistet hat? Das klingt nach der typischen Ultras-Denkweise, die glaube irgendeine Form von Tradition zu bewahren, die sie selber nur vom Hörensagen kennen. Fans anderer Vereine abzuwerten, bloß weil sie zahlenmäßig weniger sind passt da auch hervorragend ins Bild.
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Das Archiv von Handballinfo.de führt Eintracht Hildesheim in der Saison 1968/69 mit einer Saisonbilanz von 0:28 Punkten.
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Mark Bult hat diese Saison die Rückennnummer gewechselt, weil durch Andreas Heymes Wechsel nach Ferndorf die #21 frei geworden ist. Das hätte der Livescout natürlich anhand der Mannschaftsaufstellung vor dem Spiel erkennen können ...
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Die rote Karte für RTH war in meinen Augen auch ein Witz. Mahe hat den Kopf beim Kreuzen so weit unten, wie es sein Trainer zu besten Zeiten kaum geschafft hat. Natürlich muß Toft da die Hände weglziehen, wenn er sieht, daß da ein Kopf angeflogen kommt. Aber das ist das maximal ungeschickt und ohne Diskussionen eine 2min-Strafe. Aber Absicht und rot ist schon etwas hart. Aufgrund der Spielzeit aber auch nicht mehr entscheidend.
Für mich war es schon im Livebild eine deutliche Disqualifikation nach 8:5b) ["eine besonders aggressive Aktion gegen einen Körperteil des Gegenspielers, insbesondere gegen Gesicht, Hals oder Nacken"]. Da braucht es gar keine Absicht von Rene Toft Hansen. Hätten die Schiedsrichter eine Absicht erkannt, wäre eine Disqualifikation mit Bericht die Konsequenz gewesen. In Anbetracht des Spielstandes und der Spielzeit eine vollkommen überflüssige Aktion ... für die bloß eine Rote Karte fast schon lächerlich wenig Bestrafung ist. Aber im Vergleich zur Bundesliga hatten die Schiedsrichter wenigstens die Erfahrung und den Mumm nicht jedes Lamentieren, Aufschreien und Fallenlassen des Herrn Toft Hansen mit einem Pfiff zu seinen Gunsten zu belohnen. Wunderbar auch seine Einlage als er im Gerangel am Kreis mit Kentin Mahe zuerst von hinten auf den Flensburger aufläuft um dann zu Boden zu sinken und sich die Hände vors Gesicht zu halten. Eine echte Leitfigur als Kapitän an der Förde ...
Abgesehen von den Zeitstrafen, die nur gegeben wurden weil der Gegenspieler am Boden liegen blieb, hat mir die Spielleitung sehr gut gefallen. Die Schiedsrichter hatten eine klare Linie und auf beiden Seiten mit gleichem Maß gepfiffen.
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@Acrosh
Wetzlar hat eine 5-1-1-Bilanz aus den letzten sieben Heimspielen gegen Magdeburg. Es waren in der Zeit immer knappe Spiele. Da kann man auch gut und gerne mal von einem Heimsieg träumen.
Glückwunsch an die HSG Wetzlar. Da lag ich wohl gründlich daneben. -
Philipp Pöter ist mit der HSG Düsseldorf (2009), dem TuSEM Essen (2012) und dem SC DHfK Leipzig (2014) bereits dreimal der Aufstieg aus der 2. in die 1. Bundesliga gelungen. Wie sieht er die Entwicklung der 2. Bundesliga in Bezug auf das sportliche Niveau und die Professionalität? Ist der Aufstieg schwieriger geworden?
Da Philipp Pöter mit TuSEM Essen den Aufstieg in die und den direkten Wiederabstieg aus der 1. Bundesliga erlebt hat, würde mich interessieren worin er die Unterschiede zwischen dem TuSEM Essen und dem SC DHfK Leipzig sieht und weshalb seiner Meinung nach die Leipziger den klassenerhalt schaffen könnten.
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Nö, überhaupt nicht. Aber ein Plan B in der Hinterhand kann nicht schaden, oder?

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Hey,
BittenfeldStuttgart,wir haben Euch letzte Saison Jörg Lützelberger gegeben, damit ihr den Aufstieg eintütet, und jetzt gebt ihr uns die Punkte? Wäre doch nur fair

