Beiträge von Arcosh

    Zur Not Ludvig Hallbäck auf RL, Kay Smits auf RM, Teitur Einarsson auf RR und Lukas Blohme auf RA. Kentin Mahe und Miro Schluroff als Entlastung.

    Oder Sigurdsson macht aus der Not eine Tugend und spielt (phasenweise) mit zwei Kreisläufern und hochstehenden Außen. Auf der Kreisläuferposition hat der VfL Gummersbach mit Ellidi Vidarsson und Kristjan Horzen ausreichend Qualität und beide könnten Sperren für Durchbrüche des dann kleinen VfL-Rückraums stellen.

    Coupe de France:

    Gestern Abend haben sich im Halbfinale des französischen Pokalwettbewerbes HBC Nantes (35:30 in Nimes) und Montpellier HB (39:35 gegen Paris St. Germain) für das Endspiel am 23. Mai in der Accor Arena in Paris qualifiziert. Rekordsieger Montpellier könnte seinen 15. Titel gewinnen.

    Für Paris St. Germain ist eine Woche nach dem deutlichen Aus in der EHF Champions-League nun der nächste Wettbewerb vorzeitig beendet. Zwar hat Paris elfmal in Folge die französische Meisterschaft gewonnen, aber der letzte Triumph im Coupe de France war im Jahr 2022. Der ab kommender Saison eingeführte Play-Off-Modus um die Meisterschaft LNH dürfte ihnen nicht unbedingt zu Gute kommen.

    Und unklar ist, ob bei einem Pokalfinale mit zwei über die Liga qualifizierten Klubs der EL-Platz auf den den Dritten des Pokals oder auf die Liga überginge.

    Zumindest der letzte Punkt ist geklärt, war aber in den vergangenen Jahren auch schon so geregelt.

    Zitat

    Europapokalqualifikation
    Deutschland verfügt über fünf fixe Plätze in den europäischen Wettbewerben (Champions League und European League). Der fünfte Europapokalplatz ist für den Pokalsieger reserviert. Sollte der Pokalsieger sich über die Liga für die Champions League qualifizieren, rückt der Verlierer des Pokalfinales nach in die European League. Sollte dieser sich ebenfalls auf anderem Wege für die Champions League oder die European League qualifiziert haben, geht der fünfte Europapokalplatz an den Fünftplatzierten der DAIKIN HBL. Der Sieger des Spiels um Platz drei beim Lidl Final4 2026 qualifiziert sich nicht für den Europapokal. [...]

    Irgendwie ist das alles verquer. Inklusive Viertelfinale gibt es zweimal eine zweimal 5 Minuten Verlängerung, und dann 7 m werfen. Im Halbfinale und Finale gibt es einmal zweimal 5 Minuten und dann 7 m werfen, und im Spiel um Platz 3 gibt es sogar nur 7 m werfen. Handball ist echt nur was für absolute Nerds.

    Die "Gefahr" einer doppelten Verlängerung ist Gift für den Zeitplan bei einem Final Four mit zwei aufeinanderfolgenden Spielen an einem Tag. Bei den geplanten 3 Stunden zwischen dem Anwurf des ersten und des zweiten Halbfinales entsteht im Idealfall, d.h. das erste Halbfinale ist nach 60 Spielminuten beendet, ca. eine Stunde Leerlauf bis zum Vorprogramm des zweiten Halbfinales. Das reicht um zur Not eine Verlängerung und ein Siebenmeterwerfen einzuschieben, aber bei zweifacher Verlängerung müsste wohl ein größerer Abstand zwischen den Spielen vorgesehen werden und das hieße Leerlauf für die Zuschauer, falls es (was der Regelfall ist) nicht zur Verlängerung kommen sollte.

    Zudem wäre die Mehrbelastung eines Finalisten, der am Samstagabend 80 Minuten spielen musste, gegenüber einem Finalisten, der nach 60 Minuten als Sieger feststand, gravierend, wenn 20 Stunden später bereits das Finale ansteht. Insofern finde ich einmalige Verlängerung mit anschließendem Siebenmeterwerfen einen sinnvollen Kompromiss.

    RK Partizan verpflichtet Vlad Kulesh


    Zudem Berichten Serbische Medien, dass Yannick Green (PSG) zu Partizan wechseln soll.

    (Er hat aber bei bereits bei HOJ unterschrieben).

    HØJ steht nach zwei Niederlagen in der Abstiegsrunde bereits mit einem Bein in einer Relegationsrunde gegen einen Zweitligisten um den Verbleib in der 1. Liga und ich gehe davon aus, dass die wenigsten Neuverpflichtungen von HØJ einen für die zweite dänische Liga gültigen Vertrag haben werden bzw. dass HØJ im Falle eines Abstieges die notwendige wirtschaftlichen Voraussetzungen hätte die Spieler zu halten.

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    Und schon ist es wieder ein Gerücht auf Basis der SportBild 😅

    RTH handball germany kannst du dies bestätigen?

    Meiner Meinung nach müssen die Recken jetzt All-in gehen und versuchen Renars Uscins für zwei weitere Jahre in Hannover zu halten. Renars Uscins' Plan A nach Flensburg zu wechseln scheint sich zerschlagen zu haben, weil man dort lieber viel Geld für ein anderes Talent ohne Bundesligaerfahrung ausgeben möchte. Das eröffnet die Möglichkeit für Hannover ihm eine kurzfristige Perspektive in Niedersachsen aufzuzeigen, ehe er dann in zwei Jahren bei einem Topverein in der HBL einen Kaderplatz bekommen könnte.

    Gegenüber Paris St. Germain und der LNH sollte Hannover meiner Meinung nach ein adäquates Angebot schnüren können. Schwieriger könnte es werden, falls er gemeinsam mit Justus Fischer in Kiel beim Aufbau einer neuen, erfolgreicheren Mannschaft mithelfen will. Da allerdings Justus Fischers Bekenntnis zum THW Kiel dem Vernehmen nach aufgrund von Vertragsklauseln hinterfragt werden darf, sehe ich auch hier noch Chancen für Hannover.

    Ganz eigennützig (für den eigenen Mehrwert als Zuschauer in der Halle und hinsichtlich des folgenden HBL-Spiels gegen den VfL Gummersbach) wünsche ich den Füchsen Berlin am Wochenende zwei Spiele inklusive Verlängerung.

    Und wieso verteufelt ihr dann immer den VB ?

    Er scheint ja zu funktionieren, nur die Schiedsrichter bekommen es manchmal nicht hin. Also bitte das Schiedsrichterwesen angehen und nicht den VB an sich

    Wann und wo habe ich denn den Videobeweis an sich verteufelt? Meine Kritik richtet sich gegen einzelne Richtlinien der HBL und meist gegen die Nutzung seitens der Schiedsrichter.

    Grundsätzlich habe ich an Entscheidungen per Videobeweis einen höheren Anspruch auf Richtigkeit als an Entscheidungen, die direkt auf dem Spielfeld getroffen werden. Es darf meiner Meinung nach erwartet werden, dass sich Bundesliga-Schiedsrichter mit den technischen Gegebenheit, ihrem Funktionsumfang und ihren Grenzen auseinandersetzen bzw. durch den DHB darin umfassend geschult werden, um dieses Hilfsmittel vollumfänglich und sicher anwenden zu können. Menschen machen Fehler, aber qualifizierte und ausgebildete Menschen müssen im Stande sein im Normalfall acht (und in Ausnahmen bis zu 11) Kameraperspektiven zu kennen und einzuschätzen, welche zur Beurteilung der Spielszene relevant sind. Insbesondere bei dem nicht-gegebenen Tor muss doch einfach klar sein, dass eine Torlinienkamera die erste Wahl sein sollte.

    Ich sehe auch nicht wieso der Handball-Sport bezgl. der Beurteilung von Spielszenen ein Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Komplexität haben sollte im Vergleich z.B. zum Basketball oder Eishockey.

    Dann gehen sie raus, sehen zwei völlig unklare Bilder, ändern dann ihre eigene Wahrnehmen ab - und verzichten freiwillig auf alle anderen Perspektiven (u.a. auf die völlig naheliegende Torlinienkamera)???

    Sorry, aber da weigern sich sowohl mein gesunder Menschenverstand als auch mein Gefühl für‘s Schiedsrichterwesen, das so zu glauben.

    Ich glaube das sofort. Nach meiner Einschätzung lag bei den wenigsten Videobeweis-Fehlentscheidungen ein technischer Fehler vor, sondern meistens war es ein Fehler seitens der Schiedsrichter.

    Im Idealfall verteidigen wir den zweiten Platz und brauchen nicht auf diese seltsame Geschichte mit dem dritten Platz hoffen. Den dürfte in dem Fall gerne Gummersbach holen…🤾‍♂️🤗

    Der zweite Platz ist hinsichtlich der Champions-League-Teilnahme nicht weniger "seltsam" als der dritte Platz.

    Der Videobeweis sollte die Schiedsrichter unterstützen und ihnen bei schwierig zu beurteilenden Szenen Sicherheit geben. In der Praxis ist aber genau das Gegenteil der Fall, denn immer wieder sind die Schiedsrichter damit überfordert zu antizipieren, welche Kameraperspektive ihnen den für die Spielszene relevanten Blickewinkel liefern könnte. Dann sehen Sie Videoaufnahmen, die Ihnen bei der Entscheidungsfindung nicht helfen und lassen sich dadurch komplett verunsichern. Dabei hätten bei dem Tor in Melsungen schon Handballsachverstand und Erfahrung genügt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Der Wurf aus dem Rückraum wurde von einer Position zwischen den beiden Pfosten abgegeben. Wäre er am Torpfosten außen vorbeigegangen, dann hätte er das Tornetz nie berührt, sondern wäre direkt auf die LED-Bande getroffen. Aber vor lauter Video vor- und zurückspulen und zunehmend verunsichert Blickwinkel auswählen, bleibt kein Platz für den gesunden Menschenverstand.


    Ich finde dazu passt auch dieses Reel von Fußball-Schiedsrichter Aytekin, der trotz seiner ganzen Erfahrung mit den Formslitäten bei der Durchführung des VAR durcheinander kommt:

    Deniz Aytekin: "Hier ist alles schiefgelaufen"

    Dem Einspruch wird höchstwahrscheinlich nicht stattgegeben werden, denn einerseits definiert die HBL ihre Entscheidungen auf Basis des Videobeweis per se als Tatsachenentscheidung und zum anderen fehlt das Attribut "spielentscheidend".


    Dennoch ist der Einspruch von GWD Minden richtig und wichtig. Einerseits muss der Verein jede noch so geringe Chance auf ein Wiederholungsspiel wahren und zum anderen bringt es das Kollektivversagen der Offiziellen in eine breitere Öffentlichkeit und erforderte sogar vom DHB ein Statement.

    Zum wiederholten Mal stehen ausgerechnet bei möglichen Entscheidungen zu Ungunsten der Heimmannschaft nicht die geeigneten Bilder für das Instant Replay zur Verfügung.

    Die HBL macht sich mit ihren technischen Lösungen lächerlich und wird es auch diesmal durch Schweigen aussitzen.

    Geändert hat sich die mediale Präsenz und damit einhergehend die Sichtbarkeit von Fehlentscheidungen und die Berichterstattung darüber. Ob die Schiedsrichterleistungen objektiv und messbar in den letzten zwei bis drei Jahren schlechter geworden sind, würde ich so nicht unbedingt bestätigen.

    Das "eigentlich" bezieht sich auf die Vorkenntnisse des Lesers. Der Artikel enthält keine neuen Informationen und diejenigen die sich in den letzten Wochen mit der Thematik befasst haben wissen das alles bereits. Wer hingegen die Diskussion um die EHF Champions-League bislang nicht oder nicht so intensiv verfolgt - zum Beispiel weil es für Fans von Lemgo oder Gummersbach in den letzten Jahren wenig Relevanz hatte, für den ist es eine gut geschriebene Zusammenfassung - auch wenn mir persönlich zu viel Skepsis mitschwingt, dass am Ende nicht die nationalen, sportlichen Erfolge das primäre Kriterium für die EHF sein werden und andere Faktoren nachrangig betrachtet werden.

    Es freut mich sehr, dass Ole Pregler in Göppingen mehr Einsatzzeit bekommt bzw. bekommen kann und wieder zu seiner Torgefährlichkeit zurückgefunden hat. Der Tausch zwischen Ole Pregler und Ludvig Hallbäck war für beide Vereine ein Gewinn, denn auch Gummersbach sehe ich mit Ludvig Hallbäck bislang besser aufgestellt als in der Hinrunde mit Ole Pregler.

    "Entscheiden am Ende die Likes auf Instagram?" (über die Startplätze in der CL) bringt die Abstrusität des neuen Quali-Modus auf den Punkt.

    Das ist vor allem eine boulevardeske Verkürzung, die teilweise im Widerspruch zum darauffolgenden Textabschnitt steht. Für die Vergabe der Upgrades war in den vergangenen Jahren eines von fünf (!) Kriterien "Product management and Digital" und die Social-Media-Präsenz ist wiederum nur ein einzelner Teilaspekt dieses Kriteriums. Inwiefern dies "Likes" als Beurteilungsgrundlage berücksichtigt und ist rein spekulativ.

    Zitat

    Product management and Digital

    This criteria awards points by considering the marketing potential of the Advertising Rights, the level of professional organization of the club as well as the level of implementation of the respective requirements of an EHF club competition throughout the season including club’s appearance online and on social media. When it comes to digital media, points are awarded depending on the club’s efforts in the areas of social media, online presence, digital activation and media presentation. A good cooperation with EHF/M departments and a correct implementation of the regulations earn more points.

    Zudem wird im Handball-World.news-Artikel die EHF zitiert: "Der Kriterienkatalog wird gerade überarbeitet und die Anpassungen werden im April von der EHF-Exekutive bestätigt". Ob oder in welchem Umfang Social Media bei der Vergabe der Upgrades für die Saison 2026/27 relevant sein wird, steht also noch gar nicht fest.


    P.S.: nicnamejue:Das ist auch kein "neuer Quali-Modus", sondern die Vergabe von Upgrades für die Champions-League nach den genannten Kriterien ist ein seit Jahren durchgeführter Prozess. Nur war er bislang für die HBL-Teams irrelevant, weil die HBL den zweiten Startplatz auf Basis des Abschneidens in der European League sicher hatte und somit keine Upgrades beantragen musste.