Beiträge von Arcosh

    Ich vermute, man wird dem ThSV Eisenach eine Ausnahmeregelung als Übergangsmaßnahme gewähren, da der Umbau ja bereits vorbereitet wird. Allerdings sollte die Bedingung diesmal nicht an eine Geldstrafe, sondern einen Punktabzug bei Zuwiderhandlung gebunden sein.

    Kompromissbereitschaft? Tausche Anfeuerung gegen Amnestie für Straftaten, oder wie?

    Das grundsätzliche Fehldenken in deiner Argumentation ist der Ansatz, dass es Stimmung in der Halle und Choreografien nur in Kombination mit gewaltbereiten Menschen geben könne. Niemand hindert die Flensburger Ultras oder andere Fanclubs und Zuschauer daran ihren Lieblingsvereine lautstark und kreativ zu unterstützen und in der Emotionalität darf auch der ein oder andere unpassende Ruf rausrutschen. Aber wiederholte (!) Gewalt gegen Zuschauer hat damit überhaupt gar nichts zu tun. Das sind zwei völlig unabhängige Vorgänge, die weder miteinander vermischt noch gegeneinander aufgerecht werden dürfen.

    Wenn die Flensburger Ultras die SG untestützen wollen, dann trennen sie sich von Personen die diese Gruppe missbrauchen um maskiert/anonymisiert ihr unsoziales Verhalten und Ego auszuleben. Stellen sich die Ultras jedoch weiterhin vor in der Halle gewalttätige Personen in ihren eigenen Reihen, dann musss die SG Flensburg-Handewitt handeln!

    Stand an anderer Stelle. Finde das Hallenverbot trotzdem richtig, sofern es bis Saisonende geht. Alles darüber hinaus wäre für so etwas unverhältnismäßig. Die Ultras sollten sich jetzt mit dem Verein aussprechen und mehr in Dialog treten.


    Wenn du dich in einer Disco prügeln oder im Supermarkt etwas einstecken würdest, dann bekämst du mit Sicherheit nicht bloß ein Hausverbot für zwei oder drei Monate. Einen Verein der Körperverletzungen in seiner Halle billligen würde, würde ich z.B. als Sponsor nicht länger unterstützen ...


    Die Ultras hatten mehr als eine Gelegenheit intern auszusortieren, Da dies nicht geschehen ist und sie Körperverletzugen sogar in ihrem Newsletter relativieren und tolerieren, sollte die SG Flensburg-handewitt darüber nachdenken ob sie derartigen Support in ihrer Halle weiterhin will.

    @Baden68:
    Deine Fragen klingen so als sei es eine alleinige Entscheidung des VfL Gummersbach gewesen. Ich vermute weiter die HBL in Person von Frank Bohmann als Kopf hinter dieser Idee.

    Sehe ich das richtig, das die Quali zum EHF CUp auch rechnerisch nicht mehr möglich ist? Nur mal angenommen, dass Kiel die CL gewinnt. Bringt das nicht einen weiteren Startplatz für die internationalen Wettbewerbe?


    Ein möglicher Champions-League-Sieg bringt keinen zusätzlichen Startplatz für die Bundesliga, aber rechnerisch wären für die HSG Wetzlar noch bis zu 40 Punkte und Platz 5 inklusive EHF-Pokal-Teilnahme möglich. Mal abgesehen davon, dass diese Chance eher theoretischer Natur ist, sollte die HSG meiner Meinung nach bei der aktuellen Kaderplanung nächste Saison froh sein sich auf die Bundesliga und den Klassenerhalt konzentrieren zu können.

    Den DHB-Pokal gewinnt man mit einer handvoll guter Spiele ... während in der Bundesliga die Konstanz zählt und Flensburg dort den Titeln hinterher läuft. Mal sehen ob die anderen Nordvereine es auch ohne den weltbesten Trainer aller Zeiten schaffen ihr Leistungsvermögen gegen den Abstiegskandidaten Lemgo abzurufen.

    Da der Titelverteidiger im EHF-Pokal ein Startrecht für die kommende Saison erhält, wird die HBL (mindestens) sechs Vereine in europäische Wettbewerbe entsenden. (Offiziell: 2x Champions-League, 4x EHF-Pokal)


    Du hast doch sicher die Portraitschilder von 2011 noch im Keller liegen, oder? ;)


    Ja, die liegen noch in irgendeinem Keller oder einer Garage ... abzüglich des Deckarm-Plakates, dass wir noch in der Halle verkauft haben ;)


    Die uralte Dortmunder Westfalenhalle ist für den Handball noch weniger geeignet als die Eugen-Haas-Halle und das Spiel zum 150-jährigen Vereinsjubiläum hat gezeigt, dass es in Dortmund selbst keinerlei Zuschauerinteresse am VfL Gummersbach oder dem THW Kiel gab und so beide Mannschaften vor einer kaum halbvollen Halle mit von außerhalb angereisten Fans spielten. Der BHC hat vorgemacht wie es in der Kölnarena funktioniert, aber die Bohmann'schen Gedankengänge sind leider selten rational nachvollziehbar. Schade, dass Frank Flatten und der VfL Gummersbach sich auf diese Hirngespinste eingelassen haben. Fehlt eigentlich nur noch, dass parallel Borussia Dortmund spielen würde ...

    Ich denke "Tradition" ist in erster Linie der subjektiven Erfahrung geschuldet. Die Bundesligavereine mit denen ich als Junge groß geworden sind und die für mich damit "schon immer" zur Bundesliga gehört haben, verbinde ich mit dem Prädikat Traditionsverein. Damit blende ich natürlich den Großteil der deutschen Handball-Geschichte aus und obwohl ich aus Büchern von den Meisterschaften, Europapokalsiege und große Mannschaften der 60er und 70er Jahre weiß, haben sie für mich einfach nicht denselben emotionalen Stellenwert wie Handball-Ereignisse die ich selber miterlebt habe.

    Aus der Perperktive eines 13 jährigen C-Jugendspielers können Vereine wie der HSV Hamburg oder die Rhein-Neckar-Löwen "Traditionsvereine" sein, während er den TV Großwallstadt wohlmöglich gar nicht kennt.

    Die erste Halbzeit war großartiger Mannschaftshandball des VfL Gummersbach mit einem Lichtlein in überragender Form gegen Kieler Individualisten. Die Führung war hochverdient und hätte noch deutlicher ausfallen können, wenn die Abpraller nicht immerzu bei den Kieler Spielern gelandet wären. Leider haben dem THW fünf starke Minuten bzw. ein Gummersbacher Totalversagen nach der Halbzeitpause grereicht um die Gastgeber mit Gegnstößen zu überrennen und das Spiel von 16:13 auf 16:20 zu drehen.

    In den letzten zwei Minuten hat der VfL Gummersbach dann leider ein zu hohes Endergebnis kassiert. Gefreut hat der erste Bundesligaeinsatz und direkt das erste Bundesligator von Akademiespieler Maximilian Jäger, der letzte Saison noch in der B-Jugend spielte.

    @nosp52;
    Die Auslegung des passiven Spiel ist diskusionsfähig. Ich habe hier dargelegt, wieso meiner Meinung nach die Regelanwendung der Schiedsrichter korrekt war. Flensburg hat die Angreifer der Rhein-Neckar Löwen zwar immer wieder fest gemacht, aber größtenteils vor sich gehalten. Die Löwen haben es nicht geschafft durch Bewegung ohne Ball Freiräume und Bewegungsvorsprung zu erreichen. Daher war das passive Spiel regelkonform und die gute Abwehrleistung der Flesburger wurde belohnt.

    Die 10:1-Entscheidungen zuungunsten der Rhein-Neckar Löwen darfst du gerne im Detail ausführen um eine echte Diskussionsgrundlage zu schaffen.


    Ebenso wie die Flensburger jahrelang (zurecht) mit dem Image des ewigen Zweiten umgehen mussten, müssen die Rhein-Neckar Löwen sich damit auseinandersetzen, dass sie in den letzten Jahren in vielen wichtigen und engen Spielen am Ende den Sieg aus der hand gegeben haben. Sei es im Meisterschaftsfinale 2014, im Champions-League-Viertelfinale 2014 in Barcelona oder eben im DHB-PokalHalbfiale 2015. Die Liste ließe sich fortsetzen ...

    Über weite Strecken der Saison wäre der HC Erlangen mit der Heimstärke für mich als klarer Favorit ins Spiel gegangen. Der Spielplan hat aber dazu beigetragen, dass der HCE im Kampf um den Klassenerhalt das Feld von hinten aufrollen müsste. Vier bis sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen (Friesenheim (H), Bietigheim (A) und Berlin (H)) scheinen absolut machbar zu sein und dann würde sich die Chance auf ein Endspiel ein Nettelstedt eröffnen. (Gibt es jenseits aller Rivalitäten Schützenhilfe im Mühlenkreisbzw. OWL?) Aber ist die Mannschaft diesem Druck gewachsen? Derweil kann Friesenheim nach erfolgreich erteilter Lizenz für die kommende Spielzeit hoffnungsvoll in die letzten Saisonspiele gehen.

    Meiner Meinung nach wird der Verlierer dieser Partie den Klassenerhalt nicht mehr schaffen und ein Unentschieden würde vor allem Minden und Lemgo freuen.

    Die Frage zu den Eintrittspreisen klar, bzw zur Erhöhung.
    Heyder meinte das 19 % schon mal an Steuern weg gehen und wenn man jeden Bereich rechnet wo man nachbessern muss, bzw diese verbessern muss, bleibt vom Rest abzüglich der Steuern nicht mehr viel über.
    Und man sollte dies nicht als Abzocke sehen, sondern als Mithilfe der Fans und Dauerkartenbesitzer, die Ziele zu erreichen.

    Sollten die geplanten Investitionen in den VIP-Bereich und das Marketing nicht so angelegt sein, dass sie sich selbst refinanzieren?
    (Dass 19% der Preiserhöhung aufgrund der Mehrweitsteuer nicht beim Verein landen ist ja eine absolut neue Erkenntnis. Zahlen muss der Zuschauer sie trotzdem. :nein: )

    Und man ist ja nur auf ca Platz 6 in der 2 Liga was die Preise angehen und wird nächste Saison sicher nach unten rutschen, da die Absteiger aus der 1 Liga ganz sicher höhere Eintrittspreise haben werden.

    Haben etwa alle drei Aufsteiger niedrigere Eintrittspreise?

    Bei diesen 16 Turnieren ist immer min. ein 1 Liga Verein dabei, Coburg hat die Zusage, das ein Turnier der 1 Runde in der HUK Coburg Arena sein wird.

    Da braucht es gar keine spezielle "Zusage" für Coburg, weil alle Vereine auf Platz 1 bis 16 der 2. Bundesliga das Recht zur Ausrichtung des Pokal-Erstrunden-Turniers haben.


    Hoffentlich können Heyder & Co den Sponsoren und neuen VIP-Kunden ihr Produkt genauso blumig verkaufen wie dem Fanstammtisch. :hi:


    Voraussetzung zur Beantragung einer CL-Wildcard ist lediglich die Quali für den EHF- oder Cupwinner-Cup.


    Meines Wissens können Vereine überhaupt keine Wild cards direkt bei der EHF beantragen. Das Recht Vereine für eine Wild card vorzuschlagen obliegt einzig und allein den nationalen Verbänden - sprich dem DHB bzw. der HBF. Daher würde ich nicht der EHF den schwarzen peter zuschieben falls es so kommen würde.


    Und zu diesem Zeitpunkt rollte der Ball im Torraum, deswegen war das Spiel mit Abwurf fortzusetzen.


    Der Ball springt von Stochls Kopf direkt an den Fuß des im Kreis stehenden Abwehrspielers und rollt von dort durch den Torraum ins Tor. Zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung war der Ball also entweder noch in der Luft oder zuvor regelwidrig vom Abwehrspieler gespielt worden. In beiden Fällen müsste die Spielfortsetzung in meinen Augen Freiwurf für Magdeburg sein.

    Wobei ich natürlich verstehen kann, dass die Aufmerksamkeit der Schiedsrichter in der Aktion beim Werfer/Torwart liegt und so das Vergehen des Abwehrspielers unbeobachtet blieb.

    Nun, letztlich kommt es aber darauf an, warum der Angriff keinen "Zug" zum Tor findet...liegt dass daran, dass die Aktionen durch ständiges Foul Spiel der Abwehr unterbunden werden, liegt sicher kein passives Spiel vor...diese Sichtweise sollte "Regionunabhngig" sein


    siehe Internationale Handballregeln, Erläuterung 4: Passives Spiel, B3. Warnzeichen bei zu langen Aufbauphasen. Dort werden explizit "aktive Abwehrhandlungen" als Kriterium für eine zu lange Aufbauphase der angreifenden Mannschaft und daraus resultierendes passives Spiel aufgeführt. Ein weiteres Kriterium sind 1-gegen-1-Aktionen ohne erkennbaren Raumgewinn.

    Findet die angreifende Mannschaft kein spielerisches Mittel gegen die Abwehr außer sich immer wieder festzurennen, dann folgt das passive Vorwarnzeichen.

    Der erste Saisonspieltag der 1. und 2. Bundesliga ist für den 22./23.08.2015 angesetzt. Also sollten alle Mannschaften bereits ihre Vorbereitung abgeschlossen haben. Zudem ist ca. eine Woche vor dem Bundesligastart seit Jahren der übliche Termin für die erste Pokalrunde.

    Reform des DHB-Pokals: 16 "kleine" Final Fours auf dem Weg zum großen REWE Final Four

    Zitat

    [...] Aus vier Lostöpfen werden die Teilnehmer eines Erstrunden-Final-Fours gelost (die Eingruppierung erfolgt nach Tabellenplatz der vorherigen Saison): Im ersten Topf befinden sich die ersten 16 Bundesligisten (Platz 1 - 16). Aus dem zweiten Lostopf kommen die ersten 16 Zweitligisten dazu, welche die Turnierausrichter sein werden. Im dritten Lostopf befinden sich drei Erstligisten (17. - 19.), drei Zweitligisten (17. - 19.), die Erst- und Zweitplatzierten jeder Drittligastaffel sowie DHK Flensborg und die SG Kleenheim als Finalisten des Amateurpokals. Aus dem vierten Lostopf kommen die Dritt- bis Sechstplatzierten jeder Drittigastaffel und komplettieren die Vierergruppe für die „kleinen“ Final Fours in der Runde.

    Aus geografischen Aspekten wird die Auslosung in eine Nord- und eine Südgruppe geteilt, zweite Mannschaften eines Vereins dürfen nicht teilnehmen. Die Zweitligisten aus dem zweiten Lostopf sind zur Turnierausrichtung verpflichtet. Sollte einer trotzdem ablehnen oder die vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht erfüllen können, geht das Veranstaltungsrecht an den Verein in der jeweiligen Gruppe, welcher aus Lostopf 3 kam. Lehnt dieser ebenfalls ab, darf der Klub aus Lostopf 4 Gastgeber sein. Sollte auch dieser verweigern, ist der Bundesligist aus Lostopf 1 zur Ausrichtung verpflichtet. [...]