Die Meldung des ThSV Eisenach liest sich so, dass das Schiedsgericht die Gültigkeit und Rechtmäßigkeit der Hallenstandards bestätigt hat und die juristischen Ansätze der Eisenacher nicht zum Ziel führten. Die HBL hat auf bedingungslose Einhaltung der Hallenstandards bestanden und eine erneute Kompromisslösung abgelehnt. Es wäre äußerst fahrlässig, wenn der ThSV Eisenach sich nicht bereits im Vorfeld mit einem Plan B beschäftigt hätte. Bleibt zu hoffen, dass dieses Verfahren zu einem schnellen Abschluss kommt.
Beiträge von Arcosh
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Nunja, sei es wie es sei, eine Steigerung von Platz 13 auf PLatz 10 ist gabz ok, man sollte das Ganze aber auch nicht zu sehr hochjubeln
Zunächst könnte man argumentieren, dass in Hamburg nur 3 Sekunden zu Platz 8 gefehlt haben (
), aber in Wirklichkeit besteht die Entwicklung nicht in ein paar gewonnenen Tabellenplätzen, sondern dem Durchschreiten des wirtschaftlichen (und eng damit verbunden) sportlichen Tiefpunktes vor zwei Jahren, als der Klassenverbleib zurecht am seidenen Faden hing und selbst der Matchball am letzten Spieltag in eigener Halle noch vergeben wurde. Die drückenden Altlasten wurden merklich verringert, der VfL Gummersbach hat eine junge homogene Mannschaft zusammengestellt die sich in dieser Form einige Jahre gemeinsam weiterentwickeln kann und die neue Arena wurde vom Publikum und Sponsoren sehr positiv aufgenommen. Montagvormittags ist der Handball in Gummersbach wieder ein Gesprächsthema in der Kaffeepause. Das ist der Quantensprung der vergangenen zweieinhalb Jahre - zumal die Mannschaft und der Verein diese Saison auch überregional äußerst positiv wahrgenommen wurden und das reichlich angekrazte Image verbessert werden konnte. -
Irgendwie ist jede Woche ein Shootout dabei...
Du meinst einen Shutout ... wobei der Begriff bei Sportarten ohne Torhüter irgendwie nur bedingt passt. Shootout ist das Elfmeter- oder Penaltyschießen. -
Momir Ilic soll gegenüber Balkan-Handball.com seinen Verbleib bei Veszprem bestätigt haben. Das große europäische Rückraum-Wechsel-Karussell will nicht so recht in Gang kommen.
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Warum wird dann ausgeschlossen, dass Kroatien mit Polen in einer Gruppe in Krakau spielt?
Wie üblich wird es be der EM in Polen Tagesticket geben. Die polnischen Fans werden die Arena in Krakau füllen und die Veranstalter hoffen mit Kroatien als festem Team in Katowice auch dort für eine hohe Auslastung zu sorgen. Das ist ja gerade der Sinn beim festen Setzen von vier Mannschaften für die vier Spielorte. -
Zitat
"Die Wildcard bei den Männern hat geholfen, weil ein Konzept dahinterstand. Wenn wir bei den Frauen das gleiche vorweisen können, dann würden wir eine Wildcard beantragen. Ich finde, eine Wildcard muss sich lohnen und man muss sie sich dahingehend verdienen, dass ein Konzept dahinter stehen muss", sagte Hanning, der zugleich aber betonte, über das Prozedere nicht Bescheid zu wissen.
Quelle: Handball-World.com
Der DHB-Vizepräsident Leistungsport hat sich bislang nicht mit dem Prozedere befasst? Es geht um die mögliche WM- und Olympiaqualifikation der Nationalmannschaft. Kann man sein Desinteresse am Frauenhandball noch deutlicher zum Ausdruck bringen?
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Nun, lag denn diese Genehmigung der Mitgliederversammlung überhaupt vor? (wenns ne richtige Abstimmung der Mitrgliedsvereine gegeben hätte, wäre es wahrscheinlich schon längst publiziert worden); ..." was bedeutet eigentlich "einstweilen" in dem Kontext des Falles??; War denn überhaupt 'Dringlichkeit' gegeben? (das mit den 19 Vereinen war doch schon 6 Wochen bekannt)
Alles Spekulation. Ebensowenig habe ich bislang von Seiten GWD Mindens eine Erklärung gelesen, dass es keine Entscheidung seitens der Mitgliederversammlung gegeben habe oder, dass GWD Minden der beschlossenen Änderung widersprochen habe.Sofern die Entscheidung zur Änderung in Absprache mit der Mitgliederversammlung getroffen wurde, dann war eine Veröffentlichung vor Saisonbeginn vollkommen ausreichend. Egal ob zwei Tage oder zwei Wochen vorher. Es dürfte doch allgemeiner Konsens unter den Vereinen gewesen sein, dass die 19er Liga nur ein Ausnahmefall sein kann und vier Absteiger sind der logische Weg zurück zur 18er Liga. Ich sehe bislang keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass dieser Beschluss zur Änderung der Durchführungsbestimmungen ohne Zustimmung oder gar ggen den Willen der Mehrheit der Bundesligisten getroffen worden wäre.
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Wieso fällt es so schwer einen Bliick in die öffentlich verfügbaren Satzungen zu werfen? Aus der Satzung der HBL
Zitat§ 5 Zuständigkeiten und Rechtsgrundlagen
1. Der Ligaverband regelt seine eigenen Geschäftsbereiche in Ausübung seiner Rechte und Befugnisse satzungsgemäß durch Ligastatut, Ordnungen, Richtlinien und Entscheidungen seiner Organe, einschließlich solcher der von ihm gegründeten HBL GmbH, die mit der Führung der Geschäfte in allen seinen Zuständigkeitsbereichen betraut ist. Das Ligastatut besteht aus der Spielordnung, den Durchführungsbestimmungen, den Hallenstandards und den Richtlinien zur Erteilung von Lizenzen am Spielbetrieb sowie den den Ligaverband betreffenden Bestimmungen der Rechtsordnung.Zitat§ 20 Aufgaben der Mitgliederversammlung
1. Der Mitgliederversammlung steht die Beschlussfassung in allen Angelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß dem Präsidium oder der Liga-GmbH übertragen worden sind.2. Seiner Beschlussfassung unterliegen insbesondere
[...]
i. die Behandlung sonstiger Anträge (Ligastatut und Ordnungen)
[...]Zitat§ 22 Aufgaben des Präsidiums
[...]
2. Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören insbesondere
a. die Ausführungen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, soweit sie Geschäfte des Ligaverbandes e.V. betreffen;
[...]
g. die Genehmigung der von der Liga-GmbH erstellten Durchführungsbestimmungen und Hallenstandards für den Spielbetrieb der Bundesligen und des DHB-Pokals auf Bundesebene;[...]
3. Das Präsidium kann Bestimmungen des Ligastatuts, der Ordnungen und andere nicht satzungsändernde Beschlüsse der Mitgliederversammlung bei Dringlichkeit vorbehaltlich der Genehmigung der Mitgliederversammlung einstweilen in und außer Kraft setzen, Beschlüsse der letzten Mitgliederversammlung oder einer nach dieser abgehaltenen außerordentlichen Mitgliederversammlung jedoch nur mit einer Mehrheit von ¾ der Stimmen.
Die Mitgliederversammlung auf der alle Vereine der 1. und 2. Bundesliga vertreten und stimmberechtigt sind befasst sich u.a. mit Änderungen der Durchführungsbestimmungen, die Liga GmbH hat die Aufgabe diese umzusetzen und das HBL-Präsidium muss sie schließlich genehmigen. Das HBL-Präsidium hat überdies das Recht durch entsprechenden Mehrheitsbeschluss eine Änderung an den Durchführungsbestimmungen kurzfristig vorzunehmen.
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Danke für den Hinweis. Hatte ich tatsächlich falsch aufgefasst.
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Heute beginnen die European Games 2015 in Baku. Neben klassischen olympischen Sportarten (z.B. Schwimmen, Leichtathletik, Fechten, Tischtennis, etc.) sind zahlreiche junge (Trend-)Sportarten wie Beach-Fußball, 3-gegen-3-Basketball und Beach-Volleyball vertreten ... aber keine Variante des Handballs. Auch wenn unklar ist ob diese Veranstaltung eine Zukunft haben wird, da inzwischen alle Bewerber für die European Games 2019 ihre Kandidatur zurückgezogen haben, ist es schade, dass nicht beispielsweise Beach-Handball zum Programm gehört.
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@michaelb:
Überraschend ist zumindest die Absage der Ausrichtung noch bevor die Gegner überhaupt bekannt sind. Der THW Kiel oder die SG Flensburg-Handewirtt wären sicherlich sehr attraktiv für diie Zuschauer. Ebensowenig verstehe ich die Kritik an den festgelegten Mindesteintrittspreisen. Im Vergleich zu den fast schon unverschämten Preisen, die der TV Emsdetten in seiner Erstligasaison aufgerufen hat sind 20€ für ein Pokalwochenende nun wirklich ein Schnäppchen.@Roter Teufel:
Ja, Eisenach hat eine Lizenz für die erste Bundesliga, aber diese erlischt, falls die Bedingung an die die Lizenz gebunden ist nicht erfüllt werden kann. -
Ich mag mich jetzt falsch erinnern, aber bis vor wenigen Jahren war das doch auch so. Da gab es doch nur sehr wenige Wild Cards und soweit ich mich erinnere mehr reguläre Plätze für die guten Ligen.
Ja, von 2009/10 bis 2012/13 gab es je ein Wildcard-Qualifikationsturnier in dem vier Empfänger einer Wildcard um einen Platz in der Gruppenphase spielten. -
12 Wildcard-Teilnehmer würden perfekt für drei Qualifikationsturniere mit je vier Mannschaften zu den Gruppen C/D passen .... okay, das sind naive Träumereien ...
Im Ernst: Die hohe Anzahl an Wildcards war notwendig um das Teilnehmerfeld auf die angestrebten 37 Mannschaften aufzublasen. Nun bleibt die Frage wie die Gruppen und Qualifikationsrunden besetzt werden. Flensburg und Magdeburg in den Leistungsgruppen A/B wären für mich ein No-Go.
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@Jan1986:
Du forderst Verständnis ein dafür, dass Minden versucht auf dem juristischen Wege den sportlich verpassten Klassenerhalt zu erreichen und willst im selben Beitrag dem HSV Handball den Vorwurf machen Schuld (oder zumindest die Ursache) an der Situation zu sein? Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen:Im Spiel gibt es Regeln die eingehalten werden müssen und genauso gilt dies für die HBL und den DHB. Sollten diese verletzt worden sein, so ist es nur richtig wenn man dagegen vorgeht. [...]
Der HSV Handball hat sich gegen den aus Hamburger Sicht von der HBL zu Unrecht beschlossenen Lizenzentzug im Rahmen der festgelegten Einspruchsmöglichkeiten zur Wehr gesetzt und Recht bekommen. Nach Ansicht des Schiedsgerichts wäre eine Lizenz unter Bedingungen zu erteilen gewesen und diese Bedingung wurde anschließend fristgerecht erfüllt. Du kannst doch nicht den juristischen Weg den GWD Minden eingeschlagen hat gutheißen und im selben Atemzug den juristischen und in den Lizenzierungsrichtlinien explizit genehmigten Weg des HSV Handball verteufeln. Man muss die Arbeit des Hamburger Vereinsmanagements in den letzten Jahren nicht mögen oder gutheißen, aber der HSV Handball hat ein Schiedsgerichturteil auf seiner Seite, welches bescheinigt, dass die Entscheidung der HBL-Lizenzierungskommission unrechtmäßig war! -
Coburg wurde ja auch letzte Saison gewaltig unterschätzt und gilt ja immer noch als Unbekannte und wird nicht wirklich ernst genommen.
Doch da läuft vieles bereits wesentlich runder und besser wie bei vielen 1 Liga Vereinen in Sachen Struktur und Vereinsführung, Ziel muss es da sein Aufzusteigen.
Und diese Ziel ist auch realistisch und machbar, es war ja auch schon letzte Saison möglich, die Spiele gegen die Aufsteiger am Ende waren alle knapp und wurden eigentlich nur durch eigene Fehler im Spiel verloren.
Der HSC 2000 Coburg hat sich den Aufstieg eigentlich selbst zu nichte gemacht, gerade in der 2 Saisonhälfte hat man zuviel Punkte leichtfertig verschenkt.
Evtl sind 19:19 Punkte und Platz 11 in der Rückrundentabelle auch ein Zeichen dafür, dass der Vorteil des "Unbekannten" da bereits aufgebraucht war. Coburg hat eine sehr gute Aufstiegssaison gespielt und bringt sicherlich die Vorraussetzungen im Umfeld mit um den Sprung in die 1. Bundesliga in den nächsten Jahren schaffen zu können. Aber ich würde kein Geld darauf setzen, dass sie bereits nächste Saison einen Aufstiegsplatz erreichen. -
@NordlichtSH:
Kernaufgabe der EHF ist es nicht Gewinne zu erwirtschaften, sondern den Handball in alllen Mitgliedsverbänden zu fördern. (Eigene Satzung: "Die EHF bezweckt die Weiterentwicklung und Förderung des Handballsportes in Europa und ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. [...] Zudem dient der Zusammenschluss der Nationalen Handballverbände Europas dem Interessens- und Erfahrungsaustausch, der Veranstaltung von internationalen Handballwettbewerben, sowie der Vertretung der europäischen Interessen in der Internationalen Handball Federation.")Welcher Anteil der Gewinne aus dem Geschäfstfeld Champions-League wird denn zur Förderung von kleineren Handballligen oder lokalen Projekten verwendet und wieviel wird an die immer selben teilnehmenden Vereine ausgeschüttet? Natürlich reichen die Einnahmen und Prämien der Champions-League nicht aus um aus Riihimäki einen zukünftigen Champions-League-Sieger zu machen. Aber umgekehrt können Vereine wie der THW Kiel schon zu Saisonbeginn und fast ohne Ausfallrisiko die Zuschauer-, Marketing- und Prämieneinnahmen bis zum Champions-League-Finale einplanen und in ihren Kader investieren.
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Da würde mir spontan Pavel Atman einfallen, der schon einmal Thema in Hamburg war und dessen Zukunft meines Wissens noch nicht geklärt ist. Wäre schön, wenn er endlich den Sprung in eine Topliga wagen würde.
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Der HC Erlangen hält die aktuellen Leistungsträger und eine eingespielte Ersligamannschaft zusammen und versärkt sich zudem mit guten Erstligaspielern. Daher sehe ich sie als klaren Favoriten auf Platz1 und rechne mit maximal 10 Minuspunkten in der kommenden Saison.
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Der Bergische HC wird auch kommende Saison ein Spiel in Köln austragen. Ein kluger Schachzug angesichts von fünf Kieler Niederlagen in den letzten sechs Spielen in der Kölnarena.
ZitatNach dem großen Erfolg des Bergischen Handball Gipfels gegen den VfL Gummersbach in der Kölner LANXESS arena zieht es die Bergischen Löwen erneut in die Domstadt. So beschert der Spielplan dem BHC mit dem Heimspiel gegen den THW Kiel am 27. Dezember 2015 um 15 Uhr ein weiteres Highlight. Der Sondervorverkauf für den „Christmas-Fight“ beginnt heute um 13 Uhr.
Quelle: Bergischer HC
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