Donnerstag, 26. Februar 2026
Beiträge von Arcosh
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Do, 26.02.2026, 19:00 Uhr: ThSV Eisenach - HC Erlangen
Do, 26.02.2026, 19:00 Uhr: TBV Lemgo - HSV Hamburg
Fr, 27.02.2026, 19:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - HSG Wetzlar
Sa, 28.02.2026, 20:00 Uhr: MT Melsungen - SC Magdeburg
Sa, 28.02.2026, 20:00 Uhr: THW Kiel - VfL Gummersbach
So, 01.03.2026, 15:00 Uhr: TSV GWD Minden - TVB 1898 Stuttgart
So, 01.03.2026, 16:30 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - Frisch Auf! Göppingen
So, 01.03.2026, 16:30 Uhr: SC DHfK Leipzig - Bergischer HC
So, 01.03.2026, 18:00 Uhr: Füchse Berlin - Rhein-Neckar LöwenReichlich Brisanz im Abstiegskampf! Leipzig könnte nach drei Punkten aus den letzten beiden Spielen mit einem deutlichen Heimspielerfolg gegen den direkten Konkurrenten und seit sechs Spieltagen in der HBL erfolglosen Bergischen HC sogar die Abstiegsränge verlassen. Andererseits könnte im Falle einer Niederlage der rettende Tabellenplatz 16 plötzlich wieder vier Punkte entfernt sein, falls GWD Minden das Heimspiel gegen Stuttgart zum Punkten nutzt. Nach dem Spiel zwischen Eisenach und Erlangen kann der Sieger dieser Partie schon sehr optimistisch die Erstligaplanungen für die Saison 2026/27 vorantreiben. Die HSG Wetzlar wird in Flensburg nur von Punkten träumen können und sich auf Schadensbegrenzung beim Torverhältnis beschränken müssen.
An der Tabellenspitze erwarte ich keine Überraschungen und trotzdem verspricht der Samstagabend zwei interessante Spiele. Für den SC Magdeburg ist das Gastspiel in Kassel eine der letzten großen Auswärtshürden, aber ich gehe davon aus, dass sie diese locker überspringen werden. Der VfL Gummersbach konnte im Hinspiel gegen den THW Kiel punkten, ist aber im Rückspiel ebenso Außenseiter wie zuvor donnerstags der HSV Hamburg in Lemgo, obwohl auch dort das Hinspiel unentschieden endete.
Juan Carlos Pastors Start in Hannover verlief bislang durchwachsen und gegen Frisch Auf! Göppingen benötigt er dringend einen Heimsieg .
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Oh ein Semantiker. Prinzipiell nicht unwar, de facto ist "i am sorry" einer der häufigsten Sätze in der Filmgeschichte.
Kurz Offtopic:
"I'm sorry" drückt Bedauern aus. Das hat nichts damit zu tun, um Entschuldigung zu bitten. Zur Bitte um Entschuldigung wird auch im Englischen richtigerweise "Excuse me, please" oder „If you'll excuse me, ..." gesagt. Ich habe noch nie gehört, dass jemand sagt "I excuse myself ..."
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Das fände ich auch sehr interessant, wie man es besser lösen kann.
[...] Mich stört eher, dass daraus wieder eine Grundsatzdebatte geführt wird nach dem Motto " das kommt jeden zweiten Spieltag vor " .
Jutta hat sich entschuldigt, will es intern aufarbeiten und fertig. [...]
Dass Jutta Ehrmann gar nicht um Entschuldigung gebeten hat, hatte ich weiter oben schon ausgeführt.
Nun also zur Frage was sich ändern soll:
Ende März 2025 nach mehreren Regelverstößen binnen kurzer Zeit in der 2. Handball-Bundesliga hatte sich Jutta Ehrmann folgendermaßen geäußert
Zitat"Wir können an diesen beiden Fällen nichts mehr ändern, aber wir nutzen sie, um daraus zu lernen", verspricht Ehrmann. "Wir werden Fehler nie zu hundert Prozent vermeiden können, aber wir schulen Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre und Delegierte der 1. und 2. Liga noch einmal ganz gezielt, um eine Wiederholung dieser Fälle in Zukunft so gut es geht auszuschließen."
Ehrmann betont, dass man sich im Deutschen Handballbund intensiv damit auseinandersetzt denn: "Unsere Schiedsrichter, Delegierten, Zeitnehmer und Sekretäre und alle Mitwirkenden im Schiedsrichterwesen wissen um die Verantwortung, die wir tragen. Wir wollen unseren Beitrag zu einem attraktiven und begeisternden Handballsport leisten."Vor nicht einmal einem Jahr wurden laut dieser Aussage alle Offiziellen des DHB gezielt geschult, aber die gravierenden Fehler bleiben unverändert. Nenne mir eine deutsche, professionelle Sportliga, in der es in den letzten 12 Monaten so viele Regelverstöße seitens der Schiedsrichter oder des Kampfgerichtes und daraus resultierend so viele (potenzielle) Widerholungsspiele gab, wie im deutschen Handball! Wenn Schulungen offensichtlich keine Verbesserungen bringen oder die Leiterin des DHB-Schiedsrichterwesens nicht imstande ist, geeignetes Personal zu finden, dann müssen irgendwann auch personelle Konsequenzen erfolgen. "Intern aufarbeiten" hat der DHB vor elf Monaten bereits gemacht und es sind keine Verbesserungen zu erkennen. Nichts ist fertig!
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Man hat sich öffentlich entschuldigt, Rest findet intern statt.
Gut reagiert
Nein, es wurde sich nicht entschuldigt! In der vom DHB veröffentlichten Aussage von Jutta Ehrmann bedauert sie den Fehler des Kampfgerichts, aber eine Bitte um Entschuldigung (Wichtiger Einschub: Man kann nicht sich selbst entschuldigen) sucht man vergebens und genau die hätte es gegenüber den Spielern und Vereinen zwingend gebraucht. Das ist einmal mehr eine desolate Kommunikation seitens des DHB.
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Du machst aus einem Segelboot ne Titanic. Perfekt gibt es nicht, 1,2 oder 3x pro Saison wird es Probleme mit dem "Zeitnehmertisch" geben, weil da Menschen sitzen
Ein derartiger Fehler darf überhaupt nicht vorkommen. Nicht dreimal, nicht zweimal, noch nicht mal einmal pro Saison! Das ist geschultes Personal, das mit einem überschaubaren Aufgabenbereich betraut ist. Das fälschlicherweise gezählte Tor ist auch kein kurzzeitiger Blackout. Für diesen Fehler muss man mehrere Sekunden lang das Spielgeschehen auf dem Spielfeld komplett aus dem Auge verlieren.
Selbst wenn sie den Wurf aufgrund eines unglücklichen Blickwinkels im Tor gesehen hätten, muss für den Zeitnehmertisch einzig der Doppel-Pfiff und das Handzeichen 12 der Schiedsrichter ausschlaggebend sein! Nimmt die Sekretärin diese beiden Signale nicht wahr, dann darf sie kein Tor eintragen bzw. muss bei Unklarheiten das Spiel unterbrechen und Rücksprache mit den Schiedsrichtern halten. Selbst wenn nach dem ersten Blackout (fehlerhaft ein Tor gesehen, dass es nie gab) direkt der zweite Blackout (nicht auf die Zeichen der Schiedsrichter geachtet) gefolgt ist, dann muss eine Person, die mit dem Handballlsport vertraut ist, sofort merken, dass etwas nicht stimmt, wenn der Spieler nicht jubelt und es direkt vor den Augen des Zeitnehmertisches keinen Anwurf gibt.
Das ist als würde ich als Autofahrer die rote Ampel sehen, sehen wie sich die Bahnschranke schließt und dann an drei vor mir wartenden Autos noch vorbei über den Bahnübergang fahre und hinterher der Polizei erzähle, dass Fehler passieren können, weil ich auch nur ein Mensch sei.
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Frage an die Regelexperten: Wäre dieser Vorfall in einem Spiel der 1. HBL gewesen, hätte das Kampfgericht die Videobeweistechnik zur Überprüfung nutzen dürfen?
Die Richtlinien zur Nutzung des Videobeweises benennen den Anwendungsbereich #11 "Sonstiges: Im Falle einer Entscheidung, die einen Protest (Einspruch) nach sich ziehen kann." Überprüfbar wäre es in der 1. HBL also gewesen.
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Wäre schon lustig, wenn das jetzt wirklich das offizielle Ergebnis wäre. Hagen wäre zufrieden und für einen Einspruch Ferndorfs wäre es zu spät.

Das offizielle Endergebnis steht auf dem Spielprotokoll, das die Schiedsrichter und beteiligten Vereinsverantwortlichen nach dem Spiel vor Ort unterschreiben und auf dem sie Einsprüche vermerken können bzw. müssen. Der HBL-Ticker oder die HBL-Webseite sind nicht ausschlaggebend.
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Es ist halt auffällig. Auch dass wir massenhaft Medaillen im Eiskanal gewinnen. Das ist ja schön, aber einem Land wie Deutschland stünde eine größere Ausgewogenheit schon ganz gut an. So können wir uns dann mit den Niederlanden messen und liegen sogar hinter diesen zurück. Letztendlich ist es mir egal, aber ich verfolge es und nehme es wahr.
Die Niederlande haben ihre Medaillen ausschließlich mit langen Kufen auf dem Eis (Eisschnelllauf & Short Track) gewonnen. Das ist eine noch stärkere "Spezialisierung" als bei den Deutschen.
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Danke Hamburg! Aus Gummersbacher Sicht war das ein sehr erfreulicher Spieltag!
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[...] Man hätte einfach den Fehler in der Unterbrechung korrigieren können/müssen.
Dazu hätte aber der Fehler während der Unterbrechung eindeutig aufgeklärt werden müssen. Die einzige Chance dazu wäre gewesen, wenn auch die Schiedsrichter den Spielstand mitgeschrieben hätten. Ansonsten müssen sie sich auf den Zeitnehmertisch verlassen und es gibt während des Spiels keine Möglichkeit den Fehler aufzuklären, wenn er nicht unmittelbar entdeckt und moniert wird.
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Der HBL-Liveticker zeigte bei Spielende den korrekten Spielstand von 32:31 an, wurde dann wenige Minuten später auf 32:32 korrigiert, aber nun steht auf der HBL-Seite wieder 32:31. So kann man das aber auch nicht machen.
ZitatWenige Minuten nach Abpfiff zeigt die Anzeigetafel in der Ischelandhalle in Hagen ein klares Ergebnis an. 32:32, Remis im Südwestfalen-Derby zwischen Eintracht Hagen und dem TuS Ferndorf. Glaubt man allerdings am Freitagabend dem Streamingdienst Dyn und der offiziellen Seite der Handball-Bundesliga, dann ist dort von einem anderen Ergebnis die Rede. 32:31. Der vermeintliche Grund dafür: Ein Missverständnis zwischen dem Schiedsrichter und den Zeitnehmern. Noch am Abend löst sich das Rätsel: 32:32 ist das amtliche Endergebnis. [...]
Wo auch immer die Information herkommt, dass dies das "amtliche Endergebnis" sei.
Edit: Jetzt (21.02., 00:15 Uhr) steht auf der HBL-Seite doch wieder 32:32 und im Liveticker wurde ein Tor für Ferndorf "ergänzt", das es so nie gegeben hat.
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Wie irregulär kann denn ein Tor sein?



Das letzte war ein glasklarer Schrittfehler und noch Stürmerfoul (der stößt den stehenden Abwehrspieler beim Pass zu Boden)!
Da hat Kehrmann das Gespann nach dem Spiel in Melsungen wohl zu laut kritisiert.
Ich vermute im Spielverlauf würden sich noch weitere Tore finden, denen vier Schritte vorausgegangen sind.
Für ein offensives Foul war die Berührung nach dem Pass viel zu gering und der Lemgoer Abwehrspieler lässt sich viel zu leicht fallen.
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37. Minute das passiv Spiel war auch hart. Selbst in der Wiederholung wird mir nicht klar was dort gepfiffen wurde.
Wenn der Pass zum Anwurf wiederholt so gespielt wird, dass er erst aus der gegnerischen Hälfte zurückgespielt werden muss, dann ist dies eines der Kriterien für passives Spiel. Wenn ich es richtig gesehen habe, dann war das in der 37. Spielminute aber der erste Fehlpass zum Anwurf der Löwen in der zweiten Halbzeit. Obendrein war der TBV Lemgo zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer Zeitstrafe in Unterzahl, sodass es auch gar nicht plausibel ist, den Fehlpass des Torhüters als bewusste Spielverzögerung zu bewerten.
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Das 23. Tor für Ferndorf hat es nie gegeben. Der Ball des Rechtsaußen geht an den Pfosten, das Spiel läuft weiter, die Schiedsrichter geben kein Tor, aber die Spielstandsanzeige springt auf 23:23. Was für ein massiver Fehler des Kampfgerichts! Aber wie kann es sein, dass niemand auf der Hagener Bank oder von den Zuschauern den Fehler bemerkt und es nicht direkt zu Protesten kommt? Falls ein Einspruch eingelegt wurde, dann ist ein Wiederholungsspiel sicher.
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¡Bienvenido Ignacio Biosca!
Die Vertragslaufzeit bis 2028 wirft einige Wechselgerüchte im Torhüter-Karussell durcheinander.
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Verlängerung vom Captain
Vertragsverlängerungen gibt der SC Magdeburg üblicherweise in der Halle bekannt, oder? Videos sind für Neuzugänge oder Sponsoren.
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Eine treffende Beschreibung. Der VfL Gummersbach hat von Anfang an sein Tempospiel aufgezogen, so dass sie zu einfachen Toren kamen und frühzeitig einen vorentscheidenden Vorsprung herausspielen konnten. Der Rückraum hat überraschend große Freiräume, so dass das Spiel über die Außen fast gar nicht stattfand bzw. stattfinden musste. Ludvig Hallbäck ist bereits erfreulich gut ins VfL-Spiel eingebunden.
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Alles angerichtet für eine Überraschung!
Die Überraschung soll sich der THW Kiel bitte für das darauffolgende Wochenende aufsparen. Danke.
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Talentierte Sportlerinnen und Sportler gibt es überall auf der Welt, zahlreiche olympische Wintersportarten lassen sich aber nur bedingt als echter Profisport ausüben, sondern der Leistungssport funktionieren nur in Kombination mit staatlichen Förderprogrammen. Italien hatte 2018 drei Goldmedaillen gewonnen, 2022 waren es zwei Goldmedaillen und 2026 bei den Spielen im eigenen Land sind es jetzt bereits 9 Goldmedaillen. Dort sind nicht zufällig talentierte Athletinnen und Athleten vom Himmel gefallen, sondern das ist das Ergebnis einer (kostenintensiven) Sportförderung,
Deutschland bietet für Bobfahren, Rodeln und Skeleton weltweit einzigartige Bedingungen mit vier Kunsteisbahnen und der Zusammenarbeit mit dem FES. Der "Lohn" dafür sind bislang 15 Medaillen im Eiskanal. Der DOSB kann aber nicht für alle Sportarten führende Trainingszentren bereitstellen und es ist schwierig den Spagat zu meistern zwischen der Förderung in der Breite und dem Erreichen von Spitzenleistungen Einzelner. Hinterfragen muss man primär die ausbleibenden Erfolge in den Sportarten, in denen Deutschland den Sportlerinnen und Sportlern exzellente Trainingsbedingungen ermöglicht und da fallen mir zunächst Biathlon und Skispringen ein. In beiden Sportarten war Deutschland einmal in der absoluten Weltspitze und hat moderne Trainingszentren zu bieten.