Schon lustig wie hier alle auf eine sofortige Lösung pochen dabei bietet hier doch der Fußball sehr gute parallelen. Auch hier gibt es regen rund um die Stadien aber die Vereine bekommen Fristen diese Stadien anzupassen und diese Änderungen auf den weg zu bringen. zB. durfte Sandhausen in der 2. Liga seit 3 Jahren sein Stadion nach und nach an die Regeln anpassen sodass es dieses Jahr endlich den Regeln entspricht und musste dafür nicht umziehen.
Was war denn 2013? Hat die HBL damals etwa nicht dem Aufsteiger ThSV Eisenach eine mehr als großzügige Übergangsregelung für das erste Jahr in der 1. Bundesliga genehmigt mit 14 von 17 Spielen in der eigenen Halle? Wie hat der ThSV Eisenach den dadurch gewährten Aufschub genutzt? Wie wurde mit der großzügigen Ausnahmeregelung (die andere Aufsteiger und etablierte bundesligisten nicht hatten) umgegangen?
Ich habe vor einigen Seiten schon einmal geschrieben, dass der VfL Gummersbach vor demselben Problem stand und es dadurch gelöst hat, dass Geld des Vereins investiert wurde um das Spielfeld zu verlegen und einen Teil der Haupttribüne auf die Gegenseite zu verlegen. Nach Ansicht der Werner-Aßmann-Halle sollte auch dort der Platz ausreichend sein, für zwei kompake Längstribünen auf beiden Seiten. Das würde zwar den kompletten Austausch der derzeitigen haupttribüne erfordern, aber wenn in Eisenach der Wille und die Unterstützung von Kommune und Wirtschaft zum Erstligahandball vorhanden sind, dann, wäre es machbar! Aber offensichtlich wird lieber der Weg gewählt den Status Quo zu bewahren und sich in die Liga einzuklagen! 
Faktencheck:
Wieviel Geld hat der VfL für den Bau seiner neuen Arena ausgegeben?
(Geplante) Baukosten der Schwalbe Arena: 10,4 Mio €
Förderungen von Land und Kommune: 5 Mio €
Eigenkapital: 3 Mio € (davon 2,4 Mio. über Aktionen, Spenden und Sponsoren eingesammelt)
Zusätzliche Kredite: 2,4 Mio €
Leistung der Stadt Gummerbach: Bereitstellung des Grundstücks im Wert von 290.000 €
Bis die Halle in Gummersbach gebaut werden konnte sind viele Jahre der Plaung und des Klinkenputzens ins Land gegnagen und der VfL Gummersbach musste 2012/13 trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage und angestrebter Konsolidierung nochmals Geld in die alte Eugen-Haas-Halle investieren um diese an die geforderten hallenstandards anzupassen. Aber der VfL Gummersbach hat diese Herausforderung angenommen, anstatt sein Wehleid zu klagen und allen anderen die Schuld zu geben an er eigenen Situation.