Beiträge von Arcosh

    Schwache 25 Minuten von Veszprem, die im Angriff viel zu viele freie Torchancen liegen gelassen haben und fast 20 Minuten lang im Angriff keinen Zugriff gegen Mathias Gidsel bekommen haben. Inzwischen haben sie Gidsels Bewegungsräume besser eingeschränkt, die Füchse Berlin dadurch zu Fehlern gezwungen und die Gegenstöße endlich sicher genutzt. Die Aufholjagd kurz vor der Pause war sehr wichtig für die Spannung in der zweiten Halbzeit.

    Einfacher wird es für den Nachfolger nicht. Eisenach hat aus meiner Sicht den Peak erreicht. ist leider eh schon ein Anomalie, dass ein Städtchen mit ca. 40 Einwohnern so gut mitspielt.

    Dann sind Lemgo oder das geringfügig größere Gummersbach quasi die Hummeln des Handballsports, die hoch hinaus fliegen obwohl das eigentlich gar nicht möglich sein sollte.

    https://www.handball-world.news/artikel/mehrer…CBxEvC3ZbiMkPCA

    Uwe zielt mehr Richtung Aufsichtsrat/Gesellschafter.

    Zitat

    [...] An anderer Stelle sollte in seinen Augen wiederum Ruhe einkehren: "Größter Fehler wäre es jetzt, einfach nur auf die Ergebnisse zu reagieren und eine Trainerdiskussion anzufangen. Da ist der Aufsichtsrat jetzt einfach mal gefragt, gemeinsam mit der Geschäftsführung zu gucken, wie viel der Krise eigentlich auf verletzungsbedingte Ausfälle zurückzuführen ist und wie viel möglicherweise strukturell, also Kaderplanung oder Spielsystem ist." Der HBL-Präsident stellt dabei auch die Frage: "Wo gibt es vielleicht Führungsprobleme?" [...]

    Uwe Schwenker ist bemüht Ruhe in den Verein zu bekommen. Er betont, dass der Aufsichtsrat neu konstituiert sei und dass die sportlich schlechten Leistungen aktuell zum Teil auf verletzungsbedingte Ausfälle zurückzuführen seien. Ich bin mir sicher, dass er die Mängel in der taktischen Variabilität des Angriffssystems erkannt hat, aber bewusst versucht dieses Thema zum jetzigen Zeitpunkt klein zu halten. Ich kann diesen öffentlichen Schritt nachvollziehen hinsichtlich der Tatsache, dass die Mannschaft sich mit zwei bis drei guten Spielen im Mai für die Champions-League qualifizieren und der Verein sich damit wirtschaftlich einen deutlich größeren Handlungsspielraum verschaffen könnte. Darauf muss beim THW Kiel aktuell der Fokus liegen und Unruhe im Umfeld sollte vermieden werden.

    Ich glaube, die sind wieder mittendrin. Bei 5 Punkten Vorsprung sind noch 8 Punkte zu vergeben. 2 Spiele sind berühmte 4 Punktespiele. Wenn gegen Gummersbach keine Punkte geholt werden, dann kann da schnell der Strudel kommen. Hätte nicht gedacht, dass sie dem Drama nochmal so gefährlich nahe kommen.

    Damit der HC Erlangen noch absteigen könnte, müssten aber mindestens drei schlechter platzierte Mannschaften plötzlich richtig viele Punkte sammeln - zumal es auch noch zwei Duelle der "Verfolger" untereinander gibt. Das ist theoretisch möglich, aber wird sicherlich nicht eintreten.

    Die Meisterschaft in der Liga Asobal ist wie gewohnt längst entscheiden, aber drei Spieltage vor Ende der Saison sind dahinter vier Mannschaften fast gleichauf im Rennen um Platz 2 bis 5. Für Logroño folgen zwei Spiele gegen Abstiegskandidaten, aber am letzten Spieltag wartet noch der FC Barcelona. Ähnlich ist auch das Restprogramm von Torrelavega, die am vorletzten Spieltag beim FC Barcelona antreten müssen. Irun und Granollers treffen am vorletzten Spieltag direkt aufeinander.

    Die Kadetten Schaffhausen und der HC Kriens-Luzern haben ihre Halbfinalserien jeweils souverän mit 3:0 gewonnen.

    Steht schon fest, ob der Schweizer Verband den Meister oder den Hauptrundensieger für ein Champions-League-Upgrade vorschlagen wird bzw. ob Kriens-Luzern überhaupt daran interessiert wäre?

    Solche überraschenden Punktgewinne in der Schlussphase der Saison gab es schon immer. Siehe letzte Saison Malletrip RNLöwen z.B.

    Ja, die überraschenden Punktgewinne gab es schon immer. Aber durch die EHF-Regelung ist ein neuer sportlicher Grund hinzugekommen, den Fokus nicht mehr auf die HBL-Spiele zu legen.

    FrischAufler

    In zehn Jahren Erstligazugehörigkeit war der TVB Stuttgart am Saisonende nie besser als Platz 11. Daher ist Misha Kaufmann zunächst einmal im Soll, wenn Stuttgart diese Saison nie in den Abstiegskampf geraten ist.

    Ich kann mir vorstellen, dass man sich in Stuttgart gerne in Richtung eines einstelligen Tabellenplatzes entwickeln würde, aber dazu müsste man zu Hamburg, Hannover oder Göppingen aufschließen und sie müssten 30 Punkte erreichen. Das ist noch ein großer Schritt.