Beiträge von Arcosh

    Paris St. Germain - HBC Nantes 33:21 (16:14)
    Spitzenspiel zwischen dem ungeschlagenen Tabellenzweiten Nantes und dem Tabellendritten und Titelfavoriten Paris, die vor dem Spiel bereits drei Zähler Rückstand hatten und sich keine Niederlage erlauben durften. Den besseren Start ins Spiel erwischte Nantes und nach acht Minuten stand es 1:4. Diesem Rückstand liefen die Gastgeber lange hinterher und konnten erst mit dem 12:12 in der 24. Minute wieder ausgleichen. Die Spiel (vor)entscheidende Szene war aus meiner Sicht die Disqualifikation gegen Nantes Jorge Mequeda nach 29 Minuten. Ein harte, aber vertretbare Enztscheidung der Schiedsrichterinnen für den Schlag auf die Hüfte des gegnerischen Linksaußen im Sprung.

    Ohne ihren wurfgewaltigen Halbrechten brach in der Folge das Angriffsspiel bei Nantes komplett ein. Noch vor der Pause zog Paris von 14:14 auf 16:14 davon und legte nach der Halbzeit direkt nach zum 21:15. Damit war jeglicher Widerstand gebrochen und es wurde zum Debakel für Nantes.

    Da Deutsch nicht Fabian van Olphens Muttersprache ist sehe ich über orthographische Fehler hinweg. Aber auch wenn es bloß ein Facebook-Post von ihm ist, hätte ein wenig Struktur dem Beitrag und seiner Verständlichkeit gut getan. Zum Beispiel ist mir auch nach mehrfachem Lesen nicht klar geworden ob er den Vorfall persönlich mitbekommen hat oder zu diesem Zeitpunkt kurz vorm Spiel nicht längst mit seiner Mannschaft in der Kabine oder Halle war.

    Wenn ich in der wartenden Menge vor der Halle Böller zünde, muss ich damit rechnen, dass mir der Eintritt zur Halle verweigert wird. Im Nachhinein liest man dann leider immer wieder dieselben Darstellungen. Alles sei halb so wild gewesen und die Lage erst durch das Eingreifen der bösen Polizei eskaliert, etc ...

    Das gesuchte Bauwerk steht 58 Joralemon Street, Brooklyn. Allerdings steht nur noch die Fassade, denn dahinter verbirgt sich ein Zugang zum U-Bahn-Tunnel.

    Zitat

    But in 1908, as the first underwater subway tunnel from Manhattan to Brooklyn was dug, the Metropolitan Transportation Authority of New York bought the house, knocked it down and propped up its front with steel girders. It is actually a secret subway exit and ventilation point disguised as a terraced family home which towers above the New York City subway tracks for lines 4 and 5.


    Derartiges kannte ich bisher nur aus London.

    Melsungen benötigt kein "kleines Wunder" um die Gruppenphase zu erreichen. Tatran Presov ist ein international erfahrener Verein mit Bundesligaformat, aber keine für Melsungen unschlagbare Übermannschaft. Ebenso wie beim Duell zwischen den Füchsen Berlin und HBC Nantes erwarte ich zwei enge Spiele in denen die Tagesform den Ausschlag geben wird.

    In der dritten Paarung mit deutscher Beteiligung scheint der HSV Hamburg favorisiert zu sein, allerdings lässt Kristianstads deutlicher Rückspiel-Erfolg und die zuvor erspielte gute Ausgangslage gegen Maribor aufhorchen. Die Schweden darf man nicht unterschätzen.

    Nach den bisherigen Spielen und dem Kader sehe ich Kolding auf demselben Niveau wie Kielce oder Vardar Skopje. Kielce profitiert von der leichten Gruppe, die ihnen als wahrscheinlichem Gruppensieger ein einfaches Achtelfinale bescheren sollte. Für die Viertelfinalchancen der genannten Vereine in den Gruppen B und C wird vorallem das Duell um Platz 2 und 3 zwischen Flensburg und Kolding bzw. Vardar Skopje und den Rhein-Neckar Löwen vorentscheidend sein, denn die Drittplatzierten der Gruppen A und D sollten keine Hürde sein. (Möglich wären natürlich auch Überkreuzduelle der Zweit- und Drittplatzierten der Gruppen B und C - sprich Lospech ;) )

    HC Meshkov Brest - Paris St. Germain 28:29 (12:15)
    Erneut ein bitteres Ende für Brest. Zehn Tage nach der knappen Niederlage gegen den THW Kiel stehen sie trotz großem Kampf wieder mit leeren Händen da. Die 28:27-Führung konnten sie nicht über die Zeit retten, da sie in den letzten beiden Spielminuten in Unterzahl agieren mussten und der letzte Wurf am Lattenkreuz landete. Paris bewahrt in der Champions-League die weiße Weste.

    @Huhn:
    Danke für deine Einschätzung. Der TBV Lemgo hat ein junges Team, aber im Grunde ist es doch kaum verändert gegenüber der Vorjahresmannschaft, die eine solide Saison gespielt und eine einigermaßen ausgeglichene Punktebilanz erreicht hatte. Die Mannschaft ist zusammengeblieben und sollte jetzt daraus profitieren. Lediglich Florian Kehrmannn fehlt als erfahrener Routinier, aber sportlich sollte er ersetzbar sein.

    Für die Spiele beim BHC und gegen Minden wächst nun der Erfolgsdruck. Dort kann sich bereits entscheiden, ob der TBV mit Erfolgen sein Selbsbewusstsein zurückfindet oder lange unten im Tabellenkeller hängen bleiben wird.

    Kann jemand was zum Spiel sagen? Als Robert Weber nach 45 Minuten beim Stand von 17:20 disqulifiziert wurde, hatte ich befürchtet jetzt könne das Spiel kippen. Aber stattdessen ist Lemgo komplett eingebrochen. Hat sich magdeburg nach den letzten schwächeren Spielen wieder gefangen oder ist Lemgo derzeit wirklich so harmlos?

    @daabefuggeler:
    Nur weil ich nicht alle einseitigen Spielberichterstattungen oder Zuschauerreaktionen quer durch Deutschland anpragere bzw. anprangern kann, werden die unsachgemäßen und hetzerischen Spielberichte der HSG Freiberg in keinster Weise relativiert, weniger schlimm oder gar tolerierbar. Zumal es für mich einen gewaltigen Unterschied macht ob diese einseitige Berichterstattung ein Liveticker eines unabhängigen Journalisten ist oder eine von Vereinsvertretern einige Stunden nach dem Spiel verfasste Spielanalyse.


    P.S.: Schön, dass der TV Großwallstadt sportlich wieder auf dem richtigen Weg ist. Vielleicht sieht man euch in ein, zwei jahren wieder in der 1. Bundesliga :hi:

    Das gibt es nicht nur bei Heinevetter.
    Holpert wollte Zeitz umbringen und musste von seinen Teamkollegen festgehalten werden, um nicht mindestens handgreiflich gegen Zeitz zu werden.


    Ernsthaft? Diese sieben Jahre alte Geschichte? Während Jan Holpert einmal ausgerastet ist, erlebt man ähnliche Ausbrüüche wie gestern bei Heinevetter jeden Monat.

    (Die Nebendiskussionen über den Unterschied zwischen einem Treffer an die Schläfe mit einem eher halbhart geworfenen Siebenmeter gegenüber einem mittigen Kopftreffer aus vollem Sprint, voller Wurfkraft und ca. 1,5m Distanz im Gegenstoß erspare ich mir ebenso wie Spekulationen bei welchem der beiden Würfe wohl mehr Absicht im Spiel war. :hi: )

    Nur: Er hat aus Nahdistanz mit voller Absicht einen Ball zwischen die Augen bekommen. Jeder Torhüter würde sich darüber aufregen. Warum sollte nun gerade Heinevetter es nicht tun?


    Von voller Absicht würde ich bei dem Wurf von Guillaume Joli definitiv nicht sprechen. Er versucht einen Leger über den Kopf und spekuliert darauf, dass Heinevetter ein wenig abtaucht. Dabei nimmt er den möglichen Kopftreffer in Kauf und wird deshalb zurecht disqualifiziert. Sein primäres Ziel war es aber sicher nicht Heinevetter ins Gesicht zu werfen.

    Ich habe vollstes Verständnis, dass sich ein Torhüter darüber aufregt, aber dass er dem Gegnspieler bis kurz vor der Mittellinie nachläuft und ihn angeht erlebt man nur bei Heinvetter und ist meiner Meinung nach keine akzeptable Reaktion. Stell dir vor Feldspieler würden bei jedem harten Foul so reagieren und einen Aufstand veranstalten. Aber da geht es offensichtlich auch ohne Rudelbildung. Silvio Heinevetter werden emotionale Ausbrüche und Gesten gegenüber den Schiedsrichtern durchgehen gelassen, die sich kein Feldspieler oder Trainer erlauben dürfte ohne progressive Bestrafung.

    Ich finde es nicht verkehrt, dass die Freiberger auf einen schnellen Tempohandball und offensive Abwehrformation setzen. Wieso sollte man nicht etwas Neues probieren? Zudem wäre die Mannschaft aufgrund ihrer sichtbaren körperlichen Unterlegenheit mit einer 6-0-Abwehr wohl kaum so erfolgreich. Was ich aber nicht nachviollziehen kann ist, dass in Spielberichten der HSG diese Spielweweise immerzu als der bessere Handball stilisiert wird. Die Abwehr lebt davon technische Fehler beim Gegner zu forcieren, der diese offensive Spielweise nicht gewohnt ist. In der Zuordnung und dem Zweikampfverhalten im 1-gegen-1 fand ich die Freiberger Abwehr in Stassfurt eher schwach und ich halte den starken Torwart für den Grund, dass die Dachse so lange in Führung lagen.

    Von den im Freiberger Spielbericht monierten Punkten kann ich nur die Kritik am zu emotionalen Wischer teilen. Die Vorwürfe zu angeblichen Tempoverschleppungen durch Liegenbleiben ohne Gegnerberührung oder gar die frei erfundene Schilderung des Fouls das zum letzten Siebenmeter führte sind durch das Video widerlegt.

    Chambery Savoie HB - Paris St. Germain 33:32 (17:13)
    Da die Spiele der HBL wenig Spannung versprachen, habe ich mich heute für das Topspiel der LNH entschieden und es nicht bereut. Favorit Paris startete gut uns Spiel aber nach dem 2:4 (8.) gelang ihnen im Angriff kaum noch etwas, Gastgeber Chambery drehte das Spiel und zog auf 11:6 (20.) davon. Bis zur Pause konnte Paris den Rückstand auf drei Tore reduzieren, doch unmittelbar nach Wiederanpfiff zog Chanbery scheinbar vorentscheidend auf 24:16 davon (35.). Im Anschluss verlor Marko Kopljar die Kontrolle und biss (!) seinen Gegenspieler im Zweikampf in den Oberarm - wofür er disqualifiziert wurde. Das Momentum war klar auf Seiten der Gastgeber und die Halle stand Kopf, aber nach 40 Spielminuten beim Stand von 26:17 kam plötzlich ein Bruch ins Spiel. Chambery fing sich in dieser Phase zu viele Zeitstrafen ein und auf der Gegenseite machte ihnen der ins Tor zurückgekehrte Thierry Omeyer das Leben schwer. Paris holte Tor um Tor auf und beim 28:26 in der 52. Minute war die Partie wieder vollkommen offen. Aber Chambery verhinderte erfolgreich die Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer und rettet den nappen Überaschungserfolg ins Ziel. Gefeierter Held war Torwart Yann Genty mit 16 paraden. Für Paris war es bereits die zweite Niederlage im sechsten Ligaspiel.