Beiträge von Arcosh

    dient dieses Bauwerk zur Tierbeobachtung? :nein:

    Europa? :D

    sind andere Gebäude in der Nähe? :/:(Nicht in unmittelbarer Umgebung. Luftlinie bis zum nächsten Gebäude ca. 400m)

    @TCLIP
    Du sagst doch selber, dass die Situation ähnlich ist zu einem Pokalspiel - und da hat sich bislang auch noch niemand beklagt das Heimrecht zugelost zu bekommen. ;) Als vergangene Saison der Spielplan, die Belastung durch die aufgeblähte Champions-League sowie eine mögliche Reduzierung der Ligateilnehmer zur Debatte standen, wurde von Seiten der HBL (Ich meine es war Frank Bohmann) bestätigt, dass die meisten Nicht-Champions-League-Teilnehmer sich eher mehr Spiele wünschen als weniger. Natürlich ist dieses zusätzliche Spiel nun nicht in den Dauerkartenpreise berücksichtigt, aber im Durchschnitt werden die Vereine ein halbes Jahr Vorlaufzeit bei der Planung haben und mit den Hallenvesitzern, Caterern, etc. die üblichen Konditionen wie bei den übrigen 17 Heimspielen erhalten. Zudem ist der HSV Hamburg einer der Vereine, der die meisten Zuschauer in fremder Halle anlockt.

    Zitat

    "Keiner darf denken, dass der HSV in der 3. Liga gespielt hätte - wie denn, wenn sie pleite wären", so Rudolph mit Blick auf die Bestrebungen den Verein in der unteren Klasse neu aufzustellen. Bei einem Neuanfang und einer Insolvenz der Spielbetriebsgesellschaft hätte der Verein, sowie einige andere Vereine zuvor, eine neue, unbelastete Gesellschaft für den Spielbetrieb gründen können. "Der HSV kann eine wichtige Rolle in der Bundesliga und in Hamburg spielen, dafür brauchen wir die Unterstützung aller", blickte Rudolph nach vorne.

    Quelle: Handball-World.com


    Diese Aussage zeigt leider, dass Andreas Rudolph es entweder nicht verstanden hat oer nicht verstehen will. Ohne ihn wäre dem HSV Hamburg ein Neuanfang möglich gewesen - zur Not nach Insolvenz in Liga 3 oder mit der zweiten Mannschaft in Liga 4. Nun hat er mit seinem Geld zwar den Fortbestand der Betriebsgesellschaft für ein halbes oder vielleicht auch ganzes Jahr ermöglicht, aber die strukturellen Probleme sind durch den Rücktritt des Geschäftsführers und mehrerer Aufsichtsratsmitgleider nur noch größer geworden.

    Alleine die oben genannte Zahl von 100.000 Euro - mal 18 Vereine. Das ist zusammen genommen der Etat eines ganzen Zweitligisten (und zwar eines GUTEN Zweitligisten!!), Emsdetten hatte das letztes jahr als Bundesligist nicht einmal!!!


    Wenn bei jedem der 18 Bundesligisten ein Heimspiel 100.000 Euro Kosten verursachen würde, dann wären für die halbe Liga Heimspiele ständig Zuschussgeschäfte.

    Den sportlichen Wettbewerb führt eine Lizenzerteilung ( ;) ) nach Saisonsbeginn auf Basis einer Patronatserklärung, was doch gerade im neuen Lizenzierungsverfahren nicht mehr möglich sein sollte, ad absurdum.


    Da stimme ich dir zu, ändert aber nichts daran, dass in meinen Augen Balingen keinen Startplatz hätte erhalten sollen. (Wobei anzumerken ist, dass es keine offiziellen Aussagen zum Urteil des Schiedsgerichtes oder den nachgereichten Unterlagen zur Erfüllung der Bedingung gibt und das angebliche Zulassen einer Patronatserklärung meines Wissens auf eine Meldung von Bild.de zurückgeht, die lediglich von ein, zwei anderen Medien aufgegriffen wurde.)


    Der HSV war Auslöser dieser Posse...hätte er seine Hausaufgaben gemacht, dann wäre es erst gar nicht so weit gekommen!
    Der HBW und die HGS sind vollkommen unverschuldet und ohne jeglichen Einfluss auf das Geschehen in diese Situation gebracht worden....letztlich war dies dann der einzig mögliche Weg um größeren Schaden von den Vereinen fern zu halten.


    Balingen musste spätestens seit der Heimspielniederlage gegen den Bergischen HC Anfang März diesen Jahres zweigleisig planen, weil der Verbleib in der 1. Bundesliga am seidenen Faden hing. Aber plötzlich sollen die drei Wochen Schwebezustand zwischen dem 03.06.2014 (Lizenzverweigerung für den HSV in zweiter Instanz) und dem 25.06.2014 (Urteil des Schiedsgerichtes) den solide wirtschaftenden Verein in große Bedrängnis gebracht haben? Und das obwohl allen Beteiligten die möglichen insatnzen und Fristen im Vorfeld bekannt waren! Mich würde interessieren, ob Balingen vor dem LG Dortmund den "Schaden" nachweisen musste. Die einstweilige Verfügung auf Basis des Kartellrechts führt den sportlichen Wettbewerb ad absurdum. :wall:

    26 Begegnungen heißt 13 Sieger...,
    dann kommen 6 Erstligisten dazu...,
    also 19 Mannschaften in Runde 2 !!!

    Habe ich einen Rechenfehler..., stehe gerade auf dem Schlauch.

    Gibt es Freilose in Runde 2 ???


    26 Begegnungen heißt 26 Sieger!
    + 6 Europapokalteilnehmer ergibt die passende Zahl von 32 Mannschaften in Runde 2


    Gut, bei einer einzigen Wahlmöglichkeit ist eine "sehr deutliche Mehrheit" auch nicht unerwartet :D


    Während die HBL für die übrigen Präsidiumsmitglieder einstimmige Wahlergebnis verkündet, wäre es interessant zu wissen wie breit die Unterstützung für den neuen Präsidenten wirklich war. Im Vorfeld war die Rede davon, dass neun Vereinsvertreter gemeinsam an Uwe Schwenker herangetreten waren und ihn als Kandidat vorgeschlagen haben. Öffentlich für Schwenker geworben haben u.a. Axel Geerken (MT Melsungen) sowie die Neu-Präsidiumsmitglieder Marc-Hendrik Schmedt (SC Magdeburg) und Gerald Oberbeck (Eintracht Hildesheim). Die Stimmen gegen Uwe Schwenker blieben eher hinter verschlossenen Türen bzw. in einem anonymen Brief verborgen.

    Da Uwe Schwenker für Einigkeit, Konsens und das Gesamtinteresse von Liga und deutschem Handball wirbt, stellt sich die Frage wie breit seine Basis in der HBL ist

    Ich bin gespannt was der nächste selbsternannte Reformator bewirken wird:
    Uwe Schwenker zum Präsidenten der Handball-Bundesliga e.V. gewählt


    P.S.: Bitte in Zukunft keine detaillierten Angaben zu Urteilen und Entscheidungen erwarten, wenn selbst bei einer so wichtigen Wahl mit 39 Stimmberechtigten das Ergebnis bloß als "mit sehr deutlicher Mehrheit" publiziert wird. :nein:


    Edit: Das neue Präsidium:
    Uwe Schwenker, Präsident Handball-Bundesliga e. V.
    Vizepräsident Finanzen: Gerd Hofele (FRISCH AUF! Göppingen)
    Vizepräsident 1. Handball-Bundesliga: Marc-Hendrik Schmedt (SC Magdeburg)
    Beisitzer: Klaus Elwardt (THW Kiel)
    Beisitzer: Benjamin Chatton (TSV Hannover-Burgdorf)
    Vizepräsident 2. Handball-Bundesliga: Christian Fitzek (VfL Bad Schwartau)
    Beisitzer: Gerald Oberbeck (Eintracht Hildesheim)
    Beisitzer: Karsten Günther (SC DHfK Leipzig)

    Klaus Elwardt bleibt im Amt, obwohl er von seinem Posten beim THW Kiel zurückgetreten ist? Marc-Hendrik Schmedt hatte in den letzten Wochen mehrfach durch Pressemitteilung des SCM zu vereinsfremden Themen auf sich aufmerksam gemacht. Das fällt wohl unter Wahlkampf.

    @Bergischer Löwe:
    Diese Wettbewebsverzerrung fällt dir erst jetzt auf? 8o In den neun Jahren mit Andreas Rudolph als Mäzen des HSV Hamburg wurden acht Jahre lang alle Rechnungen beglichen, während in demselben Zeitraum in er 1. Bundesliga mindestens ein halbes Dutzend Vereine Verluste erwirtschaftet haben, Gehaltskürzungen vornehmen mussten oder mit nicht finanzierbare Mannschaften diverse Europapokale gewonnen hat. Wieso kommt also der Aufschrei gerade jetzt?

    Entschuldige Feivel@RedXPaintball, aber die Schuld an einem 19. Bundesligisten trägt nicht der HSV Hamburg der regelkonform die zulässigen Instanzen durchlaufen hat. Da sollte deine Kritik eher in Richtung der Vereine gehen, die sich vor ordentlichen Gerichten in die Liga eingeklagt haben nachdem sie die sportliche Qualifikation verpasst hatten oder an die HBL, die es nicht geschafft hat einen juristisch einwandfreien Lizenzierungprozess zu etablieren (sofern das überhaupt möglich ist bei der in den letzten Wochen gezeigten Kreativität der Juristen)

    @oko:
    Die Spiel- und Rechtsordnungen lassen explizit die Gründung von Spielgemeinschaften und darüber den Wechsel des Lizenznehmers von einem Stammverein zum anderen zu. Das Argument der fehlenden sportlichen Qualifikation ist also lediglich ein moralischer Standpunkt. Im Profisport ist letztendlich bei allen Vereinen die Teilnahme an der höchsten Spielklasse nur in Verbindung mit den notwendigen wirtschaftlichen Voraussetzungen möglich - auch in Balingen.