Beiträge von Arcosh

    Wie stehen denn die Chancen für einen Neuaufbau in der 3. Liga ?
    Mit was und wem soll denn das möglich sein ? Verein 270 Mitglieder, keine Mannschaft, kein Unterbau, keine Jugendabteilung, keine Halle !


    Die zweite Mannschaft des HSV Hamburg spielt in der Oberliga, die A-Jugend spielt in der A-Jugend-Bundesliga und es gibt Jugendmannschaften bis runter zur E-Jugend. Selbst wenn dies auf einer Kooperation basiert, ist durchaus ein Unterbau für den Neuanfnag vorhanden.


    Man muß ja auch nicht krampfhaft einen neuen Gegner für die Löwen suchen, sondern kann ja auch zwei andere Teams nehmen. Von dem betreffenden Spieltag (4. Runde) böte sich zum Beispiel Berlin - Gummersbach an, das sind zumindest Namen die man auch in Frankfurt kennt, wenn der VfL auch zur Zeit keine Spitzenmannschaft ist. In relativer zeitlicher Nähe (ein Spieltag später) stünde Flensburg vs. Berlin auf dem Spielplan, da hätte man immerhin ein Duell zweier aktueller Titelträger.


    Der "Tag des Handballs" ist primär eine Initiative der Rhein-Neckar-Löwen, die dann von der HBL unterstützt wurde. Ich wüsste nicht weshalb die Mannheimer ein werbewirksames Rekordspiel für die Konkurrenz organisieren sollten. Aber es ist noch ausreichend Zeit die Spielpläne umzugestalten.

    Puh, mit dieser Entscheidung hatte ich nicht gerechnet, da es durchaus positive Signale aus Hamburg gab.


    Mir stellt sich nun die Frage ob Klauseln zur Spielklassenzugehörigkeit in Spielerverträgen im Handball die Regel oder eher die Ausnahme sind? Von Mannschaften in der Abstiegszone hört man gelegentlich, dass es Spieler mit oder ohne Vertragsgültigkeit für die zweite Liga gibt. Aber wie sieht das bei den Topvereinen aus? Der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich nicht davon ausgehe dass der HSV Hamburg mit der bestehenden Spielbetriebsgesellschaft in der 3. Liga antreten wird, sondern dass nun der Gang zum Insolvenzgericht erfolgen wird. Ein Insolvenzverwalter hätte dann die Pflicht das Maximale für die Gläubiger rauszuholen. Der Großteil der möglichen Konkursmasse wäre wohl der Wert der Spieler in Form von Ablösesummen. Da es drei Monate lang Insolvenzausfallgeld geben würde, wären die Spieler zunächst bis Anfang/Mitte September an den HSV Hamburg gebunden und Vereine die sie bereits in der Saisonvorbereitung in ihr Team integrieren wollen würden, müssten Ablöse zahlen.

    @Steinar:
    Für GER3 als Qualifikanten darf man aber von mindestens einer Qualifikationsrunde ausgehen und damit wäre der "Vorteil" der geringeren Spielanzahl bereits wieder passe. Die EHF schreibt "the number of participating countries will increase from 15 to 20 or even 28, depending on the number of teams in Groups C and D."* Wenn mindestens 20 Verbände einen festen Startplatz in der Gruppenphase erhalten sollen, sind bereits 22 der 28 Plätze in den vier Gruppen an Landesmeister (plus Vizemeister aus Spanien und Deutschland) vergeben. Die übrigen 7 Verbände (Platz 21 bis 27 des Nationenrankings) mit einem festen Startrecht für den Landesmeister in der Champions-League sowie diverse europäische Spitzenvereine die sich sicherlich um eine Wild-card bewerben werden (u.a. Vizemeister aus Frankreich, Dänemark, Ungarn, Slowenien, Mazedonien, Tabellendritte aus Deutschland und Spanien) müssten dann in einer Qualirunde die verbleibenden 6 Startplätze in der Gruppenphase ausspielen.

    Ich teile die Kritik am neuen Modus und der zu erwartenden Terminhatz, aber trotzdem sehe ich nicht, dass GER3 in irgendeiner Form besser dastehen würde als GER2.


    *28 participating countries ist aufgrund der festen zwei Startplätze für die beiden Topnationen eigentlich Unsinn.


    Verstehe den Witz nicht. Was ist hierbei der Hintergrund? Hätten Quali-spielende Mannschaften weniger anstrengende Spiele, um ins Achtelfinale zu kommen?


    Ab der Saison 2014/15 wird es zwei Achtergruppen für die Topteams geben (wahrscheinlich mit GER1 und GER2) und zwei Sechsergruppen (u.a. mit Plätzen für Qualifikanten wie GER3). Der neue Spielmodus (siehe Infografik der EHF) bedeutet, dass in den gut besetzten Topgruppen mindestens Platz 6 erreicht werden muss um im Achtelfinale zu spielen, während aus den schwächeren Gruppen auch zwei Vereine den Sprung in die Runde der letzten 16 schaffen werden.

    Den Schluss es sei attraktiver den "leichten Weg" durch die Gruppen C und D zu nehmen halte ich für völligen Unsinn. Wer Sorgen hat sich in den Gruppen A und B nicht gegen die Meister aus der Schweiz, Russland, Schweden oder Rumänien durchsetzen zu können, der wird in den Gruppen C und D oder bereits vorher in der Qualifikation gegen die Vizemeister z.B aus Frankreich, Spanien, Polen, Mazedonien oder Ungarn erst Recht straucheln und muss zudem noch zahlreiche, wirtschaftlich unattraktive Spiele vor halbleeren Rängen austragen. Mit dieser Denkweise wäre derjenige wohl im EHF-Pokal besser aufgehoben.


    OK :D war kurz davor, mal hin zu gehen und hallo zu sagen, aber war doch wenig Zeit zwischen Spiel um Platz 3 und Finale... in ersterem war ich in einer sogenannten "Box" gesessen, da ein paar leicht überhebliche Fans sich anscheinend zu gut für das Spiel um Platz 3 waren. Das war vielleicht 20m von dir entfernt :hi:


    Hättest ruhig vorbeikommen können. Entgegen anders lautender Gerüchte beißen wir VfL-Fans nur ganz selten. ;):hi:

    Die Boxen sind wirklich nett. Direkt über uns haben Stefan Kretzschmar und Michael Biegler am Sonntag die WM-Qualifikation besprochen ... oder einfach das geile Handballspiel genossen.

    @Handball2Null:
    Den Grundgedanken des Projektes (Berichte von Fans für Fans) finde ich sehr gut und oft eröffnet die Sichtweise der Fans neue Blickwinkel auf das Geschehen, die in den klassischen Medien so nicht vertreten sind. Eines unserer Fanclub-Mitglieder wurde auch bereits kontaktiert ob er etwas zu der Seite beisteuern könne bzw. wolle. Daher will ich weder mit Dir noch deinem persönlich Einsatz für diesem Blog zu hart ins Gericht gehen. Ich persönlich vertrete einfach die Ansicht, dass auch ein Blog sich an grundlegende journalistische Spielregeln halten sollte. Den Ansatz deines Kommentars, nämlich die Besserungsscheine zu durchleuchten und zu hinterfragen, fainde ich richtig und sinnvoll, aber an einigen Stellen wird ein mögliches und von dir angenommenes Szenario (z.B. in Bezug auf die Fälligkeit) für meinen Geschmack zu sehr als einzig denkbare Variante dargestellt, ohne wenigstens in einem Nebensatz auf Alternativen (wie zum Beispiel die Darstellung im Hamburger Abendblatt) hinzuweisen.

    Ich habe eben weil mir die Relevanz von Zeitungsbeiträgen bewusst ist, all diese Anmerkungen gesetzt.

    Ich habe diesen Nachsatz außer Acht gelassen, weil - wie ich schon mehrfach erwähnte, die Frage ab wann ein Verein Gewinn macht und somit die Darlehensansprüche wieder aktiviert werden, eben im Rahmen der Besserungsscheine verhandelt wird. Es ist ein Wert, den man eben nicht so wie im Abendblatt prognostiziert festschreiben kann. Ist dabei tatsächlicher Gewinn oder vielleicht nur das Überschreiten eines best. Einnahmenstandes gemeint - war mir persönlich zu unklar und exakt deshalb habe ich es gestrichen


    Dass du den einen Satz aus dem Abendblatt-Artikel streichst, weil er Dir zu unklar ist, gleichzeitig aber die Aussage über die Existenz der Besserungsscheine selbst als Fakt übernimmst und eine eigene Spekulation zu möglichen Vertragsmodalitäten hinzufügst, erscheint mir persönlich unsauber!

    Handball2Null
    Ich will dir deine persönliche Meinung überhaupt nicht nehmen - egal ob ich sie teile oder nicht - aber gerade weil es deine Meinung ist, hätte ich mir eine entsprechende Nennung des Autors unter der Publikation gewünscht. (Das war der eigentliche Ausgangspunkt der Diskussion)



    Exakt - deshalb ist diese Randbemerkung ja nicht falsch oder?


    Ebenso wenig falsch wie die Aussage "Hätte TuS N-Lübbecke Insolvenz angemeldet, wären die Rhein-Neckar Löwen Meister - aber das nur mal am Rande erwähnt."

    Nehmen wir aber mal an, wie ziehen alle Erwägungen, welche ich einfließen ließ, heraus und reduzieren uns auf die Fakten, dann bleibt da stehen:

    Man hat die Darlehen in Besserungsscheine gewandelt (Hamburger Abendblatt). Das wirkt sich bilanzwirksam aus - in diesem Fall können Verluste als Ertrag ausgebucht werden (s. Beck Münchener Anwaltshandbuch Insolvenz u Sanierung). Sie werden aber aber einer bestimmten Summe X wieder wirksam. Das stellt ein Problem dar, weil es genau wegen dieser Regelung oft zu Problemen kommt (ebd.).

    Die HBL hat einen ausgeglichenen Haushalt gefordert (div. Quellen -> Interview H. Kaiser). Dieser wird durch die Reduktion der Personalkosten (Hamburger Abendblatt // NDR in Sachen Canellas) und neue Sponsoren erreicht (Hamburger Abendblatt), da das Minus durch die Besserungsscheine reduziert wird. Bis hier hin sind das einfach Fakten, die so auch verlinkt sind und zT auf weitere Quellen hinweisen.


    Zunächst einmal würde ich Zeitungsberichte nicht mit unumstößlichen Fakten gleichsetzen!

    Aber meinetwegen gehen wir davon aus, dass die Umwandlung der Schulden des Vereins gegenüber Andreas Rudolph in Besserungsscheine so tatsächlich geplant ist. Wieso lässt du (sofern du diesen Kommentar erstellt hast) den im Abendblatt-Artikel nachfolgenden Satz "Die müssen erst beglichen werden, falls der HSV Gewinn macht – was er in seiner Geschichte seit 2002 nie schaffte." völlig außen vor und schreibst stattdessen in deinem Kommentar

    Zitat

    Es dürfte jedoch auch klar sein, dass es sich eher um ein aufschiebendes als ein lösendes Moment handelt: Ab einer Summe X an Zahlungseingängen, welche im Rahmen des Besserungsscheins vereinbart wurden, werden die Zahlungen sofort fällig. Es sollte jedoch mit dem teufel zugehen, wenn nicht Summe X nach Eingang der Sponsoringgelder zu Beginn der Saison - übrigens dem 01.07.2014 - so überschritten worden ist, dass Andreas Rudolph sofort wieder alle Karten in der Hand hält.


    Diese Aussage steht in deutlichem Gegensatz zur Aussage des Abendblatt-Artikels (Rückzahlung erst bei positiver Bilanz) und ist ohne Kenntnis der Vertragsvereinbarungen zwischen Andreas Rudolph und dem HSV reine Spekulation - ebenso wie die Annahmen zu den Zahlungsmodalitäten mit den Sponsoren (Komplette Sponsorengelder zu Beginn der Saison). Diese persönliche Schlussfolgerung deinerseits ist aber die Basis für die Wertung der HSV Hamburg könne sich die Lizenz mit einem Trick erschleichen.

    Exakt das ist der Punkt: Es ist eben nichts Alltägliches - und es ist vermutlich der Hebel, welcher über die Frage von Bilanz und Nichtbilanz entscheidet. Insofern finde ich, dass er eine Analyse verdient hat.


    Ich sehe nicht weshalb eine Umwandlung der Schulden in Besserungsscheine eine vollkommen einzigartige Situation im Handball sein soll. Der Unterschied zur Stundung von Krediten oder vergleichabren finanziellen Verpflichtungen ist höchstens juristisch relevant, aber nicht moralisch. Ebendiese Stundungen sind im Handball in der Vergangenheit vielfach genutzt worden um Vereinen den Weiterbestand und die Lizenzerteilung zu sichern. Von einem "Trick- und Täuschungspiel" des HSV Hamburg zu schreiben halte ich daher nicht für gerechtfertigt. Der herbeibeschworene "Präzedenzfall" ist in ähnlicher Form schon einige Male im Lizenzierungsverfahren der HBL vorgekommen. Als 2010 die Lizenzverweigerung drohte zauberte der DHC Rheinland die "Scheinfirma" HRC als spendablen Sponsor aus dem Hut. Im selben Jahr erhielt Concordia Delitzsch im zweiten Anlauf die Lizenz nur um Ende Juli bereits die Insolvenz anmelden zu müssen. Der VfL Gummersbach umschiffte 2011 die Lizenzverweigerung indem die Altlasten in Höhe von rund 4 Mio. € zunächst durch Verzicht von Gläubigern auf gut 2 Mio € reduziert unnd dann mithilfe der lokalen Wirtschaft getilgt werden konnten. Überraschenderweise wurden am Saisonende in der Bilanz aber wieder Schulden von über 4 Mio. € ausgewiesen. (Die Liste ließe sich mit ein wenig Recherche noch deutlich verlängern.)

    Zahlenspielereien haben in der HBL also fast schon Tradition. ;) (Auch wenn die HBL Jahr für Jahr vorgibt ihr lizenzierungsverfahren jetzt noch gründlicher und strenger durchzuführen.)

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    Weiterhin ist auch die Frage, was ein solches Handeln für den Sport bedeutet nicht ganz unrelevant. Ich denke, dass es im Kern nicht zuletzt darum geht, welche Stellung der Sport überhaupt hat in solchen wirtschaftlichen Verflechtungen - und eben auch, ob man es zB Aufsteigern aus der 2. HBL vergeben kann, wenn sie wg. Misswirtschaft in der laufenden Saison Insolvenz anmelden müssen.

    Hätte der HSV Handball dies übrigens getan, wären die Löwen Meister geworden - aber das nur mal am Rande erwähnt.


    Das mag für Liekefetts erste Fahrt Richtung Insovenzgericht Anfang April eventuell eine Szenario gewesen sein sein, aber nach Andreas Rudolphs plötzlichem Rückzug Anfang Mai wäre eine Insolvenz des HSV Hamburg nicht mehr mit einer Streichung aller Resultate einher gegangen, da sie die nötige Anzahl an Saisonspielen quasi schon erreicht hatten.

    Was spielt das für eine Rolle? Es sind Gedankengänge/Erklärungen/Schlussfolgerungen zu einigen Dingen die man so ja auch aus der Presse entnehmen konnte. Man kann dem Schreiber seiner Meinung ganz oder teilweise folgen,...oder es auch ganz bleiben lassen...darf jeder ja machen wie er will. Ich fand die Ausführungen zu den Besserungsscheinen jedenfalls interessant, weil diese Thematik auch für einen Kaufmann nichts alltägliches ist!


    Ja, ich finde den Beitrag auch interessant. Aber angesichts der subjektiven Darstellung, starker persönlicher Wertungen und wilder Spekulationen halte ich es für journalistisch angebracht diesem Kommentar einen Autor eindeutig zuzuordnen.

    Danke, aber auf den ersten Blick ist es für mich als Leser nicht ersichtlich, ob es sich um einen Beitrag der Seitenbetreiberin selber oder um einen der zahlreichen Gasbeiträge handelt. Gerade auf einer Seite wo Gastbeiträge eher die Regel denn die Ausnahme sind, sollte auch die Betreiberin vielleicht ihre eigenen Kommentare kennzeichnen.


    Vielleicht finde ich die Information auf der Seite bloß nicht, aber ein Kommentar in dem der Autor selber schreibt "basiert ausschließlich auf eigenen Überlegungen, eigenen Recherchen ...", "Rückschlüsse [...] sind als eigene Meinungsäußerung zu verstehen" und "die vorstehenden Meinungsäußerungen und Überlegungen, welche ich hier bewusst subjektiv wiedergebe" verlangt in meinen Augen zwingend nach einer namentlichen Kennzeichnung des Autors!

    Positiv:

    • Ein bis zur letzten Spielminute spannender Zweikampf um die Meisterschaft
    • Die verlustpunktfreie Rückrunde der Rhein-Neckar Löwen sowie ihre tadellose Heimbilanz. :respekt:
    • Die Hinrunde des Bergischen HC, der die Liuga im Herbst mit 13:7 Punkten ordentlich aufgemischt hat.
    • Junge Spieler die zeigen, dass es sich lohnt auf den Nachwuchs zu setzen und ihre Einsatzzeiten verdienen. (u.a. in Magdeburg, Berlin, Lemgo und Flensburg)
    • Zuschauerzuspruch in Gummersbach. Im Schnitt 3576 Zuschauer pro Spiel (Saison 2012/13: 1647 Zuschauer) und drei ausverkaufte Spiele sind ein sehr gutes Ergebniss für die erste Saison in der Schwalbe Arena. :bigok:


    Negativ:

    • Hannover-Burgdorf konnte zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen - weder in der Bundesliga noch im EHF-Pokal.
    • Frisch Auf Göppingen ist das zweite Jahr in Folge hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben und auch der Trainerwechsel hat keine echte Verbesserung gebracht.
    • Der Pokalsieg mag einiges kaschieren, aber in der Bundesliga haben die Füchse Berlin mich enttäuscht. Die schlechteste Punktebilanz der letzten fünf Jahre, gegen die Top4 wurden in acht Spielen lediglich zwei Unentscheiden erreicht und der Anschluss zur Spitzengruppe ist verloren gegangen.
    • Das Theater um Andreas Rudolphs Rückzug beim HSV Hamburg zum denkbar ungünstigten Zeitpunkt in der Saison.

    Herzlichen Glückwunsch, Flensburg!
    Was für ein tolles Wochenende dieser Mannschaft und ihres Trainers! Mattias Andersson hat das Tor vernagelt und am Ende hatte der THW Kiel ausnahmsweise einmal keine taktische/spielerische Antwort mehr parat.
    :jump:


    Mein Fazit des Wochenendes

    Top:

    • Vier hochklassige Handballspiele!
    • Das schnelle und präzise Gegenstoßspiel des THW Kiel
    • Der unbändige Kampfgeist der SG Flensburg-Handewitt
    • Holger Glandorf. Wenn er diese Form gegen Polen zeigt, steigen die Chancen für das DHB-Team enorm.
    • Die farbenfrohen und singfreudigen Fans von MKB Veszprem
    • Beim Spiel um Platz 3 war die Halle bereits sehr gut gefüllt! (Das war in den letzten Jahren nicht immer der Fall)
    • Die Show-Einlagen rund um die Spiele sind im Handball einmalig.
    • Die Opening party war wieder eine schöne Gelegenheit mit Fans alle Lager ins Gespräch zu kommen und ein toller Auftakt ins Wochenende.
    • Einsatz der LED Goal light technology. Nachdem es in dieser Saison einige umstrittene Tore in letzter Sekunde gab, ist diese Unterstützung der Schiedsrichter sinnvoll. Lediglich an der Umsetzung sollte noch ein wenig gefeilt werden. Für meinen Geschmack waren die blinkenden LEDs zu groß und daher für mich als Zuschauer eher störend.


    Flop:

    • Die Halle feiert zurecht Mattias Andersson und die EHF kürt Aron Palmarsson zum MVP
    • Die Musikbeschallung hätte etwas dezenter/leiser sein dürfen.
    • Security-Personal das für mehr Unruhe und Stress gesorgt hat als es in den letzten Jahren ohne sie überhaupt gegeben hat.
    • Das Thema Pfeifkonzert hatte wir bereits ...

    Warst du in der Halle?


    Ja, war ich und habe mit großem Vergnügen einmal mehr die Ausnahmehandballer Siarhei Rutenka und Chema Rodriguez genossen. Natürlich wäre es nicht verkehrt, wenn sie ein wenig mehr die Gelassenheit eines Filip Jicha oder Laszlo Nagy hätten, aber das Pfeifkonzert finde ich unnötig und aufgrund der eigentlich tollen Atmosphäre beim Turnier unsinnig.

    Wirst schon deine Gründe für so einen Rundumschlag haben. Aber bitte differenziere so weit, dass du "einige", von mir aus "viele" schreibst. "Den THW-Fans" ist schlichtweg doof. :wall:


    Ich habe nichts von allen THW-Fans geschrieben. Dass es Pfiffe von zahlreichen THW Fans gab wirst du wohl kaum bestreiten wollen, oder?

    P.S.: Ich habe sogar gestern Abend einen Fan gesehen, der sich auf sein THW-Trikot ein Autogramm von Rutenka geben ließ.

    Schade, dass das Finale der europäischen Königsklasse eine Regionalmeisterschaft der ewig Jubelnden gegen die ewig Zweiten wird. :/:

    Der SG Flensburg-Handewitt gratuliere ich zum einmaligen Kampfgeist. Barcelona hat denselben Fehler gemacht wie im Viertelfinale Vardar Skopje und zu früh den Vorsprung nur noch verwalten wollen. Bei Veszprem habe ich in den Schlussminuten das Aufbäumen gegen die sich anbahnende Niederlage vermisst. Sie haben zu früh resigniert antsatt zu versuchen Ballgewinne durch eine offensive Abwehr zu forcieren.


    P.S.: Wird es den THW-Fans nicht irgendwann selber peinlich Siarhei Rutenka bereits beim Einlauf auszupfeifen :wall: