Beiträge von Arcosh

    fakt ist : gibts ne insolvenz ist das bisherige geld von a.r. auch weg (bis auf kleine quote) - kaufmännisch würde es also evtl. für a.r. sinn machen, nochmals geld zuzuschiessen, um sich mit langem atem seine kredite zurückzuholen, auch wenns dann nur 5-10% sind jedes jahr.....


    Ich meine in einem Artikel gelesen zu haben, dass Andreas Rudolph im Falle einer Insolvenz des HSV Handball seine dann platzenden Forderungen steuerlich Abschreiben könne. Somit könnte er in diesem Fall finanziell ähnlich gut fahren, wie wenn er jetzt dem Verein einen Großteil der Schulden erlassen würde um ihm die Chance zu geben auf eigenen Füßen neu anzufangen.

    Kritik an der Torverhältnis-Regel darf es mMn nicht geben, es gibt ja auch keine Kritik an der Punkte-Regel und die Tore-Regel ist die einzige logische Fortsetzung.


    In nahezu allen deutschen Handballligen unterhalb der 1. und 2. Bundesliga, sowie in den meisten europäischen Handballligen und den internationalen Vereins- und Nationalmannschaftswettbewerben zählt bei Punktgleichheit der direkte Vergleich als Entscheidungskriterium und du willst jede kritik an diesem HBL-Sonderweg untersagen bzw. sie als einizg logische Variante zementieren? :nein:

    Angriff der Löwen, unser Torhüter geht rein und der Löwe wird vom Schwung seines Angriffs in den Torhüter geworfen.. 2 Minuten für Puhle....


    Die Zeitstrafe hat Matthias Puhle für Meckern nach einer berechtigten Siebenmeterentscheidung für die Rhein-Neckar-Löwen erhalten. An dem Foul war er überhaupt nicht beteiligt.

    Auf der Heinevetter-Skala waren sein Aufreger und seine Gesten über die Entscheideung aber maximal eine 2/10 und somit im HBL-Vergleich geradezu lächerlich ihn deshalb auf die Bank zu schicken (sofern er nicht irgendwelche unangemessenen Worte benutzt haben sollte). Uwe Gensheimer im Gegenzug war ständig am diskutieren mit den Schiedsrichtern - selbst bei Entscheidungen in die er selber gar nicht involviert war. Aber die Pritschows sind bekannt für ihren Nationalspieler-Bonus und Uwe Gensheimer ist aufgrund seiner verworfenen Gegenstoßchancen (inklusive lässigem Heber weit über die Latte) und dem verworfenen Siebenmeter gegen einen U23-Keeper schon genug bestraft.

    Bisher 16 Teams = 30 Spiele, bei 12 Teams Hauptrunde 22 Spiele, Auf- und Abstiegrunde je 6 Teams, also nochmal 10 Spiele sind zusammen 32, also 2 Spiele mehr, nicht drei weniger.


    Die sechs Staffelsieger spielen also über zehn Runden die Aufsteiger aus und die übrigen 66 Mannschaften haben ab Mitte Februar Sommerpause? Eine ungleiche Anzahl an Saisonspielen von mannschaften innerhalb einer Liga halte ich persönlich für problematisch.

    Und genau da steckt die Krux der Sache. Es geht mir hier nicht um das Leiden von Eisenach. Es ging mir um die Chancengleicheit von Kiel und "Kronau-Östringen I" bei den Spielen gegen Eisenach, die ja quasi durch diese "Sache" zu Ungusten von Kiel nicht gegeben war. Aber lassen wir das, denn der von mir konstuierte Fall mit den "ein bis fünf Toren in der Endabrechnung zu Ungusten von Kiel" ist ja nicht eingetreten.


    Echte Chancengleichheit zwischen Spielen am 5. und am 32. Spieltag gibt es aufgrund von unterschiedlichen Belastungen und Verletzungssorgen ohnehin nicht und es ließen sich sicherlich einige andere Gegner heraussuchen bei denen der THW Kiel auf die ein oder andere Art gegenüber den Rhein-Neckar-Löwen profitiert hat oder eben umgekehrt. Die Eisenacher deshalb zum vermeintlichen Zünglein an der Waage zu machen halte ich für unangebracht. Da wiegen die ungeplanten Verlustpunkte oder der vergebene Vorsprung im direkten Duell weit schwerer als die Spielortfrage gegen den ThSV.


    Wenn es Kiel mit einen bis fünf Toren nicht geschafft hätte, hätte ich es unter unzulässige Manipulation durch die HBL gewertet. Ich muss noch mal die "Eisenach-Coburg-Sache" ansprechen. Im Endeffekt hat diese Sache im Meisterschaftsfinale fast zu einer Wettbewerbs-Verzerrung geführt. Wenn Eisenach gegen den einen Meisterschafts-Favoriten in eigener Halle spielt und gegen den anderen in "quasi neutraler" Halle spielt. Sei's drum, es st ja noch einmal gut gegangen.


    Die HBL hat doch nicht vorgeschrieben gegen welche Gegner der ThSV Eisenach in eine andere Halle umziehen muss und hätte Eisenach den vereinbarten "Drei Spiele"-Kompromiss erfüllt, dann .... aber lassen wir das. Hier geht es schließlich um ein spannendes Meisterschaftsfinale und nicht die Leiden des Absteigers.

    Glückwunsch zur Nervenstärke des THW Kiel! Nächstes Jahr winkt der vierte Stern auf der Brust. :respekt:


    :schrei: Hinweis
    Sollten sich THW-Fans ob der freundlichen Unterstützung der Oberbergischen erkenntlich zeigen wollen, so finden sie wie jedes Jahr beim Champions League Final4 ein Grüppchen VfL-Fans (deutlich erkennbar an der großen blau-weißen VfL-Fahne im Unterrang der Kölnarena), die einem gekühlten Hopfenerzeugnis nicht abgeneigt gegenüber stehen. :bier::hi:

    Was für ein wahnsinniger Handballnachmittag voller Emotionen!
    :jump:

    Zum VfL Gummersbach
    Der VfL Gummersbach verliert zwar mit fünf Tore gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Rückrunde, aber in Anbetracht der Ausgangslage vor dem Spiel und der mit 35 Toren besten Offensivleistung der Saison war es definitiv ein Erfolg und der gefühlte Sieg wurde entsprechend bis spät in die Nacht gefeiert. Christoph Schindler hat es nach dem Spiel auf den Punkt gebracht: Obwohl die Schützenhilfe der Kieler letzte Saison in Großwallstadt ein Ansporn war, ging es in erster Linie darum den Spielern die den VfL verlassen werden einen geungenen Abschied zu ermöglichen.

    Zu den Rhein-Neckar-Löwen
    Im Angriff haben die Mannheimer über 55 Minuten eine meisterliche Leistung dargeboten. Schneller, schnörkelloser und effektiver Offensivhandball der wirklich schön anzusehen war. Leider haben sie dabei vergessen, dass auch Abwehrarbeit zum Spiel gehört. Ausschlaggebend in der Meisterschaftsfrage waren aus meiner Sicht heute zwei Dinge - die nicht zum ersten Mal den Löwen zum Verhängnis geworden sind:

    • Niklas Landin schafft es nicht in den "Endspielen" seine beste Leistung abzurufen. Während Weltklassetorhüter gerade in diesen Alles-oder-nichts-Spielen über sich hinauswachsen, bleibt Niklas Landin zum wiederholten Male in den letzten Jahren im Schatten seines Gegenübers.
    • Andy Schmid hat ein gutes Spiel gemacht, aber ebenfalls nicht zum ersten Mal mit zwei Aussetzern in den letzten fünf Minuten durch technische Fehler Tempogegenstöße des VfL Gummersbach eingeleitet und seine Mannschaft zurückgeworfen. Ich vermute ihm fehlt einfach die Erfahrung auf diesem Niveau um auch in den entscheidenden Minuten die Mannschaft führen und das Spiel gestalten zu können.


    Es sind bloß Kleinigkeiten, die zu Platz 2 hinter dem THW Kiel und zum Viertelfinal-Aus in der Champions-League geführt haben, aber ebendiese Kleinigkeiten fehlen den Löwen noch um die ganz großen Titel zu erreichen.

    Der FC Barcelona beendet die Saison in der Liga Asobal mit einem 26:31-Auswärtssieg bei Vizemeister Logrono. Damit ist die perfekte Saison mit 60:0 Punkten, +437 Toren (!) und 13 Zählern Vorsprung auf Platz 2 gelungen. :respekt:

    Nach dem Gewinn der spanischen Meisterscahft, des Supercups, der Copa Asobal und der Copa del Rey fehlt zum Quintupel diese Saison nur noch der Titel in der Champions League.

    Was bin ich doch für´n Dödel :rotwerd: ... ich habe doch auch ein Voodoo-Set - na, dann will ich mich mal jetzt ranmachen und heute Nacht den Landin und Gensheimer bearbeiten. ;)


    Voodoo-Set? Oh Schreck ... Du weißt doch, dass mein seltenes Abstauben hier nie gegen dich persönlich ging :hi: ... eigentlich bin ich ganz lieb :angel: ... also leg bitte die Nadeln aus der Hand ... ;)


    Europa?
    Deutschland?

    Bekannter Besitzer/Bewohner?

    RK Celje ist slowenischer Meister
    Nach dreijähriger Abstinenz hat sich Rekordmeister RK Celje wieder die slowenische Meisterschaft geholt. Nach Abschluss der Hauptrunde hatte es noch danach ausgesehen als könne Velenje, Meister der vergangenen beiden Jahre, den Titel-Hattrick schaffen. Ungeschlagen zog der Titelverteidiger mit 43:1 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft aus Celje in die Meisterrunde der besten sechs Mannschaften ein. Im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden mit Hin- und Rückrunde kam Velenje jedoch ins Stocken. Ein Unentschieden beim Tabellendritten Maribor und eine Niederlage in Celje ließen den Vorsprung schmilzen und als am drittletzten Spieltag der erste Punktverlust in eigener Halle (25:26 gegen Maribor) hinzu kam, war Celje plötzlich gleichauf, denn sie hatten die Meisterrunde bis dahin ohne Punktverlust absolviert. Es lief also auf das heutige "Endspiel" am letzten Spieltag zwischen Velenje und Celje hinaus. Velenje benötigte in eigener Halle einen Sieg zum Titelgewinn. Doch der Titelverteidiger war chancenlos und wurde in zuhause mit 27:36 (13:17) vom neuen slowenischen Meister RK Celje deklassiert.