Ich sage Finale, Obo sagt Kroatien
Top, die Wette gilt!
Ich sage, Deutschland spielt bei dieser Europameisterschaft noch gegen Island ... und ich denke, es wird das letzte Spiel des Turniers sein.
Ich sage Finale, Obo sagt Kroatien
Top, die Wette gilt!
Ich sage, Deutschland spielt bei dieser Europameisterschaft noch gegen Island ... und ich denke, es wird das letzte Spiel des Turniers sein.
Finalwochenende (Herning, Dänemark)
Freitag, 30.01.2026
15:00 Uhr, Spiel um Platz 5: Portugal - Schweden
17:45 Uhr, Halbfinale: Deutschland - Kroatien
20:30 Uhr, Halbfinale: Dänemark - Island
Sonntag, 01. Februar
15:15 Uhr, Spiel um Platz 3: Island - Kroatien
18:00 Uhr: Finale: Dänemark - Deutschland
Dänemark ist mit vier Siegen erfolgreich durch die Hauptrunde marschiert und auf bestem Wege den langersehnten EM-Titel zu gewinnen. Die übrigen drei Halbfinalisten gehörten zwar zum erweiterten Kandidatenkreis für eine Top4-Platzierung, aber das Fehlen der Franzosen und vor allem der Schweden ist durchaus überraschend. Deutschland, Kroatien und Island haben sehr unterschiedliche Spielstile und ich sehe es relativ offen, wer sich am Ende die Medaillen und den Titel sichern kann.
Wichtig war, dass Andreas Wolff mit seiner Parade vor ein paar Minuten den möglichen Ausgleich verhindern konnte und jetzt spielt die Zeit für Deutschland.
Geniale Reaktion von Alfred Gislason ![]()
Verfolgt jemand die spanische Presse? Es ist zwar eine Mannschaft im Umbruch, aber das war jetzt die dritte EM bzw. WM in Folge mit einer Platzierung außerhalb der Top10 und in zwei Jahren wollen sie das EM-Finale im Bernabéu-Stadion ausrichten. Das aktuelle sportliche Abschneiden kann nicht der Erwartungshaltung in Spanien entsprechen.
Klar, aber wozu sind die Wettbewerbe da? Zum Geld verdienen oder Werbung für die Sportart zu machen?
In erster Linie, um einen sportlichen Sieger auszuspielen. ![]()
Die EHF findet ohnehin kaum noch Länder, die eine EM ausrichten wollen bzw. ökonomisch und organisatorisch stemmen können. Da ist es nicht sinnvoll die organisatorischen Anforderungen zu erhöhen.
Man könnte auch einfach mehr Hallen anmieten und für die "schwächeren" Spiele in kleinere Hallen ausweichen. Beispiel bei einer EM in Deutschland: Schweiz gegen Georgien in Göppingen, Holland gegen Italien in Lingen und Polen gegen Montenegro in Dresden. Wo ist das Problem? Das Handball Feeling würde sich viel mehr aufs ganze Land verteilen.
Die georgischen Fans müssten für das Spiel Montags gegen die Schweiz nach Göppingen reisen, Mittwochs zum Spiel gegen Norwegen nach Stuttgart und zum Abschluss am Freitag gegen Frankreich nach München. Das ist natürlich alle machbar, aber einfacher ist es die komplette Woche in Stuttgart zu bleiben.
Für die Veranstalter bedeuten viele Spielorte vor allem höhere Kosten, weil an jedem Spielort das komplette Hospitality-Angebot auf vergleichbarem Niveau angeboten werden muss.
[...] Es ist irre Tagestickets für drei Spiele zu verkaufen. Hauptsache alles ist ausverkauft. [...]
Tagestickets sind sinnvoll, wenn die Einzelspiele allein nicht die großen Spielstätten füllen. Wenn Dänemark in Herning spielt, dann kommen 15.000 Zuschauer zu diesem Spiel, aber bei Einzeltickets für jedes Spiel sind bei Slowenien gegen Ungarn dann vielleicht nur 1.000 Zuschauer in der Halle. Durch die Tagestickets erhofft man sich, dass vielleicht 30% der Fans den ganzen Tag in der Halle bleiben und so konstant > 5.000 Zuschauer bei den Spielen sind. In Herning gibt es eine sehr große Fanzone mit breitem Angebot, die einerseits einen Mehrwert für die Zuschauer darstellt, aber andererseits kontraproduktiv für die Anwesenheit in der Halle ist. Es benötigt eine schlaue "Steuerung" der Zuschauer, die Anreize zum Aufenthalt in der Halle während der Spiele setzt.
Weil man diesen Turnierbaum nicht für voll nimmt.
Ich würde erwarten, dass die Schweden als Co-Gastgeber in die Spielplangestaltung mit eingebunden waren und da verstehe ich nicht wieso man sich selbst diese zusätzliche Belastung aufzwingt. Einzige Erklärung aus meiner Sicht wäre, dass die Malmö Arena nicht früher zur Verfügung gestanden haben könnte.
Ich denke er sagt "keine andere Erkenntnis, als unsere getroffene Entscheidung - Spielende.".
Vielleicht "meinte" er das. Gesagt hat er es nicht.
In irgendeinem der Spiele gestern der HG II sagte der Kommentator in einer Szene nach der Zeitlupe, dass der Abwehrspieler beim Stürmerfoul zwar nicht gestanden habe, dass aber nicht relevant sei, er müsse nur zwischen Angreifer und Tor kommen. Sind hier die Regeln geändert/gelockert worden oder hat der Dyn-Kommentator einfach nur mal wieder leichte Lücken im Basiswissen bewiesen?
Grundsätzlich gilt, dass der Spieler im Recht ist, der den Raum zuerst eingenommen hat. Kommt der Abwehrspieler mit einer regekonformen seitlichen Bewegung noch zwischen Angreifer und Tor und nimmt den Angreifer somit frontal mit seinem Körper auf, dann liegt ein offensives Foul vor. Dazu muss er nicht still auf dieser Stelle stehen. Kommt die seitliche Bewegung des Abwehrspielers zu spät, so dass er nicht mehr zwischen Angreifer und Torraum kommt und den Angreifer seitlich trifft, dann liegt ein Vergehen des Abwehrspielers vor.
Im vorliegenden Fall betritt der schwedische Verteidiger aber deutlich sichtbar den Torraum, so dass er unabhängig vom weiteren Ablauf keine regelkonforme Abwehrposition einnehmen konnte.
Weiß jemand, wie gut die beiden des Englischen mächtig sind? Vielleicht waren sie in diesem sehr stressigen Moment einfach nicht in der Lage, die Situation präzise und knapp auf Englisch darzustellen. Die Erläuterungen der übrigen Schiris bei dieser EM waren jetzt auch nicht immer se jellow fromm se ägg.
Man merkt den Schiedsrichtern an, dass sie für diese neue Aufgabe geschult wurden, denn die Ansagen nach dem Videobeweis folgen bei allen Gespannen dergleichen Struktur. "After review: .... kurze Beschreibung des erkannten Vergehens ... Final decision: ... mögliche Sanktion mit Angabe zu Mannschaftsfarbe und Spielernummer ... Entscheidung über Spielfortsetzung... "
Jetzt erwarte ich nach 60 anstrengenden und hochkonzentrierten Spielminuten auch keinen akzentfreien, wortgewandten Vortrag. Aber mehr als "nothing" sollte ein Gespann meiner Meinung nach schon artikulieren können. Was war den "nichts"? War es in ihren Augen überhaupt kein Foul - weder offensiv noch defensiv? War "nichts" zu sehen, was ihre ursprüngliche Entscheidung "Offensivfoul" geändert hätte? Dass die EHF dazu bislang schweigt, obwohl sie beim Spiel zwischen Portugal und Deutschland bei einer vergleichsweise unbedeutenden Situation noch am selben Abend ein Statement veröffentlicht hatten, spricht für mich auch Bände. Vielleicht weil die Ungarn vergleichsweise ruhig geblieben sind. Schade, dass sich das Handball-Schiedsrichterwesen sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene stets hinter Schweigen versteckt anstatt mit Transparenz und echter Fehlerkultur sich zu verbessern versucht. So bleibt Handball in der öffentlichen Wahrnehmung leider ein Sport indem zu oft Schiedsrichter über den Spielausgang entscheiden.
Was ist denn das für ein Bockmist, dass die Hauptrundengruppe II heute (Mittwoch 28.01.26) schon wieder im Einsatz ist - ohne ein Tag Regeneration?
Luka Cindric findet auch deutliche Worte zur Spielplangestaltung.
Für mich ist nicht nachvollziehbar wieso die Gruppe D mit Schweden und Kroatien erst am 17.01. ihren ersten Spieltag bestritt und nicht parallel zu den Gruppe A und C bereits am 15.01. Für diese beiden Mannschaften ist es somit das siebte Turnierspiel innerhalb von 12 Tagen.
In der Hauptrundengruppe I sind am letzten Spieltag noch ein paar Entscheidungen offen:
Das bestreite ich nicht.
Ich sehe nur nicht, dass die anderen Gespanne mehr Courage gehabt hätten.
Wozu braucht es da Courage? Was außer Pfiffen in der Halle und zwei, drei kritischen Artikeln der schwedischen Boulevard-Presse hätten Schulze/Tönnies denn zu befürchten gehabt, wenn sie nach Ansicht der Videobilder auf Strafwurf für Ungarn entscheiden? Welche "Angst" rechtfertigt es, die Integrität ihres (Neben-)Berufs und ihr eigenes Standing in der Handballwelt zu beschädigen?
Danke für den Link S.B.
Die beiden schauen sich nur eine Perspektive an und obwohl der Regelverstoß aus diesem Blickwinkel zu erkennen ist und obwohl man die Reaktion der Zuschauer in der Halle deutlich hört, die das ganze zeitgleich auf dem Videowürfel sehen können, brechen sie vor Ansicht weiterer Kameraperspektiven ab und verkünden ihre Entscheidung. ![]()
"After review, the situation was for us nothing. Final decision: game is over"
Die offizielle Begründung muss doch mindestens sein, dass das Offensivfoul bestand hat. "Nothing" würde ja bedeuten, dass sie ihren Foul-Pfiff zurückgenommen hätten. Einfach nicht nachvollziehbar und komplett konfus. Die Handball-EM dürfte für Schulze/Tönnies heute Abend beendet sein.
Das ist eine ähnlich desaströse Schiedsrichter-Fehlleistung in den letzten Spielsekunden wie bei Portugal gegen Deutschland. Ich bin gespannt ob die EHF auch hierzu eine Stellungnahme veröffentlichen wird.
Rund um die 45. Spielminute sah es so aus als würden die Kräfte bei der Schweiz entscheidend nachlassen, aber sie haben es dennoch geschafft weiterhin regelmäßig zu treffen und haben die Schwachstellen in der isländischen Abwehr effizient genutzt. Den Isländern wäre wahrscheinlich die Zeit davon gelaufen, wenn sich die Schweiz in den Schlussminuten nicht durch überflüssige Zeitstrafe selbst entscheidend geschwächt hätte. Die 50 Sekunden doppelte Unterzahl haben den Isländern die nicht mehr für möglich gehaltene Wende und einen Punktgewinn beschert.
Die vergebenen Führungen ziehen sich bei der Schweiz wie ein roter Faden durch diese Europameisterschaft.
Worin besteht denn der Skandal? Die Technik ist allgemein bekannt und steht allen gleichermaßen zur Verfügung.
Auf der deutschen Bank werden Spielszenen auch direkt analysiert. Ich erinnere mich an eine Szene bei diesem Turnier in der Tom Kiesler eine (eher unberechtigte) Zeitstrafe erhält und als er auf der Bank Platz nimmt reicht ihm ein Betreuer ein Tablet auf dem er und seine Sitznachbarn sich das Replay der Aktion anschauen.
Die Isländer agieren bislang zu unkonzentriert und dadurch bleibt die Schweiz im Spiel. Es ist sicherlich eine Herausforderung sich mental auf dieses "Pflichtspiel" zu konzentrieren, wenn im Hinterkopf schon das mögliche Entscheidungsspiel gegen Slowenien ist.