@BigRick:
Ist die DKB als Ligasponsor wohl eher wegen den Standorten Berlin und Hamburg (und deren sportliche Erfolgen) eingestiegen oder wegen Eisenach? Das Geld aus dem Namensponsoring wird meines Wissens unter allen Vereinen gleichwertig verteilt.
Der Handball steht in erster Linie auch nicht in Konkurrenz zum Fußball, sondern zu Sportarten wie Basketball und Eishockey, die im letzten Jahrzehnt wesentlich professioneller geworden sind und neben den traditionsreichen Standorten auch in den großen Ballungsräumen und Hallen vertreten sind. Wieso Handball nicht telegen sein sollte würde micht ehrlich interessieren?
@ALF:
Ich bin bei dir, dass der derzeitige Fernsehvertrag und die Fernsehpräsenz im Wesentlichen einigen wenigen Vereinen zugute kommt. Das Problem ist, dass die Relation von Einschaltquoten zum Produktionsaufwand nur bei den überreginal bekannten Vereinen mit namhaften Spielern positiv ausfällt. Ich würde es befürworten, wenn die Vereine mehr Freiheiten hätten in Eigenregie Übertragungen (per Livestream oder regionalem Sender) anzubieten (vgl. Basketball Bundesliga). Dann könnte sich jeder Verein indivduell Gedanken machen, wie er sich und seinen Sponsoren die optimale Plattform bieten kann. (Regionaler TV-Sender, kostenpflichtiges Streaming-Angebot, Sponsor-finanzierte Streams, etc.) Gleichzeitig könnte die HBL z.B. ein TV-Magazin mit aktuellen Spielberichten, Interviews und Hintergrundberichten produzieren und den Sendern kostenfrei anbieten. Die Produktionskosten müssten von den Vereinen getragen werden, aber auf diesem Wege könnte die Liga in ihrer ganzen Breite dargestellt und dem Zuschauer bekannt gemacht werden.
@f0x:
Es wirkt ein wenig hilflos und verzweifelt, aber immerhin bemühen sich die Spieler um den Erhalt ihres Arbeitsplatzes.