Beiträge von Arcosh

    1. Etage ist bei genauem Hinschauen offenbar ein einziger Raum
    Ballsaal? :nein:
    sonstiger Veranstaltungsort? :nein:
    Spielbank? oder ähnliches? :nein:
    dient der Entspannung? :D (Harem? :nein: )
    (Ich bin nicht hundertprozentig sicher wozu speziell dieser Raum im Obergeschoss genutzt wird, aber es sollte in diese Richtung gehen)


    Europa? :D
    -Südeuropa? :nein:

    Privatbesitz? :D

    Der abgebildete Teil ist nur Eingangshalle / Rezeption einer Anlage? :D
    -Firma? :D
    -Besucherverkehr :D

    Eine schöne Analyse. Dazu aber ein paar Anmerkungen von mir:
    Facebook-likes sind im Allgemeinen eine kumulative Größe. Facebook-User liken eine Seite zum Teil aufgrund singulärer Ereignisse, aber un-liken sie in der Regel später nicht mehr. Daher wachsen die "Gefällt mir"-Zahlen einer Facebook-Seite im allgemeinen kontinuierlich an. Gründe für neue Likes müssen dabei nicht einmal zwingend sportliche Erfolge sein, sondern können ebensogut aus viralem Marketing (Gewinnspiel-Aktionen, Videos, etc.) resultieren. Deshalb sind sie mit Vorsicht zu genießen.

    Das Magazin "Digitale Sport Medien" hat im Juli 2013 (Link zur Ausgabe, Artikel ab Seite 4) eine Aufstellung der HBL, BBL und DEL in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Im März 2014 folgte eine Aktualisierung (Link zu Ausgabe, Artikel ab Seite 20). Die Steigerung der facebook-likes um 66% vom 1.1.2013 zum 1.1.2014 zeigt deutlich den oben beschriebenen kumulativen Effekt. Die massiven Anstieg führe ich in erster Linie darauf zurück, dass sich die Vereine der Bedeutung des Mediums facebook für die Außendarstellung bewusst geworden sind und dort dementsprechend aktiv sind. Auch der Artikel zum Erfolg der HBL-Applikation "Tor des Monats" zeigt, dass Zuwächse in den facebook-likes nicht primär auf gute Arbeit des Vereins oder der Organisation in ihrem Kernaufgabenfeld zurückgeführt werden können.


    Umzüge in Großstädte haben sich bisher für keinen Verein wirklich gelohnt. Weder Melsungen noch Burgdorf können für sich behaupten, trotz stattlicher Erfolge in den Großstadtregionen, davon in der Reichweite profitiert zu haben. In der Zuschauergunst liegen sie allenfalls auf der Höhe von Göppingen, Wetzlar und Lemgo. Auch der Bergische HC hat anders als die RNL nur bedingt von der Zusammenlegung mehrerer Vereine profitiert. So haben die Städte Solingen und Wuppertal zusammen 500.000 Einwohner, denen aber der Bergische HC weitgehend egal zu sein scheint.


    Der Erfolg des Umzugs misst sich z.B. für Hannover nicht im Vergleich zu Göppingen, Lemgo oder Wetzlar, sondern im Verleich zur Ausgangsssituation in Burgdorf. Sowohl in Melsungen als auch in Hannover scheint mir der Umzug in die größeren Städte mit einer Steigerung der Zuschauerzahlen, einem gewachsenen Etats und sportlichem Erfolg einhergegangen zu sein. In meinen Augen also ein erfolgreicher Schritt.

    Entscheidend ist eigentlich die Leistung der Nettelstedter bzw. Melsunger. Den Topteams aus Kiel und Mannheim ist selbst wenn sie durchziehen eine Art natürliche Grenze bei 40 bis 45 Toren gesetzt - sofern sie nicht 100% ihrer Würfe verwandeln und der Gegner selber versucht Tempohandball zu spielen. ;) Die Höhe des Sieges hängt also maßgeblich davon ab wieviele Tore die unterlegene Mannschaft noch erzielen kann.

    @BigRick:
    Ist die DKB als Ligasponsor wohl eher wegen den Standorten Berlin und Hamburg (und deren sportliche Erfolgen) eingestiegen oder wegen Eisenach? Das Geld aus dem Namensponsoring wird meines Wissens unter allen Vereinen gleichwertig verteilt.

    Der Handball steht in erster Linie auch nicht in Konkurrenz zum Fußball, sondern zu Sportarten wie Basketball und Eishockey, die im letzten Jahrzehnt wesentlich professioneller geworden sind und neben den traditionsreichen Standorten auch in den großen Ballungsräumen und Hallen vertreten sind. Wieso Handball nicht telegen sein sollte würde micht ehrlich interessieren?


    @ALF:
    Ich bin bei dir, dass der derzeitige Fernsehvertrag und die Fernsehpräsenz im Wesentlichen einigen wenigen Vereinen zugute kommt. Das Problem ist, dass die Relation von Einschaltquoten zum Produktionsaufwand nur bei den überreginal bekannten Vereinen mit namhaften Spielern positiv ausfällt. Ich würde es befürworten, wenn die Vereine mehr Freiheiten hätten in Eigenregie Übertragungen (per Livestream oder regionalem Sender) anzubieten (vgl. Basketball Bundesliga). Dann könnte sich jeder Verein indivduell Gedanken machen, wie er sich und seinen Sponsoren die optimale Plattform bieten kann. (Regionaler TV-Sender, kostenpflichtiges Streaming-Angebot, Sponsor-finanzierte Streams, etc.) Gleichzeitig könnte die HBL z.B. ein TV-Magazin mit aktuellen Spielberichten, Interviews und Hintergrundberichten produzieren und den Sendern kostenfrei anbieten. Die Produktionskosten müssten von den Vereinen getragen werden, aber auf diesem Wege könnte die Liga in ihrer ganzen Breite dargestellt und dem Zuschauer bekannt gemacht werden.


    @f0x:
    Es wirkt ein wenig hilflos und verzweifelt, aber immerhin bemühen sich die Spieler um den Erhalt ihres Arbeitsplatzes.

    @Roter Teufel:
    Du willst den Kern meiner Argumentation wohl nicht verstehen. Die Leistung von Pforzheim-Eutingen in der A-Jugend ist aller Ehren wert, aber geh mal vor die Tür und frag nach ob das außerhalb eines 30km-Umkreises um Pforzheim noch irgendjemand mitbekommt. Der Hamburger Grundschüler der sich stolz sein Autogramm vom Idol Johannes Bitter geholt hat, wird davon wesentlich länger sprechen als der Pforzheimer Junge, der mit Papa beim Spiel der A-Jugend war.

    Ich glaube nicht, dass hier in der Region ein einziges "Talent" sich wegen der Hamburger für den Handball interessiert......und in Hamburg selbst ist es mit den "Talenten" die da letztlich den Durchbruch schaffen auch nicht so weit her...und jetzt fang bloss nicht wieder damit an, dass Hamburg ja eine "Jugendabteilung" habe....die haben wohl alle,,,an herausragende Erfolge der Jugendabteilung kann ich mich jetzt weniger erinnern


    Es geht nicht darum, ob Profi-Handball in Hamburg einen Jugendlichen in Bayern zum dortigen Handballverein treibt. Aber ohne Frage spielen die "Großen" als Vorbilder eine Rolle um mit dem Sport anzufangen. Sei es weil die Kinder als Zuschauer in der Halle waren oder von den Spielern in der Schule besucht wurden. Frag mal bei den Tennisvereinen nach wie die Neumitgliederzahlen zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker waren und wie sie aktuell sind.

    Wenn in Emsdetten der TVE vor durchschnittlich 2000 Zuschauern spielt, dann werden damit über die Saison gesehen inklusive Medienecho lokal einige Zehntausend Menschen erreicht. In Hamburg aber liegt die Öffentlichkeitswirkung um mindestens den Faktor zehn höher. Das ist unabhängig von der Leistung der Vereine ein schlichter Fakt anhand der Bevölkerungszahlen. Die von mir zuvor angesprochenen zehn bevölkerungsreichtsen Städteregionen ( exilberliner: Hannover wäre auf Platz 11 gekommen) repräsentieren 23 Millionen Menschen, d.h. 28% der Bevölkerung Deutschlands. Wenn der Profihandball in diesen Regionen kaum oder gar nicht stattfindet, dann verliert der Jugendhandball dort potentielle Spieler an andere Sportarten. Sicherlich ist die Nationalmannschaft der wichtigste Faktor für die bundesweite Aufmerksamkeit, aber regional sind die dort ansäßigen Vereine ein ähnlich wichtiger Faktor - besonders in Zeiten da die DHB-Auswahl bei großen Turnieren fehlt.

    Frank Bohmann ist nicht Spielleiter der 1. Bundesliga, sondern Geschäftsführer der Deutschen Handball-Bundesliga GmbH und als solcher dem wirtschaftlichen Erfolg dieser GmbH verpflichtet. Aus Sicht der Vermarktung des Produktes HBL wäre eine Insolvenz des HSV Hamburg tatsächlich ein großer Schaden. Von den zehn bevölkerungsreichsten Städteregionen Deutschlands ist die Handball-Bundesliga derzeit ohnehin nur in Berlin, Hamburg und Mannheim vertreten. In diesen zehn Städteregionen leben aber zusammen knapp 23 Mio. Menschen. Bei der Suche nach einem bundesweit agierenden Ligasponsor oder einem Namensgeber fürs DHB-Pokal-Endrundenturnier zählt die Zahl der Menschen, die dieses Produkt erreicht. Wenn die Presse in Hamburg über die DKB Handball-Bundesliga schreibt, dann finden diese Artikel in MOPO, BILD und Abendblatt mehr Leser als die Regionalblätter aus Balingen, Melsungen, Wetzlar, Gummersbach und Eisenach zusammen.

    In den letzten Tagen waren in der Handballecke Vorschhläge von Fans der Aufsteiger zu lesen, die für eine finanzielle Unterstützung für die Neulinge plädieren oder zentral vermarktete Werbebanden für die Liga befürworten. Dazu müssten aber zunächst überhaupt überregional agierende Unternehmen am Handball interessiert sein. Werft einfach mal einen Blick auf die Trikots der 18 Erstligisten welche Firmen darauf vertreten sind. Der Handball ist in Deutschland in den Regionen abseits der Metropolen und der Fußball-Standorte groß geworden und ich bin der Letzte, der diese traditionsreichen Spielorte verlieren will, aber man kann und darf sich den Regeln des modernen Profisports nicht verschließen.

    Ist es nicht noch ein wenig früh für den Abgesang auf die Gallier?

    Am letzten Spieltag empfängt HBW die Lemgoer und der Bergische HC die Nettelstedter. Durchaus eine spannende Konstellation, da TBV und TuS keine sportlichen Ziele mehr haben und sich nicht gerade einen Ruf für unbedingten Kampfeswillen gemacht haben. Da scheint mir eine ähnliche Dramatik wie gestern Abend wahrscheinlich - eventuell dann mit dem besseren Ende für Balingen.

    Ein gewisses Maß an Fairness/Moral setze ich schon voraus.

    Betrachte es mal so:
    Wenn der Einzelhändler für jeden anprobierten Schuh eine "Schutzgebühr" von 2 oder 3 Euro erheben und im Falle eines erfolgreichen Verkaufs dann selbstverständlich auf den Kaufpreis anrechnen würde, dann wäre der finanzielle Vorteil deines Onlinehändlers sehr schnell aufgebraucht.


    Bezüglich der Beratung im Geschäft:
    Das mag sicherlich je nach Wohnort unterschiedlich sein, aber hier in Köln habe ich reichlich Auswahl an Einzelhändlern und im Laufe der Zeit Fachgeschäfte gefunden in denen ich mit der Beratung zufrieden bin. Die Beratung bei Handballschuhen ist aufgrund des kleinen Marktes sicherlich ein schwieriges Feld, aber wenn ich mir neue Laufschuhe kaufe, kenne ich in der Umgebung zwei, drei Sportfachgeschäfte mit kompetenter Beratung und sympathischen Verkäufern.

    Na, wenn Sport1 beim TA immer Werbung bringt ist Zeit für GE: Como Bluff, Fossil Cabin Museum


    Eine kleine Spritztour auf der US 30? Die Antwort ist natürlich richtig. :bigok:

    Das Haus wurde 1932 aus 5796 Dinosaurierknochen aus der nahe gelegenen Fundstelle Como Bluff errichtet und ist ein Museum zu ebendiesem Thema.

    @daisayah
    Dann bestell dir beim Onlinehändler drei verschieden paar Schuhe in jeweils zwei Größen, schikcke die nicht gewünschten zurück und warte ab wielange dein Onlinehändler das mitmachen wird.

    Das soll nicht bedeuten, dass ich nicht auch Artikel online bestelle, aber dass sind dann wirklich Artikel zu denen ich keinerlei Beratung brauche oder es vorher anprobieren müsste.

    [...] Diese probiere ich dann gegebenenfalls selber im Einzelhandel nochmal an und bestelle dann online. [...]


    Das sind mir die Liebsten. Die kostenintensive Infrakstruktur der Einzelhändler in Anspruch nehmen, um dann die "unschlagbar günstigen" Angebote der Onlinehändler zu nutzen. :nein: