Beiträge von Arcosh

    Hm, sieht britisch aus.

    Großbritannien?
    Australien?
    USA?
    Kanada?
    (ehemaliges) Commonwealth?

    Öffentliches Gebäude?
    Privatbesitz?

    Schule?
    Internat?
    Museum?
    kulturelle Einrichtung?

    erbaut vor 1850?
    erbaut vor 1900?
    erbaut vor 1950?

    Es gab in der Vergangenheit bereits mehrfach Lizenzerteilungen auf Basis von Sponsorenzusagen, die das Papier auf dem sie stehen nicht wert waren, oder anhand von angeblichen, Sammelaktion binnen zwei Wochen. Da sollte die Glaubwürdigkeit eine Patronatserklärung (die im Gegensatz zu den vorgenannten wenigstnes einen gewissen juristischen Wert hat) das geringste Problem sein. ;)

    @Hereticus:
    Die EHF fordert aber eine Vergabe der Europapokalplätze aus Basis sportlicher Ergebnisse. Willkür im Stile von "Platz 9, 11 und 16" würde sicherlich nicht akzeptiert werden. ;)


    P.S.: Wusste die HBL etwa schon mehr als sie küzlich in einer Pressemitteilung verlauten ließ unter Umständen könnte auch Platz 7 in der Bundesliga zur Teilnahme am EHF-Pokal berechtigen [\Verschwörungstheorie] :P

    Ein nüchterner Blick auf die aktuelle Situation beim HSV Hamburg: (mit Bitte um Korrektur, falls ich Unsinn schreibe)

    • Sollte der HSV Hamburg am Samstag zum Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf antreten, dann ist eine Annullierung der laufenden Saison vom Tisch und die Meisterschaftsfrage wird davon nicht beeinflusst.
    • Sollte der HSV Hamburg vor dem 30.06.2014 Insolvenz anmelden müssen, dann würde er noch in der laufenden Spielzeit 2013/14 als Absteiger feststehen und hätte die Möglichkeit nachträglich eine Lizenz für die 2. Bundesliga 2014/15 zu beantragen. (Nutznießer wären der Bergische HC bzw. Balingen-Weilstetten)
    • Sollte der HSV Hamburg die Lizenz für die Spielzeit 2014/15 erhalten, aber nach dem 30.06.2014 Insolvenz anmelden müssen, so stünde der HSV Hamburg als erster Absteiger der Saison 2014/15 fest, könnte die Spielzeit aber noch in der 1. Bundesliga weiterspielen.


    Der erste Schritt wird es also nun sein die kurzfristigen wirtschaftlichen Folgen für die laufende Spielzeit zu bestimmen. Können (mit oder ohne Hilfe von Andreas Rudolph) die Rechnungen für Mai und Juni bezahlt werden bzw. kommen mögliche Gläubiger dem HSV Hamburg entgegen, dann hat der Verein Zeit gewonnen um sich neu aufzustellen. Ich rechne damit, dass die HBL die Lizenz für die Spielzeit 2014/15 unter Bedingungen erteilen wird. Damit gewinnen Holger Liekefett und seine Mitarbeiter ein paar Wochen Zeit (voraussichtlich bis Anfang Juni) um mit potentiellen Sponsoren, Spielern und Gläubigern zu sprechen und den Etat neu zu kalkulieren.


    Es gibt nicht viele andere Vereine in der Buli, die trotz miserabler finanzieller Lage Spieler ( Petar D.) von anderen Clubs mit Geld und guten Worten weggelockt haben. Die HSV hat sich ihr Image in FL selbst und hart erarbeitet!

    Wessen Verein keine Verbindlichkeiten hat, noch nie Spieler neu verpflichtet hat obwohl anschließend Gehaltskürzungen durchgesetzt werden mussten oder aufgrund von Neuzugängen eine Saison mit einem sechssteligen Verlust abgeschlossen hat werfe den ersten Stein!

    Ja, war eine beeindruckende Leistung. Hätte nicht gedacht, dass Accambray seinen zukünftigen Arbeitgeber vermeintlich in den EHF-Pokal wirft. Paris muss dringend sein Konzept hinterfragen.

    @Puffin:
    Das hat in meinen Augen bei de Spielern nichts mit "Hals nicht vollbekommen können" zu tun. Sie müssen in den zehn bis fünfzehn Jahren ihrer Profikarriere für sich und ihre Familien ein klienes Polster zurücklegen, denn als Berufseinsteiger mit Mitte/ende Dreißig und jahrelang zurückliegender Ausbildung winkt nicht für jeden die großen karriere nach der sportlichen karriere.


    @Borah:
    Champions-League vor 2000 Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle zur Finanzierung dieses Kaders? Hat uns nicht der THW izuletzt vorgerechnet, die Königsklasse sei selbst im Falle des Titelgewinnes nur eine schwarze Null? (Das Zubrot in der Wüste mal Außen vor gelassen.)

    Zitat

    4:4 Spielerwechsel
    Auswechselspieler dürfen während des Spiels jederzeit und wiederholt (siehe jedoch Regel 2:5), ohne Meldung beim Zeitnehmer/Sekretär, eingesetzt werden, sofern die zu ersetzenden Spieler die Spielfläche verlassen haben (4:5). Das Ein- und Auswechseln von Spielern darf nur über den eigenen Auswechselraum erfolgen (4:5). Dies gilt auch für den Torwartwechsel (4:7 und 14:10). Die Auswechselregeln sind auch bei einem Time-out (ausgenommen Team-Time-out) gültig.

    · Kommentar:
    Sinn der Auswechsellinie ist es, ein korrektes Auswechseln sicherzustellen, nicht aber, Spieler zu bestrafen, die die Seiten- oder die Torauslinie ohne Vorteilsabsicht überschreiten (z.B. um Wasser oder das Handtuch direkt neben der Auswechsellinie zu holen oder die Spielfläche nach einer Hinausstellung auf sportliche Weise außerhalb der eigenen Auswechselraummarkierung zu verlassen). Taktisches und nicht erlaubtes Verlassen der Spielfläche wird separat in Regel 7:10 behandelt.


    Quelle: Handballregeln.de

    Ich erwarte, dass der THW Kiel das Spiel einigermaßen sicher im Griff haben wird. Bis zur 55. Minute bleibt die SG kämpferisch auf 2-3 Tore dran, aber wenn die Flensburger merken, dass es nicht mehr zum Punktgewinn reichen wird, werden die Zebras im Schlussspurt auf +5 erhöhen.

    Ist es ein Desaster, wenn man mit einem Etat von 5-6 Millionen, anstatt mit 9,5 Millionen Bundesliga Handball betreibt. Dann kann man halt nicht mehr mit den dicken Scheinen wedeln, um Spieler von der Konkurrenz wegzulocken. Dann kann man halt nicht mehr fast jede Position dreifach besetzen. Anders ausgedrückt, man kann halt nicht mehr mit den großen Hunden pissen.

    Der neue Geschäftsführer scheint ja was drauf zu haben. Also, Ärmel hochkrempeln, Lindberg, Bitter und Canellas an die Scheichklubs notverkaufen, den Kader mit erfolgshungrigen Spielern aus Liga 2 oder der unteren Tabellenhälfte auffüllen, dazu noch einen fähigen Trainer, der in der Lage ist, diese zu entwickeln. Schon gibt es weiter Bundesligahandball in HH, und dann ist es sicherlich KEIN Desaster, dass man sich 5-8 Plätze weiter unten in der Tabelle befindet. Und das sage ich nicht, weil ich mir als THW-Fan einen Konkurrenten weg wünsche, soviel sei klargestellt.

    Aber 1. muss sich zeigen, ob sein Rücktritt gleichbedeutend mit der Verweigerung einer Patronatserklärung ist und 2. kann er es sich ja morgen alles schon wieder anders überlegt haben.


    Wer mein Beitrag so schwer zu verstehen? Das Desaster wäre eine Lizenzverweigerung und das daraus wahrscheinlich resultierende Aus des amtierenden Champions-League-Titelträgers. Ein Fortbestand mit reduziertem Etat (5-6 Mio. halte ich auch für realistisch) wäre kein Problem, denn für die Top6 und regelmäßig Europapokal sollte es eigentlich reichen.

    US Dunkerque hat gestern Abend die letzte Auswärtshürde in Toulouse mit 21:24 genommen. Damit fehlt nur noch ein Punkt aus den beiden verbleibenden Heimspielen gegen Chambery (8.) oder Tremblay (12.) zu ersten Meisterschaft der Nordfranzosen. Eventuell könnten heute Abend bereits die Champagner-Korken knallen, falls Titelverteidiger Paris Saint Germain im Spitzenspiel bei Montpelllier AHB nicht gewinnen sollte.

    Um den "Weg für die Zukunft frei zu machen", kommt dieser Schritt zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die Lizensierung ist in der heißen Phase und in den nächsten Tagen ist mit den Ergebnissen seitens der HBL zu rechnen. Aber unter den gegebene Umständen scheint eine Lizenz ohne Bedingungen kaum realistisch. Damit blieben dem HSV Hamburg nur wenige Wochen um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und den deutschen Handball vo einem weiteren Desaster zu bewahren.

    Da hätte Andreas Rudolph neulch Holger Liekefett auch direkt den Insolvenzantrag stellen lassen können.

    Pick Szeged arbeitet am Kader für die kommende Spielzeit. Vom Ligakonkurrenten Csurgoi KK kommt Piotr Wyszomirski, polnischer Nationaltorhüter und Shootingstar der EM 2014. Zudem wechseln im Sommer Jose Manuel Sierra und Antonio Garcia Robledo von Paris Saint Germain für zwei Jahre nach Szeged.

    Quelle: Pick Szeged

    Die beiden ungarischen Meisterschaftsfinalisten MKB Veszprem und Pick Szeged haben vom Verband die Freigabe erhalten ab nächster Saison in der SEHA-Liga anzutreten. Analog zu den übrigen Ligen würden die beiden Mannschaften dann erst zu den Playoffs in die ungarische Meisterschaft zurückkehren. Während Veszprem sich wohl bereits für eine Teilnahme an der SEHA-Liga entschieden hat, steht die Entscheidung bei Pick Szeged noch aus.

    Quelle: Hetmeteres.com


    P.S.: Heute Abend beginnt das Endspiel um die ungarische Meisterschaft mit dem Hinspiel in Veszprem. Die Gastgeber müssen verletzungsbedingt auf Nandor Fazekas verzichten. (Bitte melden, falls irgendwo ein Link zur Liveübertragung vom Laster fallen sollte :hi: )