Beiträge von Arcosh

    Das ist ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt für den VFL, ohne wenn und aber. Die oberbergischen Nörgler und Sturköpfe sollten mal einige Tage in sich gehen, nichts von sich geben, sondern sich blaue Schals kaufen und sich ihre Energie auf das kommende Heimspiel aufsparen. Wird das auch noch gewonnen, dann wäre es ein ganz wichtiger Schritt zum Klassenerhalt. Hoffentlich nimmt die gute Form des TBV Lemgo mal für einen Tag eine Ausszeit.


    Ich gehe davon aus, dass du das heutige Spiel nicht gesehen hast. Die heute geszeigte Leistung des VfL Gummersbach reicht gegen eine einzige Mannschaft in der 1. Bundesliga zu Punkten - und das ist der TV Emsdetten.

    Positiver Aspekt war die gute Leistung von Carsten Lichtlein. (Auch wenn hinterher Borko Ristovski aufgrund der wichtigen Parade beim Siebenmeter gefeiert wurde.) Aufbauend auf seinem Rückhalt gewann die Mannschaft Zuversicht und Selbstvertrauen. Umso erschreckender, dass selbst gegen diesen Gegner und trotz 45 Minuten solider Führung die Mannschaft zwischen der 45. und 55. Minute im Angriff völlig konzept- und ideenlos agiert und damit die Führung beinahe verspielte. Grund dafür waren in meinen Augen nicht nachvollziehbare Wechsel auf wichtigen Positionen. :nein:

    Erforderlich war die Auszeit nicht unbedingt - aber auch Gudmi hat schon viel erlebt und weiß dass ein Spiel selbst mit +2 und noch 11 Sek zu spielen noch in die Verlängerung kann. Dann ist er der "Depp" der zu blöd war eine Auszeit zu nehmen.


    Entschudlige, aber zwei Tore Rückstand bei gegnerischem Ballbesitz und noch elf Sekunden auf der Hallenuhr holt der THW Kiel nicht einmal gegen einen Kreisligisten noch auf! Es mag sein, dass Gudmundur Gudmundsson im Eifer des Gefechtes und der dramatischen Schlussphase den Überblick über Ergebnis und/oder Spielzeit verloren hat (er wäre schließlich nicht der Erste dem das passiert), aber zur Absicherung des Ergebnisses war die Auszeit überflüssig.

    Da dürstet der vielleicht talentierteste und engagierteste Spieler in Reihen des VfL Gummersbach (okay, zusammen mit Raul Santos) nach mehr Einsatzzeiten und der Verein, der sich selber die Einbindung der Jugend (*hier bitte bekanntes Timmerbeil-Zitat einfügen*) zum Ziel gesetzt hat schickt ihn dafür in die U23.

    Gibt es irgendeinen Neuzugang, der sich seit Saisonbeginn nicht merklich zurück entwickelt hat? Das muss doch selbst dem letzten Handball-Laien aufgefallen sein.

    Aber darf ich mal Fragen was die lieben Schiedsrichter gepfiffen haben? Wozu gibt es Regeln wenn sie immer wieder anderst gepfiffen werden? Ganz klare Abwehr durch den Kreis? Kein 7 Meter! Spieler läuft durch den Mittelkreis? Tor wird zurückgepfiffen und es gibt keine 2 Minuten! Tätigkeit von Zeitz direkt neben dem Schiedsrichter? Nichts! Beim Konter schupsen? Nur 7 Meter ohne 2 Minuten! Und solche unglaublich klaren Dinge werden nicht gepfiffen! Dann muss man sich nicht wundern das die Halle gegen die Schiedsrichter tobt. Die 2 Kollegen hatte gestern das Glück das alle pfiffe gegen die Löwen gerichtet waren.

    Aber es war trotzdem ein Klasse Spiel vonden Löwen die die Ruhe behalten haben.

    • Vorraussetzung für einen Siebenmeter als Spielfortsetzung ist eine klare Torgelegenheit des Angreifers. Weshalb Abwehr im Kreis immer mit Strafwurf gleichgesetzt wird ist mir ein Rätsel.
    • Spieler läuft durch den Mittelkreis: Bei der Szene die mir diesbezüglich in Erinnerung geblieben ist wurde der Anwurf der Löwen zurückgepfiffen, weil sich der Rechtsaußen bereits in der gegnerischen Hälfte befand. Somit waren die Rhein-Neckar-Löwen nicht in korrekter Position und das Laufen eines THW-Spielers durch den Anwurfkreis ist keine Behinderung.
    • Die Tätlichkeit von Zeitz war grenzwertig. Aber für den hinter Myrhol stehenden Schiedsrichter war dieses kurze Rausstellen der Schulter wahrscheinlich nicht direkt zu erkennen. Zeitz ist abgezockt genug um zu wissen, wann die Schiedsrichter so etwas sehen und wann nicht.
    • Beim Stoß in den Rücken im Gegenstoß hätte ich eine Zeitstrafe gegeben. Der Stoß mag nicht stark gewesen sein, erfüllt aber die Kriterien für eine Hinausstellung gemäß 8:4 a)

    Die European Handball Players Union (EHPU) [von der ich heute zum ersten Mal gehört habe] versucht Machtspielchen (LINK), die in meinen Augen an Peinlichkeit kaum zu überbieten sind. Sofern die zitierte Email an die EHF tatsächlich existiert, frage ich mich wessen Interessen die EHPU damit vertreten will. Eine detaillierte Untersuchung der Schiedsrichterleistung ist selbstverständlich angebracht und die beiden Schiedsrichter sind wahrscheinlich nicht geeignet in der Gruppenphase des EHF-Pokals für weitere Spiele angesetzt zu werden. Aber was soll der völlig deplatzierte Hinweis auf geographische Gesichtspunkte bei der Ansetzung? (Roter Teufel hatte ebenfalls versucht dies ins Spiel zu bringen) Bei solchen haltlosen Argumentationen würde ich diese Email sofort in den Papierkorb verschieben. Hat es irgendjemanden gestört, dass in derselben Spielrunde beim Heimspiel von Skjern gegen den serbischen Vertreter Vojvodina Polen und Esten als Offizielle eingesetzt wurden? Oder dass für das Spiel zwischen Montpellier und dem russischen Vertreter Kaustik dänische Schiedsrichter und ein schweizer EHF-Deligierter eingeteilt waren? Wo soll denn bitte die geographische Problematik liegen? Der angedrohte Boykott macht auch nur bedingt Sinn, denn die beiden aserbaidschanischen Schiedsrichter werden wohl kaum mehr bei Spielen von Strumica eingesetzt werden.

    [...] Gummersbach muss zwar nicht unbedingt gewinnen, aber mal ehrlich: wenn sie wieder gegen einen Aufsteiger verlieren, geht die Stimmung noch mehr in den Keller und so viele Auswärtsspiele wird es nicht geben, wo sie punkten können. [...]


    Wenn der VfL Gummersbach die Erstklassigkeit halten will, dann ist ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Pflicht. Punkt.

    Vielleicht tut Letzteres zu sehr weh, deshalb muss man das Großereignis bei den Frauen ausblenden, um nicht ständig an diese Pleite erinnert zu werden? :saufen:


    Nur weil die Damen ihre drei Auftaktspiele gewonnen und dabei heute den ersten ernsthaften Gegner besiegt haben soll hier eine Euphoriewelle ausbrechen? Ließ einfach mal nach wie vor zwei Jahren der Auftaktsieg gegen Norwegen gefeiert wurde ... und dann sprechen wir uns nach dem Achtelfinale wieder.

    Alles richtig, David G., nur müsste im Umkehrschluss daraus folgern, dass der Traner und seine Mannschaft die Zeit und Kraftreserven nutzen um bestmöglich vorbereitet in die "machbaren" Spiele zu gehen. Davon war bislang jedoch nicht viel zu sehen. Der derzeitige Tabellenstand resultiert nicht daraus, dass die Mannschaft in den Vier-Punkte-Spielen aufgetrumpft hätte, sondern aus zwei unerwarteten Siegen in Melsungen und Göppingen.

    Wobei der Basketball auch einer schwierigen Zukunft entgegen steuert. Dirk Nowitzkis Karriere niegt sich dem Ende zu und ein Nachfolger als deutscher Basketball-Superstar ist nicht in Sicht. Die Basketball-Nationalmannschaft schlägt sich ähnlich erfolgreich wie aktuell die deutschen Handballer, hat aber im Gegensatz zum DHB-Team noch weniger Perspektiven dies kurzfristig zu verbessern, weil einfach das Spielermaterial auf höchstem Niveau fehlt. Zudem liegen die Einschaltquoten im deutschen Free-TV deutlich hinter denen des Handballs und wirklich Zuschauer zieht nur der Name Bayern München, die aber auf internationalem Level dennoch nur zweitklassig sind. Der einzig echte Pluspunkt des Basketballs im Vergleich zum Handball ist ie Altersstruktur der Zuschauer. Mit Basketball werden mehr junge Menschen erreicht als mit Handball. Das liegt zum Einen daran, dass Basketball als Freizeitsport (in Parks und auf Schulhöfen hängen überall Körbe und zur Not kann man sich auch alleine mit dem Körbewerfen beschäftigen) wesentlich verbreiteter ist als Handball, der eigentlich nur in Vereinen gespielt wird. Zum Anderen fallen für die BBL ein paar Krümel ab vom perfekt durchgestylten und vermarkteten NBA-Zirkus in den USA. Andererseits könnte der Handball bei den Werbepartnern punkte, die eher auf die "Best ager" ausgerichtet sind.

    Durch die Brille des Handballfans betrachtet finde ich es jedenfalls erstaunlich, dass die Vereine der BBL trotz geringerer TV-Reichweite, deutlich geringerer sportlicher Bedeutung der Liga im internationalen Vergleich und noch weniger nationalen Talenten beim Vergleich der Vereinsetats auf Augenhöhe mit der HBL liegen. Man fragt sich wirklich wo das Geld herkommt. Vereinzelt wird es sicherlich Mäzene geben ähnlich wie im Handball. Oder bringt das Sponsoring in den Vereinsnahmen derartige Unsummen ein?


    Weil dies so ist, MUSS oder besser gesagt MÜSSTE es eine Einzelfallprüfung geben. Die Eisenacher Halle ist nicht schlecht (noch 1997 nach dem Umbau wurde sie als "Schmuckkästchen" bezeichnet), sie passt aber nicht in "das Raster der HBL".


    Der neue DHB-Präsident unterstützt den Vorschlag der Einzelfallprüfung und längerer Fristen für die Aufsteiger

    Mein Einwand ist, dass diese Fristen das Problem nur ein wenig verschieben, aber nicht lösen. Für die Aufsteiger, die leider nur ein Jahr im Oberhaus mitspielen und direkt wieder absteigen, wäre eine Ausnahmeregelung für die Saison nach dem Aufstieg sicherlich ein Mittel um Gelder eher in den Kader als in Umbauarbeiten an der Halle zu investieren. Aber was passiert, wenn ein Aufsteiger (überraschend) doch den Klassenerhalt schafft? Der ThSV Eisenach beispielsweise darf sich nach den Erfolgen gegen Balingen und Minden weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Würde man die Halle aber zur nächsten Saison Hallenstandard-konform umbauen wollen, so müssten eigentlich jetzt schon die Vorarbeiten/Planungen begonnen haben. Gibt es seitens des ThSV im Moment konkrete Bestrebungen? Oder wartet man den Ausgang der Saison ab um dann eventuell wieder vor demselben Problem zu stehen wie diesen Sommer?

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass Unternehmen alle zwei, drei Jahre ihre Marketing-Strategien übderdenken und die Bereiche in denen sie werben verändern, um neue Impulse zu generieren. Selbst die beste Werbung oder der prominenteste Platz auf dem Trikot nutzen sich in ihrer Wirkung irgendwann ab. Wenn Unternehmen dennoch über Jahrzehnte einem Verein als Sponsor treu bleiben, dann ist das entweder mit einer persönlichen Verbundenheit des Unternehmens bzw. der Entscheider zu diesem Verein/der Region zu erklären oder in seltenen Fällen steckt dahinter der Gedanke den prominenten Werbeplatz nicht für mögliche Konkurrenten frei zu geben.


    Die HBL als nationaler Player kann da entspannter rangehen, weil die Präsenz da ist. Die könnten 100% Imagewerbung fahren, weil sich diese auch für die Werbepartner rechnet und wenn er dann geht, sich immer ein neuer finden wird. Bei den Vereinen ist es nicht so.


    Ganz so einfach würde ich das nicht sehen. Sicherlich bietet die HBL einem Unternehmen mit überregionalen Interessen mehr als ein einzelner, eher lokal beachteter Verein, aber ein Selbstläufer ist die Vermarktung dennoch nicht. SIehe zum Beispiel das DHB Final Four (selbstbetitelt als "weltbestes Klubhandballevent"), das derzeit ohne Sponsor ist.

    Was für eine Woche für Dunkerque. Zuerst der lang ersehnte Erfolg in der Champions-League und heute ein 25:21 (13:11) Heimsieg gegen Paris Saint Germain, mit dem sie die Tabellenführung von den punktgleichen Hauptstädtern übernehmen. :respekt:

    Wenn Bob Hanning da mal nicht von einer Todes- oder zumindest Hammergruppe tönen wird. Constanta ist ein unangenehmer Gegner, aber Chambery nur noch ein Schatten vergangener Champions-League-Jahre. Dem Finalturnier in eigener Halle sollte nicht viel im Wege stehen.

    Gruppe C erscheint relativ ausgeglichen zu sein, was dazu führen könnte, dass hier nur der Gruppensieger fürs Viertel- Drittelfinale qualifiziert.

    Der eigentliche Skandal ist doch schon, dass in einem Spiel mit mazedonischer Beteiligung Schiris aus Aserbaidschan eingesetzt werden


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    Natürlich heizt es die Spekulationen an, wenn der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission der EHF Mazedonier ist. Aber wo ist die Verbindung zu Aserbaidschan? Wann sollen Gespanne aus weniger handballaffinen Verbänden die Möglichkeit bekommen auf internationalem Parkett Erfahrung zu sammeln, wenn nicht in den ersten Runden des Europapokals.Das Hinspiel wurde beispielsweise von zwei letten geleitet.