Ich frage mich auch, ob die Organisation so glücklich ist. Zwei verschiedene Spielorte sind für ein Turnier mit vier Mannschaften schon mal nicht so richtig klasse, wenn man das Ereignis als Ganzes vermarkten will. Warum wird es nicht in einer Stadt als großes Sportereignis aufgezogen? Muss ja nicht gleich die Hamburger O2-World sein. Aber kann man das nicht an einem richtigen Handball-Standort richtig aufziehen und eine schöne Halle wie bspw. (ins Blaue hinein gesprochen) Magdeburg, Leipzig, Wetzlar voll bekommen? Ich glaube auch nicht, dass ein Fest vor der Halle die Menschen abhalten sollte, in die Halle zu gehen. Wir wissen alle, wie solche Feste aussehen. Auf so ein Begründungsniveu sollten wir uns nicht begeben. Bundesligafußball nebenan wäre jetzt für den gemeinen Handballfan, der den Eindruck hat, auch etwas geboten zu bekommen, nicht das Problem (auch wenn es von der Vermarktungstaktik her wegen der Proportionen eher unglücklich aussieht). Aber eben diese Erwartung, etwas geboten zu bekommen (nennt es ruhig Event) besteht beim potenziellen Publikum schon. Und hier ist der DHB auch gefragt. So kommt alles ja eher als vernachlässigungswertes Trainingskeplänkel daher, und da darf man sich nicht wundern, dass es die Leute nicht in Scharen in die Hallen treibt.