Dann will ich gerne mal antworten, in aller Kürze: Der liebe Gott, oder wenn Du willst die Evolution, hat schwule sexuelle Praktiken nicht im Lastenheft gehabt, weil diese Art der Paarung das Wichtigste nicht leisten kann: Die eigene Art zu erhalten und sich zu vermehren. Den Sex als reinen Lustgewinn zu definieren, bei dem alles möglich ist, alles egal und gleichwertig ist, ist eine der Realtivierungen, die unsere Gesellschaft zerstören. Allein deshalb kann Homosexualität niemals als normale sexuelle Verhaltensweise angesehen werden.
Sex erfüllt mehr Zwecke als nur die Arterhaltung.
Wie stehst du zu Menschen in heterosexuellen Beziehungen die z.B. aus biologischen/körperlichen/medizinischen Gründen nicht in der Lage sind Nachkommen zu zeugen? Wie ist deine Meinung zu Menschen in heterosexuellen Beziehungen die sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden haben? Auch in diesen Beziehungen dient der Sex in erster Linie dem Lustgewinn und dem sozialen Miteinander. Tragen auch diesen Menschen zur Zerstörung unserer Gesellschaft bei?
Der Lustgewinn ist ein immanenter Aspekt des sexuellen Kontakts und ein von der Natur vorgesehener Mechanismus. Selbst Tiere, deren Leben wesentlich stärker als beim Menschen von rudimentären Trieben bestimmt ist, haben gleichgeschlechtlichen Sex zum Lustgewinn und zur Stärkung des sozielen Gefüges.
Nicht umsonst ist schwuler Sex äußerst gesundheitsgefährdend, die Evolution hat keine Schutzvorkehrungen gegen schlimme Ansteckungskrankheiten entwickelt, weil es abweichend ist. Das ist seit Millionen Jahren so, kann in unserer Zeit durch ein paar Latzhosenträger nicht geändert werden.
Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Dieselben sexuellen Praktiken die bei homosexuellen Paaren üblich sind können auch von heterosexuellem Paaren praktiziert werden und führen bei beiden Gruppen zu derselben Gesundheitsgefährdung. Die höhere Verbreitung gewisser Ansteckungskrankheiten unter Homosexuellen resultiert in erster Linie aus dem häufigeren Wechsel der Geschlechtspartner. Ich bezweifle, dass dies eine grundsätzliche Eigenschaft oder gar Folge von gleichgeschlechtlichen Neigungen ist. Vielmehr vermute ich, dass die lange existierende Tabuisieung der Homosexulaität in unserer Gesellschaft und die daraus resultierenden Einschränkungen für Menschen die eine langfristige gleichgeschlechtliche Beziehung führen wollen, zu diesem häufigeren Partnerwechseln führen können.
Die Politik treibt die Anerkennung der Homosexualität und die Gleichstellung mit der Ehe zwischen Mann und Frau voran, weil alle sozialistischen Regierungen die Institution der Ehe damit schwächen wollen. Die Ehe ist eine große Bastion der Freiheit, der freien Entscheidungen und der freien Rede. Sie ist jedem Staat ein Dorn im Auge, da schwer kontrollierbar. Deshalb sollen auch die Kinder möglichst früh aus diesem Verband entrissen werden. ("Hohheit über die Kinderbetten erlangen") Eine Gleichstellung der Homo Ehe schwächt die Institution der normalen Ehe, der Staat kommt seinem Ziel näher, die Beziehung zwischen Mann und Frau wird "relativiert", verliert seinen hohen Status.
Inwiefern wird durch die gleichgeschlechtliche Ehe die Institution der konventionelle Ehe geschwächt? Welche Nachteile haben heterosexuelle Ehepaare, wenn homosexuellen Paaren dieselbe Lebensgemeinschaft zugestanden wird?