Beiträge von Arcosh

    Die Bewerber in der Übersicht:

    Men’s EHF EURO 2018: Croatia, Norway, Sweden
    Men’s EHF EURO 2020: Austria, Norway, Sweden
    Quelle: EHF


    Alle vier Bewerber um die Herren-EMs waren bereits Ausrichter einer Handball-Europameisterschaft und somit wird die 13. Handball-EM der Herren 2018 erstmals in einem Land stattfinden, dass zuvor bereits Gastgeber war.

    Die Niederlage in Sousse war für Paris St. Germain zu verschmerzen, aber den Saisonstart in der Liga dürften die Hauptstädter sich anders vorgestellt haben.


    Toulouse HB - Paris St. Germain HB 29:29 (16:16)
    Trotz Unterzahl konnte sich Toulouse im letzten Angriff einen Strafwurf erarbeiten, doch Jerome Fernandez scheiterte am Bein von Patrice Annonay. Paris schaffte seinerseits in den letzten 15 Sekunden keinen Wurf mehr aufs Tor und ließ einen Punkt in Toulouse liegen.

    wer hat den bei Atletico Madrid zum Schluss Recht- und Linksaussen gespielt, so wie das im Moment aussieht könnten wir die auch noch gebrauchen, lt. GA hat sich Reichmann am Knie verletzt, ist schon eine schöne Sch....


    David Davis hat ein paar Tage beim FC Porto in der Champions-League ausgeholfen und diese Woche sein Karriereende verkündet ... würde also genau ins Beuteschema passen. ;)

    Auch interessant, dass trotz des krassen Unterschieds bedingt durch die Stärke der Linken im Osten nur noch eines der Institute den Unterschied zwischen Ost und West ausweist.


    Die Umfrage-Analyse auf Basis demographischer Faktoren mag für die Parteien und ihren Wahlkampf interessant sein, aber fürs Wahlergebnis ist es egal ob die Stimme am 22.09. vom 18-jährigen Studenten aus München oder einer 45-jährigen Beamtin aus Rostock kommt. Zumal mit zunehmender Eingrenzung der Wählergruppe die Größe der Stichprobe ab- und somit der Fehler auf das Umfrageergebnis zunimmt.

    Füchse Berlin - Frisch Auf Göppingen
    TuS Nettelstedt-Lübbecke - HBW Balingen-Weilstetten
    TV Emsdetten - GWD Minden
    Bergischer HC 06 - ThSV Eisenach
    THW Kiel - VfL Gummersbach
    HSV Hamburg - HSG Wetzlar
    Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt
    TBV Lemgo - MT Melsungen
    TSV Hannover-Burgdorf - SC Magdeburg

    Schon geil zu beobachten, wie bei den Gummibärchen binnen weniger Tage die Stimmung umschlägt. Vom klaren Favoriten gegen den TBV bis zur Untergangsstimmung ging es sehr schnell ...
    Auch wenn wir nichts besser da stehen als ihr, schwingt da leichte Genugtuung mit.


    Ich sehe da keinen Widerspruch. Der TBV Lemgo ist einer der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gegen den die Chancen zu punkten gut standen. (Wenn du mir noch zeigst welcher User den VfL vor dem TBV-Spiel zum "klaren Favoriten" erklärt hat :hi: )

    Ich finde Gleichmacherei alá gleiche Hallenböden bringt gar nix. Wir Eisenacher haben wirklich damit zu kämpfen, dass wir unsere Halle nicht mehr lange nutzen dürfen. Dabei sind es die kleinen stimmungsvollen Hallen, die einen Meisterschaftskampf mal anders beeinflussen können. Vereine, wie im Fussball Freiburg oder St. Pauli machen den Kuchen erst rund und da sollte man nicht zuviel reglementieren.
    Entscheidend sollten andere Parameter sein. Sportlicher Erfolg und ein gewisses Maß an Abwechslung sind wichtiger, als dass alle Hallen eine bestimmte Bauform haben. Zu kleine Hallen sind auch nicht schön, aber wenn die Hallen der kleineren Vereine gerade mal 2 mal pro Jahr ausverkauft sind, lohnt es sich gar nicht, über Mindestgrößen oberhalb dieser Hallen nachzudenken.

    Mindeststandards fände ich aber zum Beispiel beim Thema Ticketing sinnvoll. Hier mal schnell die Kartenkaufmöglichkeit am Rechner zu schaffen, wie es bei den Füchsen zB problemlos geht, sollte unproblematisch umsetzbar sein. Warum hier manche Vereine, wie meine Blauen leider auch, immernoch mit völlig überlasteten Telefonanrufen in der Geschäftstelle arbeiten, ist mir schleierhaft. Wenn das Produkt Handball leicht verfügbar ist, wird es sich auch besser verkaufen lassen.


    Der ThSV Eisenach hat sich sportlich den Aufstieg redlich verdient. Ziel der HBL muss es aber sein, dass die Aufstiger realistische Chancen haben die Liga zu halten und nicht einfach nur mal ein Jahr "dabei" sind. Im Handball machen die Zuschauereinnahmen einen Großteils des Etats aus und deshalb muss ich deiner Aussage aus dem Spieltagsthread widersprechen:

    Lieber 2.000 Fans, die richtig Rabatz machen, als 6.000 Fans, die zur Hälfte mit Freiakrten eingekauft werden und gerade mal zum Bier bestellen den Mund aufkriegen.


    Das wären unterm Strich immer noch 1000 zahlende Zuschauer zusätzlich, was hochgerechnet auf die Saison eine signifikante Etatsteigerung bedeutet. Hinzu kommt, dass moderne Hallen den Sponsoren ganz andere Werbeflächen bieten. Daher halte ich gewisse Mindeststandards für die Hallen für richtig. Stimmung kann auch in einer Halle mit Tribünen auf beiden Längsseiten aufkommen. ;)

    Halbfinale:
    US Dunkerque - Montpellier AHB 32:23 (15:12)
    Paris St. Germain HB - Chambery Savoie HB 31:32 n.7m. (28:28, 13:13)

    Spiel um Platz 3:
    Paris St. Germain HB - Montpellier AHB 45:27 (20:14)

    Finale
    US Dunkerque - Chambery Savoie HB 21:23 (13:11)


    Aus Protest gegen die Nichtgenehmigung von vier Spielerverträgen war Montpellier nur mit einer Reservemannschaft nach Tunesien gereist und dementsprechend chancenlos in beiden Spielen. Die Überraschung des Wochenendes gelang Chambery, die im Halbfinale dem amtierenden Meister Paris Paroli boten und im Finale Vizemeister Dunkerque bezwangen.


    Teile die Ansicht, wobei wir aufpassen müssen, die VfL-Spieler nicht als "Heilige" in dieser Hinsicht darzustellen. Der Schuss könnte auf Dauer nach hinten losgehen. ;)


    Ich will die VfL-Spieler gar nicht als Heilige darstellen. Sie langen durchaus zu - auch wenn gestern z.B. Michal Kopcos neue Frisur zwar gefährlich aussah, aber er ungewohnt handzahm agierte. Doch im aktuellen Kader gibt es keinen Spieler der vorschnell liegen bleiben würde . Ganz im Gegenteil, wenn sie wirklich gefoult werden, dann sollten sie ruhig mal auf dem Boden landen, damit auch der letzte Schiedsrichter die richtigen Konsequenzen zeiht. Was nutzt es wenn Andreas Schröder durch Schieben und Trikot ziehen beim Wurfversuch aus dem Rückraum das Tor nicht trifft, aber sofort artig abdreht und in die Abwehr läuft, während andere Spieler in dieser Situation auf dem Rücken landen und alle Viere von sich strecken? Was bringt es, wenn Florian von Gruchalla von seinem Gegenspieler im Sprung auf die Auswechselbank geschubst wird, aber dieses potentiell gefährliche Foul vollkommen unbestraft bleibt, weil von Gruchalla seinen Sturz abstützt und sofort weiterspielt? Das mag die aufrichtigere Spielweise sein, wird aber in der HBL nicht belohnt und von Handballprofis erwarte ich, dass sie sich auch auf die Linie der Schiedsrichter einstellen.

    Nanana. Also Arnor Gunarsson ist sicher ein bissiger Hund aber ganz sicher kein Schauspieler! Und wenn ich beispielsweile einen Schlag auf den Ellebogen bekomme, kann das durchaus im ersten Moment ziemlich schmerzhaft sein, auch wenn ich nach kurzer Behandlung wieder weiterspiele. Und er ist ja nun nicht wie ein junges Reh aufgesprungen, sondern musste zunächst behandelt werden. Insofern waren die Pfiffe des Gummersbacher Publikums an dieser Stelle absolut deplatziert.


    Die Pfiffe richteten sich nicht gegen Arnor Gunnarsson, sondern begannen erst als der BHC-Fanblock meinte während der Verletzungsbedingten Unterbrechung in der 40. Minute "Scheiß Verlierer"-Rufe zum Besten geben zu müssen.


    Anmerkung:
    Mir persönlich gehen Spieler wie Gunnarsson mit ihrem Hang zur Theatralik auf den Geist. Aber Tatsache ist, dass die Schiedsrichter inzwischen Zeitsrafen nur noch verteilen, wenn der Spieler effektvoll schreit und diejenigen die - wie viele VfL-Spieler - nach Schubsern immer brav auf ihren Füßen landen sind in gewisser Weise nicht clever genug. Es geht längst nicht mehr um eine Beurteilung der Ursachen, sondern lediglich der Wirkung (bzw. Darstellung) :/: (Wobei sich dieser in meinen Augen völlig falsche Ansatz zum Teil in den Handballregeln wiederfindet.)

    Glückwunsch an den Bergischen HC zum verdienten Sieg und zur perfekten Woche. :hi: Heute hatte der Aufsteiger die besseren Torhüter und spielte cleverer.


    Beim VfL Gummersbach wurden schonungslos die Schwachstellen offenbart, die größtenteils bereits aus der letzten Saison bekannt sind - und augenscheinlich nicht abgestellt werden konnten. Nach verschlafenem Start und frühem Rückstand fand der VfL Gummersbach Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel und kam trotz zu vieler vergebener freier Würfe zum 11:11-Ausgleich und das Spiel schien zu kippen. Verhindert wurde dies durch zwei unmittelbar folgende Zeitstrafen gegen den VfL, von denen zumindest die erste reichlich umstritten war. So konnte sich der Bergische HC bis zur Halbzeit wieder eine Führung erspielen. Trotz des Drei-Tore-Rückstandes war ich in der Halbzeit optimistisch, dass Gummersbach das Spiel bei konsequenterer Chancennutzung noch gewinnen würde. Doch der zweite Durchgang war von Seiten des VfL Gummersbach größtenteils hilflos. Zu keinem Zeitpunkt konnten sie das Heft in die Hand nehmen und dem Gegner ihr Spiel aufzwingen. Stattdessen wurde scheinbar planloses Taktik-Roulette gespielt und nur die wenigsten der probierten Varianten schienen im Training einstudiert gewesen zu sein. Während die 4:2-Abwehr durchaus funktionierte erinnerte die 3:3- Defensive an ein heilloses Durcheinander in der keiner wusste wer gerade sein Gegenspieler war. Leider war es wieder ein Spiel in dem es Emir Kurtagic nicht geschafft hat von Außen Akzente zu setzen, wenn das Spiel nicht den im Vorfeld erwarteten Verlauf nimmt. Barna Putics konnte heute nicht an die Glanzleistungen der ersten drei Spiele anknüpfen. Dennoch hielt der Trainer sechzig Minuten an ihm fest und schickte ihn sogar an die Siebenmeterlinie.

    Was mir persönlich am meisten missfällt ist das unsägliche Überzahlspiel des VfL Gummersbach - und zwar nicht erst seit dieser Saison. Der numerische Vorteil auf dem Feld kann nur selten zur Ergebnisverbesserung genutzt werden und die Mannschaft scheint im Angriff keine einstudierten Angriffsvarianten für diese Situationen zu besitzen. In den vier Bundesligaspielen der neuen Saison gab es für den VfL Gummersbach bislang 15 Überzahlsituationen (insgesamt 30:08 min). Lediglich in vier (!) dieser 15 Überzahlsituationen erzielte der VfL Gummersbach mehr Tore als der Gegner, sechsmal blieb die Mannschaft ganz ohne Torerfolg und vier Überzahlsituationen gingen gar verloren. Die Gesamtbilanz dieser 30:08 min Überzahlspiel ist mit 15:11 Toren kaum als bundesligatauglich zu bezeichnen. :wall:

    Wie wäre denn nun die regeltechnisch korrekte Anwendung? Tor nicht zurücknehmen ist klar. Iich hätte so entschieden: Nachdem realisiert wird, dass Freudl unerlaubterweise noch auf der Platte steht: Zeit anhalten. Freudl 2 MInuten auf die Bank schicken. Einen weiteren Spieler wegen Wechselfehlers runter schicken. Wobei man hier dann wohl wahllos einen nehmen müsste. Der Fehler lag ja ganz klar auf Seiten der SR und KG, aber regeltechnisch müsste es doch so laufen, oder?


    Eine zusätzliche Zeitstrafe wegen Wechselfehlers sehe ich nicht, da Schiedsrichter und Kampfgericht das Spiel wieder frei gaben obwohl der hinausgestellte Spieler noch auf dem Feld stand. Hier sehe ich das Versäumnis bei den Offiziellen und würde zu Gunsten des Spielers davon ausgehen, dass er die Zwei-Minute-Strafe gegen sich in der geschilderten unübersichtlichen Situation nicht wahrgenommen hat. Daher würde ich sagen, es ist ausreichend den Spieler nach Bemerken des Fehlers auf die Bank zu schicken. Unsicher bin ich mir lediglich, ob dies wie geschehen nur für den Rest der laufenden Zeitstrafe geschehen sollte oder ob man ihn die vollen zwei Minuten ab Bemerken des Fehlers hinausstellen kann.