Beiträge von Arcosh

    Uptown?
    Midtown?
    Downtown?

    Produziert in den 50er Jahren?
    Produziert in den 60er Jahren?
    Produziert in den 70er Jahren?

    Film wurde mit einem Preis ausgezeichnet?
    Academy Award?
    Academy Award Nomminierung?

    Die Baustellen beim VfL Gummersbach bleiben dieselben, aber gegen Eisenach geriet der Sieg nie in Gefahr. Mit 7 Punkten verschafft sich der VfL Gummersbach ein paar Wochen Luft auf die Abstiegsränge, muss aber unbedingt in den kommenden Auswärtsspielen in Balingen, Minden oder Göppingen nachlegen.

    Als Folge der WM 2007 stieg RTL beim Handball ein, zahlte einen Millionenbetrag für die Senderechte an der WM 2009 und führte u.a. neue Kameraperspektiven (Spider-Cam, Hinter-Tor-Kamera, etc.) sowie die Superzeitlupe ein. Zudem bemühten sie sich im Vorlauf der Spiele einen Einblick in den Handball (Trickwürfe, Verwendung von Harz, etc) zu geben. Das mag nicht bei allen langjährigen Handball-Fans für Begeisterung gesorgt haben, aber die technischen Standards der Übertragung aus Kroatien 2009 wurden seitdem nie wieder erreicht (höchstens noch beim Final Four der Champions-League). Dass RTL relativ schnell wieder das Interesse verlor, lag meiner Meinung nach zum Einen am sportlichen Abschneiden der Nationalmannschaft und zum Anderen an der Altersstruktur der Zuschauer. RTL ist es nicht (oder nicht in ausreichendem Maße) gelungen das jüngere Publikum vor den Fernseher zu locken. Man kann aber nicht sagen, dass RTL es nicht versucht habe.

    Ein bischen Raum für Spekulation bleibt doch.


    Das könnte ja auch bedeuten, dass er unbezahlten Urlaub nimmt. Was ich aber allerdings als absolute Fehlinformation der WNZ bzw. A. Fischer sehe ist die Frage, ob Krause überhaupt die genannte Drei-Monats-Klausel hat. Jeder Profi hat bei der medizinischen Abteilung eine Einstellungsuntersuchung. Da sind ie Probleme doch bestimmt analysiert worden. Eine Klausel die die Weiterbeschäftigung nach 3 Monaten vom Gesundheitszustand abhängig macht wäre doch vermutlich sittenwidrig. Wir haben ja einige Arbeitsrechtler hier. Vielleicht wirft jemand mal Licht auf diese Frage.


    Die Eingangsuntersuchung (und auch Vertragsunterzeichnung) war meines Wissen bevor seine Oberschenkelverletzung im Frühjahr auftrat. Zu diesem Zeitpunkt war natürlich seine schwere Knieverletzung aus Magdeburger Zeiten bekannt, die für einen Handballer immer ein erhöhtes Risiko bedeutet. Ob die HSG sich vertraglich abgesichert hat vermag ich nicht zu beurteilen, aber in Gummersbach war man zumindest verwundert, dass die HSG Wetzlar ihn mit einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet hatte.

    @crux:
    Im Prinzip hat Ali doch Recht. Zuschauer in der Halle oder gar eine TV-Übertragung sind eine schöne Anerkennung, aber doch nicht der Grund aus dem sich ein Sportler ursprünglich für den Sport entscheidet - insbesondere wenn es um "Randsportarten" geht. Zudem sind Handballer medial deutlich besser vertreten als viele andere Athleten in olympischen und nicht-olympischen Sportarten, die ihren Sport ebenfalls mit großem Arbeitspensum betreiben.


    @Steinar:
    Volle Zustimmung zur Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen und ihrem Beitrag zum Sportmonopol des Fußballs. Nur bei den Stories sehe ich es etwas differenzierter bezüglich Ursache und Wirkung. In der Regel gab es zuerst den sportlichen Erfolg bzw. die große Story und danach sprangen die TV-Sender auf den Zug auf (und im nächsten Schritt profitierte Wiederum der Sport vom medialen Boom). Boris Becker und Steffi Graf leitteten mit ihren Erfolgen den Aufschwung im Tennnis ein, Martin Kaymer machte vor wenigen Jahren plötzlich Golf interessant für deutsche TV-Sender und auch im Biathlon oder Skispringen kamen zuerst die Erfolge deutscher Sportler und danach die kameras der TV-Sender. Im Handball war es bei den Herren die WM 2007, die ein landesweite Interesse ausgelöst hat und die Zuschauerzahlen in den Hallen sowie die Einschaltquoten ein paar jahre ansteigen ließ. Für die Damen kann die Devise nur lauten sich bestmöglich für die Heim-WM 2007 aufzustellen und dann Live-Übertragungen der deutschen Spiele in ARD und ZDF zu forcieren - und natürlich diese einmalige Plattform mit positiven sportlichen Resultaten zu nutzen.


    Darüber hinaus gibt es im Internet eine Video- und Streaming-Plattform des DOSB für Sportarten die nicht oder nur selten im deutschen Fernsehen zu sehen sind: Splink.tv

    Zur Methodik dieser Statistik sei noch erwähnt, dass die Einteilung der Spieler auf eine feste Position nicht immer einwandfrei möglich ist. Außerdem ist die Frage wo die Trennlinie zu Nachwuchsspielern aus der eigenen Vereinsjugend gezogen wird. Müssen die Spieler über einen Vertrag mit dem Bundesligateam verfügen oder zählt erst der Einsatz auf dem Feld? Wie werden kurzzeitige Aushilfen gewertet? Auffällig ist, dass die 18 Erstligisten zusammen auf den Feldpositionen zwischen 41 (RA) und 49 (RL) Spieler haben, aber 55 Torhüter in der Statistik erfasst worden sind. Hier wurde wohl flächendeckend der dritte Torwart aus der 2. Mannschaft oder Jugendabteilung mitgezählt.

    Die Kritik die sich dahinter verbirgt ist wohl, dass die HBL sich anstatt auf die Vermarktung ihres Produktes vermehrt auch auf die Qualität konzentrieren sollte. (Meine bescheidene Interpretation)


    Ja, aber die HBL hat die Rechte an der Auslandsvermarktung zentral an eine Agentur (MP & Silva) veräußert und alles weitere liegt in deren Händen. Spräche dies nicht vielmehr dafür, dass die HBL sich tatsächlich auf ihre Kernkundschaft in Deutschland konzentriert, weil sie nicht mehr Zeit und Personal für Verhandlungen mit diversen ausländishen Sendern aufbringen muss?

    Ich denke, in Gummersbach wird diese Entscheidung keinen verwundern.

    Wenn es stimmen sollte, bin ich mal gespannt was noch an juristischen Nachwehen kommt.


    Ich denke nicht, dass in diesem Fall juristische Nachwehen auftreten werden - auch wenn das Auflösen eines Drei-Jahres-Vertrages nach nur drei Monaten überraschend scheint. Laut PM der HSG Wetzlar hat Dennis Krause vergangene Woche selber um eine Auszeit für Reha-Maßnahmen gebeten. Vielleicht hat er eingesehen, dass seine Krankenakte nur schwer mit Leistungssport auf höchstem Niveau zu vereinbaren ist. Oder die HSG Wetzlar hat sich vertraglich abgesichert, da die Knie- bzw. Oberschenkelverletzung in Gummersbach erst wieder akut wurde nachdem er den medizinischen Check in Wetzlar bestanden hatte.

    Holst vom TVG soll Schmidt "ersetzen"??? der ist ja nicht mal in Liga 2 Stammspieler ...wie soll das funktionieren??


    In Dormagen und auch beim TVG hat Max Holst seine Erstligatauglichkeit bewiesen - was ihm u.a. eine Einladung zur Nationalmannschaft einbrachte. Warum der TVG derzeit nicht auf ihn in der Startsieben setzt weiß ich nicht, aber das mag einer der Gründe sein, warum er sich nun frühzeitig zu einem Wechsel entschlossen hat, nachdem er als einer der wenigen Leistungsträger nach dem Abstieg geblieben war.

    Hatten wir das nicht gestern schon? Wir waren uns doch einig, dass ein Jahresgastspiel in Erfurt wirtschaftlicher Selbstmord ist, nicht mal der ortsansässige Meister der Frauen kann dort eine schwarze null erwirtschaften.
    Warum diskutieren wir schon wieder drüber?


    Dass DU das für unwirtschaftlich hältst, heißt nicht, dass sich alle darüber einig waren. Der ThSV wäre nicht der erste (Traditions-)Verein, der einen Schritt nach vorne wagen muss um sich in der 1. Bundesliga zu etablieren. Solingen und Wuppertal bündelten ihre Kräfte, der TSV Hannover-Burgdorf stieg noch als TSV Burgdorf auf um dann den Schritt nach Hannover zu wagen, Melsungen zog nach Kassel um ... und es wurden keineswegs Millionen unnötig verpulvert.

    Ist das der Punkt? Wenn es auch nur einen Verein gegeben hat, der "nein" gesagt hat (mal gesetzt dem Fall, es käme darauf an), haben alle anderen Vereine über sein Schicksal bestimmt, wenn dieser Verein nicht in der Lage ist, den Standard einzuhalten. Mach ich demnächst auch so. Man suche sich das schwächste Glied in der Kette und bestimme mit dem potenten Rest mehrheitlich dass er raus ist.

    Ich warte darauf, dass irgendwann ein Verein die europäische KOmmission anruft und ein Kartellverfahren anstrengt. Nix anderes ist das hier. Ein Kartell.


    Das nennt sich demokratische Entscheidung. Außerdem wurde dem ThSV die großzügige Ausnahme für diese Saison gewährt. :wall: Es gibt Vereine die ihren Aufstieg in die 1. Bundesliga mittelfristig planen, eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufbauen und das wirtschaftliche und organisatorische Umfeld frühzeitig auf diesen Schritt vorbereiten. Dann gibt e noch die Vereine die eine gute Saison in der 2. Bundesliga spielen und einfach ein Jahr das "Abentuer 1. Bundesliga" mitmachen wollen. Wer glaubst du bringt die 1. Handball-Bundesliga voran?