Ein gelungener erster Tag. Barcelona mit einigen Problemen gegen Kielce, aber am Ende souverän ins Finale eingezogen. Im deutsch-deutschen Halbfinale ein HSV Hamburg, wie ich ihn lange nicht mehr gesehen habe. Johannes Bitter in Bestform (während Thierry Omeyer fast nichts zu fassen bekam) und Kiel fand einfach kein Mittel gegen Domagoj Duvnjak, Pascal Hens und Igor Vori. Die hier angedeutete Schiedsrichter-Kritik (Pro HSV) kann ich nicht nachvollziehen. In der Halle hatte ich natürlich keine Zeitlupen um die Fouls tatsächlich beurteilen zu können, aber mir fiel in erster Linie negativ auf, wie schnell ab der 45. Minute (bei 4- oder 5-Tore-Rückstand des THW Kiel) der Arm der Schiedsrichter zum passiven Spiel gegen den HSV hochging. Kaum zweimal durchgespielt und schon kam das drohende Zeichen der Schiedsrichter, während sie zuvor im Spiel das eher großzügig ausgelegt hatten.
Beim Einlaufen der Mannschaften waren die Pfiffe gegen Siarhei Rutenka jedenfalls lauter als gegen Torsten Jansen.
(Wobei Letzterer den Interview-Versuch nach dem Spiel aufgrund eines gellenden Pfeifkonzert sofort abbrach.)
P.S.: Bevor man Anett Sattler nochmal auf internationaler Bühne ans Mikrofon lässt, sollte sie dringend einen Englisch-Kurs belegen. Schwerpunkt "false friends" und Übersetzung deutscher Redensarten. 
P.P.S.: Zum Glück hat die Champions-League-Teilnahme für Bob Hanning und seine Low-budget-Mannschaft keine große Bedeutung - sonst könnte ihm eine schlaflose Nacht bevorstehen. 