Beiträge von Arcosh

    @Handballer2105:
    Ich sehe nicht, weshalb die Trainer die Möglichkeit bekommen sollten den Videobeweis einzufordern. Der Schiedsrichter steht direkt neben dem Tor und kann einschätzen ob er den Ball klar vor oder hinter der Linie gesehen hat oder ob er sich anhand der Kamerabilder vergewissern will. Der Trainer kann aus fünfzehn bis zwanzig Metern Entfernung und durch sämtliche Spieler hindurch wohl kaum ernsthaft beurteilen, ob der Ball nun knapp auf oder hinter der Linie war und ob ein Videbeweis angebracht ist.

    Man sollte dieses technische Hilfsmittel als Unterstüzung für die Schiedsrichter sehen und ihnen die notwendige Kompetenz zutrauen selber zu entscheiden wann sie es einsetzen wollen. (Im Eishockey wird es übrigens genauso gehandhabt. Auch dort entscheiden allein die Schiedsrichter.) Andernfalls verkommt dieses Hilfsment zum Instrument für taktische Spielchen seitens der Trainer. Denn wer würde nichtmal gerne den Lauf des Gegners unterbrechen? (Die Gefahr den Videobeweis im weiteren Spielverlauf tatsächlich noch einmal zu brauchen geht gegen Null!)

    Das Toiletten-Häuschen steht an der Woodbury road.
    (Keine Ahnung ob diese Antwort ausreicht, sonst möge ein anderer vervollständigen.)

    P.S.: Sind die "leichtbekleideten" Spaziergängerinnen ein paar hundert Meter hinter Woodbury die lustige Google-Streetview-Situation?

    Es gibt im Handball größere Probleme als ein oder zwei vermeintliche Phantomtore pro Saison. Eine Kamera in der Latte sollte kein allzu großer Kostenfaktor sein und somit stünde der Umsetzung in den deutschen Profiligen nichts im Wege. Allerdings wird eine einzelne Kamera nicht unbedingt ausreichen für eine eindeutige Beurteilung der Szene, falls sich der Torwart zwischen Kamera und Ball befindet. Somit eine nette Spielerei, die gelegentlich nützlich sein könnte.

    HSG Wetzlar - Füchse Berlin
    TV Großwallstadt - TV 1893 Neuhausen
    HBW Balingen-Weilstetten - TuS Nettelstedt-Lübbecke
    HSV Hamburg - Frisch Auf Göppingen
    SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach
    Rhein-Neckar Löwen - GWD Minden
    MT Melsungen - TuSEM Essen
    TSV Hannover-Burgdorf - SC Magdeburg
    TBV Lemgo - THW Kiel

    @Brummsel:

    Zitat

    Entsprechend der gerichtlichen Verfügung vom 19.04.2013 kann jeder akkreditierte Journalist jederzeit im Einvernehmen mit einem Medium, das einen reservierten Sitzplatz ehalten hat, für dieses den reservierten Sitzplatz einnehmen. Dieses Einvernehmen kann entweder für einzelne Sitzungstage oder für die gesamte Verfahrensdauer hergestellt werden

    Quelle: OLG München

    Würde mich nicht wundern, wenn die FAZ demnächst ein paar gut bezahlte Werbespots bei Radio Lotte Weimar schaltet oder so ähnlich. ;)

    Ob da nun 50 Medienvertreter im Gerichtssaal sitzen oder lediglich zwei, drei Vertreter von Nachrichten-Agenturen die ihre Meldungen an alle Presseorgane weiterverteilen macht in meinen Augen keinen signifikanten Unterschied für den Inhalt oder die Qualität der Berichterstattung. Umso mehr ärgert es mich, dass wegen einer solch überflüssigen Debatte die Unabhängigkeit deutscher Gerichte gegenüber der Politik aufgeweicht wird um sich dem Druck Einzelner zu beugen und das eigentlich Thema dieses Prozesses in den Hintergrund rückt.

    Zumal FAZ, SZ, TAZ & Co sehr wohl aus dem Gerichtssaal berichten können, sofern ihre Journalisten früh genug aufstehen und sich für einen der 50 nicht reservierten Zuschauerplätze anstellen. (Selbiges galt vorher natürlich auch für ausländische Medienvertreter, die sich vom Prozess ausgeschlossen fühlten.)

    Dass Klatschpappen, Tröten und ein Hallensprecher reichen um den Blutdruck der SCM-Fans in gefährliche Höhen zu treiben, zeigt wie lange die Magdeburger Champipons-League-Zeiten zurückliegen als es noch Auswärtsspiele unter wirklich denkwürdigen Bedingungen gab.

    Schade, Veszprem in beiden Spielen mindestens ebenbürtig, aber leider auch jeweils mit einem zehnminütigen Durchhänger Mitte der zweiten Halbzeit. Da macht sich bei Kiel die Breite des Kaders bemerkbar und die Tristesse im europäischen Spitzenhandball setzt sich fort.


    @Borah:
    Kardinal Meisners Weltbild mag zu den Vereinsfarben des THW passen, aber trotzdem Finger weg von unserm Dom. Soetwas könnte ihr morgen zusammen mit euren neuen Freunden von der anderen Förde mit dem gleichnamigen Ding in Kiel-Süd machen.

    Bevor ich jetzt was groß an die Glocke hänge und einen eigenen thread "Hoeneß beim VfL" aufmache, kann einer bestätigen, dass die Steuerfahndung heute den VfL-Spielern einen Besuch abstattet? Meine Quelle ist zwar verlässlich, aber ausnahmsweise dieses mal nur 2. Hand?


    Nimm's nicht persönlich, aber passend zum Thread-Titel stellt sich mir die Frage "Cui bono?" Du schreibst hier gerne mit Wissen über Interna beim VfL Gummersbach sowie gelegentlich auch über Spieler und Spielerverträge anderer Vereine und nun sollte ausgerechnet die Handballecke zur Verifizierung deiner Quelle dienen? Ernsthaft? Hatte sich eigentlich die Presse schon beim VfL gemeldet bevor du - nicht einmal zwei Stunden nach Beginn der Razzia - hier deine unschuldige Frage gepostet hattest?

    Um das ganze Orakeln hier auf Basis der Vier-Sätze-Pressemitteilung mit ein wenig mehr Informationen zu unterfüttern empfehlen ich einen Blick in die Oberbergische Volkszeitung

    Es geht nicht nur um den Zeitraum unter Axel Geerken als Geschäftsführer. Allerdings ist damit genau der Zeitraum betroffen als Götz Timmerbeil noch nicht Aufsichtsratsvorsitzender war sondern tatsächlich als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für den Verein arbeitete. Mich persönlich würde es nicht sonderlich überraschen, wenn in den chaotischen letzten Jahren einige Unsauberkeiten bei der Steuer (insbesondere im Hinblick auf Sponsorenzuwendungen an Spieler oder geldwerte Vorteile) aufgetreten wären. In diesem Bereich sind manche Profiveeine im Handball sehr kreativ. ;)

    Es bleibt abzuwarten ob und in welchem Umfang sich die Verdachtsmomente erhärten.