Man mag über die Zusammenlegung von EHF-Pokal und Pokal der Pokalsieger sowie den neuen (ohne Zweifel fragwürdigen) Modus denken was man will, aber der Spannung dieses Wettbewerbes hat es ungemein geholfen. Während es früher bis auf wenige Ausnahme (filed under: Lospech) erst ab den Halbfinals spannend und für den neutralen Zuschauer interessant wurde, geht es jetzt bereits in der Gruppenphase eng zu.
Nach dem deutlichen Sieg Magdeburgs in Nantes sollte der Gruppensieg für den SCM nur noch Formsache sein. Da Nantes aber weiterhin gute Aussichten auf Platz 2 in der Gruppe hat wächts für alle anderen Teilnehmer der Druck, da nur die Gruppensieger sich der Viertelfinal-Teilnahme sicher sein können ohne rechnen und auf die anderen Gruppen schielen zu müssen. Besonders eng geht es dabei in den Gruppen A und C zu - wovon letztendlich die Rhein-Neckar Löwen bzw. KIF Kolding profitieren dürften, wenn es um das Ranking der besten Zweitplatzierten geht.