Beiträge von Arcosh

    Ausschlaggebend waren die vergebenen Großchancen des VfL Gummersbach. Es wurden zu viele freie Würfe vergeben und stattdessen Mattias Andersson warmgeworfen. Andererseits muss man auch sagen, dass uns Borko Ristovski mit seinen parierten Siebenmetern im Spiel gehalten hat. (Schön anzusehen wie hilflos Eggert zweimal an der Linie stand als er plötzlich keine Dreher oder Leger mehr machen konnte. ;) )

    Die Mannschaft hat sich erneut gut präsentiert und das Spiel gegen den Tabellenzweiten 57 Minuten lang offen gehalten. Am Ende wurden (gezwungenermaßen) in der Abwehr munter die Formationen gewechselt, wobei die offensiven Abwehrformationen noch nicht ausreichend einstudiert wirkten. So lief der VfL stets dem knappen Rückstand hinterher.

    Bild gespiegelt? :D

    Europa? :D

    Shoppingcenter? :nein:
    Bildungseinrichtung? :nein:
    Firmengebäude? :nein:
    Museum? :nein:
    Kino? :nein:
    Theater? :nein:
    Opernhaus? :D
    Sporthalle? :nein:
    Regierungseinrichtung? :nein:

    Hauptstadt? :nein: (zumindest keine Landeshauptstadt)
    Millionenstadt? :nein:

    Einwohnerzahl<500.000? :D
    <100.000? :nein:

    Den Titel sicherte sich Vardar Skopje mit einem 21:18 (10:12)-Sieg im Finale gegen den Stadtrivalen Metalurg. Platz 3 ging an RK Zagreb. Zum besten Spieler des Final-Four-Turniers wurde Zlatko Horvat (RK Zagreb) ernannt, die Auszeichnung als bester Torwart erhielt Darko Stanic (Metalurg Skopje)

    Das Zuschauerinteresse war trotz freiem Eintritt sehr gering,

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    Die fehlende Berichterstattung in den deutschen Medien ergibt sich wahrscheinlich auch daraus, dass es erst seit wenigen Wochen überhaupt einen Internetauftritt der Liga gibt. Selbst in Kroatien scheint das Final Four kein großes Interesse zu erzeugen. An beiden Tagen ist der Eintritt frei in der Halle.

    Die Halbfinals wurden tatsächlich ausgelost.

    Hüttenberg ist ein Erlebnis ... auf das ich nächste Saison gerne verzichte.

    Die zukünftigen Hallenstandards der HBL haben schon ihre Berechtigung. Den Fans die sich gelegentlich über die altehrwürdige Eugen-Haaß-Halle beschweren sei ein Trip nach Hessen empfohlen. Die ohnehin minimale Zuschauerkapazität der Sporthalle Hüttenberg wird erreicht indem sich die Zuschauer auf den Stehplätzen in Dreierreihen auf gut 1 m und ohne Frischluftzugang stapeln dürfen. Das fachkundige Heimpublikum ohne eigenen Fanclub zeichnet sich dadurch aus das gestern bereits in der ersten Halbzeit ein Hallenheft aufs Spielfeld geworfen wurde, nach dem Abpfiff die Schiedsrichter beim Verlassen der Halle mit Hallenheften beworfen wurden (mindestens eines hat auch getroffen)) und anstatt die eigene Mannschaft ob des verdienten Punktgewinnes zu feiern lieber die HUMBA des VfL Gummersbach mit einem Pfeifkonzert und fliegenen Hallenheften bedacht wurde. Die Humba hat dadurch doppelt Spaß gemacht :D und der TVH wird sicherlich Post von der HBL bekommen.

    Die sechzig Spielminuten zuvor waren das erwartete K(r)ampfspiel. Hüttenberg mit guter Abwehr und Redwitz im Tor, der einige freie Bälle pariert hat. Der VfL tat sich schwer mit der offensiven Abwehr, hat sich zu oft auf Scharmützel mit den nickligen Gegenspielern eingelassen und in der Schlussminute mit einem ärgerlichen Ballverlust von Adrian Pfahl die Chance zum Sieg vergeben. Bei den Gästen hat mir im Angriff Matthias Gerlich gefallen. Viel Drang zum Tor und harte, platzierte Würfe! Leider ließ der VfL Gummersbach ihm im ersten Durchgang zu viele Freiräume, so dass Hüttenberg zu einfachen Torerfolgen kam. In der zweiten Halbzeit zeigte die Manndeckung gegen Gerlich Wirkung und der VfL Gummersbach konnte wieder die Führung übernehmen. Der eingewechselte Borko Ristovski steigerte sich von Minute zu Minute, hielt zwei Siebenmeter und einige freie Würfe der Hüttenberger. Leider vergab der VfL mehrfach die Möglichkeiten die Führung auf zwei Tore auszubauen und musste sich dadurch am Ende mit einem Punkt begnügen, der dennoch ausgelassen gefeiert wurde. Dass die Hüttenberger den letzten Freiwurf hergeschenkt haben, lag nicht an den Schiedsrichtern - auch wenn diese dem Spiel nicht immer gewachsen schienen (um es vorsichtig auszzudrücken).

    In puncto Härte standen sich beide Mannsachaften in nichts nach, nur dass die VfL-Spieler nicht nach jedem Körperkontakt in sich zusammengesackt sind und sich minutenlang haben behandelt lasse.

    Seltsame Geschichte. In Spanien ist die Presse eher ruhig bezüglich Atletico Madrid (dort ist nur der Ausverkauf in Leon Thema), gestern klang Erik Eggers noch eher skeptisch bezüglich der Verpflichtung von Talant Dujshebaev und selbst wenn die genannten Spieler ablösefrei wechseln könnten müsste der HSV die nicht geringen Spielergehälter aufbringen. Wieso überhaupt sollte Domingo Díaz de Mera plötzlich alles Hinschmeißen und Spieler mit einem Transferwert im mittleren siebenstelligen Bereich einfach so ziehen lassen?

    Das passt alles nicht so Recht zusammen.

    Es gab in der zweiten Halbzeit zwei, drei knifflige Entscheidungen zu Gunsten des VfL Gummersbach (Einwürfe, Offensivfoul von FAG am Kreis, ...) bei denen ich mir nicht sicher bin ob sie richtig getroffen wurden, aber bei den Zeitstrafen sehe ich wenig Anlass zur Kritik. Die Göppinger waren oft einen halben Schritt zu langsam und dann mit der Hand im Gesicht des Gegners.

    SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin
    Rhein-Neckar-Löwen - TuS N-Lübbecke
    TV Großwallstadt - HSV Hamburg
    Bergischer HC - Eintracht Hildesheim
    TV Hüttenberg - VfL Gummersbach
    TSV Hannover-Burgdorf - SC Magdeburg
    MT Melsungen - TBV Lemgo
    HBW Balingen-Weilstetten - Frisch Auf Göppingen
    THW Kiel - HSG Wetzlar

    @Lelle1605
    Die Göppinger Torhüter haben nicht viel zu fassen bekommen. Obwohl Kentin Mahe 55 Minuten lang wegen Erkältung nur auf der Bank saß und Patrick Wiencek bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit die dritte Zeitstrafe kassierte, hatte der VfL Gummersbach wenig Mühe zu Torerfolgen zu kommen. FAG fand kein Mittel gegen Igor Anic am Kreis, Putics war in EM-Form und sogar die Außen wurden ins Spiel eingebunden. Herrlich zu sehen welchen Spaß Goran Sprem ob seiner Freiräume auf Linksaußen hatte.

    Hinten hat Rezar gut gehalten, sodass spätestens nach 45 Minuten keine Zweifel mehr am Sieg für die Oberberger bestanden. Den zahlreichen Schieber-Rufern im Publikum empfehle ich das Spiel noch einmal auf Video anzusehen. Zwei, drei wohlwollende Pfiffe für den VfL waren sicherlich dabei, aber im Großen und Ganzen lagen die Schiedsrichter richtig bei ihren Entscheidungen.