HSG Wetzlar droht Punktabzug
Die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar um Aufsichtsratssprecher Manfred Thielmann haben sich offenbar einen schweren Fehler geleistet. Nach AZ-Informationen war Zugang Andrej Klimovets am Mittwoch für das Heimspiel gegen FA Göppingen nicht spielberechtigt.
Der Vorgang wird derzeit von der HBL geprüft. Im schlimmsten Fall wird der 26:25-Sieg gegen die Schwaben aberkannt. Außerdem dürfte Klimovets dann in dieser Saison nicht mehr für die Grün-Weißen auflaufen.
»Wir halten es für wahrscheinlich, dass Klimovets nicht für Wetzlar spielberechtigt ist«, erklärte gestern Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL, auf Anfrage dieser Zeitung. Grund für die Annahme ist die Tatsache, dass der Ex-Nationalspieler für diese Saison schon bei einem anderen Verein einen Spielerpass besitzt – und zwar beim Oberligisten TSG Hassloch in der Pfalz. Dort hatte Klimovets unter Freund und Trainer Andrej Siniak einige Wochen trainiert und einen Passantrag unterschrieben. »Ich habe gelesen, dass er für Wetzlar gespielt hat und mich sehr gewundert, weil wir seinen Spielerpass in der Mappe haben«, erklärte TSG-Verantwortlicher Egbert Best, der den Vorgang sofort an die zuständige Passstelle geleitet hat. »Wir wollen Wetzlar nicht schaden, Klimovets hat für uns kein Spiel bestritten, aber ich musste das tun, um Schaden von unserem Verein fernzuhalten«, so Best.
weiterlesen ...
Quelle: Gießener Allgemeine