Beiträge von Arcosh

    Sollte der Insolvenzverwalter nicht in erster Linie die Interessen der Gläubiger vertreten anstatt den Fortbestand des Amateurhandballs in Düsseldorf in den Fokus zu rücken?

    Man könnte auch sagen die HSG Düsseldorf muss die Saison zu Ende spielen, damit der DHC nicht zwei (bald vermutlich vier) wichtige Punkte im Abstiegskampf verliert. Unter anderem Bietigeim, Schwerin und Potsdam würden profitieren.

    Umgekehrt wird das ganze Konzept medienwirksam kritisiert und schlecht gemacht aufgrund einer Formulierung in einem von 23 Punkten des Ehrenkodex, der wiederum nur ein Teil des Gesamtkonzeptes ist. Es bleibt dabei, dass die Fronten zwischen Heiner Brand und einigen HBL-Funktionären verhärtet sind. Da wird längst nicht mehr über Inhalte gesprochen ...

    Eine unabhängige (sofern das überhaupt möglich ist) Hilfestellung für junge Spieler bei der Karriereplanung halte ich für unabdingbar. In der Vergangenheit sind schon viel zu viele talentierte Spieler durch falsch getimte Vereinswechsel in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen worden. Eine Weisungsbefugnis des DHB ist natürlich absoluter Quatsch und man kann niemanden zu seinem Glück zwingen, wenn er meint mit 20 Jahren schon die Champions-League mit Kiel oder Hamburg gewinnen zu müssen.


    Viel mehr als dieses DIskussion um eine einzelne Formulierung würden mich persönlich die übrigen 22 Punkte des Ehrenkodex und das Konzept in seiner Gesamtheit intressieren. Was sagen die eigentlich Betroffenen, also die Nationalspieler, dazu?


    Wer sgat das bzw. wo steht das?


    Selbst wenn der Spielerpass nicht unterschrieben sein sollte, bedeutet das nicht, dass keine Spielberechtigung vorliegt. Die Spielberechtigung wird vom Verband auf Auftrag des Vereins hin ausgestellt. (Dieser Antrag wurde den Schilderungen zu Folge vom Spieler unterschrieben.) Der Spielerpass dokumentiert lediglich, dass der Veband eine Spielberechtigung erteilt hat.


    Das wäre sehr bitter für die HSG, denn damit fänden sie sich plötzlich auf Platz 13 und mitten im Abstiegskampf wieder.

    Immerhin Glück im Unglück, dass der Fehler vor dem heutigen Derby gegen Hüttenberg entdeckt wurde und somit nur der Verlust der Punkte gegen Göppingen droht.

    Na gut, wieder etwas dazugelernt. Aber das Gesamt-Torverhätnis sollten die Kadetten (+29) gegenüber Chambery (-15) für sich entscheiden. Im denkbaren Dreiervergleich inklusive Sävehof würden die Schweden auf der Strecke bleiben.

    Tolles Spiel der Kadetten Schaffhausen mit einem verdienten 28:24-Sieg gegen Chambery. Bereits zur Halbzeit zeichnete sich der Sieg der Gastgeber ab, aber es ging dreißig Minuten lang darum, ob die Schweizer die 29:33-Niederlage aus dem Hinspiel würden wettmachen könen. Es blieb spannend bis zur letzten Minute. Schaffhausen zog auf 28:22 davon musste aber in doppelter Unterzahl dreißig Sekunden vor Ende das 28:24 hinnehmen. Fünf Sekunden vor Schluss kam Chambery tatsächlich nochmal in Ballbesitz, doch die Hausherren brachten den Gegenstoß 15 Meter vor dem eigenen Tor zum stoppen. Nach kurzer Rudelbildung auf dem Feld und minutenlanger Diskussionen um Restspielzeit und die Zahl der Feldspieler auf der Platte, nahm sich Chambery den letzten Wurf scheiterte aber am Keeper der Kadetten. Durch den 4-Tore-Erfolg haben die Kadetten das direkte Duelle gegen die Franzosen gewonnen. Ein Punktgewinn Sävehofs am Wochenende gegen das noch punktlose Sarajevo würde das Vorrundenaus für Chambery vorzeitig besiegeln.

    Was ist bei Veszprem los? Die Ungarn haben in eigener Halle gegen Berlin und Kielce verloren und mussten sich heute sogar bei Medvedi geschlagen geben. Statt einem Spiel um den Gruppensieg droht das abschließende Spiel gegen Madrid zur Hängepartie um die Achtelfinalteilnahme zu werden.

    Daher: ist der VfL fokussiert, ...

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    ... der RL trifft mehr als 3-4 mal ...

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    ... und die Torhüter halten mindestens 10 Bälle ...

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    ... bleiben die Punkte in Gummersbach.

    :D

    Ein hochverdienter Sieg für den VfL Gummersbach. :klatschen:

    Von Beginn an war der VfL die bessere Mannschaft. Ein kleiner Bruch kam nach knapp 20 Minuten mit der Einwechslung von Per Sandström, der direkt drei freie Würfe parierte. Glücklicherweise begann zu diesem Zeitpunkt auch Aljosha Rezar im VfL-Tor warmzulaufen und steigerte sich zum wichtigen Rückhalt. Den verschlafenen Start in die zweite Halbzeit (binnen sechs Minuten von 15:14 auf 15:19) konnte der VfL mit drei Treffern innerhalb von 90 Sekunden kontern. Spätestens jetzt hielt es im Block A niemanden mehr auf den Sitzen und die Spieler, allen voran Kentin Mahe und Dennis Krause, haben das Publikum ihrerseits gepusht. Eine Viertelstunde vor Ende übernahm der VfL schließlich wieder die Führung und gab sie allen Zeitstrafen und stritttigen Siebenmetern zum Trotz nicht wieder her.


    Nach dem Spiel erlebte Borko Ristovski seine erste HUMBA - ein kleiner Kulturshock. :lol:


    P.S.: Gute Besserung an Anton Mansson. Das sah leider übel aus.

    P.P.S.: Nachdem ich heute die trägen, fast überfordert wirkenden Sanitäter in der Eugen-Haas-Halle erlebt habe, hoffe ich erst recht, dass es niemals zu einem echten Notfall kommt bei dem es um jede Sekunde geht. :nein:


    Ja, wenn man denn die Lizenz für Liga 2 erhält. Und genau da sehen ja viele das Problem.
    Ich kann das natürlich nicht beurteilen, da ich auch die Gesamtsituation vom VFL nicht kenne, denke aber nachdem was man so hört und lies, dass es nicht reichen könnte!


    Ja, es gibt ein paar Zweifler, die der Meinung sind, dass sich Zweitliga-Handball in Gummersbach nicht verkaufen ließe und im Falle eines Abstieges die Lichter ausgehen. Ich kann diese Sorgen nicht ganz nachvollziehen. Wieso sollten jahrelange Sponsoren und Gönner, die im Sommer zur Rettung der Lizenz und im Winter für Nachverpflichtungen zusätzliche Gelder in beträchtlicher Höhe bereitgestellt haben, im Falle eines Abstiegs in die 2. Bundesliga ihr Engagement plötzlich komplett einstellen? Auch in Gummersbach sollte es möglich sein einen Zweitligaetat mit dem Ziel des kurzfristigen Wiederaufstiegs zu erwirtschaften. Der von denselben Fans prophezeite massive Zuschauerschwund aufgrund der schwachen Leistungen in der Hinrunde ist auch ausgeblieben.

    Ich vermute aber, dass der THW auch gegen schwächere Gegner mehr Publikum anzieht, als andere Mannschaften, denn Sport 1 wird sicherlich die Quoten vergleichen und danach dann auch die Übertragungen festlegen.


    Manchmal dürften auch die "Experten" eine Rolle spielen, z.B. wenn man sich entscheidet den Pokalknaller Leipzig gegen Belin zu übertragen oder im Vorlauf der Bundesliga-Übertragung eine Zusammenfassung des Leipziger Zweitligaspiels zeigt.