Beiträge von Arcosh

    Es ist ein Badehaus am Badestrand Weyer, das im Rahmen der EARTH WORKS summer school 2010, einer internationalen Sommerakademie für Lehmbau und nachhaltige Architektur, entstand.

    IK Sävehof - Kadetten Schaffhausen 31:25 (14:14)
    Rückschlag für Schaffhausen. Durch die Niederlage in Schweden rutschen die Schweizer auf Platz fünf ab und es wird schwer im Rückspiel in einer Woche neben dem notwendigen Sieg auch noch den direkten Vergleich mit Sävehof für sich zu entscheiden.

    Es darf wieder geboten werden:

    Zitat

    Versteigerung einmaliger Handball-Erlebnisse startet heute!

    Alljährlich werden in der Advents- und Weihnachtszeit Träume und Wünsche genannt. HANDBALL HILFT!, die Charity-Aktion der Deutschen Krebshilfe erfüllt auch in diesem Jahr die außergewöhnlichsten Wünsche. Alle 18 Vereine der TOYOTA Handball-Bundesliga, mehr als 15 Zweitligisten, nahezu die komplette Frauen-Bundesliga sowie zahlreiche Verbände wie der Deutsche Handballbund und die European Handball Federation sowie Partner und Sponsoren, haben insgesamt mehr als 60 einmalige Erlebnis-Pakete zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe geschnürt, die es sonst nirgendwo zu kaufen gibt. Die Auktionen ermöglichen es jedermann, ein persönliches Handballerlebnis zu ersteigern. Startschuss ist um zehn Uhr mit der Auktion von Sport Impuls - alle fünf bis zehn Minuten wird dann eine weitere Auktion freigeschaltet, bevor um 19 Uhr mit der Auktion des HSV Handball das letzte einmalige Erlebnis ins Rennen geht.

    Quelle: Handball-hilft.de

    Arcosh:
    Rhetorische Gegenfrage: Die Hauptaufgabe des Tempogegenstoßes ist es, mit dem Torhüter zusammenzuprallen? - Natürlich nicht. Ebenso wenig wie beim 7-m den Torwart einen Ballabdruck im Gesicht zu verpassen. Es kann aber beides vorkommen und steht auf Grund des Gefährdungspotenzials unter Strafe - egal, ob gewollt oder ungewollt, denn bei beiden Aktionen tragen Torhüter bzw. 7-m-Schütze die Verantwortung dafür, dass der Kontrahent gesundheitlich nicht zu schaden kommt.

    Beim Zusammenstoß zwischen Torwart und Gegenstoßspieler sind zwei Personen aktiv beteiligt. Das lässt sich vom Kopftreffer beim Siebenmeter nicht sagen (denn wäre der Torwart aktiv, dann gäbe es in diesem Fall keine Strafe fürden Werfer. ;) ) Daher halte ich den Vergleich für nicht zielführend - ebensowenig wie den Fall Jo Deckarm.


    Ich glaube nicht, dass sich die Konterspieler früher zurückgenommen haben, nur weil der Torhüter des Gegners herauskommen könnte. Diese Regelung ist letztendlich auch eine Reaktion darauf, dass Handball eben viel dynamischer und schneller geworden ist.


    Beim THW Kiel kann man sehr schön sehen wie die Regeländerung konsequent umgesetzt wird. Die Gegenstoßpässe von Thierry Omeyer erreichen die Mitspieler zielsicher bei 9 bis 10 Metern vorm Tor - gelegentlich sogar als Kempa-Anspiel direkt am Wurfkreis. Diese Bälle wären früher ein gefundenes Fressen für den gegenerischen Torwart gewesen, der acht, neuen Metern vor seinem Tor stehend die Bälle locker abgelaufen hätte. Aber durch die Regeländerung kann er sich das nicht mehr erlauben, denn er riskiert mit großer Wahrscheinlichkeit eine Disqualifikastion und einen Siebenmeter gegen seine Mannschaft.

    Die Eigenschaft des Gegenstoßes ist es nun mal (in der 1. Welle), dass dort eben kein Gegenspieler ist, gegen den er laufen könnte, also muss er auch damit nicht rechnen. Mit der gleichen Logik müsste auch der Torwart damit rechnen, dass ihm der Ball ins Gesicht beim 7-m geworfen wird. Damit wäre diese Regel zum expliziten Schutz des Torhüters auch hinfällig.

    Ich denke, diese Regel ist zum Schutz für die Spieler dar und die Torhüter sollen sich darauf konzentrieren, den geworfenen Ball zu halten, anstatt Pässe abzufangen. Dann kann man nämlich auch gleich den Libero im Handball einführen.


    Natürlich muss er damit rechnen, denn wenn der Gegenstoßspieler die Regeln kennt, weiß er dass es da noch einen Torwart gibt, der seinen Torraum verlassen darf und außerhalb wie ein Feldspieler zu behandeln ist - oder vielmehr war bis zur hier diskutierten Regeländerung.

    P.S.: Die EIgenschaft des Siebenmeters ist es dem Torwart den Ball ins Gesicht zu werfen? ?(

    § 6:1 IHR: "Der Torraum darf nur vom Torwart betreten werden."

    Ich denke, dass es für einen gegenstoß-laufenden Spieler viele andere Möglichkeiten gibt, einen Torerfolg zu erzielen, als es wirklich bis zur Torraumlinie auszureizen.


    Ja, aber der Gegenstoßspieler bleibt unbestraft, wenn er in den gegnerischen Torwart hineinrennt oder -springt. Was wäre wenn sich in einer vergleichbaren Situation der Torwart verletzt?

    Nichtsdestoweniger kann der Torwart zu jedem Zeitpunkt das Spiel überblicken und kann einschätzen, ob er mit dem Gegenspieler zusammenprallt oder nicht. Der gegenstoß-laufende Spieler kann das eben nicht und muss deswegen darauf vertrauen, dass er nicht blind mit irgendeinem Spieler zusammenläuft.


    Würde der Gegenstoßspieler schauen wo er hinläuft, dann würde er auch den Torwart sehen und könnte ebensogut den Zusammenstoß verhindern. Aber Dank der Regeländerung darf er nun blindlings bis zum gegnerischen Torraum sprinten, während der Torwart tatenlos zusehen muss. :nein: