Beiträge von Arcosh

    Sportbekleidungshersteller in Italien - da lag die Antwort nahe und ich habe einfach mal ins VfL-Blaue hinein geraten. :D


    Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit der Firma würde ich allerdings Hochtechnologie in Frage stellen wollen ... ;)

    Am dritten Spieltag kommt San Antonio auswärts erneut unter die Räder (21:32 bei Octavio Vigo) und Valladolid verliert überraschend mit 27:28 (13:10) bei BM Antequera.


    Edit:
    BM Atletico de Madrid - BM Huesca 41:29
    Auf den ersten Blick kein besonderes Ergebnis, aber bei genauem Hinsehen ein ungewöhnlicher Spielverlauf. Zur Halbzeit stand es 14:14 nachdem Huesca zwischenzeitlich in Führung lag. Bis zum Stand von 21:21 in der 39. Minute konnten die Gäste mithalten, dann zog Madrid vorentscheidend auf 24:21 davon. Bis zum 33:29 in der 54. Minute schien es auf einen knappen Heimsieg hinauszulaufen, doch dann legten die Gastgeber noch einen 8:0-Lauf innerhalb von gut sechs Minuten aufs Parkett. :respekt:

    Vor dem Spiel habe ich mich noch gewundert, dass die Farbe der HSV-Aufwärmtrikots zur der Farbe der Schiedsrichtertrikots passte - nach dem Spiel macht das einfach nur Sinn.

    Der VfL hat 60 Minuten lang gekämpft, die Eugen-Haas-Halle in ein Tollhaus verwandelt und sich selbst durch den 3:0-Lauf der Hamburger zum zwischenzeitlichen 20:20 nicht aus dem Konzept bringen lassen. Diese Leistung verdient große Anerkennung und wird auch dadurch nicht geschmälert, dass der amtierende Deutsche Meister zu einem schmeichelhaften Sieg kam. Putics mit ungeahnter Treffsicherheit aus dem Rückraum. Das Trio Pfahl, Schindler und Putics kam zusammen auf 22 Tore!

    Jetzt zur Schattenseite des Abends: Es ist fast unerträglich Pascal Hens zusehen zu müssen. Sechzig Minuten lang bleibt er nach jedem verlorenen Zweikampf oder Fehlwurf am Boden liegen, darf völlig ungestraft erst Vedran Zrnic und dann Adrian Pfahl auf Rechtsaußen in der Luft attackieren, weil seine Abwehrqualität nicht einmal für die Außenposition reicht und der Gipel der Unverschämtheit ist, dass dieser wandelnde Wischmopp in der 56. Minute den am Boden liegenden Kentin Mahe anbrüllt und der Schauspielerei beschuldigt, nach dem dieser hart von Torsten Jansen angegangen worden war. Aber als langjähriger Nationalspieler genießt er in der Bundesliga quasi Narrenfreiheit. :nein:


    Abschließend noch einmal zurück zum anfangs erwähnten Farbenspiel: Die Sieben-Farben-Regel wird regelmäßig von der HBL ignoriert (HSV-Spieler und VfL-Torhüter trugen graue Trikots, die Ersatzspieler auf der HSV-Bank ein Rot-Orange, dass nicht von den Trikots der Schiedsrichter zu unterscheiden war) aber wehe wenn sich ein Kind nach dem Spiel aufs Spielfeld traut um ein Autogramm zu ergattern. Dann hagelt es sofort saftige Geldstrafen. :wall:

    Ich bin schockiert über Antrag #3 zur Änderung der DHB-Satzung und Rechtsordnung:

    Zitat

    Das DHB-Präsidium beantragt nachstehende Änderung des § 5 Abs. 1 a), 6. Spiegelstrich, S (Strafen, Geldbußen):
    In § 5 Abs. 1 a), 6. Spiegelstrich, S, werden die Worte „bei Dopingvergehen bis zu 100.000,00 €,“ ergänzend angefügt:
    - Geldstrafe bis zu 20.000,00 €, bei Dopingvergehen bis zu 100.000,00 €,
    § 3 Abs. 1 f) RO ist entsprechend zu ändern.

    Begründung:
    Bei „harmloseren“ Dopingvergehen kann für Spieler und Verband eine Geldstrafe, die dem Spielergehalt angemessen ist, zweckmäßiger sein als eine Sperre für Spiel und Training, die in Mannschaftssportarten wg. des Trainingsverbots einem Berufsverbot gleichkommt. So sind z. B. die Folgen einer einjährigen Sperre für einen Spitzen-Mannschaftssportler gravierender als beispielsweise eine Geldstrafe von über 20.000,- €. Empfehlung der Rechts- und Satzungskommission (RSK).


    Sieht so der Kampf des DHB gegen Dopingvergehen aus? Natürlich ist eine einjährige Sperre gravierend für einen Sportler - aber das soll sie auch sein! Schlimm genug wie der DHB im Fall Galia mit rückdatierten Sperren in der Sommerpause gemauschelt hat. Soll der überführte Doper in Zukunft ein paar tausend Euro zahlen und darf weitermachen als sei nichts gewesen? Damit mag der DHB auf der Linie von IHF-Präsident Hassan Moustafa liegen, aber ich hoffe die NADA/WADA wird das nicht durchgehen lassen.

    Große Worte:

    Zitat

    Verschwörung als Verteidigungsstrategie

    [...] Dem erklärten Ziel, den Skandal als Verschwörung durch die Löwen und den HSV darzustellen, um den THW und Schwenker kaltzustellen, kommt die Verteidigung zum Auftakt etwas näher. Laut Schwenkers Aussage von November 2009 soll HSV-Präsident Andreas Rudolph vor Zeugen erklärt haben, es gehe nicht darum, ob die Vorwürfe zuträfen, sondern nur darum, Kiel und Schwenker zu schaden. Auch hebt die Verteidigung hervor, dass Löwen-Beiratschef Dieter Matheis, der den Skandal durch einen Brief an Schwenker erst ausgelöst hatte, in seiner Vernehmung widersprüchliche Angaben darüber gemacht habe, wann er von den Vorwürfen erfahren habe.

    Nach dem ersten Verhandlungstag, der nach vier Stunden beendet ist, kündigt Schwenker noch weitere Details an, die ihn entlasten werden: »Es wird«, sagt er selbstsicher, »noch die eine oder andere Überraschung geben«.


    Quelle: Neues Deutschland.de

    Nach den Niederlagen in Berlin und Mannheim sowie dem durchwachsenen Heimspiel in dem Aufsteiger Hildesheim 40 Minuten lang dem Deutschen Meister Paroli bieten konnte, darf sich HSV-Trainer Per Carlen keinen Fehltritt mehr erlauben. Der Ausfall der beiden Linkshänder im Rückraum ist natürlich eine Schwächung für die Hamburger, aber sie haben genug gute Spieler auf der Bank um weiterhin als Favorit am Samstag zu gelten.

    Vielleicht hilft es den VfL-Spielern als klarer Außenseiter unverkrampft ins Spiel gehen zu können.

    Zum Themenkomplex "Neues aus Schilda der HBL" kommt in der aktuellen Handballwoche Nr. 38/2011 TVG-Manger Uli Wolf zu Wort. Hier einige Auszüge:

    Zitat

    "Was soll das alles?"
    TVG-Manager Uli Wolf platzt der Kragen - Ziel seines Zorns die HBL

    [...] In der Kabine hatte Wolf vom "dritten Offiziellen" erfahren, dass der TVG mit einer Geldstrafe rechnen müsse, weil der Hallensprecher die Zuschauer zu mehr Engagement aufgefordert hatte. Eine neue Regelung der gesetzgebenden Toyota Handball-Bundesliga besagt, dass sich Hallensprecher nur noch auf das Vermelden der Torschützen zu beschränken haben, selbst bei Auszeiten darf keine Animation des Publikums stattfinden. "Die HBL reguliert die Bundesliga tot" regt sich der sonst so besonnene Jurist Wolf auf [...]

    [...] Gerade kleine Vereine hätten immer mehr unter der "Regelwut des Verbandes" zu leiden. "Wenn kleine Kinder nach dem Spiel auf den Platz rennen und Autogramme wollen, müssen wir sie runterjagen oder wir kriegen eine Strafe", erklärt Wolf [...]

    [...] "Und dann wird auch noch genau gezählt", schimpft Wolf, "unser Sprecher hat sich gegen Balingen angeblich sechsmal ungebührlich verhalten." [...]

    [...] Bei Spielen des THW Kiel sei es demnächst spannend zu verfolgen, ob es in Zukunft dort auch verboten sei, dass der Hallensprecher traditionell den Torschützen mit "Hej, Filip, Hej" feiert. Eigentlich, so Wolf, darf er nur noch den Schützen nennen, nicht mehr. [...]


    :nein::wall::kotzen:

    Rhein-Neckar-Löwen - THW Kiel
    SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen
    TuS N-Lübbecke - Frisch Auf Göppingen
    VfL Gummersbach - HSV Hamburg
    HBW Balingen-Weilstetten - TSV Hannover-Burgdorf
    Bergischer HC - TV Großwallstadt
    TV Hüttenberg - TBV Lemgo
    Füchse Berlin - HSG Wetzlar
    Eintracht Hildesheim - SC Magdeburg