Der VfL Gummersbach hätte das Spiel unter Kontrolle haben können, aber wie so oft scheitern sie immer wieder an sich selbst. Die Zahl der technischen Fehler ist viel zu hoch.
Beiträge von Arcosh
-
-
Und mit zwei Pfeifen in Grün. Unglaubliche Fehlentscheidungen.
Auf beiden Seiten lächerliche Zeitstrafen, wobei die letzte vor der Halbzeit dem ganzen die Krone aufsetzt. Einmal mehr beim Videobeweis die falsche Kameraperspektive angeschaut.
-
Wochen der Wahrheit für den VfL Gummersbach:
- Rhein-Neckar Löwen (A)
- SC Magdeburg (H)
- TVB Stuttgart (A)
- HSV Hamburg (H)
Die kommenden vier Spiele sind allesamt schwierige Aufgaben, aber will der VfL Gummersbach den Anschluss zu Platz 5 halten, dann sind fünf bis sechs Punkte zwingend notwendig. Andernfalls wird es nur noch um Platz 6 gehen und die Hoffnung, dass dies in einer glücklichen Konstellation noch für die European League Teilnahme reichen könnte. (Am Wochenende wird die EHF die Verteilung der Europapokalplätze für die kommende Saison beschließen.) Die Konkurrenz aus Melsungen und Mannheim hat man bisher in Schach halten können (u.a. auch weil diese Mannschaften durch Neuzusammenstellung und Verletzungen erwartungsgemäß schwächer in die Saison gestartet sind) und die TSV Hannover-Burgdorf, der direkte Rivale der letzten Jahre, hinkt weit hinter deren eigenen Erwartungen hinterher. Dafür hat sich der TBV Lemgo ins Rampenlicht gespielt, sich kaum Fehler erlaubt und dem VfL Gummersbach diese Saison schon zwei bittere Niederlagen zugefügt.
-
Der letzte Angriff war symptomatisch für das Lemgoer Spiel. Ewiges Hin-und-her-Gepasse, fest machen lassen, gar keinen Versuch machen einen Abschluss zu nehmen ... und dann mit dem letzten Pass unter passivem Vorwarnzeichen eiskalt zugeschlagen und den freien Kreisläufer gefunden. In der HBL kann man sich halt darauf verlassen, dass erst nach dem vierten Pass abgepfiffen wird - egal ob man auf der Stelle prellt oder Kreise ohne jeden Druck zum Tor läuft.
-
Zitat
Am heutigen Mittwoch gibt die Handball-Bundesliga GmbH zum zweiten Mal nach 2024 bekannt, welche Bundesligisten das Nachhaltigkeitszertifikat für das Jahr 2026 erworben haben. Dabei gewinnen im Prüf- und Vergabeverfahren insbesondere Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit an Bedeutung. Trotz der deutlich gewachsenen Anforderungen hatten 34 von 36 Profilclubs in der DAIKIN HBL und der 2. HBL das Nachhaltigkeitszertifikat 2026 beantragt. Nach Überprüfung durch den HBL-Zertifizierungsausschuss, der das Vergabeverfahren in Zusammenarbeit mit der Lizenzierungskommission verantwortet, wurde allen Anträgen stattgegeben. [...]
Quelle: HBL
Der SC Magdeburg und der TuS Ferndorf sind die beiden HBL-Vereine, die das Nachhaltigkeitszertifikat nicht beantragt haben.
-
Aktuell sehe ich Christian Prokop ungefährdet. Der Abschied zum Saisonende wurde publik gemacht, aber es wird nichts passieren, bis der Nachfolger feststeht. Hannover hat ein solides Polster vor den Abstiegsrängen und könnte mit den nächsten beiden Spielen schon mehr oder weniger den Klassenerhalt sicherstellen. Wozu sollte Geld für einen Interims-Trainer verbrannt werden?
-
Die Frage ist wie große das Vorab-Kontingent war. Angekündigt wurde, dass ab 15.12, in allen Kategorien Ticktes in den Verkauf gehen werden. Aber auch da wird die Nachfrage sicherlich sehr groß sein.
-
Wen hat man geschlagen, dass man es verdient hat?
Welche andere Mannschaft hätte es denn mehr verdient?
-
Eine gesetzte Mannschaft pro Gruppe und die Optimierung des Spielplans sind doch keine organisatorischen Elemente die der DHB erfunden hat. Das wird genauso seit Jahren bei allen EHF- und IHF-Turnieren der Männer und Frauen gehandhabt. Die Intention war es ursprünglich kleineren Gastgeber-Nationen ein für ihre Verhältnisse "erfolgreiches" Turnier zu ermöglichen und Nachbarländer in grenznahen Spielorten anzusetzen und so das Zuschauerinteresse hochzuhalten, damit die Turnierausrichtung kein wirtschaftlicher Verlust wird und sich irgendwann nur noch die immer gleichen Nationen um die Ausrichtung bewerben. WM-Gastgeberländer wie Japan (2019), Ungarn (2027) oder Tschechien & Polen (2031) belegen, dass dieses Konzept bei den Frauen aufgeht.
-
Am Rande der Handball-WM der Frauen trifft sich am Samstag das EHF Executive Committee (EXEC) in Rotterdam und soll dort u.a. die neue Place distribution für die EHF Champions League und die EHF European League verabschieden. Spätestens Anfang kommender Woche wissen wir also mehr!
-
Wenn wir bis zur Winterpause nicht wenigstens 3,4, Punkte holen sehe ich langsam schwarz.
10.12. HSV Hamburg (H)
13.12. HC Erlangen (A)
21.12. SC Magdeburg (A)
27.12. Rhein-Neckar Löwen (H)
Das sind die verbleibenden Spiele bis zur Winterpause und ich würde sagen, dass 2 Punkte daraus schon als (kleiner) Erfolg zu werten wären.
-
TVM:
Danke. Das reicht mir als grobe Orientierung, um zu planen für welche Spiele der Haupt- und Finalrunde wir uns Tickets kaufen wollen.
-
Nur interessehalber, und nur als ein Beispiel, das sicher auch für einige andere HBL-Vereine gilt: Ist das eine Forderung, die auch an den THW gerichtet ist, der ja ohne CL-Teilnahme einen deutlichen Verlust einfährt, wie zuletzt mehrfach zu lesen war? Damit setze ich absolut nicht den THW und den HSV irgendwie gleich; das liegt mir fern! Mir geht es lediglich um die Forderung, die Ausgabenseite zuerst zu reduzieren, wenn ein Minus auftritt.
Natürlich ist ein Wettrüsten auf Kredit nicht gut für die Liga.
Die Frage ist, ob es einen wirksamen Plan gibt die Verluste zu kompensieren. Beim THW Kiel wurden meines Wissens die Verluste bislang von den Gesellschaftern ausgeglichen. Die MT Melsungen hat lange Zeit jährlich Verluste in Millionenhöhe erwirtschaftet, aber dies wurde durch Kapitaleinlagen von Frau Braun-Lüdicke ausgeglichen.
Wie man der Presse entnehmen kann, finden beim THW Kiel aktuell rege Debatten zur Ausrichtung des Vereins statt. Entweder schafft man es zeitnah sportlich wieder in die Champions-League, um den aktuellen Kader zu finanzieren, oder der Kader wird mittelfristig an die reduzierten wirtschaftlichen Möglichkeiten angepasst werden. Das ist genau der Schritt, den der HSV Hamburg bislang nicht bereit war zu gehen.
-
Also können sich auch die Melsunger Fans beschweren, dass die Preise nicht immer den Wert widerspiegeln, oder?
Von den 4500 Plätzen in der Rothenbachhalle sind (kurz im Hallenplan nachgeschaut) ca. 3150 Plätze - also mehr als zwei Drittel - als Kategorie 1 ausgewiesen. Kategorie 2 beginnt an den Längstribünen erst jenseits der Torauslinie.
-
TVM:
Kannst Du etwas sagen zur Preisstruktur der Tickets für die Männer-WM 2027?
-
Das ist auch für mich die große Unbekannte. Darum habe ich ich jauch geschrieben: Und genau das erhoffe ich mir von Bombac. Und nicht erwarte ich.......Aber vieleicht läuft es auch so gut wie damals in Wetzlar mit Ivano Balic. Der war ja damals auch schon so Mitte 30. Von der Mentalität sind die beiden denke ich mal nicht so weit auseinander.
Ivano Balic war "erst" 34 Jahre alt als er nach Wetzlar gewechselt ist. Neben den zwei Jahren Altersunterschied sehe ich aber den größten Unterschied darin, dass Ivano Balic bei Atletico Madrid noch voll in der Belastung war inklusive Champions-League-Teilnahme und nur verfügbar wurde, weil der Verein im Sommer Insolvenz anmeldete.
Dean Bombač hingegen hatte sich schon im Sommer 2024 mit seinem Wechsel von Szeged nach Győr vom Leistungshandball auf höchstem Niveau zurückgezogen. Ich bin sehr gespannt und skeptisch was er in Leipzig zu leisten vermag. Statt der Vergleich mit Ivano Balic oder Iker Romero würde ich eher an Marko Bezjak beim HC Erlangen denken.
-
Aus dem SportBiId-Artikel:
Zitat[...] Die Schritte zur Lizenzsicherung bezeichnete Bohmann als „groß“. Doch wie nachhaltig sind diese? Der Liga-Boss: „Ich wurde gefragt: 'Du hast das Feuer gelöscht – wie vermeidest du, dass es wieder aufflammt?' Der Verein ist aktuell nicht so ausgestattet, dass er drei bis fünf Jahre davon leben könnte. Es braucht strukturelle Veränderungen. Jeder versteht: Man kann nur Geld ausgeben, das man auch verdient. Die Einnahmeseite muss gestärkt werden, daran wird der HSV gemessen.“ [...]
Nein, Herr Bohmann! Wenn mehr Geld ausgegeben wird als eingenommen, dann muss zuallererst die Ausgabenseite reduziert werden! Das muss auch die logische Forderung einer Lizenzierungskommission an den Lizenznehmer sein. Es darf nicht weiter dasselbe Geld ausgegeben werden in der bloßen Hoffnung, dass sich irgendwann die Einnahmeseite verbessert oder ein Investor plötzlich Schulden erlässt.
-
offenbar gehen gar keine Tickets in den freien Verkauf. Hoffentlich klappt das über Viagogo...
Hat jemand von Euch schon Tickets ? Als Weihnachtsgeschenk wäre es ja was richtig Schönes.
Der Großteil der Tickets ist in den freien Verkauf gegangen - allerdings bereits im Juni und war relativ schnell ausverkauft. In den vergangenen Jahren hat die EHF aber kleinere Kartenkontingente zurückgehalten und zu späteren Zeitpunkten freigeschaltet. Diese Verkaufsphasen wurden wenige Tage vorher von der EHF per Newsletter bekanntgegeben.
-
Danke. Das bestätigt meine Darstellung.
-
Dann hat der Müller nun ca. 14mio € in den HSV gesteckt und erst jetzt ist der Verein "gerettet"?
Ich denke das wurde in einigen Pressetext falsch dargestellt. Investor Philipp J. Müller hatte seit seinem Einstieg dem HSV Hamburg Darlehen in Höhe von knapp 10 Mio. Euro gewährt. Sechs Millionen dieses Darlehens wurden nun durch Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft (24,9%) zurückgezahlt und auf die übrigen knapp vier Millionen hat er verzichtet. Zusätzliches Geld an den HSV Hamburg ist meines Erachtens gestern nicht geflossen.