Beiträge von Arcosh

    Wenn euch diese Kleinigkeit schon wundert, dann werft mal einen Blick auf den HBL-Ticker zum gestrigen Spiel VfL Gummersbach - SC Magdeburg :D


    Neun Tore in 78 Sekunden. Das wäre rekordverdächtig. ;)

    Tatsächlich fiel das 17:17 gemäß Zeiteinblendung bei Sport1 erst nach 37:23 Minuten. Auch bei alle folgenden Aktionen stimmt die vermerkte Spielzeit dementsprechend nicht mit dem tatsächlichen Geschehen in der Halle überein. Der zeitliche Unterschied wird im Laufe der zweiten Halbzeit sukzessive geringer, aber erst ab Steffen Coßbaus Tor in der 54. Minute stimmen die Angaben wieder.

    Keine Ahnung wie die Herren am Kampfgericht das hinbekommen haben.

    Zitat

    Original von Steinar
    Übrigens, ich habe letztes Jahr ein Spiel gesehen, was in der CL von den Schiedsrichtern entschieden wurde. Mich wundert aber nicht, dass man das als Kieler anders sieht.


    Ich vermute es war an einem Samstag. ;)


    @Brooks
    Langweilige Liga? Wenigstens hat der Großteil der Spiele in der Bundesliga einen sportlichen Wert. In der Champions-League geht es fast zwei Drittel der Saison nur darum in der schier endlosen Gruppenphase einen der ersten vier Plätze in eienr Sechsergruppe zu belegen. Für Mannschaften wie Kiel oder Hamburg entscheidet die genaue Platzierung lediglich darüber ob man schon im Viertelfinale oder erst im Halbfinale ans Leistungslimit gehen muss.

    Ein hervorragendes Handballspiel. Harte Abwehrarbeit, gute Torhüter und am Ende ein Sieg des VfL! :D Vedran Zrnic hat zu seiner Sicherheit von der Siebenmeterlinie zurückgefunden, Christoph Schindler war der Mann für die wichtigen Tore, wenn der VfL-Angriff ins Stocken kam, und Vjenceslav Somic hat einmal mehr bestätigt, dass der VfL auf der Torwartposition dieses Saison erstklassig besetzt ist. In der zweiten Halbzeit war es u.a. der Vorteil auf der Torhüterposition der diesen Erfolg begründet hat. Auch wenn Adrians Pfahl Kopftreffer gegen Gerrie Eijlers mit Sicherheit unabsichtlich war, so hat er dennoch Wirkung gezeigt. Danach bekam der anfangs starke Eijlers kaum noch eine Hand an den Ball.

    Die Eugen-Haas-Halle stand von der ersten Minute an hinter der Mannschaft. Man hat sofort gemerkt, dass dieses Duell einfach etwas besonderes ist - unabhängig von aktuellen Tabellenpositionen oder sportliche Ambitionen der Teams. Als Goran Stojanovic eingewechselt wurde gab es auf den Rängen kein Halten mehr ... aber Robert Weber hat sich davon nicht beeindrucken lassen. :respekt:

    Zitat

    Original von MobyDick87
    Sehr gut, Löwen.

    Celje wie ausgewechselt im vergleich zu letztem Sonntag. In der Abwehr weiterhin anfällig, aber offensiv mit wenig Ideen gegen die starke Löwen-Abwehr. Mal schauen was Kielce morgen in Chambery leistet. Sollten sie dort ebenfalls eine schwache Leistung abliefern so muss ich meine Begeisterung für Celje aus dem ersten Spiel ein wenig relativieren.


    Kielce verliert 26:27 in Chambery und steht nun schon mit dem Rücken zur Wand. Um sich fürs Achtelfinale zu qualifizieren werden sie zuhause gegen Kiel, Barcelona oder die Löwen punkten müssen.

    @nosp52
    Was genau willst du eigentlich sagen? Dass es im Handball einen Heimvorteil gibt oder dass die norwegischen Schiedsrichter bewusst für Veszprem gepfiffen haben? Dass eine lautstarke, hitzige Athmosphäre mehr oder weniger unbewusst die Entscheidungen der Schiedsrichter beeinflussen kann und dazu führt das manch kniffliger Pfiff zugunsten der Gastgeber ausfällt dürfte unstrittig sein. Das hat aber nichts mit der Champions-League oder der Halle in Veszprem zu tun, sondern kann jedes Wochenende quer durch alle Ligen beobachtet werden. Letztendlich sieht man sich auch in der Champions-League zweimal und den armen benachteiligten deutschen Vereinen steht es frei bei ihrem Heimspielen für vergleichbare Rahmenbedingungen zu sorgen. ;) (Zumal das Publlikum in Veszprem zwar sehr emotional ist, aber im Gegensatz zu anderen Spielstätten eigentlich nie unfair.)

    Deine Bemerkung "grinsende Norweger" interpretiere ich aber als Vorwurf der bewussten Einflussnahme auf das Spielergebnis und damit schießt du meiner Meinung nach weit übers Ziel hinaus.

    Ähnlich wie im Fall Pechstein steht im Fall Contador Aussage gegen Aussage und mit ziemlicher Sicherheit wird sich nicht klären lassen welche Version der Wahrheit entspricht. Eine Eigenbluttransfusion in der noch Reste von Clenbuterol enthalten waren passt genauso gut als Erklärung der Messwerte wie Contadors Geschichte vom Steak. Weichmacher sind heutzutage allgegenwärtig - vom Kinderspielzeug über Kleidung bis hin zu Lebensmitteln. Die Plastikrückstände im Blut sind somit eher der Normalfall und weniger ein echtes Indiz für Doping.

    Es stellt sich die Frage nach welchen Kriterien die Sportverbände über Sperren entscheiden sollen. Sollte jeder positive Dopingbefund mit einer mehrjähringen Sperre geahndet werdet - unabhängig von den Erklärungsversuchen und auch auf die Gefahr hin dadurch unschuldigen Sportlern ihre Karriere zu verbauen? Oder gilt in dubio pro reo, was dazu führt, dass Jeder irgendeine mehr oder weniger glaubhafte Erklärung aus dem Hut zaubert?

    BM Valladolid - Chekhovskie Medvedi 29:29 (15:13)

    EIn gerechtes Unentschieden in einem hochklassigen Spiel. In den Schlussminuten hatten beide Mannschaften Möglichkeiten den Siegtreffer zu setzen, scheiterten aber mehrfach. Im Hinblick auf den Gruppensieg ein wertvoller Punktgewinn für die Russen.

    ... und ich dachte schon Jürgen Höthker wäre der Einzige mit dieser seltsamen Beurteilung der Schiedsrichter-Entscheidungen. :lol:

    Bislang finde ich die Leistung der Schiedsrichter in Ordnung. Sie haben eine klare Linien und ziehen diese bei beiden Mannschaften durch. Resultatscheidend ist eher Dejan Peric.