Beiträge von Arcosh

    Zitat

    Original von Mauerblümchen

    Du glaubst tatsächlich der tatsächliche Etat würde da bekannt gegeben? 9 Millionen, ja auch die Klubs müssen vermutlich den Gürtel enger schnallen. Letztes Jahr waren in Wirklichkeit doch schon alle über 10 Mio.


    Wie in den letzten Jahren wird der THW sicherlich wieder etwas von 7,x Mio. € erzählen - wie auch immer sich diese Rechnung zusammensetzt. Beim HSV schwankten vergangene Saison die Angaben in der Lokalpresse zwischen 7,5 und 12 Mio. €. Irgendwo dazwischen dürfte der tatsächliche Etat liegen. ;)

    Hauptsache alle können sagen, dass sowieso Ciudad Real den höchsten Etat der Handball-Welt habe. :lol:


    Edit:
    Die 3,7 Mio. € des SC Magdeburg haben mich überrascht. Mit diesem finanziellen Rahmen sollte man eigentlich mehr Hochkaräter im Kader haben können. Aber vielleicht ist der SCM auch nur besonders ehrlich und rechnet den Etat nicht künstlich klein.

    Die Entscheidung über Kiril Lazarov könnte bereits dieses Wochenende fallen. Bartol Kaleb erklärt gegenüber Nemzeti Sport, dass RK Zagreb die Forderung auf 150.000 € reduziert habe, aber Ciudad Real bislang nur 100.000 € geboten habe. Nun sollen sich beide Parteien in der Mitte bei 125.000 € treffen - zahlbar in zwei Raten.

    Höfdi ist das Gästehaus der Stadt Reykjavík. Das Gebäude wurde 1909 im Auftrag der französischen Regierung für den französischen Konsul erbaut und 1958 von der Stadt Reykjavík gekauft. In dem Gebäude fand vom 10. bis 12. Oktober 1986 ein Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow statt.


    Edith weist mich darauf hin, dass ich auch lieber per Copy&Paste hätte antworten sollen, anstatt Zeit darauf zu verschwenden den Text umzuschreiben. ;(

    Zitat

    Original von Robrie
    Aber 200.000 € sind doch für Ciudad Peanuts oder ?


    Ohne Frage dürfte Ciudad Real nach wie vor einen der höchsten Etats im Welthandball haben. Aber der Verkauf der Namensrechte spricht dafür, dass auch bei Ciudad Real knallhart kalkuliert wird. Darüber hinaus gilt: Nur weil man Geld hat, heißt das noch lange nicht, dass man es auch mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen muss. Manche Vereine nutzen ihre gute Verhandlungsposition eben klug aus (Kiril Lazarov ist in Zagreb aussortiert, Ciudad Real auch ohne ihn gut aufgestellt) und feilschen erfolgreich, während andere rekordverdächtige Ablösesummen zahlen und sich dafür hinterher als Wohltäter feiern lassen (siehe Duvnjak). ;)

    Nach übereinstimmenden Berichten spanischer und slowenischer Nachrichtenportale soll der Wechsel von Petar Metlicic zu RK Celje Pivovarna Lasko in trockenen Tüchern sein. Nach fünf Jahren bei BM Ciudad Real soll der 34jährige Kroate einen Zwei-Jahres-Vertrag beim slowensichen Topklub unterschreiben haben. Bereits seit Wochen wurde über diesen Wechsel spekuliert und als Anfang der Woche Metlicic nicht mit dem Rest der Mannschaft ins Trainingslager reiste war das Ende der Verhandlungen absehbar.

    Als Nachfolger für Metlicic steht mit Kiril Lazarov bereits hochkarätiger Ersatz in den Startlöchern. Es scheint nur noch eine Frage des Geldes zu sein. RK Zagreb möchte für den ausgemusterten Mazedonier eine Ablöse von 200.000 € haben, aber Ciudad Real pokert und bietet Medienberichten zufolge bislang nur 75.000 €. (Man sollte meinen, dass bei diesen "Schnäppchenpreisen" auch der ein oder andere Bundesligaverein hellhörig wird - sofern Lazarov Interesse an mehr als einer handvoll fordernder Ligaspielen pro Jahr hat.) Als Plan B könnte Ciudad Real auch Alex Dujshebaev zurückholen, der kommende Saison eigentlich auf Leihbasis in Logroño spielen soll.

    Wie der kroatische Handballverband mitteilt verstarb Velimir Kljaic heute morgen im Alter von 64 Jahren an Lungenkrebs.

    Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er 1996. Er führte als kroatischer Nationaltrainer seine Mannschaft zur olympischen Goldmedaille - der erste Titelgewinn in der Geschichte des kroatischen Handballverbandes und gleichzeitig die erste olympische Goldmedaille nach der Unabhängigkeit Kroatiens. In Deutschland machte sich Velimir Kljaic als erfolgreicher Trainer bei zahlreichen Bundesligisten einen Namen (u.a. SG Wallau-Massenheim, TV Großwallstadt, TuSEM Essen, GWD Minden, VfL Gummersbach, TuS N-Lübbecke.) Der "Handball-Trainer des Jahres 1992" gewann mit der SG Wallau-Massenheim 1992 die Deutsche Meisterschaft, den DHB-Pokal und den EHF-Pokal. Mit Badel Zagreb (heute RK Zagreb) stand er 1998 und 1999 zweimal in Folge im Finale der Champions-League.


    Möge er in Frieden ruhen!

    [Blockierte Grafik: http://www.hrs.hr/images/_kljaic-velimir-cb.jpg]