Beiträge von Arcosh

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    Original von Gottfried
    Der gesamte Besucherstrom sollte über diese Tunnel zu- und abgeleitet werden, obwohl man optimistisch mit einem stündlichen Durchlauf von 20.000 Menschen rechnete. Dazu wurde laut "Genehmigung einer vorübergehenden Nutzungsänderung", die sinnigerweise wohl erst kurzfristig erteilt wurde, auch noch auf Feuerwehrpläne seitens des zuständigen Bauamtes verzichtet.


    Selbst diese optimistische Schätzung war doch offensichtlich zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn man nur 250.000 Beuscher auf das Gelände gelassen hätte, dann hätte das bei einem Durchlauf von 20.000 Besuchern pro Stunde insgesamt über 12 Stunden gedauert bis die Menschen alle drin sind. Und hinterher hätten auch alle wieder durch dieses Nadelöhr das Gelände verlassen müssen.

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    Original von Mister Bösi


    Das zu kleine Festivalgelände war aber anscheinend nicht der eigentliche Auslöser der Panik. Wie auf diesem Bild zu sehen (Zoomen ist möglich und entstand wohl zwischen 17.20 und 17.45) ist das Gelände nicht überfüllt. Die Notausgänge sind teilweise schon geöffnet. Für mich ist die große Frage, warum wurden keine Besucher mehr auf das Gelände gelassen? Hätte es einen Durchlauf gegeben, wäre es zu den Panik wohl nicht gekommen.


    Das Luftbild zeigt übrigens schön was ich ansprach. Am oberen Bildrand sieht man die Auffahrt auf die A59, die etwa 500m vom Hauptbahnhof entfernt liegt. DIe A59 verläuft ebenerdig entlang des kompletten Festivalgeländes und man hätte problemlos mehrerer Eingänge sowohl in der Nähe der Hauptbühne im Norden des Geländes als auch Zugänge weiter südlich in der Nähe der Karl-Lehr-Straße realisieren können.

    Hereticus
    Die A59 war am Tag der Loveparade gesperrt, weil sie u.a. als Fluchtweg für Notfälle vorgesehen war. Allerdings stellt sich die Frage wieso die Autobahn nicht als zusätzlicher Zugang zum Festivalgelände genutzt wurde, damit sich die Menschenströme auf verschiedene Routen verteilen können. (Der Weg vom Duisburger Hauptbahnhof zur Karl-Lehr-Straße führt unmittelbar an einer Anschlussstelle der A59 vorbei.) Zudem ist unverständlich, weshalb der Einlass zum Festivalgelände erst an der Rampe hinter den Tunneln aufgebaut wurde. Wären die Einlasskontrollen am Beginn der Tunnel aufgebaut worden, dann hätten sich die Menschenmassen in den Straßen davor gestaut und nicht in einem dunklen, stickigen Tunnel dessen räumliche Enge für zusätzliche Beklemmung bei den Menschen sorgt.

    Das Problem des viel zu kleinen Festivalgeländes für die zu erwartende Besucherzahl wäre dadurch natürlich nicht gelöst worden.

    :bigok: Richtig!

    Der Ort wurde bekannt als Drehort für die Fernsehserien "Nummer 6" (Originaltitel: "The prisoner") und "Geheimauftrag für John Drake" mit dem US-amerikanischen Schauspieler und Regisseur Patrick McGoohan. Derzeit wiederholt Arte die Ende der 60er Jahre produzierte Serie "Nummer 6" und strahlt erstmals alle 17 Folgen aus. Das ZDF hatte seinerzeit nur 13 Folgen synchronisieren lassen und ausgestrahlt. Eine absolut empfehlenswerte Serie. :hi:

    Schenkt man der MoPo Glauben, dann könnten Meisterschaft oder Champions-League-Sieg den HSV einiges kosten.

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    Der Vizemeister zahlt knapp 270.000 Euro als feste Ablösesumme. Davon übernimmt Kraus 140.000 Euro selbst. Erreicht der HSV in den nächsten Jahren vertraglich fixierte sportliche Ziele, muss er an Lemgo bis zu 200.000 Euro Nachschlag zahlen.

    @Uwe aus LD
    Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden im Kommentar genannten Fällen a) und b) ist ob der Torhüter in Ballbesitz gelangt oder nicht.

    Wenn der Torwart den Ball nicht erreichen kann, dann darf er gemäß der neuen Regelauslegung nicht mehr versuchen den gegnerischen Spieler dadurch zu stoppen, dass er ein Stürmerfoul provoziert ("auflaufen lassen"). Dieses Vorgehen soll zur Disqualifikation des Torhüters führen. (Obwohl das natürlich in krassem Gegensatz zu den allgemeinen Handballregeln steht, nach denen der Torwart ausserhalb des Torraumes "den Spielregeln für die im Feld spielenden Spieler" unterliegt (5:3). Es ist fragwürdig, ob ein Kommentar zu einer Regel eine andere Regel außer Kraft setzen kann.)


    Allerdings verstehe ich nicht, wieso Hans Thomas in seiner Email schreibt:

    Zitat

    Wenn der Torwart bei einem gegnerischen Gegenstoß seinen Torraum verlässt und es zu einem Zusammenstoß mit dem Gegner kommt, ist der Torwart IMMER der verantwortliche "Übeltäter", egal ob er sich nach vorne bewegt oder still steht, und somit mit D zu bestrafen.


    Wenn der Torwart in Ballbesitz gelangt und anschließend der Gegenstoßspieler in den stehenden Torwart hineinläuft oder aber beispielsweise durch eine Richtungsänderung aktiv den Zusammenstoß verursacht, dann wird dies nicht von den beiden im Kommentar zu Regel 8:5 aufgeführten Fälle abgedeckt, in denen der Torwart zu disqualifizieren ist. Dem entsprechend sehe ich in den beiden von mir aufgeführten Situationen keinen Grund den Torwart zu bestrafen. Die regelkonforme Spielfortsetzung wäre meiner Meinung nach ein Freiwurf für den Torwart und eventuell eine progressive Bestrafung des Gegenstoßspielers.

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    Original von OpenSky

    Herrlich...aber nur fast so schön wie das Gummersbacher'sche Müllmann-Orange von letzter Saison... :D


    Das gäbe ein schönes Bild, wenn der VfL mit den leuchtend orangen Trikots bei Burgdorf in neon-grün antreten würde. :D


    P.S.: Wenn Hannover in knallgrün ähnlich erfolgreich spielt wie der VfL Gummersbach in den orangen Trikots, dann könnte sich daraus ein Trend entwickeln ...

    Ich bin gespannt, ob sich Michael Kraus gegen Domagoj Duvnjak durchsetzen können wird. Mit den Beiden hat der HSV Hamburg ein erstklassiges Duo mit Perspektive auf Rückraum Mitte.

    Sportlich dürfte der Abgang von Michael Kraus den TBV Lemgo treffen. Trotz seiner Formschwankungen war er Lemgos bester Torschütze. Jetzt muss Martin Strobel beweisen, ob er bereit ist aus Kraus' Schatten herauszutreten und die Verantwortung zu übernehmen.