Beiträge von Arcosh

    Zitat

    Original von Keyser Soze
    Das Neuverschuldungsverbot ist durchgegangen:


    Quelle: http://www.handball-world.com/news-index.php…1&auswahl=26311

    Nur vom ursprünglich geplanten Abbau der Altlasten les ich da nichts. [Blockierte Grafik: http://wuerziworld.de/Smilies/mx/mx2.gif]

    Offensichtlich hat sich die HBL doch zum Schuldenabbau bzw. Aufbau von Eigenkapital durchringen können. Laut neuen Lizenzierungsrichtlinien ist ein Schuldenabbau in Zukunft Vorraussetzung für den Erhalt der Lizenz.

    Zitat

    §5 Finanzielle Kriterien (Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit)

    7. Das Eigenkapital des Bewerbers soll mindestens 1/12 des Personalaufwandes gem. § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB betragen. Für die Beurteilung gelten die Regelungen im Anhang V.

    Sofern das zum 31. Dezember 2010 ausgewiesene bilanzielle Eigenkapital negativ ist, darf sich dieses in den Folgejahren nicht verschlechtern. Bewerber, die ein Eigenkapital in Höhe von 1/12 des Personalaufwandes noch nicht erreicht haben, müssen den am 31. Dezember 2011 bestehenden Differenzbetrag jährlich um 20 % dieses Basisbetrages reduzieren und das entsprechende Eigenkapital aufbauen.

    Beim Querlesen der euen Richtlinien fällt zudem auf, dass auch die Zwangsabsteiger aufgrund einer Insolvenz in Zukunft zusätzlich bestraft werden:

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    §10 Folgen bei Insolvenz

    4. Sofern ein Zwangsabstieg wegen Insolvenz in die 2. Bundesliga vorliegt, werden dem Verein in der unmittelbar folgenden Spielzeit 8 Pluspunkte abgezogen.

    5. Sofern ein Zwangsabstieg wegen Insolvenz in die 3. Liga vorliegt, kann der Verein in der darauffolgenden Saison nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen, auch nicht als Mitglied einer Spielgemeinschaft.

    Eine positive Dopingprobe am Ruhetag vor dem wichtigen Aufstieg zum Col du Tourmalet. 8o ;) Die UCI hatte Contador bereits am 24. August über den positiven Befund informiert, aber wohl vergessen dieses Ergebnis auch der Öffentlichkeit mitzuteilen. Und auch Contador hatte trotz des Wissens um seine positive Probe kein Problem damit im Interview mit der SportBild zu sagen: "Die Dopingfälle sind Vergangenheit. Wir haben harte Kontrollen, zuletzt gab es keine positiven Tests."

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    Frage: Das Match wird live in Sport1 übertragen. Haben Bob Hanning und Sie da nachgeholfen?
    Stefan Kretzschmar: "Ich bin mir sicher das Bob Hanning nichts daran gedreht hat. Andererseits gab es ja nicht so viele Spiele, die für eine Live-Übertragung in Frage gekommen wären. Die bundesligainternen Spiele sind nicht so aufregend. Das ist es doch sehr viel charmanter, einmal zu zeigen, was den Pokalwettbewerb ausmacht. Zudem ist es für uns eine tolle Gelegenheit, ein aufstrebendes Projekt wie das hier in Leipzig einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir versuchen das zu machen, was die Füchse einst in Berlin vorgemacht haben."

    Quelle: Toyota-Handball-Bundesliga.de


    Sehr geschickt wie Kretzschmar die Frage zu seinem Einfluss auf die Wahl des Spieles umschifft. Ein klares "Nein" klingt anders. ;)

    Und natürlich verspricht das Spiel eines Drittligisten gegen einen Erstligisten ganz viel Spannung. Die übrigen Spiele wären sowieso langweilig:

    • TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo
      Letzte Saison endete diese Partie in der Bundesliga mit einem 26:25-Sieg des Gastgebers.
    • TV Bittenfeld - Rhein-Neckar Löwen
      Zur Erinnerung: DHB-Pokal 2009/10, 2.Runde - Die Löwen gewinnen denkbar knapp 33:32 nach Verlängerung.
    • TuSpo Obernburg - MT Melsungen
      Einer der Überraschungssieger der zweiten Runde gegen die bislang schwächelnden Melsunger
    • Bergischer HC 06 - HBW Balingen/Weilstetten
      Ambitioniertes Zweitligist gegen Mannschaft aus den unteren Regionen der ersten Liga
    • ....

    :wall:

    In der Champions-League konnte Kolding am Wochenende Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang den ersten Saisonsieg verbuchen. Aber zurück in der heimischen Liga geht die Krise weiter. Obwohl KIF Kolding über weite Teile der Partie in Führung lag verloren sie am Ende mit 30:33 bei Team Tvis Holstebro und rutschen mit nur einem Punkt aus fünf Spielen auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Beim Vizemeister des Vorjahres wird nun die Geneseung von Lars Krogh Jeppesen mehr dennn je herbeigesehnt.

    Aalborg hingegen konnte mit dem heutigen deutlichen 41:32-Auswärtssieg das Punktekonto ausgleichen und zum Mittelfeld aufschließen.

    Die Füchse Berlin sind ein interessanter Gegenentwurf zur Entwicklung des Handballs in den letzten Jahren. Der THW Kiel hat den bedingungslosen Tempohandball geprägt. Kiel nimmt gelegentliche leichte Gegentore in Kauf, antwortet aber postwendend mit schneller Mitte und Tempohandball. Der THW dominiert durch sein Tempospiel und nutzt die Lücken in der noch nicht formierten gegnerischen Abwehr. Im Positionsangriff weisen sie immer wieder Schwächen auf. Der THW Kiel ist mit diesem System auf der sicheren Seite, solange sie pro Spiel 30+x Tore werfen.

    Bei den Füchsen Berlin hingegen ist die Abwehr das Prunkstück. Erstes Ziel ist es das Gegentor zu verhindern und danach kommt erst das Erzielen von eigenen Toren. Sie spielen ihre Angriffe ruhig aus und sparen ihre Kräfte für die anstregende Abwehrarbeit auf bzw. erzielen einfache Tore durch Tempogegenstöße nach Ballgewinnen in der Abwehr. Im Prinzip sehe ich solche Handballspiele lieber als den Run-and-gun-Handball des THW. Der Nachteil ist aber, dass die Füchse dabei stark von der Tagesform ihres Torhüters abhängig sind (Silvio Heinevetter hat gegen Kiel und Flensburg überragend gehalten, aber auch er wird irgendwann schlechte Tage haben) und sie werden Probleme bekommen, wenn sie in der Endphase eines Spieles mal mit zwei oder drei Toren zurückliegen und plötzlich den schnellen Torerfolg benötigen sollten.

    Erneut eine richtig starke Leistung der Berliner. Knackpunkt war einmal mehr ein hervorragender Silvio Heinevetter. Mal schauen wie lange er diese Form halten kann.

    Die SG hat jetzt schon vier Punkte in eigener Halle abgegeben und wird es in dieser Form schwer haben sich wieder für die Champions-Legaue zu qualifizieren.

    Die Aktion von Jaszka würde ich nicht als Reflex bezeichnen und kann die Zwei-Minuten-Strafe nachvollziehen. Allerdings könnten die Schiederichter auch mal die Flensburg Abwehrspieler bestrafen, die reihenweise die Berliner Rückraumspieler im Sprung stoßen :nein:

    @Pitt09
    Die HBL hat auf ihrer Homepage ein Dokument mit dem Titel Hallenstandards 2010/11 veröffentlicht. Darin finden sich einige Punkte, die die altehrwürdige Eugen-Haas-Halle nicht erfüllt und die ab der Saison 2012/13 zwingend erforderlich sein sollen.

    Ein paar Auszüge:

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    2.1 Mindestkapazität
    Die für den Spielbetrieb vorgesehenen Hallen müssen ein Fassungsvermögen von mindestens 2250 Zuschauern haben. Von dem Fassungsvermögen müssen mindestens 60% der Plätze Sitzplätze sein.

    Zweitligisten sind von diesen Regelungen nicht betroffen.
    Für die Vereine der 1. Liga ist dieses Kriterium ab der Saison 2012/2013 zwingend.

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    2.3 Tribünen
    In Spielhallen der 1. Liga müssen auf beiden Längsseiten des Spielfeldes Tribünen vorhanden sein. Unter einer Tribüne ist zu verstehen, dass mindestens 7 Sitzplatzreihen übereinander angeordnet sein müssen. Dieses Kriterium ist ab der Saison 2012/2013 zwingend erforderlich.


    Die fehlenden rund 100 Plätze könnte man sicherlich noch irgendwie schönrechnen, aber die zweite Tribüne an der Längsseite dürfte schwierig werden.

    @tobi_m:
    Dann muss nur noch jemand Drago Vukovic erklären, dass er mal ein paar Minuten auf der Bank Platz nehmen muss. Ich weiß nicht, ob das am Trainer oder am Spieler liegt, aber Drago Vukovic spielt praktisch immer sechzig Minuten durch - unabhängig vom Spielstand oder seiner Tagesform. Selbst als gegen Wetzlar längst alles entschieden war und Jonathan Eisenkrätzer endlich Spielzeit im Angriff bekam, musste dieser auf Linksaußen ausweichen, weil Vukovic natürlich auf der Platte blieb. :wall:

    Die Zuschauerzahlen haben sich seit letzter Saison merklich verbessert. Ob in einer neue Halle dauerhaft über 3000 Zuschauerr kommen werden steht in den Sternen.

    Aber die Eugen-Haas-Halle ist längst nicht mehr zeitgemäß und ab 2012 auch nicht mehr erstligatauglich.

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    [...] Dass die Schiedsrichter binnen Sekunden auf dem Spielfeld über den zusätzlichen Bericht zur Disqualifikation entscheiden müssen, sieht Zerbe ebenso als fragwürdig an: "Eine solch weitreichende Konsequenz binnen so kurzer Zeit auch unter dem Einfluss von Emotionen von beiden Mannschaften und dem Publikum treffen zu müssen, halte ich für mehr als schwierig. In diesem Fall sind wir die Leidtragenden, wir werden die Diskussion über diese Sperren jedoch mit Sicherheit noch öfters in der Saison erleben." [...]


    ?( War nicht genau das einer der Gründe weshalb der Ausschluss abgeschafft und in die Disqualifikation mit Bericht abgeschwächt wurde. Gerade weil die Konsequenzen eines Ausschlusses so gravierend waren, kam er in der Praxis fast nie zur Anwendung. Das es in Zukunft also öfter eine Disqualifikation mit Bericht geben wird als früher den Ausschluss ist im Sinne der Regeländerung.

    Bei strenger Regelanwendung müsste es eigentlich deutlich mehr rote Karten geben. Bei Gesichtstreffern der Abwehrspieler ist doch der typische Kommentar: "Das war keine Absicht, da muss man keine Zwei-Minuten-Strafe für geben." Tatsächlich sind gemäß der Handballregeln jegliche "Vergehen gegen Kopf, Hals oder Nacken" mit einer direkten Hinausstellung zu ahnden. Absicht mach dabei lediglich den Unterschied zwischen Zwei-Minuten-Strafe und Disqualifikation aus.

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    Original von kuestentanne
    400 Plätze für 4 Millionen? Ist die Halle dann komplett mit Businesslogen ausgestattet und ein Normalsterblicher kommt dann nicht mehr rein? :D

    4 Millionen sind doch nur die Fördergelder des Landes. Bei explodierenden Rohstoff-Preisen sind vergoldete Sitze eben kostspielig. ;)


    P.S.: Zumindest lag diesmal der Fehler nicht bei der Handballwoche. :lol:

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    Original von Oliver
    Der frühere Göppinger Halbrechte Vukasin Rajkovic steht offenbar kurz vor einem neuen Arbeitsverhältnis. Der Serbe, zuletzt beim FC Kopenhagen unter Vertrag, ist in Mazedonien bei Vardar Skopje im Gespräch.

    Quelle:

    http://www.handball-planet.com/2010/09/vukasi…-vardar-skopje/


    Der polnische Erstligist Wisla Plock hat Vukasin Rajkovic unter Vertrag genommen.

    Quellen:
    Wisla Plock
    [URL=http://plock.gazeta.pl/plock/1,35681,…nie__serce.html]Gazeta Plock[/URL] (Interview mit dem Neuzugang)

    Dopingskandale interessieren nur solange wie sie vermeintlich im Ausland passieren. Jahrelang galt das Gewichtheben als Bühne für die tollsten Präparate und es wurde regelmäßig über Vorfälle mit ost- und südosteuropäischen Gewichthebern berichtet. Aber seit Matthias Steiner Olympia-Gold gewonnen hat und sein persönliches Schicksal quer durch alle Boulevardblätter und Talkshows präsentiert wurde, sind die negativen Meldungen aus der Welt der Muskelmänner in den populären Medien rar geworden.

    Natürlich haben die Spanier in den letzten Jahren durch einige sportliche Erfolge auf sich aufmerksam gemacht. Aber jedes Jahr werden dutzende deutsche Sportler in allen möglichen Disziplinen Welt- und Europameister, ohne dass an der Rechtmäßigkeit dieser Erfolge öffentlich gezweifelt wird. Im Tischtennis räumen die deutschen Herren bei der EM alle Titel ab. Kurz darauf wird die positive A-Probe des Nationalspielers Dimitrij Ovtcharov bekannt, doch alle sind sich einig, dass er das gar nicht nötig habe und es höchstens an verseuchten Lebensmitteln in China liegen könne. Wenn der Eishockey-Nationalspieler Florian Busch eine Doping-Kontrolle verweigert, dann hält der DEB dies für eine „Dummheit des Spielers“ und verhängt nur eine Geldstrafe plus einige Stunden gemeinnützige Arbeit. Der DHB verhängt Dopingsperren rückwirkend und bezieht dabei die Sommerpause und sogar die Zeit während der der Spieler noch aktiv war mit ein, sodass selbst vom verhängten Minimalstrafmaß fast nichst mehr übrig bleibt. Bevor man sich also über den mangelnden Aufklärungswillen in Spanien aufregt, sollte erstmal vor der eigenen Haustür gekehrt werden.


    Wenn die Dopingfälle im Radsport die anderen Sportverbände eines gelehrt haben, dann dass Aufklärung sich mittelfristig nicht auszahlt. Leider.