Beiträge von Arcosh

    Ademar Leon war zwar gleichwertig, konnte aber nie in Führung gehen. Die Entscheidung fiel dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Beim Stande von 26:25 bekamen die Spanier einen Siebenmeter zugesprochen und es gab eine Zwei-Minuten-Strafe gegegn Medvedi. Aber Leon verwarf den Strafwurf zum möglichen Ausgleich und im Gegenzug machten die Russen in Unterzahl mit dem Tor zum 27:25 den Sack zu.

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    Original von Benson
    Sollte heute nicht die Entscheidung des Bundesportgerichtes bzgl. des Einspruchs erfolgen?


    Der DHB meldet, dass das Bundesgericht des Deutschen Handballbundes die Klage der drei Regionalverbände Westdeutscher Handball-Verband, Norddeutscher HV und Südwestdeutscher HV zurückgewiesen und die Verwaltung der Dritten Liga durch den DHB bestätigt hat.

    Die EHF hat unlängst bekannt gegeben, dass es auch kommende Saison wieder ein Wild-card-Turnier um einen Startplatz in der Gruppenphase der Champions-League geben wird. Feststeht bislang nur, dass das Land des Titelverteidigers einen Teilnehmer zu diesem Turnier entsenden darf. Für die übrigen Plätze können sich Mannschaften bewerben. (Die Wahrscheinlichkeit erscheint mir groß, dass unabhängig vom Ausgang der diesjährigen Champions-League-Saison zu diesem Wild-card-Turnier eine deutsche und eine spanische Mannschaft eingeladen werden.)


    Letztes Jahr gab es in Spanien ein großes Durcheinander, weil der spanische Verband vor der Saison beschlossen hatte, dass der dritte Champions-League-Platz an den Sieger der Copa Asobal gehen solle. Diesen Pokal gewann Ademar Leon, doch kurz vor Beginn der aktuellen Saison überraschte die EHF den spanischen Verband indem sie diese Regelung nicht akzeptierte und stattdessen den Meisterschaftsdritten Valladolid auf die Teilnehmerliste für die Champions-League setzte. Auch im Hinblick auf die Lokalrivalität zwischen Valladolid und Leon sorgte diese Entscheidung für reichlich Ärger und es wurde mit Klagen gedroht. Im Endeffekt musste sich der spanische Verband der EHF beugen, die aber im Gegenzug das Wild-card-Turnier aus dem Hut zauberte. Ademar konnte sich so doch noch für die Königsklasse qualifizieren und alle waren wieder glücklich.

    Der Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation scheint auch entschieden zu sein. Valladolid schlägt San Antonio, während Aragon sich einen Ausrutscher in Alcobendas leistete. Damit hat Valladolid mit 36 Punkten bereits sieben Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten Aragon.

    Heute waren die Ausfälle einfach nicht zu kompensieren. Robin Teppich scheitert als Wagner-Ersatz mehrfach freistehend. (Da fehlt noch die Erfahrung und das nötige Wurf-Repertoire). Dann wurde zu allem Überfluss auch noch Vukovic ausgeknockt, als er in der Abwehr den nachschwingenden Ellbogen von Bielecki auf seine gerade verheilte Platzwunde am Kopf bekommt.

    Wenn bis zum Final Four wieder alle Mann an Bord sind, dann ist in Hamburg alles möglich. Zumal heute sicherlich noch nicht alle taktischen Karten auf den Tisch gelegt wurden.

    Bislang erinnert der Spielverlauf sehrt stark ans Hinspiel. Die Löwen 40 Minuten lang mit einer einigermaßen komfortablen Führung ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. Mal schauen ob der VfL die Löwen in der Endphase erneut ärgern kann. :D


    Edit:
    Ausgleich!! :klatschen:

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    Original von Steinar

    Wieso ist der eigentlich nicht spielberechtigt? Hat man beim VfL keine Kohle mehr für nen Late-Entry gehabt?


    An den 75€ wäre es sicherlich nicht gescheitert. ;) Aber Christoph Schindler hat nach dem 01. Februar noch ein Pflichtspiel für den TSV Dormagen bestritten und kann deshalb diese Saison nicht mehr für den Europapokal nachgemeldet werden. (Regel 4.1.5 des Europapokal-Reglements.)

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    Original von Outsider81

    Ich wiederhole mich ungern, aber es gibt Studien die im Ergebnis Profiboxen als gefährlicher als MMA einstufen.


    Für die BLM ist aber weniger die tatsächliche Gesundheitsgefährdung entscheidend, als vielmehr die Darstellung der Brutalität im Fernsehen. Unter dem Gesichtspunkt der Gefährdung der Sportler müsste man beispielsweise auch über ein Verbot der Ausstrahlung von Formel-1-Rennen oder ähnlichem nachdenken. Tatsächlich geht es doch darum, dass beim MMA der kaum limitierte Einsatz von Kampftechniken und Körperteilen einen gewaltorientierten Eindruck erweckt und blutüberströmte Kämpfer die Regel sind. Beim Boxen sind durch die Handschuhe, die die Schlagkraft auf eine größere Fläche verteilen, blutende Wunden selten geworden. Das ist beim MMA durch den Einsatz der fast nackten Fäuste oder anderer harter Körperteile wie dem Knie ganz anders.

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    Original von Massas
    Frage an die Kieler: Wer ist denn Gojun, von dem ihr die ganze Zeit redet!?


    Jakov Gojun, 24-jähriger kroatischer Nationalspieler in Diensten von RK Zagreb und jüngst bei der EM zum besten Abwehrspieler des Turniers gewählt. Ich weiß zwar nicht wie lange sein Vertrag in Zagreb läuft, aber da er erst letzten Sommer nach Zagreb gewechselt ist würde ich vermuten, dass er noch ein paar Jahre vertraglich gebunden ist. Nach den teuren Transfers des letzten Sommers und im Falle einer titellosen Saison kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die Kriegskasse des THW dafür noch ausreichend gefüllt wäre.

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    Original von - F -


    Und für mich heißt das, dass Derad mal wieder zu viel geredet hat. Erst sagt er, der THW werde einen mindestens gleichwertigen Ersatz für Lund holen, jetzt heißt es, es bestehe kein Zugzwang. Wenn er damit den Preis für Spieler X (hoffentlich nicht Gojun) drücken will, hätte er mal besser vorher überlegen sollen, was er der Öffentlichkeit preisgibt.


    Glaubt man den Beurteilungen der THW-Fans zu Lunds Leistungen, dann ist "ein gleichwertiger Ersatz" keine allzu hohe Hürde im Anforderungsprofil für den Nachfolger. ;)

    Einige unglückliche Entscheidungen gegen den TVG. Zudem ist der positive Effekt durch die Einwechslung von Rominger schnell verpufft. Ich würde in der Schlussphase nochmal Andersson aufs Feld schicken.


    Edit:
    Glückwunsch an den TVG! Endlich wieder ein knappes Spiel in eigener Halle gewonnen.

    Robrie
    Auf der Torhüterposition muss es nicht unbedingt ein Jungspund sein. Ein Endzwanziger mit entsprechender Erfahrung, die bei Torhütern besonders wichtig ist, kann noch locker sechs bis sieben Jahre auf höchstem Niveau spielen - viele sogar noch länger. (Und so lange bleiben sowieso die wenigsten Spieler bei einem Verein.) Selbst Nikolas Katsigiannis ist bereits 27 Jahre und eher noch am Anfang seiner Karriere.

    Southern Region?
    Midwest Region?
    Western Region?
    Northeast Region?


    Wohnsitz einer bekannten Persönlichkeit?
    Politiker?
    Unternehmer?
    Schauspieler?
    Schrifsteller?
    Künstler?
    Wissenschaftler/Erfinder?
    Noch am Leben?