Beiträge von Arcosh

    Zitat

    Original von Blacky

    Gibt es also in der 2. Liga keinen Profihandball? Falls du es so meinst, dann würde ich dir in jedem Fall widersprechen ;)
    Aber sicher hast du Recht, dass die Entscheidung pro Dormagen für ihn die richtige war. Jedoch hängt seine Entwicklung doch auch schwer vom restlichen Niveau der Liga ab, würde ich mal behaupten.


    Natürlich gibt es auch in der Zweiten Bundesliga das Profitum. Aber Kristian Nippes wollte vom BHC ursprünglich zu einem Regionalligisten oder einem Mittelfeldclub der 2. Bundesliga wechseln, um seiner beruflichen Ausbildung den Vorrang zu geben. Als junger deutscher Linkshänder der sowohl im Rückraum als auch auf Außen spielen kann, dürfte er jedenfalls für einige Erstligisten interessant sein.

    Mir gefällt wie sich Kristian Nippes beim TSV entwickelt hat. Man darf froh sein, dass er sich doch noch für den Profi-Handball entscheiden hat und nicht in den Niederungen der zweiten Bundesliga verschwunden ist. (Auch wenn die Umstände seines Sinneswandels einen faden Beigeschmack hatten.)

    Zitat

    Original von Copa51


    Man ist es ja schon gewohnt, aber ab und zu überrascht mich die unfassbare Arroganz der Kieler Fans dann doch noch.


    Der Kieler Leichtathletik-Handball mit sieben Einzelspielern ist eben das Nonplusultra - wer das nicht erkennt muss Hamburger sein. :rolleyes::wall:

    Die bisherigen Saisonergebnisse haben doch deutlich gezeigt, dass man kein Spiel im Vorhinein als sicheren Sieg verbuchen kann - selbst gegen Balingen nicht. Zudem haben u.a. Nettelstedt, Göppingen und Großwallstadt mehrfach gezegt, dass sie in eigener Halle über sich hinauswachsen können.


    P.S.: In der Umfrage fehlt Flensburg (sofern sie heute gewinnen sollten.)

    Regierungsbezirk Köln?
    Regierungsbezirk Münster?
    Regierungsbezirk Detmold?
    Regierungsbezirk Arnsberg?
    Regierungsbezirk Düsseldorf?


    Großstadt?
    > 200.000 Einwohner?
    > 300.000 Einwohner?
    > 500.000 Einwohner?


    Ehemalige Kirche?

    Was macht ein Clubchef, wenn seine Mannschaft die heimische Liga verlustpunktfrei anführt, im Champions-League-Achtelfinale steht und in einer Woche die vielleicht wichtigsten Spiele des Jahres gegen den FC Barcelona anstehen? Richtig, er entlässt auf einen Schlag den kompletten Trainerstab. So geschehen in Zagreb. Clubchef Zoran Gobac hat die beiden Trainer Senjanin Maglajlija und Mirko Basic sowie Sport-Direktor Bozidar Jovic entlassen. Als Begründung dienen die beiden Heimniederlagen in der Champiuons-League gegen den HSV Hamburg und BM Ciudad Real (diese Spiele hätte man natürlich gewinnen müssen :pillepalle: ) und das jüngste Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten NEXE Nasice, das "nur" mit 30:27 gewonnen wurde. (Eine echte Blamage :wall: )


    Zagreb konnte bereits heute die Nachfolger auf der Trainerbank präsentieren, die allesamt bekannte Namen beim kroatischen Serienmeister sind. Neuer Trainer von RK Zagreb ist Nenad Kljaic, der schon in der Saison 2006/07 das Trainerat innehatte, aber in der Vorbereitung auf die folgende Spielzeit entlassen wurde. An seiner Seite stehen Vladimir Jelcic als Assistent und Torwartlegende Vlado Sola als Sportdirektor. Alle drei haben Verträge bis 2012 abgeschlossen - was im Zweifelsfall aber höchstens für die Höhe der Abfindung eine Rolle spielen dürfte.

    In einem ausführlichen, englisch-sprachigen Artikel auf TeamHandballNews.com äußert sich Christer Ahl, ehemaliger Schiedsrichter-Chef beim Weltverband IHF, zu den vorgeschlagenen Änderungen der IHF-Statuten, die der IHF u.a. die volle Kontrolle über die kontinentalen Qualifikationen für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele sichern soll - inklusive exklusiver Rechte an deren Vermarktung. Darüber hinaus will die IHF zukünftig einen verbindlichen Acht-Jahres-Kalender vorgeben, an dem die kontinentalen und nationalen Verbände ihre Wettbewerbe auszurichten haben. Ein Witz, wenn man bedenkt, dass gerade die Umstrukturierung der überfüllten Terminkalender aktuell ein wichtiger Diskussionsgrund zwischen nationalen und kontinentalen Verbänden sowie den Interessengemeinschaften der Vereine und Spieler ist.

    Auch die Strukturen innerhalb der IHF sollen teilweise gravierenden Änderungen unterworfen werden. Die Posten an der Spitze der IHF sollen weiter reduziert werden, wodurch dem IHF-Präsidenten noch mehr Rechte und Aufgaben zuteil werden. Dazu gehört auch, dass zwischen den dreimal im Jahr stattfinden Sitzungen des Exekutiv Komitees der IHF-Präsident zukünftig bevollmächtigt sein soll eigenständig Entscheidungen zu treffen. Mit demokratischen Strukturen scheint das alles wenig zu tun zu haben. :nein:

    Die EHF hat sich bereits in einem offiziellen Brief an die europäischen IHF-Mitglieder zu den jüngsten Auswüchsen von Hasan Moustafa geäußert und ihre Mitglieder dazu animiert, diesem Treiben Einhalt zu gebieten.


    Nur noch zwei Minuspunkte für den VfL Gummersbach bis zum Saisonende? Und das soll beim VfL-Restprogramm (u.a. Auswärtsspiele in Mannheim und Flensburg sowie der Belastung durch die Teilnahme in drei Wettbewerben) ohne große Überraschungen kalkuliert sein?

    Wie wäre es damit: Wir sehen den Eurovision song contest als das was er ist - eine große Unterhaltungsshow. Zumindest in Deutschland wird viel zu viel Rummel um Sieg und Niederlage gemacht. Die Sieger und erst recht die Zweit- und Drittplatzierten sind zu 99% nach zwei Jahren wieder in Vergessenheit geraten. Wer könnte (ohne googlen) noch sagen, wer beispielsweise 2007 den Wettbewerb gewonnen hat?

    Heutzutage werden wöchentlich dutzendweise Pop-Songs veröffentlicht, mit denen in schöner Regelmäßigkeit One-Hit-Wonder zu kurzfristigem Ruhm gelangen. Da ist ein Format wie der Eurovsion song contest einfach nichts Besonderes mehr.

    Ein spannendes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Die Rückfahrt macht mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck gleich doppelt Spaß. :D

    Das Spiel wurde von den Abwehrreihen und den beiden Torhütern dominiert. Ich liebe diese Spiele, in denen jedes Tor hart erarbeitet werden muss. Nach den Ausfällen von Drago Vukovic und Viktor Szilagyi wäre eigentlich zu erwarten gewesen, dass beim VfL in der Schlussphase aufgrund mangelnder Wechselmöglichkeiten die Kräfte schwinden. Stattdessen waren es die Großwallstädter, denen in der Endphase im Angriff die Ideen ausgingen. In den letzten 15 Minuten hat der TVG kein einziges Tor meht aus dem Positionsspiel erzielen können. Lediglich Spatz und Tiedtke waren mit Tempogegenstößen erfolgreich. Robert Gunnarsson war mit seinem Hattrick in den Schlussminuten der heimliche Matchwinner - auch wenn er in den fünfzig Minuten zuvor blass blieb. (Was sicherlich auf den Ausfall des einstudierten Zusammenspiels mit Szilagyi zurückzuführen ist.)


    P.S.: Wieso kommen eigentlich hinter den Toren noch diese unsäglichen Banden aus Sperrholz auf Eisenhaltern zum Einsatz. Diese unzeitgemäßen Banden stellen ein enormes Verletzungsrisiko dar, wenn Spieler durch ein Foul die Körperkontrolle verlieren und nahezu ungebremst in diese Bande fallen (wie heute Christoph Schindler). Diese Konstruktion gehört aus den Hallen verbannt. Es gibt genug Alternativen!


    Brownie:
    Wenn man es schafft mit einer überschaubaren Gruppe ordentlich Lärm zu machen und die Mannschaft trotz des lautstarken Heimpublikums hörbar zu unterstützen, dann erfüllen die Tröten ihren Zweck!

    SG Flensburg-Handewitt - HSV Hamburg
    Rhein-Neckar-Löwen - TSV Dormagen
    FA Göppingen - THW Kiel
    TBV Lemgo - HBW Balingen-Weilstetten
    VfL Gummersbach - MT Melsungen
    Füchse Berlin - HSG Wetzlar
    GWD Minden - TV Großwallstadt
    TSV Hannover-Burgdorf - HSG Düsseldorf
    SC Magdeburg - TuS N-Lübbecke

    Zitat

    Original von Wöller

    Arcosh: Verstehst Du jetzt, warum Fäth keine Freigabe erhält. Übrigens finde ich sensationell gut, dass der VfL so handelt, die Zweitvertretung wohl doch in der Regionalliga sehen will und ein Spieler wie Fäth sich einsetzt und (nebenbei bemerkt) 7 Tore macht!!


    Einspruch. Ich bezog mich darauf, dass Steffen Fäth vor dem Balingen-Spiel am Samstag den 13.03. keine Freigabe für das Zweitligaspiel der Frankfurter am Freitag den 12.03. in Essen erhielt, obwohl absehbar war, dass er beim VfL höchstens sporadisch gegen den Abstiegskandidaten zum Einsatz kommen würde.

    Dieses Wochenende hingegen, wo durch den Ausfall von Vukovic ein Einsatz von Fäth im Bundesligaspiel wichtig war, musste er auf drei Hochzeiten tanzen. Am Freitag in der 2. Bundesliga in Frankfurt, am Samstag mit der Oberliga-Mannschaft des VfL gegen Dünnwald und am Sonntag im Bundesligaspiel beim TV Großwallstadt. Da hätte ich es eher nachvollziehen können, wenn man den Ausflug nach Frankfurt unterbunden hätte.

    Zitat

    Original von immerweiter
    Regelfrage: Gilt eigentlich nicht mehr, dass beim Anwurf alle Spieler der angreifenden Mannschaft uin der eigenen Hälfte sein müssen? Wenn ja, war der Hamburger Siegtreffer in meinen Augen irregulär, weil in der Mitte ein HSVler vier, fünf Meter in der Lemgoer Hälfte stand.


    So lange der Schiedsrichter nicht pfeift ist alles in Ordnung. ;)

    Der TBV muss sich natürlich fragen lassen, warum Lijewski fast unbedrängt von der Mittellinie bis zum Tor marschieren kann. Da muss man beherzt zupacken - zur Not auch auf Kosten einer Zwei-Minuten-Strafe. Den Gegner festmachen, sodass nur noch ein direkter Freiwurf aus 15 - 20 Metern bleibt.

    Heute fanden die beide Halbfinalspiel der Copa del Rey statt:

    FC Barcelona - Reyno de Navarra San Antonio 35:34 (19:16)
    Ohne den verletzten Top-Torjäger Cristian Malmagro war San Antonio deutlicher unterlegen als das Endresultat vermuten lässt. Nach 45 Minuten lag Barcelona locker mit 31:23 in Führung. Danach konnte sich San Antonio Tor um Tor herankämpfen, aber der Anschlusstreffer in der Schlussminute zum 35:34-Endstand kam zu spät.

    Ademar Leon - BM Ciudad Real 26:24 (15:8) !!!
    Wahnsinns Leistung in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang schien es zunächst so als könne Leon den Vorsprung behaupten. Bis zum Stande von 25:19 in der 53. Minute gab es wenig Zweifel am Ausgang des Spiels. Doch dann kam Ciudad Real mit einem 5:0-Lauf noch einmal zurück ins Spiel und schaffte 60 Sekunden vor dem Spielende den 25:24-Anschlusstreffer. Auf der anderen Seite machte Jorge Garcia Vega mit seinem Tor zum 26:24 den Sieg des Außenseiters perfekt.


    Nach der dritten Pflichtspiel-Niederlage der laufenden Saison bleibt Ciudad Real diesmal auf nationaler Ebene nur der vorraussichtliche Gewinn der Meisterschaft. Barcelona kann hingegen nach den Siegen gegen Ciudad Real im Supercup und im Finale der Copa Asobal morgen gegen Ademar Leon den Pokal-Hattrick komplettieren.

    Zitat

    Original von FuexxeFan3
    Zuschauertechnisch müßte mehr gehen in der Landeshauptstadt, aber hat wohl König Fußball in Form der Fortuna und die DEG die ersten Plätze fest im Griff (obwohl im Eishockey ohne Brehmstraße auch nicht mehr soooo das Feuer brennt).


    Ohne sportlichen Erfolg wird es für die HSG schwer werden die Zuschauerzahlen nennenswert zu erhöhen. In Düsseldorf ist die Gunst der Zuschauer hart umkämpft. Die Fußballer eilen Dank des sportlichen Durchmarsches aus der Dritten Liga in die Spitzengruppe der Zweiten Bundesliiga von einem Zuschauerrekord zum Nächsten. Wenn mittelfristig der Aufstieg gelingt, dann sieht es wohl noch schlechter aus für die übrigen Sportvereine. Die DEG hat arge Zuschauerprobleme seit dem Umzug in den ISS Dome. Die neue Arena wird von der Zuschauern nicht angenommen. Aktuell liegt der Schnitt bei 5772 Zuschauern pro Spiel in einer Halle mit über 13.000 Plätzen - und die Tendenz ist fallend. Selbst zu Zweitligazeiten (1998-2000) lag der Zuschauerschnitt der DEG an der Brehmstraße bei rund 5500 Besuchern. Dazu kommen noch die Tischtennisspieler der Borussia, die mit Meisterschaften, Pokal- und Champions-League-Siegen und bekannten Namen wie Timo Boll aufwarten können.

    Die HSG kann im Vergleich sportlich derzeit nicht mithalten. Hinzu kommt, dass im Burg-Wächter-Castello selten eine richtige Heimspiel-Atmosphäre aufkommt, die zum Wiederkommen einlädt.